BÜCHER UND MATERIAL ZUM THEMA


Theologie und religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung

Every day for future

Foto: Grünewald
Foto: Grünewald

 

  •  erste Veröffentlichung zum Thema
  • das Prinzip Nachhaltigkeit und seine bildungsrelevanten Streitpunkte
  • planetare Grenzüberschreitungen als Gerechtigkeitsfrage, als theologisches Problem und als Herausforderung für die Bildung

Nachhaltigkeit eilt. Die Gesellschaften müssen sich transformieren – oder sie werden deformiert durch Klimawandel, Artenschwund, Meeresverschmutzung und andere planetare Grenzüberschreitungen. Was kann religiöse Bildung hier leisten? Wie kann sie in dieser Situation von Natur und Mensch, Schöpfung und Erlösung erzählen? Erfordert Bildung als Freiheitsgeschehen Nachhaltigkeit?

Katrin Bederna wendet sich diesen drängenden Fragen zu und entwickelt eine religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ein Buch für alle, die die kommende Generation nicht mit dieser Zukunft allein lassen wollen!

 

Katrin Bederna, Dr. theol., ist Professorin und Abteilungsleiterin Katholische Theologie/Religionspädagogik sowie Studiendekanin der Fakultät für Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

 

Katrin Bederna

Every day for future

Theologie und religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung

1. Auflage 2019

Format 14 x 22 cm

296 Seiten

Paperback

ISBN: 978-3-7867-3191-7

€ 28,00 inkl. MwSt. zzgl. evtl. Versandkosten

Matthias Grünewald Verlag

 

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Religionsunterrichtliches Lernen

Mehr als ein Bildungsleitfaden

Worum geht es in diesem Buch, das mehr leistet, als nur aufzuzeigen, was religiöse Bildung für nachhaltige Entwicklung beitragen kan? Kurz gesagt: Es geht um religiös transformative Nachhaltigkeitsbildung bzw. um das Nachdenken darüber:

 

Die planetaren Grenzüberschreitungen bedrohen viele Formen des Lebens auf der Erde. Sie verkleinern den Raum guten Lebens, im Buch dargestellt anhand eines Doughnut-Modells, und es stoßen immer mehr Menschen in das „Loch des Doughnut“. Das Prinzip Nachhaltigkeit bringt in dieser Situation die Faktoren Natur und Zukunft in die ethische Reflexion ein. Die von Katrin Bederna gut beschriebene und mit Fakten belegte ökologisch-soziale Situation erscheint für die Professorin und Abteilungsleiterin Katholische Theologie/Religionspädagogik sowie Studiendekanin der Fakultät für Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg deshalb als bildungsrelevant, da es zur freien Selbstwerdung von jungen Menschen gehört, die ökologischen Grundlagen des Subjektseins erhalten zu können, das Spiel, in dem man mitspielen soll, verändern zu können und sich selbst sozial, temporal und ökologisch, also gegenüber den anderen, in Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Zukunft sowie gegenüber den Mitgeschöpfen zu verorten. Sie ist sich bewusst, dass sie vieles, was mit dem Thema Nachhaltigkeit in Verbindung zu bringen ist,  in ihrem Buch nur anreißen konnte, Deswegen, so Bederna in einer kurzen Zusammenfassung am Ende des Buches, seien weitere Forschungen, Vertiefungen und Konkretionen nötig. Allerdings müsse ohnehin mit den Schülerinnen und Schülern und mit allen anderen weiter danach gesucht werden, wie es weiter geheh könne.

Nach der Lektüre ist auf jeden Fall deutlich, dass Nachhaltigkeit nicht "eins dieser hehren Ziele ist, die man so nebenbei verfolgen soll."   Bildung ist für nachhaltige Entwicklung vielmehr ein zentraler Aspekt religionsunterrichtlichen Lernens. Nachhaltigkeit bedarf des Einsatzes von vielen. - Für alle, die in Schulen unterrichten, ein Gewinn. Für die, die sich mit Klimaschutz und in diesem Zusammenhang mit den Möglichkeiten von Bildung beschäftigen wollen, liefert das Buch jede Menge Anregungen. Und für die, die  fragen, warum beschäftigt sich die christliche Religion mit Fragen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes, bietet Katrin Bederna gute Argumente und Gedanken. - Gert Holle 

 

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Autor: Matthias Grünewald Verlag; zusammengestellt von Gert Holle – 20.11.2019

 


Das Handbuch für die großen Herausforderungen unserer Zeit

Es gibt keinen Planet B

Foto: Midas
Foto: Midas

 

Klimawandel, Welternährung, Biodiversität, Plastikmüll – die Liste der akuten Weltprobleme scheint endlos. Doch was ist am dringendsten, was bringt uns wirklichen Lösungen näher?

 

Wie können wir den CO2-Ausstoß nachhaltig minimieren? Sollten wir alle Vegetarier werden? Wie können wir die Kontrolle über die rasante technogische Entwicklung behalten? Und vor allem: Was kann jeder Einzelne konkret tun?

 

Dies ist kein Kassandra-Buch, sondern ein ebenso umfassendes wie unterhaltsam geschriebenes Handbuch eines Experten, der über die drängendsten Probleme der Menschheit seit Jahren wissenschaftlich forscht, diese substanziell analysiert hat und nun erstmals konkrete und gangbare Lösungswege aufzeigt.

 

Untermauert von belegten Fakten und Analysen, liefert Mike Berners-Lee ein wirklich umfassendes Bild der großen Herausfor­derungen unserer Zeit in Umwelt-, Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen. Dabei geht er den Ursachen dieser Probleme auf den Grund, hinterfragt konsequent unsere Lebens- und Denkweisen und eröffnet den Blick auf Lösungen, zu denen jeder einzelne von uns konkret und sofort beitragen kann.  

