Aktuelles aus Landeskirche, Dekanat und Gemeinden



Am Sonntag, den 3. Juli, wird Wolfgang Keller im Rahmen eines Festgottesdienstes in der Stadtkirche Nidda von Propst Matthias Schmidt nach 30 Jahren im Dekaneamt von seinen Aufgaben entpflichtet und in den Ruhestand verabschiedet. Weggefährten, ehemalige Kolleginnen und Kollegen, ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Kirchengemeinden und dem Dekanat werden ein letztes Mal Dekan Wolfgang Keller bei seiner Predigt folgen, in der er gewiss auch Bezug auf die Arbeit des evangelischen Theologen und Arztes Albert Schweitzer nehmen wird, dessen Wirken ihn in seiner Studienzeit nachhaltig beeindruckt hatte.

 


Familie Wolf engagiert sich als Pflegefamilie für Kinder in Not

„Helft so vielen Kindern wie ihr könnt“

Anita und Rüdiger Wolf sind Pflegeeltern und kümmern sich seit 25 Jahren um ihre Schützlinge. Foto: Anna Luisa Hortien
Anita und Rüdiger Wolf sind Pflegeeltern und kümmern sich seit 25 Jahren um ihre Schützlinge. Foto: Anna Luisa Hortien
23.06.2022
Von Anna Luisa Hortien

„Die Arbeit mit Kindern ist unsere Lebensberufung!“ Da sind sich Anita und Rüdiger Wolf einig. Seit über 25 Jahren helfen sie Kindern in unmittelbarer Not. Kindern, die nicht mehr bei ihren Familien bleiben können, weil es ihnen dort nicht gut geht. 59 Pflegekinder haben die Wolfs schon bei sich aufgenommen. Kraft gibt ihnen dabei immer wieder ihr christlicher Glaube. Mit ihrem derzeitigen Schützling haben sie viele Tage im Krankenhaus und beim Arzt verbracht. Der Junge war stark unterernährt.

Die Gründe, warum Kinder in eine Pflegefamilie kommen, sind vielfältig: Misshandlung, Vernachlässigung, Missbrauch. Eltern, die drogenabhängig sind oder psychische Probleme haben. Schüttelbabys. Familie Wolf engagiert sich sowohl in der Bereitschaftspflege als auch in der sogenannten Dauerpflege.


Der Evangelische Jugendkirchentag 2022 in Gernsheim endet mit Lobpreis und „Biedenkopf“-Rufen auf den Festzeltbänken

Evangelischer Jugendkirchentag beendet: „Praise the Lord!“

Foto: Peter Bongard / Jugendkirchentag der EKHN
Foto: Peter Bongard / Jugendkirchentag der EKHN

(Gernsheim/ekhn) - Der Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist am Sonntag in Gernsheim (Kreis Groß-Gerau) zu Ende gegangen. Seit Donnerstag waren in der südhessischen Stadt am Rhein Jugendliche zu über 300 Veranstaltungen bei dem deutschlandweit einzigartigen Treffen zusammengekommen. Die Organisator*innen des Jugendkirchentages bezeichneten ihn zum Abschluss als „vollen Erfolg“. Trotz der Hitzewelle feierten rund 3.500 Gäste das Glaubensfestival am Rhein. Mit Fischerhüten und jeder Menge Wasserspaß verwandelte sich Gernsheim vier Tage lang in einen Ort voller Glaubens-Impulse. Der schattige Treffpunkt im Ehrenamtsbereich „Helpers Island“ und ein Swimmingpool im Themenbereich  „Identitown“ waren gut besuchte Orte am Wochenende.



Am Pfingst-Samstag war eine kleine Gruppe interessierter Menschen in den Mager-Wiesen bei Stockheim unterwegs, um die Besonderheiten dieses Fleckchens Erde zu entdecken. Natur-Kundler Herr Heinz, mit seinem in über sechzig Jahren gesammelten Erfahrungs-Schatz eröffnete den Blick auf so manche leicht zu übersehende Schönheiten und erklärte wichtige Zusammenhänge zwischen

Flora und Fauna.


Mainzer Medizinerin steht an der Spitze der Synode

Birgit Pfeiffer ist die neue Präses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Birgit Pfeiffer, die neue Präses der EKHN. Foto: Peter Bongard
Birgit Pfeiffer, die neue Präses der EKHN. Foto: Peter Bongard

19.05.2022

 

(Frankfurt/ekhn) - Birgit Pfeiffer (61) ist die neue Präses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).  Damit steht erstmals eine Frau an der Spitze des mit einem Parlament vergleichbaren Kirchengremiums. Die promovierte Medizinerin aus Mainz wurde am Donnerstagnachmittag im zweiten Wahlgang mit 59 zu 50 Stimmen gewählt. Vier Delegierte enthielten sich.  Neben ihr hatte der Richter Jan Löwer (56) aus Limburg kandidiert. Pfeiffer tritt die Nachfolge von Ulrich Oelschläger (75) aus Worms an, der nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung stand. Das Amt der Präses ist mit der Rolle eines Parlamentspräsidenten vergleichbar. Es gilt protokollarisch als das höchste Amt in der EKHN und wird ehrenamtlich ausgeübt.


