Aktuelles aus Landeskirche, Dekanat und Gemeinden



Gastgebende Kirchen ziehen mit Kirchenpräsidenten, Bischof und Präses positives Fazit des digitalen Treffens in Frankfurt

Ökumenischer Kirchentag: Digitale Chancen genutzt, Kontroversen angepackt und Ökumene gestärkt

16.05.2021

 

Kirchenpräsident Volker Jung: Ökumenisches Miteinander vertieft

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat ein positives Fazit des 3. Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) mit fast ausschließlich digitalen Angeboten gezogen, der am Sonntag (16. Mai) in Frankfurt zu Ende ging. „Der Kirchentag hat die digitalen Chancen genutzt, kontroverse Themen angepackt und hat vor allem die Ökumene weiter gestärkt, sagte Jung. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) war gemeinsam mit dem Bistum Limburg und weiteren Kirchen Gastgeberin des ÖKT.  Durch die Vorbereitung auf den Kirchentag sei „auch in der schwierigen Zeit der Pandemie in der gastgebenden Region das ökumenische Miteinander sehr vertieft“ worden. Gemeinden hätten sich vor Ort gemeinsam vorbereitet, die Kirchenleitungen hätten eng zusammengearbeitet. Das für den Ökumenischen Kirchentag komponierte Oratorium „Eins“ habe evangelische und katholische Musikerinnen und Musiker intensiv zusammengeführt. Jung: „Das ist ein Musterbeispiel gelungener ökumenischer Zusammenarbeit, die sicher über den Kirchentag hinaus fortgesetzt wird.“ Die Gottesdienste am Samstagabend mit dem gegenseitigen Willkommen bei Abendmahl und Eucharistie bezeichnete er als einen „wichtigen Schritt auf dem Weg der Ökumene“. Er hoffe, dass dies in den Gemeinden weiterwirke und auch die weitere theologische Arbeit auf dem Weg zu einer „Einheit in Vielfalt“ voranbringe.


Kirchenvertreter sprechen sich für die Bewahrung der Schöpfung und gegen die Erweiterung des „Gewerbegebiets Limes“ aus

Im Einsatz für wertvolle Wetterauer Böden

(Archiv Evangelische Kirchengemeinde Langenbergheim): Anhand zweier ausgebaggerter Bodenprofile erklärte 2018 im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Kirchengemeinden und des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach der Agraringenieur Rainer Vogel, Diplom-Agraringenieur und Ökolandwirt vom Hof Buchwald in Windecken, die Schichtung des Wetterauer Bodens. 

10.05.2021

(Region/Nidda/gho) - Weit mehr noch als Luft und Wasser gehört der Boden zu den Ressourcen ohne Fürsprecher – bislang. Auf der Nordhalbkugel interessiert er die meisten allenfalls als Bauland. Hin und wieder setzen sich Menschen mit speziellen Berufen im Agrarsektor oder Hobbygärtner für diesen Mikrokosmos ein. Viel zu selten wird jedoch in dem Boden ein Erzeugnis einer teils Jahrmillionen alten Abfolge chemischer, biologischer und physikalischer Prozesse gesehen. Und viel zu selten werden die globalen Herausforderungen in der Versorgung der Menschheit mit den Erträgen des Bodens in Verbindung gebracht. In Schöpfungsgottesdiensten und Diskussionsveranstaltungen haben sich Kirchenvertreter des Evangelischen Dekanats Büdinger Land seit vielen Jahren der Frage gewidmet, wie denn eine gute Balance zwischen Bewahrung und Bebauung der Schöpfung gewährleistet werden kann und dabei erfahren müssen, dass zu oft wirtschaftlichen Interessen der Vorrang vor nachhaltigem Handeln und der Bewahrung der Schöpfung eingeräumt wurde.

Aktuell ist eine Erweiterung des „Gewerbegebietes Limes - Erweiterung West“ in Hammersbach – Limeshain entlang der A45 in der Planung. Bei der zur Diskussion stehenden Gewerbegebietsfläche handelt es sich laut gültigem Regionalplan Südhessen von 2010 um ein „Vorranggebiet für Landwirtschaft", überlagert mit "Vorbehaltsgebiet für den Grundwasserschutz".


Hessen-Nassau mit 50.000 Euro Soforthilfe für Partnerkirchen und Partnerorganisationen

Evangelische Kirche ruft zu Spenden für Indien in der Corona-Krise auf

10.05.2021

 

(Darmstadt/ekhn) -Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Wochenende angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage in Indien zu Spenden für das Land aufgerufen. Aus dem Etat für Ökumene stellt sie ihren Partnerkirchen und Partnerorganisationen in Indien zudem eine Soforthilfe über 50.000 Euro zur Verfügung. Die Entscheidung fiel am Samstagabend nach einer Videokonferenz mit Partnern in Indien. In dem Gespräch unter anderem mit Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung hatten die Bischöfe der indischen Partnerdiözesen und Direktoren der Partnerorganisationen in Indien gegenüber der EKHN ihre Sorgen zum Ausdruck gebracht.

Wer mag, kann auch gerne direkt für die oberhessische Partnerdiözese East Kerala spenden:

Spendenkonto

Evang. Regionalverwaltung Oberhessen

IBAN DE91 5206 0410 0804 1001 40

BIC GENODEF1EK1

Evangelische Bank eG Vermerk: Kerala

 

weitere aktuelle Infos über die Propstei 

http://www.facebook.com/kerala.oberhessen

 

Die Corona-Lage in Indien verschärft sich immer mehr. Das Evangelische Dekanat Büdinger Land, das Evangelische Dekanat Vogelsberg sowie der Partnerschaftsausschuss senden eine Gebetskette in unsere Partnerdiözese Kerala, Indien.


Vom Segensroboter über das Entschwörungsseminar bis zur digitalen Schnitzeljagd im Odenwald

Hessen-Nassau auf dem Ökumenischen Kirchentag

 10.05.2021

 

 

Mehr als 100 Angebote aus der Region rund um den ÖKT

 

 

(Darmstadt/ekhn) - Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt beginnt am Donnerstag (13. Mai) pandemiebedingt mit digitalen und vielen dezentralen Veranstaltungen. Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist aktiv dabei als eine der gastgebenden Kirchen. Mehr als 100 regionale Angebote und Aktionen gibt es rund um den ÖKT.


10.000 Kandidierende für Kirchenvorstandwahlen am 13. Juni

Wahlaufruf an mehr als 1,2 Millionen Evangelische

Foto: ekhn
Foto: ekhn

29.04.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - In diesen Tagen erhalten über 1,2 Millionen Evangelische im hessen-nassauischen Kirchengebiet zwischen Bromskirchen und Neckarsteinach, Alzey und Schlitz besondere Post. In einem Briefumschlag stecken dann die Unterlagen für die Teilnahme an der Kirchenvorstandswahl. Am 13. Juni bestimmen die evangelischen Kirchenmitglieder in 1.059 Gemeinden ihr Leitungsgremium neu. Rund 10.000 Kandidierende stehen bereit. Kirchenvorstände gelten als besonderes evangelisches Markenzeichen. Sie sind für den Kurs der Gemeinde vor Ort verantwortlich und entscheiden beispielsweise über die neue Pfarrerin ebenso wie über die Dachsanierung und die Ausrichtung der kirchlichen Kindertagesstätte. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. September 2021. Alle Informationen auch online unter www.meinewahl.de


11. Tagung der Zwölften Kirchensynode - 22. - 24. April 2021

Auch die EKHN-Frühjahrssynode vom 22. bis 24. April 2021 musste pandemiebedingt digital tagen. Die 141 Delegierten wählten Wolfgang Prawitz zum stellvertretenden Präses der Kirchensynode, nachdem Dr. Susanne Bei der Wieden zur Kirchenpräsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche gewählt worden war. Stephan Arras wurde zum neuen Propst für Starkenburg gewählt.

