Aktuelles aus Landeskirche, Dekanat und Gemeinden



80 Frauen und Männer arbeiten ehrenamtlich bei der Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar

Ein offenes Ohr und Herz für Leidensgeschichten

Martina Schmidt, Telefonseelsorgerin. Foto: Matthias Hartmann
Martina Schmidt, Telefonseelsorgerin. Foto: Matthias Hartmann

6.12.2022

 

(Gießen/mh) - Ängste, Depressionen, Konflikte mit anderen Menschen oder Einsamkeit gehören zum Leben vieler Menschen. Manchmal treten seelische Probleme akut auf. Dann kann ein Gespräch mit jemandem von der Telefonseelsorge kurzfristig beruhigen, vielleicht sogar weiterhelfen. Bei der evangelisch-katholischen Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar arbeiten rund 80 geschulte Frauen und Männer ehrenamtlich mit. Bundesweit sind es gut 7.500.

 

Irgendwo in Gießen. Es ist nach Mitternacht. Beim Blick nach draußen zeigen sich nur noch wenige Fenster hell, die allermeisten sind dunkel. Die Menschen schlafen. Vera schläft nicht, auch Oliver nicht. Die beiden haben Nachtdienst in der TelefonSeelsorge.


Herbsttagung von Hessen-Nassaus „Kirchenparlament“ in Offenbach beendet

Synode zwischen Kirchenzukunft, Haushaltsplan und Ökofragen

Foto: ekhn / Volker Rahn
Foto: ekhn / Volker Rahn

 26.11.2022

 

(Offenbach/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist am Samstag (26. November) in Offenbach mit zahlreichen Entscheidungen zur künftigen Arbeit, Finanzen und ökologischen Fragen beendet worden. Von Mittwoch an hatten die 120 Delegierten des mit einem Parlament vergleichbaren Kirchengremiums unter der Leitung von Präses Birgit Pfeiffer in der Offenbacher Stadthalle annähernd 70 Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Die ehrenamtlich tätigen Synodalen der EKHN repräsentieren rund 1,4 Millionen Mitglieder in einem Gebiet zwischen Biedenkopf und Neckarsteinach. Zur hessen-nassauischen Kirche gehören auch Regionen in Rheinland-Pfalz etwa um Mainz, Worms und Montabaur.


Hessen-Nassau ordnet Verkündigungsdienst vollkommen neu

Synode beschließt umfassende Reform der Gemeindearbeit

26.11.2022

 

(Offenbach/ekhn) - Die Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ordnet die Arbeit in den Gemeinden und Regionen von Grund auf neu. Das beschloss die hessen-nassauische Kirchensynode am Samstagmorgen (26. November) nach einer intensiven Debatte zum Abschluss der Herbsttagung in Offenbach mit großer Mehrheit. So sollen spätestens ab 2025 multiprofessionell aufgestellte Teams aus Pfarrdienst, kirchenmusikalischem sowie gemeindepädagogischem Dienst in sogenannten Nachbarschaftsräumen gemeinsam Aufgaben übernehmen. Stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf bezeichnete die Umsetzung des sogenannten „Verkündigungsdienstgesetzes“ zusammen mit der vor einem Jahr beschlossenen Bildung von Nachbarschaftsräumen als eine der tiefgreifendsten Reformen der gemeindlichen Arbeit seit der Gründung der EKHN vor 75 Jahren. Scherf: „Die Kirchensynode hat damit wesentliche Weichen für die Zukunft unserer Kirche gestellt.“ Das Gesetz wurde in mehr als drei Jahren entwickelt. Sie würdigte die intensive Vorbereitung in den synodalen Ausschüssen und die engagierte Debatte in der Kirchensynode, die davon geprägt war, die grundlegenden Veränderungen für die kirchliche Arbeit aktiv aufzunehmen.

