forsa-Umfrage: steigende Bedeutung der Wissenschaft für Politik – Natur und regionale Produkte hoch im Kurs

DBU-Umweltmonitor: Bürger halten Klima-Krise langfristig für gravierender als Corona-Krise

Die Klima-Krise ist nach Ansicht einer bundesdeutschen Mehrheit langfristig gravierender als die Corona-Krise. © DBU/forsa
Die Klima-Krise ist nach Ansicht einer bundesdeutschen Mehrheit langfristig gravierender als die Corona-Krise. © DBU/forsa

11.05.2020

(Berlin/Osnabrück/pm) - Fast drei Fünftel aller Bundesbürger sind sich sicher, dass die langfristigen Auswirkungen der Klima-Krise gravierender sind als die der Corona-Krise. Sie wünschen sich, dass wissenschaftliche Erkenntnisse stärker für politische Entscheidungen herangezogen werden. Sie schätzen einen Staat wert, der mit Krisen fertig wird und haben im Licht von COVID-19 nicht nur gelernt, wie ihnen Freunde, Familie und Mobilität gefehlt haben, sondern auch, was ihnen Natur und regionale Produkte bedeuten. – Das sind einige Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der forsa Politik- und Sozialforschung (Berlin) unter 1.029 Bundesbürgern ab 14 Jahren. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hatte den DBU-Umweltmonitor Corona-Folgen in Auftrag gegeben, um mit Blick auf ihrer Förderarbeit mehr über die Sichtweisen und Bewertungen der Bundesbürger zu den Folgen der Corona-Krise für die Umwelt zu erfahren.

 

93 Prozent für stärkeren Einfluss der Wissenschaft auf Politik

59 Prozent der Bürger glauben, dass die Klima-Krise langfristig gesehen größere Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben wird als die Corona-Krise. 23 Prozent schätzen die langfristigen Folgen beider Krisen gleich hoch ein. 17 Prozent meinen, die Auswirkungen der Corona-Krise würden langfristig größer sein. DBU-Generalsekretär Alexander Bonde: „Die Menschen haben ein gutes Gespür dafür, dass konsequentes Engagement für den Klimaschutz keinen Aufschub duldet. Die Dimension des Problems sehen sie auch angesichts aktueller Krisen als gewaltig an. Zugleich ist das auch ein dringender Appell, Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften zusammen zu denken.“ Wenn zukünftig etwa zu Fragen des Klimaschutzes – ähnlich wie bei der Corona-Krise – in den politischen Entscheidungsprozess die Meinungen und Analysen der Wissenschaft stärker einbezogen würden als bisher, fänden das 93 Prozent gut oder sogar sehr gut.

Investitionsprogramme sollen regionalen Mittelstand und Gesundheitssystem stärken

 Was erwarten die Bundesbürger von den staatlichen Investitionsprogrammen im Zusammenhang mit der Corona-Krise? 94 Prozent halten es für wichtig und sehr wichtig, die regionale Wirtschaft und den Mittelstand (92 Prozent) zu stärken. Aber mindestens gleich wichtig ist es ihnen, das Gesundheitssystem gestärkt zu sehen (94 Prozent), aber – mit Abstufungen – auch die soziale Gerechtigkeit (89 Prozent), den Umwelt- und Klimaschutz (86 Prozent) und das Artensterben (82 Prozent) nicht aus den Augen zu verlieren. Dass mithilfe der geplanten großen staatlichen Investitionsprogramme Innovationen gefördert werden, ist für 83 Prozent sehr wichtig und wichtig. Die unter 30-Jährigen halten es seltener als Ältere für sehr wichtig, dass bei den Investitionsprogrammen die regionale Wirtschaft gestärkt und die soziale Gerechtigkeit gefördert werden.

 

Produkte regionaler Firmen und Aufenthalt im Grünen hoch im Kurs

Und welche Lehren hat Deutschland aus der Corona-Pandemie gezogen? Sieben von zehn Bürgern haben vor allem persönliche Treffen mit Freunden und Familie gefehlt, 59 Prozent vermissten ihre uneingeschränkte Mobilität. Aber 49 Prozent lernten auch Informationen von unabhängigen Wissenschaftlern zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen schätzen. Für 46 Prozent mehr als „vor Corona“ stehen jetzt Bewegung und Sport im Freien höher im Kurs als vorher, für je 44 Prozent, Produkte regionaler Firmen zu kaufen oder Grünanlagen, Parks und Kleingärten nutzen zu können. 

 

Homeoffice etabliert – Geschäftsreisen bald Auslaufmodell?