Schwerpunkt der Synode war die Weiterarbeit am Zukunftsprozess ekhn2030. Angesichts einer rückläufigen Mitgliederentwicklung plant die EKHN, die jährlichen Ausgaben von aktuell rund 700 Millionen Euro um 140 Millionen Euro im Jahr 2030 zu senken. Vorgestellt wurden unter anderem ein Entwurf für die Zukunft der Medienarbeit sowie ein Zwischenbericht zur Arbeit mit jungen Erwachsenen und Familien.

In einer Resolution sprachen sich die Delegierten außerdem für eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung aus, um einen „Kollaps der Pflege“ zu verhindern.

Weitere Informationen finden Sie in SynodeKompakt wie gewohnt zusammengefasst.

Im Namen des Redaktionsteams wünsche ich Ihnen: Bleiben Sie behütet!

Elisabeth Fauth

 

THEMEN & BESCHLÜSSE DER SYNODE

 

1. EKHN-Synode will grundlegende Reform der Pflegeversicherung

Mit großer Mehrheit hat sich die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sich für eine grundlegende Reform der Pflege ausgesprochen. In einer Resolution mit dem Titel „Den Kollaps der Pflege verhindern, die Pflege der Zukunft durch eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung sichern“ stellt die Synode fest, dass sich die Versorgungssituation pflegebedürftiger Menschen zur „Mangelwirtschaft“ entwickelt habe. Gleichzeitig werde die wesentliche Säule der Pflegeversorgung, die Familie, „brüchig“, weil die Übernahme von Sorgetätigkeiten Frauen zunehmend in die Armut führe, die Zahl der Kinder zurückgegangen und die der Kinderlosen gestiegen sei. Statt steigender Eigenanteile der Pflegekosten müssten Pflegeleistungen an allen Orten, ob zuhause, in ambulanter Pflege oder im Heim, in gleicher Weise finanziell gefördert werden.

Mehr: https://ekhn.link/Pflegeresolution

 

2. Rüsselsheimer Pfarrer Wolfgang Prawitz neuer stellvertretender Präses der EKHN-Synode

Vorgängerin Bei der Wieden wird reformierte Kirchenpräsidentin

Der Rüsselsheimer Pfarrer Wolfgang Prawitz ist neuer Stellvertretender Präses der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Er wurde am Freitag von der digital tagenden Kirchensynode mit großer Mehrheit gewählt. Er erhielt 106 von 114 abgegebenen Stimmen. Prawitz tritt die Nachfolge von Dr. Susanne Bei der Wieden an. Die Frankfurter Pfarrerin wurde im März zur Kirchenpräsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer gewählt. Prawitz ist bereits seit vielen Jahren ein vertrautes Gesicht in der Synode. Er hat seit dem Jahr 2002 einen Sitz in dem mit einem Parlament vergleichbaren Gremium. Seit 2010 sitzt der 63 Jahre alte evangelische Theologe im Kirchensynodalvorstand, dem Präsidium der Synode. Prawitz ist zudem seit 2009 Mitglied in der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dort Sprecher der Gruppe „Offene Kirche“.

Mehr: https://ekhn.link/wahlstellvertrpraeses

 

3. Bericht Kirchenpräsident: Kritik an EU-Flüchtlingspolitik und Position zu Sterbehilfe

 

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung kritisierte auf der Synode die gegenwärtige Flüchtlingspolitik scharf, die zunehmend auf „Abschottung und Abschreckung“ setze. Dies alles sei kein „kein schicksalhaftes tragisches Ereignis, sondern Ergebnis einer hochproblematischen Flüchtlingspolitik“, bei der starke EU-Staaten „das Flüchtlingsproblem an die schwachen Staaten im Süden und Osten der EU ausgelagert haben“. Das ist nicht nur inhuman gegenüber den Geflüchteten, sondern auch unsolidarisch gegenüber EU-Staaten wie Griechenland. Abschottung ist hier offenbar wichtiger als die Menschenrechte, zu deren Einhaltung sich alle EU-Staaten verpflichtet haben.“ Jung ging vor der Synode auch auf das Thema Sterbehilfe ein. Seiner Ansicht nach solle sich die bevorstehende Ausgestaltung der Regelungen zum assistierten Suizid „am großen Ja Gottes zum Leben“ orientieren. Dies bedeute nicht, „dass es tragische Einzelfälle geben kann, in denen Menschen durch einen assistierten Suizid beim Sterben geholfen werden kann“.

Mehr: https://ekhn.link/KirchenpraesidentSynodeApril21

 

4. Konzeptentwicklung für Alten Dom St. Johannis in Mainz geht weiter

Er soll ein kirchliches und museales Aushängeschild in Mainz werden - der Alte Dom St. Johannis in Mainz. Aber wie soll das aussehen? Darüber sprach die Synode der EKHN in einer kontroversen Debatte.

Mehr: https://ekhn.link/DiskussionAlterDomMainz

 

5. Themenschwerpunkt ekhn 2030

Breiten Raum nahm in der Frühjahrssynode der Zukunftsprozess ekhn2030 ein. Zusammenfassungen der vorgelegten Berichte und Informationen finden Sie in diesem Themenschwerpunkt. Eingereichte Synodenanträge werden an die ekhn2030- Steuerungsgruppe und Synodenausschüsse weitergeleitet.

Nachfolgend finden Sie Links zu den Zusammenfassungen der folgenden Berichte:

5.1  Bericht der Kirchenleitung

5.2  Bericht Arbeitspaket 8 „Medien- und Öffentlichkeitsarbeit“: Kostenreduktion durch Fusion und Kooperationen

5.3  Zwischenbericht Arbeitspaket 7 „Zukunftskonzept junge Erwachsene und Familien“

5.4  Beauftragung des Querschnittsthemas 5 Verwaltungsentwicklung Zusammenfassung: Kirche mit „leichtem Gepäck“ auch in den Verwaltungen

 

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Hier finden Sie weitere wichtige Beschlüsse und Informationen zur Tagung der Kirchensynode der EKHN vom 22. – 24. April 2021.

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Stephan Arras wird neuer Propst für Starkenburg

Stephan Arras ist der neue Propst für den Bereich Starkenburg. Die hessen-nassauische Kirchensynode wählte den 59 Jahre alten Theologen am Donnerstagnachmittag (22. April) in das evangelische Leitungsamt. Er erhielt 77 von abgegebenen gültigen 123 Stimmen bei der digital durchgeführten Wahl. Ab dem kommenden Jahr ist er die geistliche Leitungsperson in der südhessischen Region um Darmstadt für rund 300.000 Kirchenmitglieder in über 150 Gemeinden. Seine Aufgabe ist mit der eines „Regionalbischofs“ in anderen evangelischen Kirchen vergleichbar.

Mehr: https://ekhn.link/WahlPropstStarkenburg

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Nachwahl ordiniertes Mitglied Kirchensynodalvorstand (KSV)

Pfarrerin Lotte Jung, Stadtdekanat Frankfurt-Offenbach, Propstei Rhein-Main wird mit großer Mehrheit als ordiniertes Mitglied in den Kirchensynodalvorstand gewählt. Jung folgt auf Wolfgang Prawitz, der zum stellvertretenden Präses der EKHN-Kirchensynode gewählt wurde.