EKHN-Landessynode

Ankündigung: Synode im Zeichen von wichtigen Wahlen und unruhigem Weltgeschehen

Konstituierende Sitzung der Dreizehnten Kirchensynode ab Donnerstag / Neue Synoden-Spitze wird gewählt /

17.05.2022

 

(Darmstadt/ Frankfurt/ ekhn) - Der Auftakt der neuen Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am kommenden Donnerstag (19. Mai) steht ganz im Zeichen von grundlegenden Wahlen und einem unruhigen Weltgeschehen. In Frankfurt am Main tritt das mit einem kirchlichen Parlament vergleichbare Gremium unter Alterspräsident Wolfgang Prawitz (Rüsselsheim) zur konstituierenden Sitzung zusammen. Eine neue Synoden-Spitze muss dann gewählt werden. Gleichzeig hat Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung angekündigt, auf dem bis Samstag angesetzten Treffen zum Ukrainekrieg Stellung zu beziehen.


Kundgebung der Initiative für Vielfalt und Demokratie Altenstadt gegen den NPD-Bundesparteitag in Altenstadt

Rede von Pfarrerin Heinke Willms aus Altenstadt

15.05.2022

 

(Altenstadt/Nidda/Region/gho) - Rund 150 Menschen quer durch alle Generationen kamen am Samstag, 14. Mai 2022,  zu einer Kundgebung in Altenstadt, um für Wachsamkeit gegenüber rechtsextremen Tendenzen und Aktivitäten zu demonstrieren. Anlass war der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindende Bundesparteitag der NPD. Pfarrerin Heinke Willms hielt stellvertretend für die evangelischen Christen im Evangelischen Dekanat Büdinger Land eine Rede, die im Wortlaut auf dieser Seite unter folgendem Link zu lesen ist. Sie kann auch gerne heruntergeladen und weitergegeben werden.


Gernsheim erwartet vom 16. bis 19. Juni 4000 junge Gäste

Der Countdown zum Jugendkirchentag 2022 läuft

Foto: Jugendkirchentag der EKHN
Foto: Jugendkirchentag der EKHN

11.05.2022

 

(Gernsheim/ekhn) - Von 16. bis 19. Juni 2022 feiert die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau den 11. Jugendkirchentag (JKT) in Gernsheim (Kreis Groß-Gerau). Als eines der ersten Festivals nach der langen Corona-Pause lädt der JKT Jugendliche zum Feiern und Glauben ein. Bis zu 4000 Gäste werden erwartet. 300 Ehrenamtliche bereiten das Treffen vor.


Gespräch der Hessischen Landesregierung mit den Spitzen der Evangelischen Kirchen und Katholischen Bistümer in Hessen

Ministerpräsident Bouffier: „Gemeinsam müssen wir weiterhin an einem friedlicheren Morgen arbeiten – in schwierigen Zeiten suchen Menschen nach Orientierung und finden sie im Glauben“

Foto: ekhn / Oeser
Foto: ekhn / Oeser

4.05.2022

 

(Wiesbaden/ekhn) - Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich beim traditionellen Spitzengespräch der Landesregierung mit den führenden Vertreterinnen und Vertretern der Evangelischen Kirchen und der Katholischen Bistümer über den Krieg in der Ukraine und die Folgen für Europa ausgetauscht. „Es sind bewegte Zeiten für uns Europäerinnen und Europäer, denn wir müssen feststellen: Es ist wieder Krieg auf unserem Kontinent“, erklärte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier. „Tagtäglich erhalten wir neue tragische Meldungen aus der Ukraine. Das Schicksal der Menschen dort bewegt uns alle zutiefst. Wir müssen schmerzlich feststellen: Frieden in Europa ist keine Selbstverständlichkeit. Gemeinsam müssen wir weiterhin an einem friedlicheren Morgen arbeiten. Die Kirchen geben uns hierfür wichtige Impulse“, sagte Bouffier.  „Es sind gerade diese schwierigen Zeiten, da suchen die Menschen besonders stark nach Orientierung. Viele finden sie im Glauben und bei den Kirchen“, so der Regierungschef.