 

Stimmen zum Buch: 

»Ein dringend benötigtes, enorm wichtiges und sehr verständliches Handbuch für wirklich jeden auf unserem leidgeprüften Planeten.« (Mark Cawardine, Co-Autor von »Die letzten ihrer Art«)

 

»Mike Berners-Lee predigt nicht, sondern teilt seine profunden Einsichten mit Witz und Wärme. Sein Buch passt ausgezeichnet in diese Zeit.« (David Shukman, Wissenschaftsredakteur BBC)

 

Mike Berners-Lee, Bruder von Tim Berners-Lee (dem „Erfinder des Interet“) ist Professor am Institut für Soziale Zukunft an der Lancaster University. Dort forscht er insbesondere über die Themen Nachhaltigkeit und zu praktikablen Antworten auf die ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

 

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Ein Rundumblick

Neue Denkweisen, die wir uns aneigenen müssen

Ein Buch, bestehend aus Fragen. Ein Buch, das aber auch die eine oder andere Antwort nicht schuldig bleibt und zum Nachdenken anregt. Und am Ende bleibt dennoch die Frage für einen selber: Was kann ich tun?  Es geht schlicht darum, die Chance zu nutzen , besser als jemals zuvor zu leben, und die Gefahr  zu besiegen, dass unser Leben schlechter wird oder wir gar aussterben. Jeder von uns kann den Unterschied bewirken, trotz der globalen Herausforderungen, denen wir uns gegenüber sehen. Darum geht es Mike Berners-Lee in seinem bemerkenswerten Buch - nicht mehr und nicht weniger. Letztlich geht es ihm um neue Denkweisen, die wir uns aneigenen müssen, um bei diesen enormen Herausforderungen zu bestehen. Das Handbuch  bietet einen Rundumblick zu  drängenden Umwelt-, Wirtschafts- und Gesellschaftsfragen und ist jedem ans Herz zu legen, der sich auch mit Fakten und Analysen auseinandersetzen möchte. - Gert Holle

 

Mike Berners-Lee

Es gibt keinen Planet B
Das Handbuch für die großen Herausforderungen unserer Zeit

320 Seiten, Hardcover, Euro (D) 25.00 | Euro (A) 25.70 | CHF 33
ISBN 978-3-03876-530-1 (Midas Management)

Erscheinungstermin: 11. November 2019

25,00 € Ohne ausgewiesene MwSt. gem. § 19 UStG Kleinunternehmerregelung

 

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Autor: Midas Verlag; zusammengestellt von Gert Holle – 19.11.2019


Klimadiskurse

Herausgeber: bpb, Seiten: 40, Erscheinungsdatum: 15.11.2019, Erscheinungsort: Bonn

Durch Fridays for Future erfahren das seit Jahrzehnten bekannte Problem des menschengemachten Klimawandels und die Herausforderung, sich über geeignete Ansätze sowohl für seine Begrenzung als auch für eine Anpassung an seine Folgen zu verständigen, eine bisher unerreichte gesellschaftliche Politisierung.

Alte Fragen werden mit neuem Nachdruck diskutiert: Wie lässt sich die Reduktion klimaschädlicher CO2-Emissionen effektiv umsetzen? Welche politischen Weichenstellungen sind prioritär? Welche Rolle können marktwirtschaftliche Mechanismen beim Klimaschutz spielen? Und was tragen Verhaltensänderungen auf individueller Ebene bei? Zugleich wird die Klimadebatte selbst mit Blick auf die sie auszeichnenden Katastrophenszenarien, Verzichtsaufforderungen und verkürzten Darstellungen von Zusammenhängen kritisch reflektiert.

 

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rpi-Impulse - Heft 2|19

Wunderbar Verwundbar - Von Schöpfung und  Schöpfungsverantwortung

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Aus dem Editorial

Als die Redaktion vor zwei Jahren das Thema Schöpfung für eine Ausgabe der RPI Impulse andachte, war deutlich, dass Schöpfung eines der wichtigsten (Kern-)Themen sowohl für die Theologie als auch für den Religionsunterricht ist. Aber vor allem: Als dankbares Thema geeignet für alle Schulformen und Jahrgangsgruppen. Die Vorstellung von der Schöpfung Gottes – eine Herausforderung für die kritischen Schüler*innen in der Sekundarstufe und zeitgleich eine wunderbare Einheit für die Grundschule unter den Aspekten „Wahrnehmen, Staunen, Entdecken“. Damals ahnte keiner von uns, welche Aktualität das Thema in der nahen Zukunft erlangen würde.

 

Heute gehen junge Menschen jeden Freitag auf die Straße, um für die Zukunft der Erde und ihr Leben zu demonstrieren. Jeden Freitag versuchen Schüler*innen mit Schulstreiks die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger zum entschlosseneren Handeln für den Umwelt und Klimaschutz zu bewegen. „Fridays for future“ kennt inzwischen jeder und jede und Politiker*innen streiten, ob sie die Bewegung unterstützenswert finden oder ob es um eine Ausrede zum Schuleschwänzen geht. Das jugendliche Engagement zeigt Wirkung: Inzwischen fühlen sich mehr und mehr Erwachsene aufgerufen, ihren persönlichen Lebenswandel zu überdenken. An welchen Stellen können wir unseren ausufernden Konsum einschränken?

 

Im Angesicht wachsender Vermüllung unserer Weltmeere, schmelzender Polkappen, Permafrost und Gletschern, rasantem Insektensterben und zunehmender Erderwärmung geht es um unser aller Existenz – die zukünftigen Generationen eingeschlossen. Schöpfung ist kein nettes Thema für den primaren Schulausflug ins Grüne oder für den sekundaren Debattierclub.