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Neuwahl ins Kirchengericht

Dr. Kirsten Siems-Christmann ist mit großer Mehrheit neu in das kirchliche Verfassungs- und Verwaltungsgerichts (KVVG) gewählt worden. Siems-Christmann ist Richterin am Verwaltungsgericht Frankfurt a. M., derzeit für drei Jahre abgeordnet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht (Bereich Staatskirchenrecht). Ihre Amtszeit am KVVG läuft vom 30.11.2021 bis 29.11.2028.

Das Kirchliche Verfassungs- und Verwaltungsgericht arbeitet unabhängig von den Leitungsgremien der Kirche und kann angerufen werden, um Gesetze und Entscheidungen in der EKHN juristisch überprüfen zu lassen.

Die beiden Kammern des KVVG haben jeweils fünf Mitglieder, die ehrenamtlich arbeiten. Vier von ihnen haben die Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst. Ein Mitglied muss kirchlich zum Verkündigungsdienst ordiniert sein und theologische Fachkompetenz einbringen. Sie werden jeweils für sieben Jahre berufen.

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Wahl in die EKD-Synode

Max Fischer aus Ergeshausen wurde als 2. Stellvertreter der Jungsynodalen in die EKD-Synode gewählt.

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Wahl in die Gesellschaft für diakonische Einrichtungen (GfdE)

Alexander Gemeinhardt, Bensheim wurde als synodaler Vertreter in die GfdE gewählt.

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Wahlen in synodale Ausschüsse

Nachwahl eines ordinierten Mitglieds in den Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (AGFB)

Pfarrer Michael Dietrich, Dekanat Darmstadt-Land

Nachwahl eines nicht-ordinierten Mitglieds in den AGFB

Rotraud Weber, Dekanat Westerwald

Nachwahl eines ordinierten Mitglieds in den Verwaltungsausschuss

Pfarrer Martin Frölich, Dekanat Weilburg

Nachwahl eines ordinierten Mitglieds in den Finanzausschuss

Pfarrer Carsten Adams, Dekanat Runkel

 

Quelle: Drucksache 18/21

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Alle Synodendrucksachen finden Sie unter https://www.kirchenrecht-ekhn.de/list/synodalds

 

 

 


Gemeinsame Mitteilung (EKHN/EKKW/Rheinland)

Evangelische Kirche will „umsichtig und verantwortungsvoll“ Ostern feiern

25.03.2021

 

Gemeinsame Mitteilung nach Gespräch mit Hessischem Ministerpräsidenten

 

(Darmstadt/ekhn/ekkw/rl) - Umsichtig und verantwortungsvoll: So wollen die evangelischen Kirchen in Hessen Gottesdienste an Ostern feiern. Das teilten die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie die Evangelische Kirche im Rheinland nach einem Spitzengespräch mit dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier am Donnerstag (25. März) mit. Sie zeigten sich erleichtert, dass der Ministerpräsident von der „dringlichen Bitte“ abgerückt ist, auf die Gottesdienste mit Präsenz zu verzichten. Ostern, die Feier der Auferstehung Jesu, ist für Christen das höchste Fest.


Frühjahrssynode tagte digital

Teilnehmende. Foto: Screenshot / Gert Holle
Teilnehmende. Foto: Screenshot / Gert Holle

20.03.2021

 

(Nidda/Region/gho) - Aufgrund der anhaltenden Corona-Lage hat die Frühjahrssynode am 20. März 2021 erstmals digital stattgefunden. Rolf Hartmann, Vorsitzender des Kirchenparlaments, konnte 90 der 132 Synodalen, zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Propst Matthias Schmidt sowie Olaf Diwisch von der Regionalverwaltung im digitalen Konferenzsaal begrüßen. Hartmann zeigte sich erfreut über die gute Resonanz und leitete routiniert das doch für die meisten Teilnehmenden ungewohnte Sitzungsformat. Auf der Tagessordnung standen neben der Beratung des Haushaltsplanes 2021, dem Bericht des Vorsitzenden, der Aktualisierung der Vergaberichtlinien im Rahmen des Finanzausgleichs, der Nachwahl eines ehrenamtlichen Mitglieds des Synodalvorstands die Aussprache und Beschlussfassung der Dekanatskonzeption.



4.03.2021

 

»Das Leben, individuell und kollektiv, ist mehr als eine Gleichung, es ist vielmehr ein Wechselspiel von Gesetzen und Bedingungen – und darin liegt zugleich auch immer das Potenzial für Neues. Eine kleine Veränderung bedingt eine größere Veränderung und erzeugt neue Bedingungen und Optionen, obwohl sich an den Gesetzen selbst nichts verändert hat. Unberechenbarkeit bedeutet Freiheit und nicht zuletzt auch Vielfalt.«

 

  • So funktioniert die Welt wirklich: Der neue Bestseller von Harald Lesch
  • Konkrete Forderungen und Vorschläge für die Gesellschaft und jeden einzelnen

Gert Holle im Gespräch mit Matthias Langwasser

3.3.2021

 

Gert Holle: "Ich spreche mit Matthias Langwasser über sein Buch "Reise in die Freiheit", über seine Verbundenheit zur Natur, sein Engagement für den Regenwald, sein unerschütterliches Urvertrauen, über seine kraftvolle Vision für die Zukunft unserer Erde, über seine Heimat im Vogelsberg, vegane Ernährung und vieles mehr." 


Zur geplanten Erweiterung West im Gewerbegebiet Limes

Für das gemeinsame Haus Erde

 

 

18.02.2021

 

(Nidda/Langen-Bergheim/rst) - Ende Februar und Anfang März befassen sich die Mitglieder der Regionalversammlung Südhessen im Regierungspräsidium Darmstadt mit der geplanten Zielabweichung des Flächennutzungsplans zur Erweiterung des Gewerbegebietes Limes. Diskutiert werden wird, ob weitere 10,5 ha bisher landwirtschaftlich genutzter Fläche für die Erweiterung West des Gewerbegebietes Limes umgewidmet werden darf. Bei den angedachten Flächen handelt es sich um landwirtschaftliche Vorrangflächen, mit guten bis sehr guten Wetterauer Böden. Eine Zielabweichung sollte darum sorgfältig abgewogen und in größeren Zusammenhängen gesehen werden.

 

Der Dekanatssynodalvorstand im Evangelischen Dekanat Büdinger Land hat bereits vor zwei Jahren seine Position zum zunehmenden Flächenverbrauch in der Wetterau veröffentlicht.


Mittwoch, 24. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr

Balkon-Photovoltaik - Energiewende leichtgemacht

Diethardt Stamm mit einem Balkon-Photovoltaik-Modul. Foto: Diethardt Stamm
Diethardt Stamm mit einem Balkon-Photovoltaik-Modul. Foto: Diethardt Stamm

 

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative in der Passionszeit „Wie wollen wir leben? der beiden Evangelischen Dekanate Wetterau und Büdinger Land informiert der Mitbegründer der Mittelhessischen Energiegenossenschaft Diethardt Stamm und Vorstandsmitglied des Sonnenstromvereins Hessen am Mittwoch, 24. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr in einer Onlineveranstaltung (Zoom) über das Thema „Balkon-Photovoltaik - Energiewende leicht gemacht“.