Das Evangelische Dekanat Büdinger Land hat eine neue Dekanin

Pfarrerin Birgit Hamrich steht ab August 2022 an der Spitze des Dekanats

Die neue Dekanin Birgit Hamrich. Foto: Dagmar Brunk / Zentrum Oekumene
Die neue Dekanin Birgit Hamrich. Foto: Dagmar Brunk / Zentrum Oekumene

 

29.04.2022

 

 (Region/gho) – Nachdem bereits am 5. Februar in der konstituierenden Sitzung der neuen Synode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land erste personelle Weichen gestellt wurden, hat nun in der 2. Tagung am Freitag, 29. April, in der Marienkirche das Kirchenparlament mit der 49-jährigen Pfarrerin Birgit Hamrich eine neue Dekanin gewählt. Nachdem Ende 2020 Dekanin Sabine Bertram-Schäfer ihr neues Amt als Pröpstin von Nord-Nassau aufgenommen hatte, war die Dekanestelle vom stellvertretenden Dekan Wolfgang Keller kommissarisch übernommen worden. Nach einem längeren Ausschreibungsprozess stellte sich nun die aus Rumänien stammende Pfarrerin Birgit Hamrich, die derzeit noch eine Stelle am Zentrum Ökumene in Frankfurt innehat, der Dekanatssynode zur Wahl. Von den 93 abgegebenen Stimmen erhielt Hamrich bei 5 Enthaltungen 87 Ja-Stimmen - ein ermutigendes Ergebnis, das der Theologin für die Arbeit in den kommenden Jahren den Rücken stärkt.


Brot für die Welt und CIVICUS veröffentlichen den fünften „Atlas der Zivilgesellschaft“

Freiheitsrechte weltweit: Kaum Licht, viel Schatten

6.04.2022

 

* Atlas * Zivilgesellschaft * Digitalisierung * Ukraine

 

(Berlin/bfw) - Nur drei Prozent der Weltbevölkerung leben in Staaten, in denen zivilgesellschaftliche Grundfreiheiten garantiert sind. Das ist der Befund des aktuellen Atlas' der Zivilgesellschaft, den Brot für die Welt heute in Berlin vorgestellt hat. Der Atlas stuft die Freiheitsrechte weltweit in fünf Kategorien von „offen“ bis „geschlossen“ ein. Während sich nur für ein Land die Einstufung verbessert hat, sind 14 Länder in eine schlechtere Kategorie abgerutscht. „Die Unterdrückung der Zivilgesellschaft in Russland und der Angriffskrieg gegen die Ukraine zeigen exemplarisch, dass Menschenrechte und Freiheit keine Floskeln, sondern zentraler Bestandteil aller internationaler Beziehungen sein müssen“, sagt Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt. „Gerade in einer Zeit, in der alte Gewissheiten und Regeln des friedlichen Zusammenlebens über den Haufen geworfen werden, brauchen wir weltweit eine starke Zivilgesellschaft, die die Schwächsten schützt.“

 


Ukrainekrieg verdeutlicht Bedeutung des Bodens für die Nahrungsmittelproduktion

Erhalt weltbester Ackerböden wichtiger denn je

Weizenfelder in unmittelbarer Umgebung des REWE-Planaraeals an der A 45 im Jahr 2020. Foto: Initiative Bürger für Boden
Weizenfelder in unmittelbarer Umgebung des REWE-Planaraeals an der A 45 im Jahr 2020. Foto: Initiative Bürger für Boden

24.03.2022

 

(Wölfersheim/Region/ bfb) - Die Bürgerinitiative "Bürger für Boden" und das "Aktionsbündnis Bodenschutz Wetterau" mahnen in Anbetracht der drohenden Nahrungsmittelkrise auf Grund des Ukrainekrieges den konsequenten Erhalt besten Ackerbodens für die regionale Nahrungsmittelproduktion in der Wetterau an und fordern den Lebensmittelkonzern REWE auf, die unzeitgemäße Standortwahl für das geplante Logistikzentrum in Wölfersheim-Berstadt zu verwerfen.


Leitender Geistlicher in Oberhessen will Amtszeit Anfang 2023 beenden

Propst Matthias Schmidt kündigt Rückzug an

Foto: Rolf Oeser
Foto: Rolf Oeser

(Gießen/ekhn) - Der Propst für Oberhessen, Matthias Schmidt, hat seinen Rückzug aus dem Amt angekündigt. Schmidt erklärte am Mittwoch (23. März) in Gießen, dass er sich als einer der dienstältesten Pröpste in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) aus persönlichen Gründen dazu entschlossen habe. Er wolle „den Staffelstab des Propstamtes nach zwölf Jahren weitergeben". Schmidt habe dazu für Anfang des kommenden Jahres um seine Entpflichtung gebeten. Sein regulärer Dienst als Propst hätte bis 2027 gedauert. Bis spätestens März kommenden Jahres soll eine Nachfolge für das Amt gefunden sein, das in anderen Landeskirchen einem Regionalbischof entspricht. Der 58 Jahre alte Theologe ist von Gießen aus seit 2010 für etwa 300.000 Evangelische in den Landkreisen Gießen, Vogelsberg und Wetterau zuständig.