Doch nicht nur die Lebens-, auch die Arbeitsbedingungen werden sich nach dem DBU-Umweltmonitor Corona-Folgen ändern. So meinen fast drei Viertel der Bürger (73 Prozent), dass das in der Krise verstärkt genutzte Homeoffice, das Arbeiten von zu Hause aus, zukünftig einen festen Platz in der Arbeitswelt haben sollte. Die unter 30-Jährigen, die die Digitalisierung eher als Chance sehen, meinen das noch eher als die digitalisierungskritischeren Älteren. Geschäftsreisen sind nach den forsa-DBU-Zahlen sogar bald komplett ein Auslaufmodell. Besprechungen und Konferenzen sollten nach Auffassung von 86 Prozent auch nach der Corona-Krise verstärkt per Video oder Telefon fest in die Arbeitswelt integriert werden.

 

Ausbau erneuerbarer Energien verstärkt vorantreiben

Die Energie, die wir für unser privates und berufliches Leben benötigen, sollte dabei verstärkt aus erneuerbaren Quellen stammen, auch um weniger Öl und Gas aus anderen Ländern einführen zu müssen und so in jeder Situation auch unabhängig zu bleiben. Jedenfalls fände es eine große Mehrheit von 78 Prozent wichtig, wenn in Deutschland der Ausbau der erneuerbaren Energien jetzt verstärkt vorangetrieben würde. Der DBU-Umweltmonitor Corona-Folgen steht hier zum Download parat: www.dbu.de/coronafolgen


6.04.2020

Die BI Schatzboden hat eine Petition gegen die Erweiterung des Gewerbegebiets in Hammersbach auf den Weg gebracht

 

Den entsprechenden Link zur Kenntnis:

 

Link zur Petition der BI gegen die Erweiterung des Gewerbegebietes 

 

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-erweiterung-des-interkommunalen-gewerbegebietes-limes-3

 


Darf ich gerade Leitungswasser trinken?

Foto: RNE/Christof Rieken
Foto: RNE/Christof Rieken

 

 

30.03.2020

 

(Berlin/renn) - Wasser ist kostbar. Wir verschwenden dennoch viel davon, unser Konsum sorgt für hohen Wasserverbrauch und -verschmutzung. Doch worauf muss ich achten, um weniger zu verbrauchen? Und darf ich aktuell überhaupt Leitungswasser trinken? Unter www.nachhaltiger-warenkorb.de informieren die Regionalen Netzwerkstellen Nachhaltigkeitsstrategien, wie die Verbraucherinnen und Verbraucher Wasser sparen. 

 

Kann ich ohne Bedenken Wasser aus der Leitung trinken?

Wasser aus der Leitung kann auch in der aktuellen Corona-Lage bedenkenlos genossen werden. Denn Leitungswasser wird in Deutschland laufend streng kontrolliert, ist kostengünstig und jederzeit verfügbar. Wasser in Flaschen kaufen und lagern lohnt sich auch aktuell nicht. Leitungswasser hingegen spart neben dem Geldbeutel auch unnötige Transportwege und viel Müll. 

 

Wie viel Wasser verbrauchen wir?

Wir verbrauchen mehr Wasser als offensichtlich ist: Der Wasserverbrauch pro Kopf liegt in Deutschland bei rund 120 Litern am Tag, zum Waschen, Putzen und Trinken. Hinzukommen täglich 3 900 Liter virtuelles Wasser (Stand 2017). Der Großteil davon wird für die Bewässerung von Obst, Gemüse und Getreide benötigt, aber auch zur Kühlung energieintensiver Industrieanlagen. Besonders problematisch wird es – abgesehen von schädlichen Abwässern – immer dann, wenn ein Produkt in einer trockenen, wasserarmen Region viel Trinkwasser verschlingt. Dies ist zum Beispiel bei Erdbeeren aus Südspanien der Fall. Grundsätzlich gilt als Faustregel: Je mehr Wasser ein Produkt verschlingt, desto problematischer ist es.

 

Was verbraucht am meisten Wasser?

Vor allem der Verzehr von Fleisch und importierten Lebensmitteln, wie Südfrüchten, benötigt in den Herkunftsländern häufig große Mengen an Wasser. Das hierfür benötigte Wasser ist für Verbraucherinnen und Verbraucher nicht sichtbar und wird daher auch als „virtuelles Wasser“ bezeichnet. Virtuelles Wasser setzt sich aus verbrauchtem Leitungswasser, Regenwasser und der Wassermenge zusammen, die nötig ist, um entstandene Produktionsabwässer auf ein unschädliches Maß zu verdünnen. Das ist bei einigen Produkten eine ganze Menge, allein für ein T-Shirt 2 500 Liter, 1 Stück Schweinesteak verbraucht 1 200 Liter, 1 Tafel Schokolade 1 700 Liter. Wer seinen Wasser-Fußabdruck reduzieren möchte, sollte saisonale und regionale Lebensmittel bevorzugen, Bio-Lebensmittel kaufen, Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden und weniger Fleisch essen.