Schnell und unbürokratisch helfen

Evangelisches Dekanat Büdinger Land stellt 40 000 Euro für Hochwasseropfer zur Verfügung

16.02.2021

 

 

(Nidda/gho) - Durch eine Soforthilfe in Höhe von insgesamt 40 000 Euro sollen Kirchengemeinden und Bürger, die durch das jüngste Hochwasser geschädigt wurden, unterstützt werden. Das beschlossen die Mitglieder des Synodalvorstandes des Evangelischen Dekanats Büdinger Land während ihrer letzten Sitzung in der vergangenen Woche.


Eine Initiative der Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau fürs Klima

Wie wollen wir leben?

9.02.2021

 

 

(Region / Nidda/ Friedberg/red) - „Wie wollen wir leben?“ - unter dieser Fragestellung laden die beiden Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau ein, sich in der Passionszeit Gedanken zu Klimaschutz, zur Bewahrung der Schöpfung und zu eigenen Lebensentwürfen zu machen. In der Zeit vom 17. Februar bis zum 4. April 2021 wollen die Initiatoren beispielhafte Projekte vorstellen, Impulse geben, zum Mitmachen anregen und interessante Online-Vorträge und Gesprächsrunden anbieten.



Corona und Weihnachten

Weihnachten: Kirche will ansprechbar bleiben und verantwortlich feiern

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

16.12.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Auch in der Coronakrise für die Menschen ansprechbar bleiben und verantwortlich mit den Gottesdiensten an den Feiertagen umgehen - das ist das Ziel der evangelischen Kirchen an Weihanchten 2020.

 

Die evangelischen Kirchen wollen in der Corona-Pandemie an Weihnachten für die Menschen ansprechbar bleiben und verantwortlich mit den Gottesdiensten an den Feiertagen umgehen. Das erklärten die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) nach einem Spitzengespräch mit dem Hessischen  Ministerpräsidenten Volker Bouffier am Mittwochnachmittag.


Amtswechsel in Nord-Nassau – Puttkammer verlässt Herborn

Pröpstin Bertram-Schäfer: In Krisenzeiten Hoffnung in die Welt tragen

Foto: Holger-Jörn Becker-von Wolff
Foto: Holger-Jörn Becker-von Wolff

 4.12.2020

 

(Herborn/ekhn) - Die neue evangelische Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau, Sabine Bertram-Schäfer, hat das Verbreiten von Hoffnung als eine der wichtigsten Aufgaben der Kirche angesichts der aktuellen Lage bezeichnet. Bei ihrer Einführung erinnerte sie am Freitagnachmittag (4. Dezember) in der Herborner Stadtkirche an die Vereinsamung von Älteren in der Corona-Pandemie, die Herausforderungen des Pflegepersonals oder die kritische Situation von vielen Gastronomiebetrieben. „Als Kirche Jesu Christi ist es unsere Aufgabe, Hoffnung in die Welt zu tragen. Wer, wenn nicht wir Christen, können und sollen Hoffnung in dieser Zeit verbreiten?“, sagte die 54 Jahre Theologin, deren Amt mit der einer Regionalbischöfin vergleichbar ist. Im September wurde die langjährige Dekanin des Dekanats Büdinger Land von der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zur Pröpstin gewählt. Offizieller Dienstantritt ist Januar. Sie ist dann für rund 200.000 Evangelische in 169 Kirchengemeinden in der Region Mittelhessen zuständig. Erstmals in der Geschichte der hessen-nassauischen Kirche wurde ein Amtswechsel von leitenden Geistlichen wegen der Corona-Pandemie ohne mitfeiernde Gemeinde im Gottesdienst begangen aber dafür live im Internet übertragen.


Landessynode tagt weiter - online

Foto: ekhn
Foto: ekhn

27.11.2020

 

Hessen-Nassau schließt sich Initiative für „Lieferkettengesetz“ an

 

Regelung soll ausbeuterische Praktiken beenden helfen

 

(Darmstadt/ekhn) -Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird sich der Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die Beachtung menschenrechtlicher Standards in den Lieferketten von Unternehmen anschließen. Das beschloss die Synode auf ihrer Online-Tagung am Freitag. Demnach soll die Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode ein „Lieferkettengesetz“ verabschieden. Ziel ist es, Unternehmen für ausbeuterische Praktiken im Ausland stärker zur Rechenschaft zu ziehen.


EKHN-Budget über 703 Millionen Euro in der Debatte

Haushalt mit Augenmaß im Fahrwasser der Coronakrise

Foto: ekhn
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25.11.2020

 (Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Mittwoch (25. November) auf ihrer Online-Tagung die Debatte über den Haushalt für das Jahr 2021 eröffnet. Am Freitag soll der Etat verabschiedet werden. Der Entwurf sieht für das kommende Jahr Gesamtaufwendungen in Höhe von rund 703 Millionen Euro (Nachtragshaushalt 2020: 690  Millionen Euro) vor. Für die Arbeit auf Gemeinde- und Dekanatsebene sind im neuen Etat über 337 Millionen Euro eingeplant. Rund 48 Millionen Euro an Eigenmitteln sind unter anderem für die Arbeit in Kindertagesstätten vorgesehen. Für das Handlungsfeld Bildung sind über 34 Millionen Euro veranschlagt. Für den Erhalt der Gebäude sind über 39 Millionen Euro Zuweisungen eingeplant. Den größten Einzelposten bilden die Personalkosten mit über 320 Millionen Euro.


„Kirchenparlament“ wird komplett digital

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

20.11.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird vom kommenden Mittwoch bis Samstag ihre traditionelle Herbsttagung wegen der Corona-Pandemie erstmals komplett digital abhalten. Vom Organisationszentrum im Frankfurter Dominikanerkloster aus werden die 140 Delegierten des mit einem Parlament vergleichbaren Gremiums unter der Leitung von Präses Ulrich Oelschläger per Videokonferenz miteinander verbunden. Für sichere Abstimmungen sorgt ein spezielles Computerprogramm. Die Sitzung wird zudem online für alle ins Internet übertragen auf www.ekhn.de.


Kirchenpräsident Volker Jung: Tag der Besinnung gerade jetzt wichtig

Buß- und Bettag: Kirche stellt Frage nach der Zukunft

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

17.11.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - „Zukunft offen“: Unter diesem Motto steht eine Aktion der evangelischen Kirchen zum Buß- und Bettag an diesem Mittwoch. Inmitten der Corona-Pandemie will die Initiative Menschen einen Horizont eröffnen, um in der aktuellen Krise innezuhalten und nachzudenken. Sie spielt dabei auf persönliche Fragen ebenso an wie auf die gesellschaftliche Unsicherheit angesichts der Corona-Pandemie.  Das Kampagnen-Motiv mit einem großen Ein- und Ausschalter und der Aufschrift „Zukunft OFF-EN“ will zugleich an die Abschaffung des arbeitsfreien Buß- und Bettags vor genau 25 Jahren erinnern. Aus dem gesetzlichen  Feiertag wurde damals zur Finanzierung der Pflegeversicherung - bis auf Sachsen - ein Arbeitstag.