Am Freitag zum 10. Mal weltweite Klimaproteste

Evangelische Einrichtungen rufen zum Klimastreik auf

21.03.2022

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Zentren „Gesellschaftliche Verantwortung“ und „Oekumene“ in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) rufen dazu auf, sich dem weltweiten Klimaprotest am kommenden Freitag anzuschließen. Der globale Klima-Aktionstag am 25. März war durch die „Fridays for Future“-Bewegung angestoßen worden. Dabei werden Tausende Menschen erwartet, die weltweit für den Schutz des Klimas auf die Straße gehen. Im Rahmen der Solidaritätsinitiative „Churches for Future“ und der Mitgliedschaft in der Klima-Allianz Deutschland laden die beiden evangelischen Zentren nun Gemeinden und Einrichtungen ein, sich mit Aktionen vor Ort zu engagieren, zum Beispiel auch durch Andachten für die Schöpfung. 



Lang ersehnt: Der Jugendkirchentag soll im Sommer stattfinden!

Foto: ekhn
Foto: ekhn

(Darmstadt/ekhn) - Die Vorbereitungen für das viertägige Jugend-Festival vom 16. bis 19. Juni laufen auf Hochtouren. Alle aus dem Vorbereitungsteam im Austragungsort Gernsheim hoffen auf das Beste.


Ehrenamtsakademie der EKHN

Franziska Linhart neue Vorsitzende des Kuratoriums

Foto: KFI
Foto: KFI

28.02.2022

 

Jungen Menschen Verantwortung übertragen, dafür setzt sich die Ehrenamtsakademie ein - und sie setzt es jetzt auch in ihrem Aufsichtsgremium um. Franziska Linhart (23) wurde am 22.2.22 einstimmig zur Vorsitzenden des Kuratoriums der Ehrenamtsakademie gewählt.


Trauer um Pfarrer Thomas Philipp, 15.02.1961-18.02.2022

Pfarrer für Ökumene im Evangelischen Dekanat Büdinger Land und Gemeindepfarrer in Ranstadt

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Aus tiefstem Glauben und mit großer Tapferkeit hat unser Freund und Kollege Thomas Philipp seit einigen Jahren seine schwere Krankheit angenommen und ertragen. Bis es nicht mehr ging, tat er das, was für ihn eine große Erfüllung war: mit Leib und Seele die Worte Gottes und aus der Bibel mitteilen und predigen. Trotz großer gesundheitlicher Beeinträchtigungen war er bis zur vergangenen Woche, auch wenn ihm die Kräfte zunehmend schwanden, für die Menschen in seiner Gemeinde da und konnte ihnen die biblischen Geschichten und den Glauben zeitgemäß verkündigen.


Jung ruft zu Solidarität mit Menschen in der Ukraine auf

Hessen-Nassaus Kirchenpräsident: Krieg bringt immer entsetzliches Leid

(Darmstadt / ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat angesichts der sich zuspitzenden Lage in der Ukraine zur Solidarität mit den Menschen vor Ort und weiteren Friedengebeten aufgerufen. Er appelliert weiterhin an die politisch Verantwortlichen, alles zu einer friedlichen Lösung des Konfliktes beizutragen  und militärische Aktivitäten zu unterlassen.


Konstituierende Synode tagte digital

Rolf Hartmann steht der Dekanatssynode für weitere 6 Jahre vor

Der neue Synodalvorstand des Evangelischen Dekanats Büdinger Land. Screenshot: Gert Holle
Der neue Synodalvorstand des Evangelischen Dekanats Büdinger Land. Screenshot: Gert Holle

5.02.2022

 

(Region/gho) - Die aus 123 Vertreterinnen und Vertretern der 76 Kirchengemeinden zusammengesetzte Dekanatssynode gab ein eindeutiges Votum: Am Samstag wurde Rolf Hartmann als Vorsitzender des Dekanatssynodalvorstandes (DSV) mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Dem aus 11 Personen bestehenden DSV gehören neben den etablierten Mitgliedern 5 neue Mitglieder an. Bis zum Dienstantritt eines neuen Dekans oder einer neuen Dekanin – die Wahl ist für den 29. April terminiert – wird ein Stuhl in den Tagungen des Vorstands unbesetzt bleiben.

 


Samstag, 5. Februar 2022, 9.00 – 13.00 Uhr

Konstituierende Tagung der II. Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land

(Region/gho) - Bei der konstituierenden Sitzung der neuen Synode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land am Samstag, den 5. Februar, werden wichtige personelle Weichen gestellt. Neu gewählt werden die Mitglieder des Dekanatssynodalvorstands, dem Leitungsgremium des Dekanats, sowie die Delegierten aus der Region für die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN).