 


Kirchengemeinden werden bei Projekten für Hilfsbedürftigen unterstützt

Aktion "Wärme-Winter" mit der Diakonie Wetterau startet sofort

Foto: © Rolf Oeser fundus-medien.de
Foto: © Rolf Oeser fundus-medien.de

 24.11.2022

 

(Nidda / Friedberg/gho) - Die aktuelle Energiekrise und die hohe Inflation belasten zunehmend mehr Menschen. Bereits im August diesen Jahres hat die EKD die Anregung gegeben, die Landeskirchen sollten die Mehreinnahmen  durch die steuerpflichtige Zahlung der Energiepauschale in Höhe von 300 Euro zielgerichtet verwendet, um betroffene Menschen zu helfen. So hat auch die Evangelische Kirchen in Hessen und Nassau (EKHN) diese Mehreinnahmen nicht dem Haushalt der EKHN einfach zugeordnet, sondern an die Regionale Diakonie Hessen und Nassau – RDW HN gGmbH übergeben. Die RDWH HN gGmbH soll diese nun für armutsbezogene Arbeit in der Region einsetzen. Der Beschluss der Kirchenleitung der EKHN sieht vor, dass die Hälfte der Mittel an kirchliche und diakonische Tafeln zur Auszahlung gebracht wird. Die zweite Hälfte der Mittel wird an die Regionalen Diakonischen Werke (RDW) ausgezahlt. 

 

Christoff Jung, der Leiter des Diakonischen Werkes Wetterau hat ein Schreiben verfasst, in dem er Kirchengemeinden einen  konkreten Vorschlag unterbreitet, wie ein Teil der Gelder für Projekte in den Kirchengemeinden genutzt werden könnte. 


Kirchensynode: Reformprozess „ekhn2030“ bestimmt Donnerstag die Debatte

Foto: ekhn
Foto: ekhn

Hessen-Nassaus Kirchensynode hat am Donnerstagmorgen in Offenbach ihre Herbsttagung fortgesetzt. Heute auf der Tagesordnung: Weiterarbeit am Reformprozess „ekhn 2030“

 

24.11.2022

 

(Offenbach/vr) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Donnerstagmorgen in Offenbach ihre Herbsttagung fortgesetzt. Noch bis Samstag werden die 120 Delegierten des mit einem Parlament vergleichbaren Kirchengremiums unter der Leitung von Präses Birgit Pfeiffer in der Offenbacher Stadthalle über rund 70 Tagesordnungspunkte beraten.


Hessen-Nassaus „Kirchenparlament“ tagt ab 23. November in Offenbach

Synode: Debatten um Kirchenzukunft und Haushaltszahlen erwartet

(Offenbach/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) tritt am Mittwoch (23. November) in Offenbach zu ihrer traditionellen Herbsttagung zusammen. Noch bis Samstag werden die 120 Delegierten des mit einem Parlament vergleichbaren Kirchengremiums unter der Leitung von Präses Birgit Pfeiffer in der Offenbacher Stadthalle tagen. Dort wollen sie annähernd 70 Tagesordnungspunkte abarbeiten. Erwartet werden Debatten um die Kirchenzukunft und die Haushaltszahlen. Unter anderem soll am Reformprozess „ekhn2030“ weitergearbeitet und das Budget für das kommende Jahr beschlossen werden. Die Sitzungen des ehrenamtlich arbeitenden Gremiums sind öffentlich. Die Synodentagung wird auch live ins Internet übertragen auf www.ekhn.de. Die 120 Synodalen der EKHN repräsentieren rund 1,4 Millionen Mitglieder in einem Gebiet zwischen Biedenkopf und Neckarsteinach. Zur hessen-nassauischen Kirche gehören auch Regionen in Rheinland-Pfalz etwa um Mainz, Worms und Montabaur.


Offenlegung der Jahresrechnung 2018

Die Jahresrechnung 2018 des evangelischen Dekanats Büdinger Land liegt zur Einsichtnahme vom 27.11.2022 – 03.12.2022 im Dekanatsbüro des Evangelischen Dekanates, Bahnhofstraße 26 in Nidda, öffentlich aus. Interessierte Bürger können in dieser Zeit zu den üblichen Öffnungszeiten Einblick in das Zahlenwerk nehmen.