 


Digitale Infoveranstaltung des Evangelischen Dekanats Büdinger Land

Dekanat geht neue Wege

3.11.2020

(Nidda/gho) – Um genug Raum für die Umsetzung der Abstands- und Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gewährleisten zu können, war für die Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land am Reformationstag als Tagungsort das Bürgerhaus Nidda vorgesehen. Für die Tagung lag ein umfangreiches Hygienekonzept vor, doch nach eingehender Beratung und der Anhörung vieler Stimmen wog der Synodalvorstand (DSV) angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie das Für und Wider ab und entschloss sich letztlich zehn Tage vor dem Termin dazu, die Zusammenkunft abzusagen. Um dennoch mit den Synodalen in den Austausch zu kommen, wurde stattdessen eine Zoom-Konferenz anberaumt, in der sich die Kirchenparlamentarier und die Mitarbeiter des Dekanats über aktuelle Themen informieren und austauschen konnten.


EKHN veröffentlicht Rückblick auf 2019/2020 mit Schwerpunkt auf Corona und neuem Online-Zusatzteil

Jahresbericht erschienen: „Nah dran – trotz Abstandsgebot“

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

3.11.2020

(Darmstadt/ekhn) - Der neue Jahresbericht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für 2019/2020 ist erschienen. Er steht unter der Überschrift „Nah dran – trotz Abstandsgebot“ und zeigt auf 49 Seiten, wie die hessen-nassauische Kirche in der Coronakrise die Arbeit in unterschiedlichsten Bereichen neu organisierte. So wurde beispielsweise an Ostern aus Kirchen gestreamt und gesendet, was Datenleitungen und Kameras hergaben. Der Jahresbericht wirft aber auch einen Blick darauf, wie Gemeinden mit offenen Kirchen oder ausgedruckten Predigten an der Kirchentür „On Leine“ dafür eintraten, dass Menschen Trost und Orientierung erhalten blieb. Gleichzeitig sorgten 200 Einkaufsinitiativen dafür, dass niemand ohne Essen bleiben musste. Eine groß angelegte Hilfsaktion unterstütze besonders von der Pandemie betroffenen Partnerkirchen beispielsweise in Indien.


Hessen-Nassau geht mit „ekhn.gemeinsam“ auf Instagram neue virtuelle Wege

„Hope Speech“ statt Hate Speech: Neuer Instagram-Kanal der evangelischen Kirche will Menschen stärken

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 2.11.2020

(Darmstadt/ekhn ) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat den Instagram-Kanal „ekhn.gemeinsam“ gestartet. Er will auf der Online-Plattform mit über einer Milliarde Nutzerinnen und Nutzern in unruhigen Zeiten helfen, Menschen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Dabei soll „Hope Speech“ statt Hate Speech einen besonderen Akzent in der Welt der sozialen Medien setzen. Ziel ist es, die Anregungen aber auch Zweifel wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Zudem soll Hoffnung statt Resignation vermittelt werden. Gleichzeitig setzt „ekhn.gemeinsam“ auf intensive Vernetzung. Zu einem besonderen Merkmal des Auftritts soll es werden, dass Interessierte wie Gemeinden oder Jugendgruppen den Kanal entern können und selbst für eine Zeitlang dessen Inhalte bestimmen.


Nadine Jordan ist die neue Einsatzleiterin im Bereich BETREUUNG DAHEIM

Alltags- und Demenzbegleitung in den evangelischen Dekanaten

Nadine Jordan. Foto: Diakonie Dienstleistungen Wetterau gGmbH
Nadine Jordan. Foto: Diakonie Dienstleistungen Wetterau gGmbH

 

2.11.2020

 

(Nidda/gw) - „Wir haben auf Antrag des Dekanats Nidda seit 2008 die Alltags- und Demenzbegleitung aufgebaut. Die neue Einsatzleiterin Nadine Jordan (seit 1. Februar 2020) und die Verwaltungsverantwortliche Birgit Hofmann haben sich in der Corona-Krise bewährt“ betonte Eckhard Sandrock, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Diakonie Dienstleistungen gGmbH in Nidda bei der Vorstellung des Jahresberichts 2019. „Auch der Verbund mit der Altenberatung des Diakonischen Werks Wetterau ist für Angehörige und betroffene alte Menschen hilfreich“.


ung sieht bleibende Herausforderungen für Kirche

Meilenstein in der Aufarbeitung:  75 Jahre Stuttgarter Schulderklärung

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

16.10.2020

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat die Veröffentlichung der sogenannten Stuttgarter Schulderklärung der evangelischen Kirche vor 75 Jahren als „Meilenstein in der Aufarbeitung der Verstrickung mit dem Nationalsozialismus" bezeichnet. Am 19. Oktober 1945 gab die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unter Mitwirkung von Martin Niemöller, der 1947 erster Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wurde, einen Text heraus, der den fehlenden Widerstand der Kirche im NS-Staat offen benannte. „Wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben", lautet dabei einer der Kernsätze.


Dienstag, den 6. Oktober 2020

Von der Frucht zum Saft - Apfel-Aktions-Tag für alle Generationen

Foto: Renate Nagel-Kroll
Foto: Renate Nagel-Kroll

 

 

 

Am Dienstag (6.10.2020)  traf sich in Rohrbach eine Gruppe kleiner und großer Menschen - in wetterfester Kleidung gut gerüstet für den Aktionstag „rund um den Apfel“, zu dem Gemeindepädagoginnen des Evangelischen Dekanats Büdinger Land eingeladen hatten.


Treffen mit Spitzenvertretern des Jüdischen Landesverbandes Hessen

Evangelische Kirche wird Aktion „#beziehungsweise“ gegen Antisemitismus starten

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

7.10.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Nach einem Spitzentreffen mit Vertretern des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen und anlässlich des Jahrestags des Anschlags auf die Synagoge von Halle am 9. Oktober 2019 hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) angekündigt, sich noch stärker gegen Antisemitismus in der Gesellschaft einzusetzen. Dazu sei für das kommende Jahr unter anderem eine Aktion unter dem Motto „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“ geplant.


Ökumenischer Kirchentag soll coronakonform stattfinden

"Verantwortungsvolle Planung"

Foto: ÖKT
Foto: ÖKT

Das gemeinsame Präsidium des 3. Ökumenischen Kirchentages hat es beschlossen: Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt soll trotz Corona stattfinden. Das Format wird pandemiekonform angepasst.

 

22.09.2020

 

Gerade in Krisenzeiten sind Begegnung, Dialog und Gemeinschaft wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – davon sind die Veranstalter, der Deutsche Evangelische Kirchentag und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, fest überzeugt.


Neues evangelisches Internet-Angebot für junge Erwachsene gestartet

indeon.de will vor allem Menschen zu Wort kommen lassen

Foto: indeon.de
Foto: indeon.de

21.09.2020

(Frankfurt/ekhn) - Das Medienhaus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Montag (21. September) ein neues Internetangebot für Jüngere gestartet. indeon.de ist der Name eines evangelischen Portals für Hessen und Rheinland-Pfalz, das sich vor allem an junge und jung gebliebene Erwachsene richtet. Es will eine spezielle protestantische Perspektive auf die Welt mit Portraits, Videos und Diskussion eröffnen. Das neue digitale Angebot wird die Website der traditionsreichen Evangelischen Sonntagszeitung ersetzen und entwickelt Themen aus Kirche und Gesellschaft konsequent für eine jüngere Zielgruppe weiter. Ergänzt wird die Internetseite durch entsprechende Angebote in den sozialen Netzwerken Instagram, Facebook und Twitter sowie Podcasts zum Hören. Die Redaktion sitzt im Evangelischen Medienhaus in Frankfurt.


Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen

Am 19. September 2020 wurde Dekanin Sabine Bertram-Schäfer zur Pröpstin von Nord-Nassau gewählt!