Der derzeit amtierende Dekan (stv. Dekan Wolfgang Keller) ist qua Amt automatisch Mitglied im Dekanatssynodalvorstand, ebenso wie dessen Stellvertreter, dessen Stelle derzeit zur Ausschreibung steht. Für die weiteren neun Plätze (sechs Ehrenamtliche, drei Pfarrpersonen) haben bislang elf Personen ihre Kandidatur erklärt. Neu gewählt wird auch der oder die Präses als Vorsitzende des Gremiums. Rolf Hartmann, seit über 36 Jahren Kirchenvorsteher der Kirchengemeinde Geiß-Nidda/Bad Salzhausen, kandidiert erneut für dieses Amt, nachdem er bereits seit 2016 die Geschicke des Dekanats als Vorsitzender geleitet hat. Ebenso wird eine stellvertretende Vorsitzende bzw. ein stellvertretender Vorsitzender gewählt.

Für die EKHN-Synode werden ein Pfarrer bzw. eine Pfarrerin sowie drei Ehrenamtliche gewählt. Außerdem stehen die Wahl von Vertreterinnen oder Vertretern für die Regionalverwaltung auf der Tagesordnung sowie die Wahl und Berufung von Beauftragten für die Vertretungen in Ausschüssen und weiteren Gremien.

Zudem stehen die Beschlussfassung über den Haushaltsplan 2022 und die Festlegung auf ein Jahresthema auf der Tagesordnung.

 

Die Synode, die rein digital stattfindet, wird ab 9 Uhr eingeleitet mit einer Andacht von Matthias Schmidt, Propst der Propstei Oberhessen. 


Schutz für Klienten und Mitarbeitende wichtig – barrierefreies Impfangebot im Diakonischen Werk

Booster-Termin im Teilhabezentrum Nidda – Peter Baum ließ sich gerne impfen. Bild: Cathrin Loh
Booster-Termin im Teilhabezentrum Nidda – Peter Baum ließ sich gerne impfen. Bild: Cathrin Loh

20.01.2022

 

(Wetteraukreis/dw/sp) – Im Diakonischen Werk Wetterau (DWW) wurde im Dezember und Januar geboostert. Die Auffrischungsimpfung, teils die Zweitimpfung und vereinzelt auch Erstimpfungen bekamen insgesamt 156 Klientinnen, Klienten und Beschäftigte der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen sowie 145 hauptamtlich Mitarbeitende. Einige Ehrenamtliche, Ruheständler und einzelne Angehörige konnten sich auch den Booster geben lassen. An fünf Terminen waren mobile Impfteams des Gesundheitsamts vor Ort im Haus Wetterau in Bad Nauheim, in der Diakonie-Werkstatt in Friedberg und in den Teilhabezentren in Büdingen, Karben und Nidda.


Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum ein toller Erfolg für EKHN und Stadt Worms

Die großen Schuhe Luthers - Foto Eichfelder
Die großen Schuhe Luthers - Foto Eichfelder

17.01.2021

 

(Worms/ekhn) - Für viele wird das Jahr 2021 maßgeblich als Pandemiejahr in Erinnerung bleiben. Doch 2021 jährte sich auch zum 500. Mal die Widerrufsverweigerung Martin Luthers vor dem Wormser Reichstag – ein Meilenstein der Reformations- und Weltgeschichte. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und die Stadt Worms begingen gemeinsam mit einer großen Anzahl an haupt- und ehrenamtlichen Akteuren dieses Jubiläum mit einem umfangreichen Jahresprogramm. Zu den Highlights im Jubiläumsjahr gehörten neben der großen Multimedia-Show „Der Luther-Moment“ die Landesausstellung im Museum der Stadt Worms im Andreasstift, die Nibelungen-Festspiele mit dem Stück „Luther“ sowie die Verleihung des Luther-Preises „Das unerschrockene Wort“. Und obwohl die Corona-Pandemie die Planungen mehr als einmal kräftig durcheinander würfelte, ziehen die Akteure zum Abschluss ein positives Fazit.


(Region/Nidda/gho) – Das Evangelische Dekanat Büdinger Land bietet auf Anregung von Rolf Hartmann, dem Vorsitzenden der Dekanatssynode, einen Weihnachtsgottesdienst online an, der am 24.12.2021 freigeschaltet wird. Pfarrerin Kerstin Hillgärtner aus Gedern und ein Vorbereitungsteam haben sich verschiedene Elemente einfallen lassen, die den Heiligabend-Gottesdienst zu einem besonderen Erlebnis werden lassen. So lesen unter anderem Pfarrerinnen und Pfarrer aus zahlreichen Gemeinden die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium. Der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Gedern und Dekanatskantor Kiwon Lee an der Orgel gestalten den musikalischen Rahmen. Der Link wird an Heiligabend auf der Dekanatshomepage www.dekanat-buedinger-land.de zu finden sein. 