 


Herbstsynode tagte im Bürgerhaus Nidda

Ulrich Bauersfeld ist neuer stellvertretender Dekan

v.l.: Dekanin Birgit Hamrich, stv. Dekan Ulrich Bauersfeld, Pröpstin Sabine Bertram-Schäfer, Präses Rolf Hartmann
v.l.: Dekanin Birgit Hamrich, stv. Dekan Ulrich Bauersfeld, Pröpstin Sabine Bertram-Schäfer, Präses Rolf Hartmann

14.11.2022

 

(Nidda/gho) Ulrich Bauersfeld, Pfarrer der Kirchengemeinden Wenings und Merkenfritz wurde am Samstag, den 12. November 2022, im Rahmen der Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land im Bürgerhaus Nidda zum Stellvertreter von Dekanin Birgit Hamrich gewählt. Nach gut zweijähriger Vakanz auf dieser Position wird der 57-jährige Theologe seine Aufgaben ab Beginn des kommenden Jahres wahrnehmen. Die Synodalinnen und Synodalen schenkten dem Vater dreier erwachsener Söhne ihr Vertrauen nach einer überzeugenden Vorstellungsrede, in denen Bauersfeld auch die Problemfelder nicht aussparte, die durch Mitglieder-, Finanz- und Personalrückgang verursacht würden. 


Evangelische Arbeitshilfe erschienen und Tagung am Donnerstag geplant

Kirchenpräsident: Mit Fußball-WM in Katar aktiv auseinandersetzen

14.11.2022

 

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat angesichts der am kommenden Sonntag beginnenden Fußballweltmeisterschaft empfohlen, sich mit dem Ereignis „aktiv auseinanderzusetzen“. Die Vergabe der Weltmeisterschaft nach Katar sei von Beginn an wegen Menschenrechtsfragen, „ausbeuterischen Arbeitsbedingungen“ und der Terminierung in der Vorweihnachtszeit strittig gewesen, schreibt er in einem gemeinsamen Beitrag mit dem Sportbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dem rheinischen Präses Thorsten Latzel, in einer evangelischen Praxishilfe für Kirchengemeinden und alle Interessierten zum Turnier. Zwar verwiesen Stimmen darauf, dass der Blick der Weltöffentlichkeit und die Kritik zu Verbesserungen in dem Emirat geführt hätten. Die Einschätzungen und das Bild seien aber keineswegs eindeutig.


Leidenschaftlicher Theologe und dienstältester Propst geht wieder an die Basis

Leitender Geistlicher wird Klinikseelsorger: Propst Matthias Schmidt in Lich verabschiedet

Foto: ekhn
Foto: ekhn

30.10.2022

 

(Lich/ekhn) - Der evangelische Propst für Oberhessen, Matthias Schmidt, ist am Sonntagnachmittag (30. Oktober) in Lich von seinem Dienst verabschiedet worden. Der 58 Jahre alte leitende Geistliche geht wieder an die Basis und wird im Rhein-Lahn-Kreis künftig als Pfarrer sowohl in der Krankenhausseelsorge in Lahnstein als auch in der Stiftung Scheuern arbeiten. Schmidt gibt sein Amt, das in anderen Kirchen mit einem Regionalbischof vergleichbar ist, aus persönlichen Gründen vorzeitig ab. Sein regulärer Dienst hätte bis 2027 gedauert. Schmidt wurde vor 13 Jahren von der Kirchensynode in das Amt gewählt und war zuletzt der dienstälteste Propst der hessen-nassauischen Kirche.  Über die Nachfolge soll im kommenden Jahr entschieden werden. Die Propstei Oberhessen mit Dienstsitz in Gießen ist für rund 300.000 Evangelische in den Landkreisen Gießen, Vogelsberg und Wetterau zuständig.


Delegation aus der Partnerdiözese East Kerala besucht Nidda am Weltkindertag

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

20.09.2022

 

(Nidda/gho) - War es Zufall oder gut geplant? Wie auch immer - am Weltkindertag stand in Nidda das Thema „Wohl der Kinder“ im Mittelpunkt eines Besuchs der Delegation  aus der Partnerdiözese East Kerala.


Festgottesdienst zur Einführung von Dekanin Birgit Hamrich

„Lobe den Herrn, meine Seele“

Foto: Elfriede Maresch
Foto: Elfriede Maresch

(Nidda/gho) - Einen würdigen Rahmen bildete die voll besetzte Stadtkirche zum Heiligen Geist in Nidda für die Einführung der am 29. April von der Synode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land gewählten neuen Dekanin Birgit Hamrich. Familie, Weggefährten, ehemalige Kolleginnen und Kollegen sowie Kirchenmitglieder aus dem gesamten Dekanat waren gekommen, um Pfarrerin Birgit Hamrich in einem Festgottesdienst anlässlich der offiziellen Amtsübernahme die Ehre zu erweisen.