 

Welche Produkte belasten den Wasserkreislauf?

Viele Pflegeprodukte, wie z. B. Peelings oder Zahnpasta, beinhalten feinste Plastikpartikel und belasten damit die Gewässer. Auch in der Modeindustrie spielt Wasser eine große Rolle. Neben dem immensen Wasserverbrauch für Textilien aus Baumwolle, ist vor allem auch Mikroplastik aus Kunstfasern ein Problem. Funktions- bzw. Outdoorkleidung sowie Mikrofasertextilien geben beim Waschen Mikroplastik ins Wasser ab. Als Alternative zum Neukauf kann Kleidung getauscht oder Secondhand gekauft werden. Bei Kosmetikprodukten und Reinigungsmitteln sollte auf ökologisch abbaubare Inhaltsstoffe geachtet werden und auch darauf, Produkte immer ganz aufzubrauchen sowie auf keinen Fall in der Toilette zu entsorgen.

 

Wie spare im Wasser im Alltag?

Um im Alltag, nicht nur in Bezug auf den Wasserverbrauch, nachhaltiger zu handeln, ist es am sinnvollsten, weniger neu zu kaufen und Gebrauchsgegenstände so lange wie möglich zu verwenden. Auf den Gebrauch der stark umweltbelastenden Aluminiumfolie sollte am besten gänzlich verzichtet werden. Statt eines Vollbads lieber die Dusche wählen, Wasser nicht unnötig laufen lassen und wassersparende Düsen an Wasserhähnen installieren – all das sind gute Maßnahmen, um den persönlichen Wasserverbrauch zu reduzieren. 

 

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Nachhaltig konsumieren ist heute schon möglich: Wie es geht, zeigt „Der Nachhaltige Warenkorb“ der RENN. Der Einkaufsführer weist auf nachhaltige Konsumalternativen hin und gibt mit Faustregeln Orientierung für konkrete Konsumentscheidungen zu Lebensmitteln, Reisen und Mobilität, Wohnen und Bauen, Haushalt und Elektronik, Mode und Kosmetik.

 

Die Regionalen Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) wurden 2016 auf Initiative des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ins Leben gerufen. Ein neues Netzwerk von insgesamt 20 – vornehmlich zivilgesellschaftlichen – Akteuren aus allen 16 Bundesländern, gegliedert in vier Netzstellen. Ihr Ziel: Die Umsetzung der Agenda 2030 in Deutschland vorantreiben. Vom Bund finanziert, von den Ländern benannt und bei der Projektdurchführung unabhängig, können die RENN dabei über die politischen Ebenen hinweg Akteure miteinander vernetzen, wie dies in einem föderal organisierten Staat sonst kaum möglich ist. Das Projekt wird von der Bundesregierung zunächst für fünf Jahre gefördert. Für die Gesamtkoordination ist eine Leitstelle in der Geschäftsstelle des RNE eingerichtet. 

 

RENN.süd ist die Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien für Süddeutschland. Sie trägt das Thema „Nachhaltig leben“ durch die Unterstützung zivilgesellschaftlicher Akteure und Aktivitäten in die Breite. Themenschwerpunkt von RENN.süd ist „Nachhaltiger Konsum“.

 

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Autor: Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN); zusammengestellt von Gert Holle - 30.03.2020

 


Bewegender Vortrag über Plastikmüll, die Auswirkungen und das Entgegenwirken

Blue awareness im Diakonischen Werk Wetterau

 

12.12.2019

 

(Wetteraukreis/sp) – „Mission Klima“ ist ein seit mehreren Jahren laufendes Projekt im Diakonischen Werk Wetterau. Mit wechselnden Schwerpunkten werden Mitarbeitende für ressourcen- und klimaschonendes Verhalten sensibilisiert. Abläufe und Gewohnheiten im Arbeitsalltag werden verändert. Bei einer dienstlichen Versammlung des Diakonischen Werks Wetterau (DWW)  in Bürgerhaus Blofeld referierte Christian Weigand am 5. Dezember vor knapp neunzig Mitarbeitenden über die Probleme, die der Plastikmüll verursacht. Eckhard Sandrock, Leiter des DWW, und Mathias Koch, Bereichsleiter in Friedberg, initiierten diese Veranstaltung zur Unterstützung der Mission Klima 2019/2020 im DWW. In allen Dienstorten sind die Mitarbeitenden derzeit besonders aufgerufen, Plastikmüll zu vermeiden.