 

Das Thema birgt Veränderungspotenzial in sich. Es ist ein Thema, dass uns, unser Menschenbild, unseren Lebenswandel und unsere menschlichen und gesellschaftlichen Beziehungen grundsätzlich in Frage stellt. Das Thema Schöpfung setzt uns in Beziehung zu Gott, zu uns selbst, zu unseren Mitmenschen und zu allen anderen Mitgeschöpfen. Dabei wird deutlich: Religionsunterricht kann einen wichtigen Beitrag Diskurs leisten. Wir haben eine Botschaft. Uns treibt nicht die Frage um, „wie?“ Gott die Welt geschaffen hat, sondern „wozu?“. Und was hat das mit mir und meinem Leben zu tun? Was ist meine Rolle? Dann tritt deutlich hervor, dass wir Verantwortung tragen – Schöpfungsverantwortung. Für unsere Umwelt, unsere Mitgeschöpfe, die Generationen nach uns. Dieses Leben hat Gott so wunderbar geschaffen, dass wir aus dem Staunen nicht mehr rauskommen müssten. Es ist so verwundbar, dass wir alle in die Pflicht genommen werden. Denn: „Wenn wir alles ausbeuten, was die Erde uns bietet, werden wir irgendwann nichts mehr haben.“ (Dalai Lama)

 

Mit dem neuen Impulse-Heft wollen wir Ihnen Ideen rund um das Thema Schöpfung an die Hand geben. Dazu liefern wir Ihnen: einen Grundsatzartikel von Dr. Guido Hunze, der deutlich beschreibt, was wir theologisch unter dem Begriff der Schöpfung verstehen und was das mit den Weltentstehungstheorien zu tun hat und wo die schöpfungsdidaktischen Stolpersteine liegen. Wir haben Ideen in den fachdidaktischen Beiträgen und Praxistipps gesammelt, die das vielfältige Spektrum des Themas umfassen: Vom Staunen hin zum Verstehen und zum Handeln!

Ihre Schüler*innen fühlen sich schon lange angesprochen, lassen Sie sich mitziehen!

GRUNDSATZARTIKEL

 

„DURCH DAS CHAOS HINDURCHGLAUBEN …“

 

Gottes Schöpfung: unsichtbar, aber folgenreich

 

Guido Hunze

Grundsatzartikel von Dr. Guido Hunze, der deutlich beschreibt, was theologisch unter dem Begriff der Schöpfung verstanden werden kann und was das mit den Weltentstehungstheorien zu tun hat und wo die schöpfungsdidaktischen Stolpersteine liegen.

 

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Das Magazin der Bundesregierung

Neu denken fürs Klima

Das Thema Klimaschutz bewegt viele Menschen. Die Bundesregierung hat gerade ein Klimapaket beschlossen. Deshalb widmet sich auch die vierte Ausgabe von schwarzrotgold, dem Magazin der Bundesregierung, dem Klimaschutz. Wie in Essen die Luft sauberer wird, zeigt eine Reportage. Die junge Klimabotschafterin Paula macht Workshops mit Gleichaltrigen und erklärt, wie sie klimafreundlicher leben können. Wirtschaftsminister Altmaier und Umweltprofessorin Praetorius diskutieren darüber, was in Deutschland beim Klimaschutz gut und schlecht läuft. Eine Treibhausgas-Bilanz für Äpfel oder Rindfleisch macht deutlich, warum Lebensmittel nicht verschwendet werden sollten.

 

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Bundesministerium für Bildung und Forschung

Aktiv für Klimaschutz

Um die globale Herausforderung des Klimawandels zu bewältigen, ist eine starke Klimaforschung unerlässlich. Die Broschüre im Pocketformat stellt wichtige Forschungsprojekte zum Klimawandel vor und zeigt, was jeder und jede einzelne für den Klimaschutz tun kann.

(Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen die Publikationen des BMBF nicht auf anderen Internetseiten zum Download angeboten werden, eine Verlinkung ist jedoch möglich.)


Vom Ende der Klimakrise. Eine Geschichte unserer Zukunft

Foto: Klett-Cotta
Foto: Klett-Cotta

 

  • Die "deutsche Greta Thunberg". Süddeutsche Zeitung
  •  Luisa Neubauer wurde zum deutschen Gesicht einer weltweiten Bewegung. Markus Lanz

Wie sieht die Zukunft aus? Wird uns die Klimakatastrophe überwältigen? Oder legen wir rechtzeitig los und gestalten den großen Wandel? Wir sind am Scheideweg. Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, alle müssen aktiv werden. Aber wie?

 

Als Luisa Neubauer und Alexander Repenning sich 2017 beim Alternativen Nobelpreis in Stockholm trafen und einen Sommer lang Handlungsansätze und Lösungen für die globalen Probleme unserer Zeit diskutierten, entstand die Idee zu diesem Buch. Dass Luisa Neubauer einmal zur Stimme der deutschen Klimaschutzbewegung werden würde – als eine der Hauptorganisator*innen der deutschen Fridays for Future-Bewegung –, ahnten sie damals noch nicht.

 

Heute steht sie auf den Demos an der Seite von Greta Thunberg, diskutiert mit Emmanuel Macron, Barack Obama ebenso wie mit dem hessischen Bauern, dessen Felder infolge des Hitzesommers verdorrt sind oder Jugendlichen aus Mark Brandenburg, für die Klimaschutz nur das letzte von vielen anderen Problemen ist. Neubauer spricht vor den Aktionären von RWE, debattiert im SPIEGEL mit Peter Altmaier, bei Anne Will mit Olaf Scholz oder bei Marcus Lanz mit Christian Lindner. Vehement und mit großer Überzeugungskraft kritisiert sie die Entscheider für ihre jahrelangen Versäumnisse in Sachen Klimaschutz. Mit Erfolg. Olaf Scholz ließ sich bei Anne Will dazu verleiten, ihr ein deutsches Klimaschutzgesetz noch im Jahr 2019 zu versprechen.

 

In „Vom Ende der Klimakrise“ zeigen Neubauer und Repenning Lösungsansätze auf, die bereit liegen und endlich in die Tat umgesetzt werden müssen. Sie zeigen aber auch, mit welcher Haltung wir dieser Ausnahmesituation begegnen können: unerschrocken, aber besonnen. Und unnachgiebig gegenüber denen, die über unsere Zukunft entscheiden. Denn die letzte Chance auf ein gutes Ende der Klimakrise ist JETZT.