Dr. Steffen Bauer sprach auf dem Jahresempfang der Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau

Kirche mit Zukunft

18.09.2022

 

 

(Nidda/gho) – Tauffeste – ja oder nein? Sollte die Taufe nicht im Gemeindegottesdienst vor Ort sein? Und wie ist es mit Segenshochzeiten zu Techno-Klängen, wo 72 Paare sich von insgesamt 18 Pfarrerinnen und Pfarrern kirchlich trauen lassen? Sollte das sein? Was ist mit Mitgliedschaft in der Kirche, wer ist drinnen, wer ist draußen? – Mit diesen Fragen leitete Dr. Steffen Bauer seinen Vortrag zum Thema „Kirche mit Zukunft“ im gut besuchten Bürgerhaus in Nidda ein. Die beiden evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau hatten zu ihrem gemeinsamen zweiten Jahresempfang Prominenz aus Politik, Gesellschaft und Kirchengemeinden geladen, um miteinander in einen Austausch darüber zu kommen, wie Kirche vor dem Hintergrund sich verändernder Rahmenbedingungen dennoch eine Zukunft haben kann. 


Evangelische Aktion startet am 25. September in Steinheim bei Hanau

Aktion „5000 Brote“:  Jugendliche backen für die Welt

16.09.2022

 

(Darmstadt/ekhn) - Konfirmandinnen und Konfirmanden werden zum zehnten Mal Brote zugunsten von internationalen Kinder- und Jugendbildungsprojekten backen. Bei der bundesweiten evangelischen Aktion „5000 Brote“ öffnen Bäckerbetriebe ab 25. September ihre Backstuben. Dort lernen die Jugendlichen das Bäckerhandwerk und den Umgang mit Nahrungsmitteln kennen und beschäftigen sich anhand von Länderprojekten mit Themen der Gerechtigkeit, internationalen Solidarität und vor allem der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen vor Ort. In diesem Jahr in Zentrum: Malawi, Myanmar und Paraguay.

 


Wegweisender evangelischer Neubau:

Eine Gemeinde und zwei Arbeitszentren ziehen in eine Wohngemeinschaft

Zentrum Darmstadt. Foto: Stephan Krebs
Zentrum Darmstadt. Foto: Stephan Krebs

Hessen-Nassaus größtes Bauprojekt fertiggestellt / Gemeindegebäude und zwei überregionale Zentren werden in Darmstadt zusammengeführt 

 

12.09.2022

 

(Darmstadt / ekhn) - Nach rund zweieinhalb Jahren ist das größte Bauprojekt der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) abgeschlossen. Eine Gemeinde und zwei überregionale kirchliche Zentren sind in Darmstadt in eine Wohngemeinschaft gezogen. Das Konzept gilt als zukunftsweisend. Unter einem Dach haben die Evangelische Christophorus-Gemeinde (vormals Südostgemeinde), das „Zentrum Bildung“ sowie das „Zentrum Seelsorge und Beratung“ ein neues Zuhause gefunden. Das Bauwerk im Darmstädter Woogsviertel ersetzt die alten Räume der Kirchengemeinde. Zugleich werden dort zwei gesamtkirchliche Einrichtungen aus Darmstadt und Friedberg zusammengeführt.


Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. veröffentlicht Materialien für einen Gottesdienst am 2. Sonntag im Advent von Frauen gestaltet

Es kommt die Zeit

Foto: efhn
Foto: efhn
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(Darmstadt/ekhn) -  „Es kommt die Zeit“, so lautet der Titel des Gottesdienstes zum 2. Sonntag im Advent 2022. Jedes Jahr gestalten und feiern ehrenamtliche Frauen diesen besonderen Gottesdienst in ihren Gemeinden. Der Landesverband Evangelische Frauen in Hessen und Nassau e.V. erarbeitet und veröffentlicht hierfür ein Materialheft, das Frauengruppen als Grundlage für die Gestaltung dieses Gottesdienstes verwenden können. Es beinhaltet eine Liturgie, Informationen und Exegese zum Bibeltext, sowie eine Andacht und einen Vorschlag zur Annäherung an das Titel gebende Lied, die sowohl in der Gruppe als auch individuell genutzt werden können. Ergänzend dazu gibt es eine Postkarte mit Titel und Motiv des diesjährigen Themas.


