ORGELSOMMER

Bedeutende Instrumente

ORGELSOMMER:  Konzerte in Ockstadt, Dauernheim, Staden und Lauterbach

 

Quelle: Kreis-Anzeiger - 10.06.2016

 

(SCHWICKARTSHAUSEN/det) - Beim Oberhessischen Orgelsommer werden bedeutende Orgeln der Region von namhaften Organisten zum Klingen gebracht. Krystian Skoczowski aus Schwickartshausen, künstlerischer und organisatorischer Leiter sowie Kirchenmusiker in Nidda und Hanau sowie Dozent in Mainz, Köln und Berlin, will auf die „Orgelbaulandschaft Oberhessen“ aufmerksam machen.

„Alle Epochen der Orgelbaukunst haben hier Spuren hinterlassen, viele der Instrumente sind von vorzüglicher handwerklicher und musikalischer Qualität.“ Der Pole Waclaw Golonka konzertiert am 2. Juli ab 19.30 Uhr in der Katholischen Pfarrkirche St. Jakobus in Ockstadt auf dem Instrument aus der Werkstatt Oberlinger (Windesheim) von 1978.

 

Die Orgel in Dauernheims Dreifaltigkeitskirche dagegen wurde 1794 vom Gießener Orgelbaumeister Johann Andreas Heinemann fertiggestellt und ist nahezu unverändert erhalten. Dekanatskantorin Diana Rieger (Herbstein) spielt dort am Samstag, 9. Juli, ab 18 Uhr. Die Dauernheimer wie auch die Stadener Orgel von 1837, erbaut von Wilhelm Bernhard (Romrod), sind Beispiele des Übergangs von der barocken zur romantischen Epoche. Das Konzert in Staden findet am Samstag, 16. Juli, statt und beginnt ebenfalls um 18 Uhr. Es spielt Ralf Stiewe aus Gießen.

 

 

Aus dem Jahr 1973 stammt die Lauterbacher Orgel, hergestellt in der Werkstatt Hillebrand (Altwarmbüchen), aber in ein beeindruckendes barockes Gehäuse von Philipp Ernst Wegmann (1768) eingebaut. Andreas Jetter (Radolfzell) spielt in der evangelischen Stadtkirche am 23. Juli. Beginn ist um 18 Uhr.