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Synode wählt Dekanin in evangelisches Leitungsamt

Sabine Bertram-Schäfer ist neue Pröpstin für Nord-Nassau

(Offenbach/ekhn) - Sabine Bertram-Schäfer ist die neue Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau. Die hessen-nassauische Kirchensynode wählte die 53 Jahre alte Dekanin des Dekanats Büdinger Land in das evangelische Leitungsamt. Sie erhielt 75 von abgegebenen gültigen 129 Stimmen. Ab dem kommenden Jahr ist sie die geistliche Leitungsperson in der mittelhessischen Region um Herborn für rund 200.000 Kirchenmitglieder in169 Gemeinden. Ihre Aufgabe ist mit der einer „Regionalbischöfin" in anderen evangelischen Kirchen vergleichbar. Bertram-Schäfer tritt die Nachfolge von Annegret Puttkammer an, die zum Jahresende Direktorin des Neukirchener Erziehungsverein in Neukirchen-Vluyn bei Duisburg wird.


Volker Jung stellt  Arbeit der Kirchen in Corona-Krise in Mittelpunkt

Kirchenpräsident: Hessen und Rheinland-Pfalz sollen Flüchtlinge aus Moria aufnehmen

 

20.09.2020

 

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, hat am Samstag an Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer appelliert, Flüchtlinge aus dem durch einen Brand zerstörten griechischen Lager Moria auch über die von der Bundesregierung derzeit vereinbarten Kontingente aufzunehmen. „Was in der vergangenen Woche in Moria geschehen ist, war leider zu befürchten. Und es ist beschämend für ein Europa, das sich auch als Wertegemeinschaft versteht“, sagte er vor der in Offenbach tagenden Kirchensynode.  Schon im März hatte Jung angesichts der bereits damals dramatischen Situation auf der griechischen Insel Lesbos darum gebeten, dass Hessen die Aufnahme von 1000 Geflüchteten und Rheinland-Pfalz von 650 Hilfesuchenden zusagt. Am 8. September hatte ein Feuer das mit rund 12.500 Flüchtlingen völlig überbelegte Camp auf der Insel Lesbos zum großen Teil zerstört. Moria gilt aktuell als das größte Flüchtlingslager Europas.


Am Samstag Wahl in evangelisches Leitungsamt für Nord-Nassau

Zwei Pfarrerinnen wollen Pröpstin werden

Sabine Bertram-Schäfer. Foto: Gert Holle
Sabine Bertram-Schäfer. Foto: Gert Holle
Claudia Anna-Marie Gierke-Heinrich. Foto: privat
Claudia Anna-Marie Gierke-Heinrich. Foto: privat

16.09.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Zwei Pfarrerinnen wollen evangelische Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau werden. Sabine Bertram-Schäfer (53), Dekanin des Dekanats Büdinger Land, und Claudia Anna-Marie Gierke-Heinrich (59), stellvertretende Dekanin des Dekanats Runkel, bewerben sich um das regionale kirchliche Leitungsamt. Die Entscheidung fällt am Samstag bei der in Offenbach tagenden Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau  (EKHN). Die Theologinnen wollen die Nachfolge von Annegret Puttkammer (57) antreten. Die amtierende Pröpstin mit Dienstsitz in Herborn wird zum Jahresende Direktorin des Neukirchener Erziehungsverein in Neukirchen-Vluyn bei Duisburg. Der Kirchensynodalvorstand der EKHN hatte beide Kandidatinnen nach einem aufwändigen Verfahren für das Amt vorgeschlagen, das in anderen Landeskirchen mit dem einer „Regionalbischöfin“ vergleichbar ist. So darf beispielsweise jedes evangelische Kirchenmitglied den Namen eines Pfarrers oder einer Pfarrerin zur Wahl einreichen.


Evangelische Zentren rufen zu weltweitem Klimaprotest am 25. September auf

Kirchliche Einrichtungen unterstützen „Fridays for Future“ beim globalen Klimastreiktag

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

 

17.09.2020

(Darmstadt/ekhn) - Die evangelischen Zentren „Gesellschaftliche Verantwortung“ und „Oekumene“ in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) haben dazu aufgerufen, den weltweiten Klimaprotest am 25. September zu unterstützen. Unter dem Motto „Die Klimakrise macht keine Pause“ will die Bewegung „Fridays for Future“ vor allem gegen die unzureichenden politischen Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel protestierten. An der zurückliegenden globalen Aktion vor einem Jahr hatten sich bereits viele kirchliche Gruppen beteiligt.


Nachtragshaushalt, Wahl und Zukunftsprozess auf besonderer Tagung am Samstag in Offenbach

EKHN-Synode im Zeichen der Coronakrise

Foto: ekhn
Foto: ekhn

15.09.2020

(Darmstadt/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) tritt am Samstag (19. September) in Offenbach zu einer Sitzung unter besonderen Corona-Bedingungen zusammen. Die traditionelle Frühjahrstagung musste wegen der Pandemie ausfallen und wird jetzt in einem kompakten Format nachgeholt. Themen der Extra-Synode sind unter anderem die Verabschiedung eines Nachtragshaushaltes mit einem Volumen von rund 690 Millionen Euro und die Wahl einer Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau. Kirchenpräsident Volker Jung will zudem in seinem Bericht zur Lage in Kirche und Gesellschaft auf die Herausforderungen in der Coronakrise eingehen.


Menschen in und außerhalb Kirche begegnen

Sabine Bertram-Schäfer: Unterwegs im Gottvertrauen

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

1.09.2020

 

Von Gert Holle

 

(Nidda/gho) - Sich auf Menschen einfühlsam einzulassen, ihnen zuhören und erspüren, wo sie Halt und Unterstützung geben kann, das ist ihre große Stärke. Ob als Gemeindepfarrerin ab Mitte der 1990er Jahre in Dauernheim oder als Dekanin seit nunmehr 15 Jahren in den Dekanaten Büdingen und, in der Folge ab 2016, im Büdinger Land – Sabine Bertram-Schäfer geht auf Menschen zu und legt dabei eine Präsenz an den Tag, die ihresgleichen sucht. Sie ist nah bei den Menschen und versteht es zugleich, eine ausreichende Distanz zu wahren, die es ihr möglich macht, zu helfen. Das ist ihre zweite große Stärke. Sie ist pragmatisch, packt die Dinge an, ohne viel Aufhebens zu machen.


Gernsheim wird Jugendkirchentags-Stadt 2022

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

1.09.2020

 

(Darmstadt/Gernsheim/ekhn) - Der 11. Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zieht in die Schöfferstadt Gernsheim. Damit entschied die Kirchenleitung, die Großveranstaltung zwischen 16. und 19. Juni 2022 wieder in eine kleinere Stadt zu holen. Das am östlichen Rheinufer gelegene Gernsheim (Kreis Groß-Gerau) gilt mit rund 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern als idealer Austragungsort.