 

Christian Weigand studierte Betriebswirtschaft sowie Umwelt- und Ressourcenökonomie in Marburg und Kiel. Er widmete sich der Gesundheit der Meere und gründete nach seiner Masterarbeit zur nachhaltigen Entwicklung der Meere die Organisation blue awareness. Dies bedeutet blaue Achtsamkeit, Blau bezieht sich auf die Meere. Seinen Vortrag beginnt er ungewöhnlich – er schickt die Zuhörenden mit Musik auf eine gedankliche Reise, zu einem stillen Morgen am Meer und zum Surfen in den klaren Wellen. Jeder soll persönlich berührt sein, eine Freude am Meer fühlen. Dann zeigt er aufwühlende Bilder. Eine Robbe, die in einem Six-Pack Ring eingeschnürt aufwächst (die meisten Wasserlebewesen können nicht rückwärts schwimmen, um sich zu befreien), der Inhalt des komplett mit Plastik gefüllten Magens eines verhungerten Albatross-Kükens, eine Meeresschildkröte mit einem Strohhalm tief in der Nase und Strände mit endlosen Plastikmüllbergen. Weigand möchte  Menschen berühren und ihre Gefühle ansprechen, um sie zu Taten zu bewegen. Denn er stellte fest, dass das – vom Grundschulkind bis zum Erwachsenen – vorhandene Bewusstsein über die Probleme mit dem Plastikmüll bisher keine Änderung zum Positiven bewirkt hat. Offensichtlich berühren uns Zahlen nicht. Zu erfahren, dass fünf Trillionen Plastikteile (eine Fünf mit achtzehn Nullen) in den Meeren schwimmen, bewirkt keine persönliche Betroffenheit. Das Problem scheint zu groß, der eigene Einfluss zu klein. Weigands Gegenargument ist, dass wir alle Teil des Problems sind und genau deshalb auch etwas ändern können.

 

Die Meere scheinen uns Menschen in der Wetterau weit weg. Weigand informiert aber über die große Wichtigkeit der Meeresgesundheit für alle Menschen, an Küsten genauso wie im Landesinneren. Er nennt die Bedeutung des Meeres als Nahrungsquelle, die Wirkung auf das Klima, auf unser Wetter und unsere Unwetter, den Sauerstoff, der zu siebzig Prozent von den Meeresalgen stammt. Weigand beschreibt die Folgen der Überfischung, der CO2-Last, die das Meer aufnimmt und der Überdüngung.

 

Die Mitarbeitenden des DWW lernen im Vortrag, dass das größte Plastikfeld im Meer, das Northern Pacific Garbage Patch zwischen Japan und Kalifornien, so groß ist wie die Fläche von Deutschland, Spanien und Frankreich zusammen.  Deutschland hat jahrelang 850 Tausend Tonnen Gelbe Säcke nach China exportiert. Seit China es wegen der zu schlechten Sortierung nicht mehr annimmt, wird unser Müll nach Thailand und Indonesien exportiert. Es wird als verwertbarer Rohstoff/Brennstoff gekauft - unter den Arbeitsbedingungen und Preisen ist es dort kostengünstiger zu recyclen als hier. Durch Überlastung ist das dortige System jedoch nicht sehr effizient und verursacht soziale und ökologische Probleme. Vieles gelangt dann ins Meer, so dass achtzig Prozent der Teile im Strandmüll tatsächlich Teile aus unserem Alltag sind – Tüten und Plastikflaschen, Zahnbürsten, Strohhalme, Kleidungsstücke. Im Meer baut sich Plastik nur in sehr langen Zeiträumen zu Mikroplastik ab, das heißt, es verschwindet nie mehr ganz. Ein Sixpack-Ring hält sich vierhundert Jahre im Meer.

 

Die Handlungsanleitung zum Entgegenwirken beschreibt Christian Weigand mit den drei Worten reduce, re-use, recycle – also Plastikmaterialien vor allem zu reduzieren, Dinge aus Plastik so lange und vielseitig wie möglich wieder zu verwenden und schließlich den Plastikmüll im Kreislauf wieder zu verwerten. Zum Plastik-Reduzieren empfiehlt er, sich einen Punkt zu suchen, den man ändern kann, sich die Änderung zwei Monate anzugewöhnen und dann einen weiteren Punkt zu ändern. Die Mitarbeitenden des DWW tauschten sich aus über Ideen, im (Arbeits-) Alltag Plastik zu vermeiden und eine große Mehrheit sagte zu, diese wirklich umzusetzen.

 

Christian Weigand bietet Vorträge und Projekte zur Plastikmüllvermeidung für Erwachsene und Schüler. Kontakt zum Referenten erhalten Interessierte über chris@blue-awareness.com und zum Diakonischen Werk Wetterau über info@diakonie-wetterau.de.