Klimafasten: Gemeinsame Aktionen der Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau in der Fastenzeit 2022

Die beiden Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau beteiligen sich auch 2022 wieder an der deutschlandweiten und ökumenischen Aktion „Klimafasten“. In den knapp sieben Wochen vor Ostern, zwischen Aschermittwoch und Ostersamstag, werden die Themen Lebensmittelverschwendung, Fische, Verpackung, regionale Lebensmittel, Energieverbrauch und den Wandel gestalten, aufgegriffen.


Evangelische Kirche stellt wieder Material für Feiern zuhause bereit

Kirchenpräsident: 2G und 3G in Gottesdiensten schaffen Klarheit und Sicherheit

Foto: ekhn
Foto: ekhn

01.12.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat angesichts der sich zuspitzenden Pandemie-Lage und der Bund-Länder-Gespräche daran erinnert, dass in den meisten Kirchengemeinden in Hessen und Nassau bereits seit dem Wochenende 2G und 3G-Regeln in den Gottesdiensten gelten. Der Krisenstab der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hatte dies bereits in der vergangenen Woche empfohlen. In den Gottesdiensten sollten zudem generell von den Besucherinnen und Besuchern medizinische Masken getragen und Sicherheitsabstände eingehalten werden, erklärte Jung am Mittwoch in Darmstadt.


Evangelische Kirche startet Aktion „fairständigen“ in Hessen und Rheinland-Pfalz

Frieden ist jetzt per Post und Alexa unterwegs

Foto: ekhn
Foto: ekhn

9.11.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Mit der Aktion „fairständigen“ rückt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ab dem 6. November das Thema Frieden in den Mittelpunkt. Über 900.000 Briefe an alle evangelischen Haushalte im Kirchengebiet zwischen Biedenkopf und Neckarsteinach werben für ein faires Streiten. Die aufwendig gestalteten gelb-lila Schreiben tragen die Aufschrift „Wir wollen nicht miteinander streiten – wir müssen uns aber fairständigen“. Motivation für die Initiative sind alltägliche Spannungen, die in der Familie, am Arbeitsplatz und im Internet genauso vorkommen wie in der Weltpolitik. Im Hintergrund steht auch der Beginn der traditionellen weltweiten kirchlichen „Friedensdekade“, die in diesem Jahr vom 7. bis 17. November begangen wird.


Ausstellung eröffnet

17 Ziele für eine bessere Welt

2.11.2021

 

(Büdingen/gho) - Im Rahmen der Veranstaltungsreihe rund um den landesweiten Eröffnungsgottesdienst von Brot für die Welt am 1. Advent wurde am Abend des 2. November die Ausstellung "17 Ziele für eine bessere Welt" in der Marienkirche Büdingen eröffnet. Brigitte Molter vom Zentrum Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau führte mit einer kurzen Ansprache in die Ausstellung ein, die bis zum 1. Advent in der Marienkirche in Büdingen besichtigt werden kann. 


Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land diskutiert Zukunftsprozess „ekhn2030“ und kirchenmusikalische Konzeption

„Den Glauben zum Klingen bringen“

Screenshot: Gert Holle
Screenshot: Gert Holle

2.10.2021

 

(Nidda/gho) - Im Zentrum der Herbsttagung 2021 des Evangelischen Dekanats Büdingen standen am vergangenen Samstag die Einführung in und Gespräche über den Zukunftsprozess „ekhn2030“. Mit dem Projekt will die hessen-nassauische Kirche tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen und knapper werdenden Ressourcen begegnen. Dabei werden seit 2019 nahezu alle kirchlichen Arbeitsbereiche in einem umfangreichen Verfahren unter die Lupe genommen.


Zwischen Einbrüchen und Aufbrüchen: Der EKHN-Report zum Coronajahr ist da

Hessen-Nassau legt Jahresbericht 2020/2021 vor – Exemplare kostenlos abruf- und bestellbar

Foto: ekhn
Foto: ekhn

(Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat ihren Jahresbericht 2020/2021 unter dem Motto „Menschen für Menschen – auch in der Pandemie“ vorgelegt. Sie bilanziert darin das Corona-Jahr Eins. Mitarbeitende aus 15 Bereichen beschreiben auf 72 bunt illustrierten Seiten wie sie sich zum Wohl von Menschen und der Gesellschaft engagierten und wie sich ihr Einsatz unter den Herausforderungen der Corona-Bedingungen verändert hat.