 

 

Die Autoren

Luisa Neubauer, geboren 1996 in Hamburg, ist eine der Hauptorganisatorinnen von Fridays for Future. Sie setzt sich bei verschiedenen NGOs u.a. für Klimaschutz, Generationengerechtigkeit und gegen Armut ein. 2018 lernte sie bei der UN-Klimakonferenz die schwedische Schülerin Greta Thunberg kennen und war eine von vier deutschen Delegierten beim Jugendgipfel der G7-in Kanada. Die Geographie-Studentin lebt in Göttingen und Berlin.

 

Alexander Repenning, geboren 1989 in Hamburg, unterstützt die Klimastreiks von „Fridays for Future“ seit ihren Anfängen. Er engagiert sich für politische Partizipation, Klimapolitik und globales Lernen und schrieb u.a. für attac und den Blog Postwachstum. Für die Right Livelihood Foundation, den "Alternativen Nobelpreis“, arbeitet er daran, Aktivismus und akademische Welt stärker zusammenzubringen. Er lebt in Berlin, studiert „Ökonomie und Gesellschaftsgestaltung“ und arbeitet zu der Frage, wie bereits bestehende Lösungen zur Überwindung globaler Probleme genutzt werden können.

 

 

Luisa Neubauer / Alexander Repenning

Vom Ende der Klimakrise

Eine Geschichte unserer Zukunft

ca. 208 Seiten, Klappenbroschur

18,00 EUR (D), 18,50 EUR (A)

(Alternative: E-Book)

ISBN 978-3-608-50455-2 | Warengruppe 1973

 

»Wir sind die Ersten, die die Klimakrise zu spüren bekommen und die Letzten, die noch etwas ändern können.« Luisa Neubauer

 

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Autor: Klett-Cotta; zusammengestellt von Gert Holle – 25.10.2019


Das Manifest einer neuen Generation

Mein Name ist Greta

Foto: Midas
Foto: Midas

 

»Nur Demokratie in Verbindung mit Wissenschaft und dem Wohlwollen der Nationen untereinander kann uns retten.« (Greta Thunberg, 16-jährige Aktivistin, nominiert für den Friedensnobelpreis) 

 

Die Jugend nutzt ihre Macht als Weltbürger. Die Galionsfigur dieser neuen Bewegung ist zweifelsohne Greta aus Schweden. Aber wer ist Greta Thunberg und woher bekommt sie ihre Informationen für ihre Klimaaktionen? Dieses Buch erklärt die Konzepte hinter ihren Ideen klar und dennoch fundiert und erläutert die gravierenden, alarmierenden und wissenschaftlich fundierten Fakten, die den Protest von Greta und vieler anderer Menschen auf der ganzen Welt untermauern.  Es stellt Greta vor, die fast 2 Millionen Teenager inspiriert hat, am Freitagmorgen auf die Straße zu gehen – von Sydney bis San Francisco, dazu #FridaysforFuture und die gemeinsamen Ziele und Methoden dieser Bewegung. Es zeigt aber auch, wie wir dem generellen Skeptizismus entgegentreten sollten, indem wir uns informieren und entschlossen handeln. Und es präsentiert die Werte der neuen grünen Bewegung: Wissenschaft, Gerechtigkeit und Engagement.

 

Valentina Gianella ist eine Journalistin aus Mailand, die vor sechs Jahren nach Hongkong gezogen ist. Die Mutter von zwei Kindern arbeitet bereits seit zehn Jahren für die Wirtschaftszeitung ItaliaOggi. In Hongkong gründete sie „Mind the Gap“, eine Agentur für journalistische Inhalte. Junge Menschen, Umwelt und die Zukunft der Menschheit stehen ganz oben auf der Agenda.

 

Manuela Marazzi wurde 1984 in Neapel geboren und ist als freiberufliche Illustratorin und Designerin tätig. Sie illustrierte mehrere Jugendromane und arbeitet für Fanzines in Italien und im Ausland. 2018 wurde sie für ihre Arbeit an einem Band für die FAO (Food and Agricultural Organization) ausgezeichnet, für die sie regelmäßig Publikationen illustriert.

 

Valentina Gianella / Manuela Marazzi 

MEIN NAME IST GRETA
Das Manifest einer neuen Generation
 

128 Seiten, , Euro (D) 12.90 | Euro (A) 13.50 | CHF 18
ISBN 978-3-03876-162-4 (Midas Kinderbuch)

12,90 € Schweizer Preis: 18 CHF Ohne ausgewiesene MwSt. gem. § 19 UStG Kleinunternehmerregelung 

 

Leseprobe unter: gretabuch

 

Sich informieren und entschlossen handeln

Greta kennt fast jeder - aber wer ist dieses 16-jährige Mädchen, das so volle Jungen und Mädchen weltweit inspiriert? Das Buch "Mein Name ist Greta" stellt die Konzepte hinter ihren Ideen vor. Und es verdeutlicht die Werte der neuen grünen Bewegung: Wissenschaft, Gerechtigkeit und Engagement.

 

Zurzeit erkennen wir: es steht viel mehr auf dem Spiel, als wir bisher glaubten. Nämlich die Zukunft unseres Planeten als Lebens-Schiff für Menschen, Tiere, Pflanzen – einzigartig . Jetzt geht es darum sich zu informieren und entschlossen zu handeln. "Mein Name ist Greta" ist ein wunderschön illustriertes Buch für Kinder. Letztlich aber stellt es ein ein Aufruf an uns alle dar, die Erde für unsere nachfolgenden Generationen zu retten:: "Seid dabei!" - Gert Holle -

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Autor: Midas; zusammengestellt von Gert Holle – 5.09.2019


Eine Liebeserklärung an die Zukunft

Franz Alt: Unsere einzige Erde

Foto: Patmos
Foto: Patmos

 

 

  •       Franz Alts Aufruf zur Hoffnung
  •       einzigartige Fotografien von Helfried Weyer

 

Die Erde ist schön, und es ist aller Mühe wert, sie für kommende Generationen zu erhalten. Das ist die Botschaft des neuen Buches von Franz Alt und der atemberaubenden Panoramafotos von Helfried Weyer. Franz Alt bleibt nicht bei den alarmierenden Tatsachen stehen, sondern macht Mut zum Handeln: »Unsere Zukunft ist kein blindes Schicksal, sie ist gestaltbar.«

Sein Buch ist eine leidenschaftliche Liebeserklärung an die Erde und unsere Zukunft.