EKHN-Verwaltungschef: Kirchensteuer auf Pauschale für eigentlichen Zweck nutzen

Energiepreispauschale: Kirche und Diakonie wollen Hilfe dort hinbringen, wo sie besonders gebraucht wird

Foto: ekhn
Foto: ekhn

31.08.2022

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Mittwoch (31. August) ihre Absicht bekräftigt, Mehreinnahmen bei der Kirchensteuer durch die Energiepreispauschale besonders Bedürftigen zukommen zu lassen. Die Pauschale von 300 Euro, die ab September allen Arbeitnehmenden gezahlt wird, ist einkommenssteuerpflichtig. Damit fällt für Kirchenmitglieder automatisch auch die entsprechende Kirchensteuer an. Die EKHN könnte groben Schätzungen zufolge durch die Auszahlung der staatlichen Prämie drei bis fünf Millionen Euro zusätzlich an Kirchensteuern einnehmen.


Ein erlebnisreicher Tag mit den Keltenberg-Lamas

Foto: Renate Nagel-Kroll
Foto: Renate Nagel-Kroll

23.08.2022

 

Wie jedes Jahr stand auch diesmal wieder in den Sommerferien eine Lama-Tour auf dem Programm. 
Dank bewährter Kooperation von Evangelischem Dekanat Büdinger Land und Wetteraukreis sowie dessen finanzieller Förderung ist die Teilnahme auch für größere Familien möglich und leistbar. Zwanzig große und kleine Menschen hatten sich angemeldet.


Das Dekanat Büdinger Land heißt seine neue Dekanin Birgit Hamrich zu ihrem Dienstantritt am 1. August 2022 herzlich willkommen!

Foto: Dagmar Brunk / Zentum Oekumene
Foto: Dagmar Brunk / Zentum Oekumene

Brot für die Welt mit weniger Kollekten im Jahr 2021 im Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Brot für die Welt im Dekanat Büdinger Land mit sehr gutem Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr

Familie Dirani lebt in Nyanyadzi an der Ostgrenze Simbabwes. Die Region hat eine schwere Dürre erlebt und ist vom Klimawandel so stark betroffen, dass große Verluste bei der Ernte und dem Viehbestand drohen. Der Projektpartner Towards Sustainable Use of Resources Organisation (TSURO) unterstützt die Kleinbauern mit Saatgutpaketen und Workshops zu nachhaltiger Landwirtschaft. (© Karin Schermbrucker/Brot für die Welt)

 

27.07.2022 

 

(Nidda/Region/gho) - Brot für die Welt hat im Jahr 2021 4.418.233 Euro an Spenden und Kollekten (davon Kollekten 575.925,29 Euro) aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erhalten. Das ist ein Minus von mehr als 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis erklärt sich damit, dass in das Jahresergebnis 2021 die Kollekten aus den Advents- und Weihnachtsgottesdiensten 2020 eingeflossen sind, die in vielen Bundesländern aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurden. Dies geht aus dem heute vorgelegten Jahresbericht hervor.

 

Die Kollekten aus den Dekanaten im Jahr 2021 hingegen beliefen sich auf Euro 900.816,14. Die Kirchenbesucherinnen und –besucher im Dekanat Büdinger Land sind mit insgesamt 31.992,10 Euro am Ergebnis ihrer Landeskirche beteiligt. Sie legten an Erntedank 9.085,77 Euro in die Kollektenkasse. An Heiligabend waren es 22.906,33 Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 30%. Die Kollekten fallen jedoch nach wie vor spürbar geringer aus als in den Jahren vor der Pandemie.


Am Sonntag, den 3. Juli, wird Wolfgang Keller im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Stadtkirche Nidda von Propst Matthias Schmidt nach 30 Jahren im Dekaneamt von seinen Aufgaben entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet. Weggefährten, ehemalige Kolleginnen und Kollegen, ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Kirchengemeinden und dem Dekanat werden ein letztes Mal Dekan Wolfgang Keller bei seiner Predigt folgen, in der er gewiss auch Bezug auf die Arbeit des evangelischen Theologen und Arztes Albert Schweitzer nehmen wird, dessen Wirken ihn in seiner Studienzeit nachhaltig beeindruckt hatte.