Volker Jung sieht weiter großes Engagement in Kirche und Gesellschaft

Kirchenpräsident zu fünf Jahre „Wir schaffen das!“: Integration verlangt viel und ist eine große Chance

 

28.08.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Fünf Jahre nach dem bewegenden Appell von Bundeskanzlerin Angela Merkel „Wir schaffen das!“ hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung eine positive Bilanz der Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland gezogen. Im Sommer 2015 sei es zunächst darum gegangen, Menschen zu helfen, die sich aus großer Not heraus auf die Flucht begeben haben, sagte Jung in Darmstadt am Freitag (28. August). Dies sei „ein humanitärer Akt auf der Grundlage der Menschenwürde und der Menschenrechte gewesen, denen wir uns verpflichtet wissen“. Aus christlicher Sicht sei damit auch dem „Gebot der Nächstenliebe“ gefolgt worden, so Jung. Im Rückblick werde sich noch viel stärker als heute zeigen, „dass die Aufnahme von Menschen auch als politisch weitsichtig und ökonomisch sinnvoll“ bewertet werde. Jung: „Sie ist Ausdruck einer humanen, offenen und zukunftsorientierten Gesellschaft.“


Gemeinsamer Ferienspaß mit der evangelischen Jugend auch in Coronazeiten

Kochen im Dekanatsjugendhaus Schotten. Foto: Marion Gengel-Knapp
Kochen im Dekanatsjugendhaus Schotten. Foto: Marion Gengel-Knapp

 

 

7.08.2020 

 

(Bleichenbach/Region) - Endlich mal mit einer Gruppe Gleichaltriger die Freizeit genießen und zusammen unterwegs sein! Eigentlich sollte es für die Gruppe 12 – 14 jähriger an den Bodensee gehen, aber Corona hat die Pläne durchkreuzt. Die Fahrt wurde abgesagt und stattdessen in der ersten Ferienwoche ein buntes Programm mit abwechslungsreichen Angeboten auf die Beine gestellt.


Evangelische Kirche von Explosion stark betroffen

Spende und Spendenbitte für Wiederaufbau in Beirut

Foto: ekhn
Foto: ekhn

6.08.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Die evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) stellt 15.000 Euro Soforthilfe für eine Einrichtung in Beirut bereit und bittet um weitere Spenden für diese Einrichtung, die von der schweren Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt erheblich getroffen wurde. Es handelt sich dabei um die Near East of Theology (NEST), mit der die EKHN seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet. Seit 19 Jahren lässt sie dort regelmäßig eigene Pfarrerinnen und Pfarrer im interreligiösen und interkulturellen Dialog ausbilden. Die NEST bildet im zu einem erheblichen Teil christlich geprägten Libanon Pfarr-Nachwuchs aus.


Lama-Wanderung

Auch dieses Jahr wieder: mit Lamas „on tour“

Foto: Renate Nagel-Kroll
Foto: Renate Nagel-Kroll

 

6.08.2020

 

Wie in den vergangenen Jahren konnte auch diesmal wieder eine Lama-Wanderung für Familien angeboten werden – in bewährter Kooperation von Wetteraukreis und Evangelischem Dekanat Büdinger Land.  Eine der wenigen Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Rahmen-Bedingungen keine Alternative brauchten, denn beim Hintereinander-Laufen mit den Lamas ergibt sich der nötige Abstand sozusagen automatisch durch die Tiere. Trotzdem eine Handvoll Familien aus verschiedenen Gründen kurzfristig abgesagt hatte, versammelten sich schließlich doch sieben Familien am Treffpunkt in Rohrbach. Nach vorjährigen Besuchen der Lama-Höfe in Freigericht und Breitenborn hatte Gemeindepädagogin Renate Nagel-Kroll diesmal Kontakt zur Familie Schinzel und den Keltenberg-Lamas aufgenommen. Die erste kleine Etappe führte vom Sportplatz zur Koppel. Vorsichtig wurden erste Kontakte zu den insgesamt neun Lama-Hengsten aufgenommen und bald fanden sich Tier und Mensch zusammen. 


Die Jugend fühlt sich zu wenig gehört und nicht ernst genommen / Studie jetzt im Print-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung

SINUS-Jugendstudie 2020 - Wie ticken Jugendliche?

Foto: bpb
Foto: bpb

23.07.2020

 

(Berlin/Köln/bdkj) - Die SINUS-Jugendstudie 2020 „Wie ticken Jugendliche?" untersucht alle vier Jahre die Lebenswelten 14- bis 17-jähriger Teenager in Deutschland. Die Fragestellungen der neuen Studie waren: Welche Themen sind der Jugendgeneration wichtig? Wie blicken die jungen Menschen in die Zukunft? Und nicht zuletzt: Wie kommen die Jugendlichen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise zurecht? Die Studie ist im Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb als Buch oder kostenlos als ePub verfügbar: www.bpb.de/311857.


Nord-Nassau – 20.07.2020

Nachfolgerin für Annegret Puttkammer gesucht

Annegret Puttkammer 2019 . Foto: ekhn/Peter Bongard
Annegret Puttkammer 2019 . Foto: ekhn/Peter Bongard

 20.07.2020

 

Zehn Jahre lang war Annegret Puttkammer Pröpstin von Nord-Nassau, jetzt wird eine Nachfolgerin bestimmt. Auf der Synode der EKHN im September in Offenbach stehen die Dekanin des Dekanats Büdinger Land, Sabine Bertram-Schäfer (53), und die Klinikseelsorgerin und stellvertretende Dekanin des Dekanats Runkel, Claudia Gierke-Heinrich (59), zur Wahl.


Insgesamt 6.000 Euro beim YoungClipAward für Preisträger

Schüler gewinnt Videowettbewerb der evangelischen Kirche

30.06.2020

(Darmstadt/ekhn) - Am Wochenende sind erstmals die Gewinnerinnen und Gewinner des inoffiziellen protestantischen YouTube-Preises der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ausgezeichnet worden. In einer Online-Gala wurden die besten Nachwuchsfilmerinnen- und Filmer mit dem „YoungClip Award“ und Preisen im Wert von insgesamt 6000 Euro ausgezeichnet, wie die EKHN am Montag (29. Juni) mitteilte.


Evangelische Kirche veröffentlicht Statistik 2019 / Kirchenpräsident bedauert Anstieg der Austritte und will noch besseren Draht zu Mitgliedern

Konfirmationen bleiben Eckpfeiler der Kirche für junge Menschen

Foto: ekhn
Foto: ekhn

26.06.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Konfirmationen bleiben wichtige Eckpfeiler der Kirche für junge Menschen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der am Freitag (26. Juni) veröffentlichten Statistik der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für das Jahr 2019. Der aktuellen Erhebung zufolge lassen sich auch weiterhin 87 Prozent eines evangelischen Jahrgangs konfirmieren. So waren es 2019 insgesamt 11.792 Jugendliche (Vorjahr: 12.400), die ihre Zeit als „Konfi“ abschlossen.


Interview 100 Tage im Amt: Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen

„Wir sind Teil einer starken Gemeinschaft"

Foto: Diakonie Hessen
Foto: Diakonie Hessen

16.06.2020

 

5 Fragen, 5 Antworten – Interview mit Vorstandsvorsitzenden Carsten Tag

 

Pfarrer Carsten Tag, seit März 2020 neuer Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, ist seit rund 100 Tagen im Amt. Zuvor war er Dekan im Evangelischen Dekanat Rodgau. Mit der Diakonie Hessen spricht er über seinen Start in der Corona-Krise, die Herausforderungen und Chancen von Corona, was sich für den Verband ändern wird und warum die Kinder- und Jugendrechte weiter zu stärken sind.


Hessen-Nassau appelliert an Städte und Kommunen im gesamten Kirchengebiet

Evangelische Kirche: Verunglimpfung von Holocaust-Opfern auf „Hygiene-Demos" endlich verbieten

 

16.06.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat am Dienstag gemeinsam mit der Stellvertretenden Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf an die kommunalen Spitzenverbände und elf Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister im Kirchengebiet appelliert, das zunehmende öffentliche Tragen von T-Shirts mit nachgebildeten Davidssternen zu verbieten.