 

AUS DEM INHALT:
Sind wir noch zu retten?
Staunen über das Wunder des Lebens
Der ökologische Jesus
Wege aus der Krise
Die Sonne schickt uns keine Rechnung
Umweltkrise – Innenweltkrise
Die Technik allein rettet uns nicht
Das Jahrtausend der Ökologie beginnt

 

»Wenn wir den Klimawandel stoppen wollen, brauchen wir einen Bewusstseinswandel. Alle Probleme, die Menschen geschaffen haben, sind auch von Menschen lösbar. Die Bilder von Helfried Weyer können uns lehren: ›Das Schönste ist auch das Heiligste.‹ Wenn wir lernen, das Leben wirklich zu lieben, dann werden wir weder uns noch die Schöpfung weiter zerstören.«
Franz Alt

 

 

»Helfried Weyers Fotos sind Bilder einer großen Liebeserklärung (an Menschen und Länder).«
Markus Lanz, ZDF-Moderator

 

Dr. Franz Alt ist Journalist und Buchautor. Als Fernsehjournalist, vor allem für den SWR (1968–2003), erhielt er zahlreiche Auszeichnungen. Seine Bücher sind in zwölf Sprachen übersetzt und erreichen Millionenauflagen. Seit Jahrzehnten tritt der politisch engagierte Denker für ein neues ökologisches Bewusstsein ein.

 

 

Franz Alt

Unsere einzige Erde

Eine Liebeserklärung an die Zukunft

Fotos von Helfried Weyer

1. Auflage 2019

Format 23 x 27 cm

144 Seiten

Hardcover

mit zahlreichen vierfarbigen Fotografien

ISBN: 978-3-8436-1140-4

€ 28,00 inkl. MwSt. zzgl. evtl. Versandkosten

Herder

 

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Autor: Herder / zusammengestellt von Gert Holle – 3.09.2019


Lateinamerikanische Schöpfungsspiritualität im Dialog

Wir sind nur Gast auf Erden

Foto: Grünewald
Foto: Grünewald

 

 

  • greift ein wesentliches Anliegen von Papst Franziskus auf
  • Verbindung von Schöpfungstheologie, Schöpfungsspiritualität und Schöpfungsgerechtigkeit
  • in Zusammenarbeit mit »missio« – Internationales Katholisches Missionswerk e.V. 

 

In seiner Enzyklika Laudato si’ hat Papst Franziskus Ökologie und Ökonomie ein Schreiben gewidmet, in dem er sich »an jeden Menschen wenden [möchte], der auf diesem Planeten wohnt«. Ausgehend von den ökologischen Herausforderungen und aktuellen Debatten um Nachhaltigkeit regt der Papst einen interreligiösen und interkulturellen Dialog zum Thema Schöpfung an.

Das wissenschaftliche Symposium »Wir sind nur Gast auf Erden«, das im Jahr 2017 im argentinischen Salta stattfand, greift dieses Anliegen auf. Der vorliegende Band dokumentiert diese Tagung und lädt dazu ein, Schöpfungsmythen verschiedener Kulturen, die das Wirklichkeitsverständnis und die Handlungsmuster bis heute prägen, wahrzunehmen.

Zudem thematisieren die Autorinnen und Autoren drängende Fragen der Schöpfungsgerechtigkeit, um unter den Religionen eine Verständigung in fundamentalen Fragen der Menschheit zu fördern und die »Sorge um das gemeinsame Haus« zu einem gemeinsamen Anliegen werden zu lassen.

 

 

Elisabeth Steffens / Carlos Maria Pagano Fernández / Klaus Vellguth (Hg.) 

Wir sind nur Gast auf Erden 

Lateinamerikanische Schöpfungsspiritualität im Dialog 

Edition Schöpfung 1

1. Auflage 2019 

Format 14 x 22 cm

244 Seiten

Hardcover 

ISBN: 978-3-7867-3135-1 

€ 38,00 inkl. MwSt. zzgl. evtl. Versandkosten 

Grünewald

 

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Autor: Grünewald; zusammengestellt von Gert Holle – 2.09.2019


Lesch über das Leben

Foto: mvg

1. Über die Evolution des Lebens, der Pflanzen und der Tiere

 

Harald Lesch bietet gemeinsam mit Friedemann Schrenk (Paläobiologe an der Uni Frankfurt) einen unterhaltsamen Überblick über die Entwicklung des Lebens. Wie entstand eigentlich Leben? Sind wir wirklich "Kinder des Weltalls", wie es ein bekannter Wissenschaftler einst formulierte? Und wann kamen Pflanzen in die Welt? Wann Tiere? Stimmt es, dass Dinosaurier gar nicht ausgestorben sind? 

 

Dieses Buch von den zwei führenden Experten Harald Lesch und Friedemann Schrenk bietet einen unterhaltsamen Überblick über die Entwicklung des Lebens, der einen völlig neuen Blick auf unsere Welt eröffnet. 

 

Harald Lesch ist Professor für theoretische Astrophysik an der Universität München und lehrt Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie. Er ist Autor zahlreicher Bestseller und Moderator erfolgreicher Wissenssendungen wie etwa Leschs Kosmos. Seine Art Wissen zu vermitteln, ist besonders, weswegen er schon vielfach ausgezeichnet wurde, unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. 

 

Friedemann Schrenk ist Professor für Paläobiologie der Wirbeltiere an der Universität Frankfurt. Seit Mitte der 80er-Jahre unternimmt er Grabungen im südlichen und östlichen Afrika. Schrenk ist Autor mehrerer populärer Bücher. Seit vielen Jahren hält er Vorträge vor großem Publikum, wofür er den Communicator-Preis erhielt.