Zusammenfassung: EKHN-„Kirchenparlament“ beendet Tagung in Worms

Evangelische Kirchensynode zwischen Afghanistan und Zukunftsprozess

13.09.2021

 

(Worms/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Samstagabend ihre Tagung in Worms mit einer intensiven Debatte über den Reformprozess „ekhn2030“ beendet. Die 80 Synodalen sowie weitere 60 per Video zugeschaltete Delegierte waren bewusst an dem historischen Ort zusammengekommen. 500 Jahre nach dem Auftritt Martin Luthers vor dem Reichstag in Worms beriet das mit einem Kirchenparlament vergleichbare Gremium in der Stadt am Rhein. Es appellierte auf seiner Tagung auch an die Politik, sich stärker für Afghanistan-Flüchtlinge einzusetzen.

 


Samstag sind die Delegierten des EKHN-„Kirchenparlaments“ in Worms zu Gast / Malu Dreyer mit Grußwort im „Wormser“ erwartet

Hessen-Nassaus Synode tagt an historischem Ort der Reformation

7.09.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) tritt am Samstag (11. September) an einem historischen Ort zu einer außergewöhnlichen Tagung zusammen. 500 Jahre nach dem Auftritt Martin Luthers vor dem Reichstag in Worms sind die Delegierten des mit einem Kirchenparlament vergleichbaren Gremiums in der Stadt am Rhein zu Gast. 1521 trat der Reformator für seine neuen Glaubenseinsichten vor dem Kaiser in Worms öffentlich ein. Er musste danach untertauchen. Doch die Reformation nahm weiter ihren Lauf.


Ökumenischer Schöpfungstag wurde in Lißberg begangen

Lebensquell Wasser – nicht nur zum Wassertreten....

Foto: Susanne Hess
Foto: Susanne Hess

10.09.2021

 

(Lißberg/sh) - Bei wunderschönem Spätsommerwetter trafen sich über vierzig Personen zum diesjährigen ökumenischen Schöpfungstag unter dem Motto "...damit Ströme lebendigen Wassers fließen" am ersten Freitag im September in Ortenberg – Lißberg. Mit dem Schöpfungstag soll ein Anstoß gegeben werden, die Natur als Geschenk wertzuschätzen, einen achtsamen Umgang mit ihr einzuüben und die eigene Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung wahrzunehmen.


Neue Broschüre für evangelische Kirchengemeinden veröffentlicht

Klimaschutz und Nachhaltigkeit ganz konkret anpacken

7.09.2021

 

(Mainz/zgv) - Wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Kirchengemeinden ganz konkret gelingen kann, wird in der Broschüre „Klimaschutz und Nachhaltigkeit in unserer Kirchengemeinden“ mit praktischen Tipps, vielen Beispielen und Hintergrundinformationen gezeigt. Rechtzeitig zum Auftakt der neuen Amtsperiode der

Kirchenvorstände dient die Broschüre als Inspiration, Orientierungshilfe und Wegweiser für Kirchenvorstandsmitglieder und alle Interessierten.


Konfirmandinnen und Konfirmanden in Wolferborn, Rinderbügen und Michelau helfen

Muffins backen für einen guten Zweck

Foto: Konfirmandengruppe Wolferborn, Rinderbügen und Michelau / Corinna Englisch-Illing
Foto: Konfirmandengruppe Wolferborn, Rinderbügen und Michelau / Corinna Englisch-Illing

6.09.2021

 

Hilfsbereitschaft? Denken an andere? Schon außerhalb Corona war das nicht die Regel. Erst komme ich, dann die anderen. Das haben viele von uns schon erlebt.

Doch es geht auch anders.


Neue Amtsperiode beginnt am 1. September

Über 8000 ehrenamtliche Kirchenvorstände beginnen mit der Arbeit

3.09.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Am 1. September sind 8.384 Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher in der hessen-nassauischen Kirche ihre neue, sechsjährige Amtsperiode angetreten. Die Kirchenvorstände sind die ehrenamtlichen Leitungsgremien in den 1.103 Kirchengemeinden. Über ihre Zusammensetzung hatten die Mitglieder der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am 13. Juni entschieden. Da in 30 Gemeinden Anfang September noch Nachwahlen stattfinden, wird sich die Zahl der Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher noch erhöhen. Kirchenvorstände gelten als besonderes evangelisches Markenzeichen. Sie sind für den Kurs der Gemeinde vor Ort verantwortlich und entscheiden unter anderem über die neue Pfarrerin, die Dachsanierung und die Ausrichtung der kirchlichen Kindertagesstätte. Zudem wählen sie Vertreterinnen und Vertreter in die Dekanatssynoden, die wiederum die Kirchensynode wählen. 1,2 Millionen Mitglieder ab 14 Jahren waren zu Wahl im Frühsommer aufgerufen. Dabei war mit 25 Prozent die beste Wahlbeteiligung seit fast 40 Jahren erreicht worden. In den Gemeinden finden die jeweiligen Einführungsgottesdienste nun am 5. oder 12. September statt. Die Kirchenvorstände haben je nach Gemeindegröße zwischen vier und 21 Mitglieder.