 

 


Evangelische Kirchengemeinden und Dekanate vorerst ausgenommen

Hessen-Nassau beschließt Haushaltssperre

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

  9.06.2020

(Darmstadt/ ekhn) - Als eine der letzten Kirchen in Deutschland hat nun auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wegen der erwarteten Einnahmeausfälle infolge der Coronakrise eine Haushaltssperre verhängt. Ausgenommen von den aktuellen Sparmaßnahmen bleibe vorerst die Arbeit in den Kirchengemeinden und Dekanaten vor Ort, teilte der Leiter der Kirchenverwaltung und Finanzdezernent der EKHN, Heinz Thomas Striegler, am Dienstag (9. Juni) in einem Brief an die rund 1.100 Gemeinden im Kirchengebiet mit.


Alternative zur Absage in Wiesbaden:

Der 10. Jugendkirchentag geht ins Netz

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

26.05.2020

(Wiesbaden/ekhn) - „WI(r) verändern die Welt. Bist Du dabei?“ Mit diesem Motto sollte der evangelische Jugendkirchentag am kommenden Fronleichnamswochenende eigentlich in Wiesbaden eröffnet werden. Nun plant die Arbeitsstelle Jugendkirchentag ein digitales Ersatzformat an zwei Tagen.


EKHN-Kirchenpräsidentin Volker Jung Montag mit Gastbeitrag in VRM-Medien

Jung: Mit Corona stellt Gott den Menschen Fragen

 

 

25.05.2020

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat allen Versuchen eine Absage erteilt, die Corona-Pandemie mit Hilfe von Verschwörungstheorien zu erklären oder sie als „Strafe Gottes“ zu deuten. In einem Gastbeitrag für die VRM-Mediengruppe (Mainz) schrieb er in den Montagsausgaben, dass wichtig sei, „nicht zu phantasieren, sondern wissenschaftlich Ursachenforschung zu betreiben und auch zu klären, wo es menschliche Fehler und menschliches Verschulden gab“. Zudem fragten viele Menschen zu Recht danach, wie die Coronakrise religiös zu deuten sei. Dabei sprach er sich deutlich gegen die traditionelle Einordnung von Seuchen als „Strafe Gottes“ aus. „Das kann und darf so heute nicht gesagt werden,“ erklärte Jung in einem Text, der unter anderem in der Mainzer Allgemeinen Zeitung, im Wiesbadener Kurier und dem Darmstädter Echo auf Seite zwei erschien.


75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs: Krisen und Kriege gemeinsam beenden

Zum 8. Mai 1945: Kirchenpräsident Volker Jung setzt auf solidarisches Miteinander

 

7.05.2020

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat anlässlich des Endes des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren an die Verantwortung aller erinnert, „für gerechten Frieden in unserer globalisierten Welt einzutreten“. Nach dem Ende des Kriegs in Europa am 8. Mai 1945 seien mit der Gründung der Vereinten Nationen und dem Versöhnungs- und Integrationsprozess in Westeuropa die Basis für Frieden und Wohlstand gelegt worden.  Diese Fundamente aus „der bitteren Erkenntnis, durch Nationalismus und Rassismus in Deutschland große Schuld auf sich geladen zu haben, und der im Grundgesetz zurecht an oberste Stelle gesetzten Orientierung an der Würde aller Menschen“ dürften nie wieder infrage gestellt werden. Die Hoffnung, dass sich nach dem Ende des „Kalten Krieges“ 1989 eine gerechte Friedensordnung in der globalisierten Welt durchsetzen würde, hätte sich jedoch nicht erfüllt, sagte Jung. Die ökonomischen und ökologischen Krisen der vergangenen Jahrzehnte hätten gezeigt, dass das biblische Gebot „Frieden zu stiften“ noch nicht erfüllt sei.


Kirche in Zeiten von Corona

Gottesdienste ab dem 10. Mai wieder möglich

Dekanin Sabine Bertram-Schäfer. Foto: Gert Holle
Dekanin Sabine Bertram-Schäfer. Foto: Gert Holle

 

 

29.04.2020

 

(Region/gho) – Ab Sonntag, 10. Mai, wird es auch wieder in vielen der 77 evangelischen Kirchengemeinden des Dekanats Büdinger Land möglich sein, gemeinsame Gottesdienste in Kirchen oder im Freien zu feiern. „Um Infektionen zu vermeiden, wollen wir alle Vorgaben beachten. Dies bedingt aber die Einhaltung eines Schutzkonzeptes, das in den kommenden Tagen von den Kirchenvorständen in den jeweiligen Kirchengemeinden auf Umsetzbarkeit geprüft werden muss“, teilt Dekanin Sabine Bertram-Schäfer mit. Daher könne es gut sein, dass zahlreiche Kirchengemeinden erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder Gottesdienste in einer Kirche feiern können. Abstand halten und Verantwortung für die eigene und die Gesundheit der anderen zu übernehmen sei Ausdruck von Nächstenliebe. „Weil uns aus unserem Glauben heraus so viel daran liegt, andere nicht zu gefährden und Schwache zu schützen, ist es geboten, die staatlichen Einschränkungen mitzutragen.“


Regelungen sind in Arbeit

Gottesdienste und Corona: Kirchenpräsident mahnt zu Geduld

Foto: ekhn/ Volker Rahn
Foto: ekhn/ Volker Rahn

 

23.04.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Wann können wieder Gottesdienste gefeiert werden? Das ist eine Frage, die viele bewegt. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung mahnt jetzt zu Geduld. Auch, weil viele Probleme noch ungeklärt sind.


Motiv für den Ökumenischen Kirchentag

Unscharf und trotzdem ein Hingucker: Das Kampagnenmotiv des 3. Ökumenischen Kirchentages Frankfurt 2021

Foto: ÖKT
Foto: ÖKT

 

15.04.2020

 

Der 3. Ökumenische Kirchentag hat jetzt ein Kampagnenmotiv. Im Mittelpunkt der Grafik steht das Leitwort des ÖKT "schaut hin" (MK 6,38), das bewusst unscharf gestaltet wurde. Kirchenpräsident Jung freute sich darüber, dass das Motiv zum Ökumenischen Kirchentag und auch zu Frankfurt passe: "Ganz auf die Herausforderungen der Zeit blicken und darauf, was die Menschen hier und überall auf der Welt bewegt."


Osterblasen 2020


Evangelische Kirche startet Aktion „Gottkontakt“ zu Ostern

EKHN: Beten stellt Kontakt mit Gott her. Foto: ekhn / chrismon
EKHN: Beten stellt Kontakt mit Gott her. Foto: ekhn / chrismon

 

7.04.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Mit einem himmelblauen Brief an alle evangelischen Haushalte in ihrem Einzugsbereich macht die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ab Mittwoch in der Coronakrise Mut. Gerade in Zeiten der menschlichen Kontaktsperren kann der Kontakt zu Gott Trost spenden, so die Motivation der evangelischen Kirche.



   
 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Angesichts der Handlungsempfehlungen der Bundesregierung sowie der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau teilt das Evangelische Dekanat Büdinger Land mit:


Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau informiert auf der Webseite www.ekhn.de/corona über Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis. Der Dekanatssynodalvorstand und die Dekanin Sabine Bertram-Schäfer bitten alle Kirchengemeinden und haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden um Beachtung.

 

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in den kommenden Wochen geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!

 

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