 

Harald Lesch | Friedemann Schrenk 

Über die Evolution des Lebens, der Pflanzen und Tiere 

Hardcover, 80 Seiten 

Erschienen: Mai 2019 

ISBN: 978-3-7474-0007-4 

8,00 € inkl. MwSt. 

 

2. Über Gott, den Urknall und den Anfang des Lebens

Schöpfung und Evolution schließen sich nämlich nicht aus, findet Harald Lesch. Wie entwickelte sich das Universum? Was war davor? Wie entstand Leben? Bedurfte es dazu eines Gottes? Was ist Gott überhaupt? Diese Fragen und noch viele mehr beantwortet der bekannte Astrophysiker und ZDF-Moderator Harald Lesch eloquent und voller Witz und Charme. Lassen Sie sich in die Welt der Wissenschaft entführen!

 

Keine einfachen Fragen, aber verständliche Antworten. 

 

Harald Lesch 

Über Gott, den Urknall und den Anfang des Lebens 

Hardcover, 80 Seiten 

Erschienen: Mai 2019 

ISBN: 978-3-7474-0008-1 

8,00 € inkl. MwSt.

 

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Autor: Münchner Verlagsgruppe; zusammengestellt von Gert Holle – 2.09.2019


Ein Indianerkrieger aus dem Amazonas erzählt vom Kampf gegen die Zerstörung seiner Heimat und von den Geistern des Urwalds

Der letzte Herr des Waldes

Foto: Ullstein
Foto: Ullstein

 

Auf einer Expedition durch den Amazonas ist Thomas Fischermann, Reporter der ZEIT, dem jungen Krieger Madarejúwa Tenharim zum ersten Mal begegnet. Dieses Buch erzählt Madarejúwas Geschichte. Es geht auf die Jagd nach Wildschweinen und Affen, in den Kampf mit Jaguaren und Anakondas, an mystische Stätten zu Ritualen und Festen. Die Streifzüge mit Madarejúwa machen begreifbar, was der Wald für den jungen Mann und sein Volk bedeutet: Wenn die Natur stirbt, dann sterben auch sie. Aus dem Wald beziehen sie ihre Nahrung, ihre Naturheilmittel, ihre Identität und Spiritualität. Aus erster Hand erfahren wir von einem uralten Verständnis der Balance zwischen Mensch und Natur. 

 

Thomas Fischermann, geb. 1969, ist für die ZEIT in Südamerika. Seit 2013 lebt er in Rio de Janeiro. Zuvor arbeitete der studierte Ökonom, Sozial- und Politikwissenschaftler für die ZEIT in London und New York sowie als Koordinator der internationalen Wirtschaftsberichterstattung von Hamburg aus. Für Beiträge in der ZEIT erhielt Fischermann u.a. den Deutschen Journalistenpreis. 

 

Madarejúwa Tenharim, geb. 1996, ist ein Krieger vom Clan der Mutum und vom Volk der Tenharim. Er wurde ungewöhnlich früh von den Häuptlingen als begabter Bogenschütze entdeckt und erhielt mit acht Jahren die Erlaubnis, auf große Tiere wie Tapire und Wildschweine zu schießen. 

 

Der letzte Herr des Waldes von Madarejúwa Tenharim, Thomas Fischermann 

Taschenbuch 

208 Seiten
ISBN: 9783548378008
Am 30.08.2019 erschienen
Preis: €10.00
 

Ullstein Taschenbuch

 

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Autor: Ullstein ; zusammengestellt von Gert Holle – 31.08.2019


Bäume als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete

Vater Eiche, Mutter Linde

Foto: Scorpio
Foto: Scorpio

 

 

Die heilsame Kraft der Bäume auf Körper und Seele. 

 

18 heimische Baumarten im Porträt.

 

Mit zahlreichen Tipps für wen die einzelnen Arten besonders gut geeignet sind und wie die Kraft der Bäume am besten genutzt werden kann, sowie Tipps für Meditation und naturheilkundliche Anwendung. 

 

• Trendthema Wald – die heilsame Kraft der Bäume auf Körper und Seele

 

• Die wichtigsten heimischen Baumarten im Porträt

 

• Mit zahlreichen Praxistipps für Meditation und naturheilkundliche Anwendung 

 

„Indem du dich bewusst mit dem Geist der Bäume verbindest, verbindest du dich mit der Kraft, die aller Schöpfung zugrunde liegt.“ Alfred Zenz, Seelengärtner 

 

Seit jeher wurden Bäume als kraftvolle Seelenbegleiter und Verbündete des Menschen verehrt. Sie spendeten Lebensfreude, Stärke und Klarheit oder unterstützten als sanfte Heiler bei körperlichen Leiden. Viel von ihrem heilsamen Wesen ist mittlerweile jedoch in Vergessenheit geraten. Dabei hält noch immer jeder Baum sein eigenes Geschenk für uns bereit, um Körper und Geist in Einklang zu bringen. Natur-Coach und ‚Seelengärtner‘ Alfred Zenz kennt die feinstoffliche Wirkung unserer Bäume wie kaum ein anderer.  

 

Bäume sind als Seelenbegleiter, Kraftspender und Verbündete 

In ‚Vater Eiche, Mutter Linde‘ bringt er uns die verborgene Kraft der Bäume näher und erklärt, wie wir durch den bewussten Kontakt mit ihnen wieder in Berührung mit unserem eigenen, innersten Wesen kommen. Liebevoll gestaltete Porträts der wichtigsten heimischen Bäume und Sträucher zeigen, was Birke, Buche und Co. auf seelischer wie körperlicher Ebene für uns tun können, und helfen, in jeder Lebenslage den richtigen Baum als Kraftspender und Seelenbegleiter zu finden. 