 


Familie Wolf engagiert sich als Pflegefamilie für Kinder in Not

„Helft so vielen Kindern wie ihr könnt“

Anita und Rüdiger Wolf sind Pflegeeltern und kümmern sich seit 25 Jahren um ihre Schützlinge. Foto: Anna Luisa Hortien
Anita und Rüdiger Wolf sind Pflegeeltern und kümmern sich seit 25 Jahren um ihre Schützlinge. Foto: Anna Luisa Hortien
23.06.2022
Von Anna Luisa Hortien

„Die Arbeit mit Kindern ist unsere Lebensberufung!“ Da sind sich Anita und Rüdiger Wolf einig. Seit über 25 Jahren helfen sie Kindern in unmittelbarer Not. Kindern, die nicht mehr bei ihren Familien bleiben können, weil es ihnen dort nicht gut geht. 59 Pflegekinder haben die Wolfs schon bei sich aufgenommen. Kraft gibt ihnen dabei immer wieder ihr christlicher Glaube. Mit ihrem derzeitigen Schützling haben sie viele Tage im Krankenhaus und beim Arzt verbracht. Der Junge war stark unterernährt.

Die Gründe, warum Kinder in eine Pflegefamilie kommen, sind vielfältig: Misshandlung, Vernachlässigung, Missbrauch. Eltern, die drogenabhängig sind oder psychische Probleme haben. Schüttelbabys. Familie Wolf engagiert sich sowohl in der Bereitschaftspflege als auch in der sogenannten Dauerpflege.


Der Evangelische Jugendkirchentag 2022 in Gernsheim endet mit Lobpreis und „Biedenkopf“-Rufen auf den Festzeltbänken

Evangelischer Jugendkirchentag beendet: „Praise the Lord!“

Foto: Peter Bongard / Jugendkirchentag der EKHN
Foto: Peter Bongard / Jugendkirchentag der EKHN

(Gernsheim/ekhn) - Der Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist am Sonntag in Gernsheim (Kreis Groß-Gerau) zu Ende gegangen. Seit Donnerstag waren in der südhessischen Stadt am Rhein Jugendliche zu über 300 Veranstaltungen bei dem deutschlandweit einzigartigen Treffen zusammengekommen. Die Organisator*innen des Jugendkirchentages bezeichneten ihn zum Abschluss als „vollen Erfolg“. Trotz der Hitzewelle feierten rund 3.500 Gäste das Glaubensfestival am Rhein. Mit Fischerhüten und jeder Menge Wasserspaß verwandelte sich Gernsheim vier Tage lang in einen Ort voller Glaubens-Impulse. Der schattige Treffpunkt im Ehrenamtsbereich „Helpers Island“ und ein Swimmingpool im Themenbereich  „Identitown“ waren gut besuchte Orte am Wochenende.



Am Pfingst-Samstag war eine kleine Gruppe interessierter Menschen in den Mager-Wiesen bei Stockheim unterwegs, um die Besonderheiten dieses Fleckchens Erde zu entdecken. Natur-Kundler Herr Heinz, mit seinem in über sechzig Jahren gesammelten Erfahrungs-Schatz eröffnete den Blick auf so manche leicht zu übersehende Schönheiten und erklärte wichtige Zusammenhänge zwischen

Flora und Fauna.


Mainzer Medizinerin steht an der Spitze der Synode

Birgit Pfeiffer ist die neue Präses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Birgit Pfeiffer, die neue Präses der EKHN. Foto: Peter Bongard
Birgit Pfeiffer, die neue Präses der EKHN. Foto: Peter Bongard

19.05.2022

 

(Frankfurt/ekhn) - Birgit Pfeiffer (61) ist die neue Präses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).  Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze des mit einem Parlament vergleichbaren Kirchengremiums. Die promovierte Medizinerin aus Mainz wurde am Donnerstagnachmittag im zweiten Wahlgang mit 59 zu 50 Stimmen gewählt. Vier Delegierte enthielten sich.  Neben ihr hatte der Richter Jan Löwer (56) aus Limburg kandidiert. Pfeiffer tritt die Nachfolge von Ulrich Oelschläger (75) aus Worms an, der nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung stand. Das Amt der Präses ist mit der Rolle eines Parlamentspräsidenten vergleichbar. Es gilt protokollarisch als das höchste Amt in der EKHN und wird ehrenamtlich ausgeübt.