 

Alfred Zenz geb. 1978, ist als Seelengärtner im Bereich Naturvermittlung, Bewusstseinstraining und Persönlichkeitsentwicklung tätig. Durch seine langjährige Tätigkeit als Garten- und Landschaftsgestalter schöpft er aus über zwanzig Jahren Erfahrung im kreativen Umgang mit Pflanzen, Natur und Landschaft. Er gilt als Experte auf dem Gebiet der essbaren Wildpflanzen und führt als professioneller Natur-Coach Workshops und Naturseminare an besonderen Kraftorten in Österreich. Seit 2016 leitet er Trainings und Ausbildungslehrgänge für das mediale Wahrnehmen von Pflanzen- und Naturwesen. https://seelengaertner.at

Alfred Zenz 

Vater Eiche, Mutter Linde 

Bäume als Seelenbegleiter, 

Kraftspender und Verbündete 

ca. 250 Seiten, Pappband, 

durchgehend vierfarbig, 

inklusive CD mit geführter Baummeditation 

€ 25,00 (D) / € 25,70 (A) 

ISBN 978-3-95550-300-0, WG 1466

 

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Autor: Scorpio; zusammengestellt von Gert Holle – 31.08.2019


Auf der Suche nach den Schuldigen für Hitzewellen, Hochwasser und Stürme

Wütendes Wetter

Foto: Ullstein
Foto: Ullstein

 

 

Hitze, wie wir sie aus fernen Urlaubsregionen kannten, sintflutartiger Starkregen, verheerende Stürme: Ist das schon Klimawandel – oder immer noch „nur“ Wetter? Die Physikerin Friederike Otto hat die Attribution Science mitentwickelt. Mittels dieser revolutionären Methode kann sie genau berechnen, wann der Klimawandel im Spiel ist. War eine Katastrophe wie Harvey menschengemacht? Ist eine Dürreperiode Folge der globalen Erwärmung oder nur ein heißer Sommer, wie es ihn schon immer gab?


Die Zahlen belegen: Eine Hitzewelle wie in Deutschland 2018 ist durch den Klimawandel mindestens doppelt so wahrscheinlich geworden wie früher. Man kann konkrete Verursacher für Wetterphänomene haftbar machen ‒ Unternehmen, ja ganze Länder können jetzt vor Gericht gebracht werden. Und es wird verhindert, dass der Klimawandel weiter als Argument missbraucht wird: Politiker können sich nicht mehr auf ihn berufen, um Missmanagement und eigenes Versagen zu vertuschen. Dieses Buch bringt Klarheit in eine erhitzte Debatte.
 

 

Friederike Otto, geb. 1983, ist Physikerin, promovierte Philosophin und leitet als stellvertretende Direktorin das Environmental Change Institute in Oxford. Sie untersucht Wetterphänomene und hat vor fünf Jahren die neue wissenschaftliche Ausrichtung Attribution Science, zu Deutsch: „Zuordnungswissenschaft” mitbegründet. 

   

Friederike Otto 

Wütendes Wetter 

Ullstein Hardcover 

Klappenbroschur 

240 Seiten 

ISBN-13 9783550050923 

€ 18,00 [D] € 18,50 [A] 

Am 15.04.2019 erschienen

   

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Autor: Ullstein; zusammengestellt von Gert Holle – 25.08.2019


Auf der Jagd nach Blitz und Donner

Sturmjäger - Wetterextremen in Deutschland auf der Spur

Foto: Frederking & Thaler Verlag
Foto: Frederking & Thaler Verlag

 

Bildband "Sturmjäger" geht Wetterextremen in Deutschland auf den Grund

   

Nach langer Hitze und Trockenheit herrscht derzeit  das andere Extrem in Deutschland: Gewitter, Orkane und Dauerregen. Der Himmel wird dunkel, Sturm fegt übers Land und Hagel trifft mit vernichtender Wucht auf die Erde.

 

Was Versicherer erschaudern lässt, ist Kulisse für den Sturmjäger Bastian Werner. Wetterphänomene und Meteorologie sind seine Passion. In dem Bildband »Sturmjäger« (Frederking & Thaler Verlag) präsentiert der Fotograf die »Beute seiner Jagd«: spektakuläre Fotografien von Blauer Stunde über Gewitterzellen bis hin zu leuchtenden Nachtwolken.

 

Das Vorwort stammt vom »Wetterpapst« Jörg Kachelmann, die Meteorologie-Texte von Experten des ARD und des Deutschen Wetterdienstes.

 

 

Wir erleben es immer wieder: Aus harmlosen Wolken brauen sich gefährliche Unwetter zusammen. Der Himmel wird dunkel, Sturm fegt übers Land und Hagel trifft mit vernichtender Wucht auf die Erde. Was Versicherer erschaudern lässt, ist Kulisse für den Sturmjäger Bastian Werner. Wetterphänomene und Meteorologie sind seine Passion. Sein Bildband präsentiert spektakuläre Fotografien: von Blauer Stunde über Gewitterzellen bis zu leuchtenden Nachtwolken.  

 

Über den Autor: 

Bastian Werner, 1993 in Südhessen geboren, fotografiert Gewitter und Wetterphänomene in ganz Deutschland und darüber hinaus. Während seiner Ausbildung zum Segelflugpiloten begann er sich für das Thema Wetter zu interessieren, denn je besser er das Wetter vorhersagen konnte, desto länger konnte er sein Flugzeug in den Aufwinden in der Luft halten. Er ist fasziniert von den vielfältigen Wetterphänomenen unserer Atmosphäre, von Gewitter bis Abendrot, und gilt mittlerweile als einer der bekanntesten Wetterfotografen Deutschland. 

   

Bastian Werner, Jens Winninghoff, Ingo Bertram, Joachim Curtius, Thomas Sävert
Sturmjäger
Wetterextremen in Deutschland auf der Spur

€ 39,99 [D]
€ 41,20 [A]
sFr 52,90
192 Seiten, ca. 200 Abbildungen, Format 26,8 x 28,9 cm, Hardcover mit Schutzumschlag
ISBN-13: 978-3-95416-239-0
 

Frederking & Thaler Verlag GmbH

 

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Autor: Frederking & Thaler Verlag GmbH; zusammengestellt von Gert Holle – 21.08.2019


Eine faszinierende Reise zu einer bedrohten Spezies: Peter Henning durchstreift für „Mein Schmetterlingsjahr“ Europa Mein Schmetterlingsjahr

Mein Schmetterlingsjahr

Foto: Theiss
Foto: Theiss

 

 

Schmetterlinge sind scheue, nervöse Wesen. Ihre filigrane Pracht fasziniert uns. Doch ihre Lebensräume schrumpfen, denn durch Umweltgifte ist das Insektensterben massiv vorangeschritten. Bestsellerautor Peter Henning nähert sich diesen Wesen in seinem neuen Buch. Es ist am 8. März 2018 im Konrad Theiss Verlag erschienen. 

 

Jüngste Forschungen gehen von einem dramatischen Insektensterben von über 50 Prozent innerhalb der letzten knapp 30 Jahre aus. Auch im Hinblick auf diese Problematik ist dieses Buch besonders wichtig, denn neben Bienen sind auch andere Insekten in Gefahr. 

 

Schmetterlinge sind scheue, nervöse Wesen. Ihre filigrane Pracht fasziniert uns. Doch ihre Lebensräume schrumpfen, denn durch Umweltgifte ist das Insektensterben massiv vorangeschritten. Wer trotzdem Schmetterlinge beobachten will, braucht viel Zeit und darf im Zweifelsfall weder aufregende Verfolgungsjagden noch nächtelanges Warten scheuen. Über seine Reise in die verborgene Welt der Schmetterlinge berichtet Bestsellerautor Peter Henning in seinem neuen Buch „Mein Schmetterlingsjahr. Ein Reisebericht"

 
Seit Peter Henning als Kind mit seinem Ziehvater zum ersten Mal einen Hochalpen-Apollo in den Pyrenäen verfolgte, ist seine Begeisterung für Schmetterlinge ungebrochen. Mehr als 50 Jahre später erfüllt er sich einen großen Traum und begibt sich auf Expedition quer durch Europa, jagt in Griechenland, Italien oder Spanien Taubenschwänzchen, Windenschwärmern oder Wiener Nachtpfauenaugen hinterher. Henning weiß viel über die feinnervigen Tiere und engagiert sich gegen den allgemeinen Rückgang der Falterbestände. Jüngste Forschungen gehen von einem dramatischen Insektensterben von über 50 Prozent innerhalb der letzten knapp 30 Jahre aus. Auch im Hinblick auf diese Problematik analysiert Peter Henning die Verhaltensmuster und Überlebensstrategien dieser scheuen und nervösen Wesen, die den Menschen besonders berühren.
 
Gemeinsam mit dem Autor taucht man beim Lesen tief in die Welt dieser Tiere ein. In der Betrachtung eines Erdbeerbaumfalters findet Henning, was andere in der Meditation suchen. Sein Buch ist eine Liebeserklärung an die Artenvielfalt und der seltene Reisebericht einer großen Falter-Expedition. 

 

Peter Henning, Jahrgang 1959, studierte Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main und lebt als freier Schriftsteller in Köln. Zuletzt erschienen von ihm die Romane „Die Ängstlichen“ (2009) und „Ein deutscher Sommer“ (2013). Henning ist auch als Journalist tätig und schrieb über seine Falter-Expeditionen wiederholt für die FAZ und die ZEIT. Er beobachtet, sammelt und züchtet Schmetterlinge seit mehr als 50 Jahren. 

 

Peter Henning
Mein Schmetterlingsjahr.
Ein Reisebericht

2018, Originalausgabe
Hardcover in Leinen
256 Seiten
Konrad Theiss Verlag
ISBN:  978-3-8062-3687-3
€ 19,95 [D]

 

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Autor: Theiss Verlag; zusammengestellt von Gert Holle – 21.08.2019


Die Verantwortung liegt bei uns - Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Heribert Prantl

Die letzte Chance für unsere Erde

Foto: Süddeutsche Zeitung Edition
Foto: Süddeutsche Zeitung Edition

 

 

Die Grenzen des Wachstums sind längst erreicht.

 

Die Bundesrepublik gibt sich als Vorbild in Sachen Klimaschutz – und unterläuft die eigenen Beschlüsse. Der irrlichternde US-Präsident Donald Trump steigt aus dem Klimaabkommen aus. Nicht wenige Länder der Dritten der Welt wiederholen die Fehler der Ersten: Sie opfern die letzten Wälder und Naturräume einem unbedachten Fortschrittsglauben. Vor fast einem halben Jahrhundert schon zeigte der „Club of Rome“ die Grenzen des Wachstums auf – doch geschehen ist zu wenig. Noch aber ist es nicht zu spät zur Rettung der Natur und unserer Lebensgrundlagen – wenn wir alle sofort umdenken und unser Handeln verändern. Dr. Joachim Käppner beschriebt in seiner mahnenden Streitschrift „Die letzte Chance für unsere Erde“ den Weg dorthin. 

 

„Für die Welt ist es, ökologisch betrachtet, kurz vor zwölf. Käppner zeigt, wie man die Uhr anhalten kann. Es ist dies eine packende Lektüre“, schreibt Prof. Dr. Heribert Prantl in seinem Vorwort zu diesem Buch. Denn: Die Verantwortung liegt bei uns. 

 

 

 

Über Dr. Joachim Käppner: 

 

Joachim Käppner (Jahrgang 1961) ist Redakteur und Autor im innenpolitischen Ressort der Süddeutschen Zeitung. Er betreut außerdem die Seite „Historie“ der SZ-Wochenendausgabe. Für seine Beiträge wurde er mit dem Theodor-Wolff-Preis und dem Herwig-Weber-Preis ausgezeichnet. Seine Biographie über den Industriellen Berthold Beitz wurde 2011 zum „Wirtschaftsbuch des Jahres“ gewählt.

 

 

Dr. Joachim Käppner 

Die letzte Chance für unsere Erde 

Die Verantwortung liegt bei uns 

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Heribert Prantl 

ISBN 978-3-86497-500-4 

Hardcover, 12,8, x 18,9 cm, 

72 Seiten 

9,90 € (D) / 10,20 € (A) 

 

 

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Autor:  Süddeutschen Zeitung Edition; zusammengestellt von Gert Holle – 20.08.2019