EKHN-Landessynode

Ankündigung: Synode im Zeichen von wichtigen Wahlen und unruhigem Weltgeschehen

Konstituierende Sitzung der Dreizehnten Kirchensynode ab Donnerstag / Neue Synoden-Spitze wird gewählt /

17.05.2022

 

(Darmstadt/ Frankfurt/ ekhn) - Der Auftakt der neuen Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am kommenden Donnerstag (19. Mai) steht ganz im Zeichen von grundlegenden Wahlen und einem unruhigen Weltgeschehen. In Frankfurt am Main tritt das mit einem kirchlichen Parlament vergleichbare Gremium unter Alterspräsident Wolfgang Prawitz (Rüsselsheim) zur konstituierenden Sitzung zusammen. Eine neue Synoden-Spitze muss dann gewählt werden. Gleichzeig hat Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung angekündigt, auf dem bis Samstag angesetzten Treffen zum Ukrainekrieg Stellung zu beziehen.


Kundgebung der Initiative für Vielfalt und Demokratie Altenstadt gegen den NPD-Bundesparteitag in Altenstadt

Rede von Pfarrerin Heinke Willms aus Altenstadt

15.05.2022

 

(Altenstadt/Nidda/Region/gho) - Rund 150 Menschen quer durch alle Generationen kamen am Samstag, 14. Mai 2022,  zu einer Kundgebung in Altenstadt, um für Wachsamkeit gegenüber rechtsextremen Tendenzen und Aktivitäten zu demonstrieren. Anlass war der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindende Bundesparteitag der NPD. Pfarrerin Heinke Willms hielt stellvertretend für die evangelischen Christen im Evangelischen Dekanat Büdinger Land eine Rede, die im Wortlaut auf dieser Seite unter folgendem Link zu lesen ist. Sie kann auch gerne heruntergeladen und weitergegeben werden.


Gernsheim erwartet vom 16. bis 19. Juni 4000 junge Gäste

Der Countdown zum Jugendkirchentag 2022 läuft

Foto: Jugendkirchentag der EKHN
Foto: Jugendkirchentag der EKHN

11.05.2022

 

(Gernsheim/ekhn) - Von 16. bis 19. Juni 2022 feiert die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau den 11. Jugendkirchentag (JKT) in Gernsheim (Kreis Groß-Gerau). Als eines der ersten Festivals nach der langen Corona-Pause lädt der JKT Jugendliche zum Feiern und Glauben ein. Bis zu 4000 Gäste werden erwartet. 300 Ehrenamtliche bereiten das Treffen vor.


Brot für die Welt und CIVICUS veröffentlichen den fünften „Atlas der Zivilgesellschaft“

Freiheitsrechte weltweit: Kaum Licht, viel Schatten

6.04.2022

 

* Atlas * Zivilgesellschaft * Digitalisierung * Ukraine

 

(Berlin/bfw) - Nur drei Prozent der Weltbevölkerung leben in Staaten, in denen zivilgesellschaftliche Grundfreiheiten garantiert sind. Das ist der Befund des aktuellen Atlas' der Zivilgesellschaft, den Brot für die Welt heute in Berlin vorgestellt hat. Der Atlas stuft die Freiheitsrechte weltweit in fünf Kategorien von „offen“ bis „geschlossen“ ein. Während sich nur für ein Land die Einstufung verbessert hat, sind 14 Länder in eine schlechtere Kategorie abgerutscht. „Die Unterdrückung der Zivilgesellschaft in Russland und der Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigen exemplarisch, dass Menschenrechte und Freiheit keine Floskeln, sondern zentraler Bestandteil aller internationaler Beziehungen sein müssen“, sagt Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt. „Gerade in einer Zeit, in der alte Gewissheiten und Regeln des friedlichen Zusammenlebens über den Haufen geworfen werden, brauchen wir weltweit eine starke Zivilgesellschaft, die die Schwächsten schützt.“