Freizeit-Erlebnis-Woche 2021 in Licherode

2.09.20212

 

Von Renate Nagel-Kroll

 

Unter dem Motto „Anders? …geht immer! – Leben in Gottes guter Schöpfung“ hatte das Ev. Dekanat Büdinger Land Familien zu einer Freizeit-Erlebnis-Woche eingeladen. Glücklicherweise konnte die Freizeit in diesem Jahr - wie geplant - im Umweltbildungszentrum Licherode im Knüllwald stattfinden. Sieben Familien waren gespannt, welches Programm sich die beiden Gemeindepädagoginnen Ruth Weyel-Bietz und Renate Nagel-Kroll gemeinsam mit zwei Jugendlichen im Team ausgedacht und vorbereitet hatten.

 

 


Online-Konferenz der Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau regt einen „Runden Tisch“ an

Bedarf nach mehr Wohnungen in der Wetterau

27.08.2021

 

(Nidda/Friedberg/ Dekanate Büdinger Land und Wetterau/gho) - Bezahlbarer Wohnraum wird nicht nur in den Metropolen Deutschlands immer knapper. Betroffen sind nicht nur Menschen mit geringem Einkommen, benachteiligte Bevölkerungsgruppen, wie zum Beispiel Familien mit vielen Kindern oder Menschen mit Handicap oder Migrationshintergrund. Wohnungssuche scheint zum harten Konkurrenzkampf geworden zu sein. Auch im Umland von Frankfurt explodieren die Preise. Schon jetzt wissen Leute mit mittleren Einkommen oft nicht, wo und wie sie noch eine bezahlbare Bleibe finden können.


Brot für die Welt erneut mit sehr gutem Ergebnis im Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

26.08.2021

 

(Frankfurt/ekhn) - Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 5.833.293 Euro aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erhalten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 757.956 Euro (14,9) Prozent. Das gute Ergebnis erklärt sich auch daraus, dass in das Jahresergebnis 2020 Kollekten aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 eingeflossen sind. Die aufgrund der Corona-Auflagen deutlich eingeschränkten Gottesdienstbesuche und damit deutlich geringer ausfallenden Kollekten vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit 2020 werden sich erst im Jahresergebnis 2021 niederschlagen.


Auch in diesem Jahr : mit Lamas unterwegs

Foto: Renate Nagel-Kroll
Foto: Renate Nagel-Kroll

28.07.2021

In bewährter Kooperation von Wetteraukreis und Evangelischem Dekanat Büdinger Land konnte auch in diesen Sommerferien wieder die beliebte Tour mit den Lamas stattfinden.


Hessen-Nassau ruft für Freitag zu Andachten und Glockengeläut auf

Hochwasser: „Öffentliches Zeichen der Solidarität setzen“

 

21.07.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Aus Solidarität mit den Opfern der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihre Gemeinden gebeten, am Freitag um 18 Uhr zu Andachten einzuladen und Glocken zu läuten. Sie folgt damit einer Anregung der benachbarten und vom Hochwasser besonders betroffenen Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).


Evangelische Kirche in Hessen und Nassau veröffentlicht Statistik 2020 / Kirchenpräsident Jung: Leistungen und Angebote deutlicher herausstellen

Mitgliedschaftszahlen im Bann der Pandemie

Foto: ekhn
Foto: ekhn

15.07.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Mittwoch (14. Juli) ihre Mitgliederstatistik für das Jahr 2020 veröffentlicht. Die Zahlen für das zurückliegende Jahr stehen dabei deutlich im Zeichen der Corona-Pandemie.

 

Aktuell 1,44 Millionen Mitglieder gezählt

 

Zunächst zählt die EKHN nach der aktuellen Erhebung zum Stichtag 31. Dezember 2020 genau 1.446.971 Millionen Mitglieder in ihren 1.103 Kirchengemeinden. Davon leben rund 1,16 Millionen Evangelische in Hessen, 280.000 im rheinland-pfälzischen Kirchengebiet. 2019 zählte die EKHN 1.483.767 Mitglieder. Das entspricht einem Rückgang um 2,5 Prozent. Einfluss auf die Mitgliederentwicklung haben neben den Sterbefällen und Austritten auch Zu- und Wegzüge – und im vergangenen Jahr die pandemiebedingt deutlich geringere Zahl der Taufen. Die EKHN erstreckt sich unter anderem über die mittleren und südlichen Teile Hessens sowie die rheinland-pfälzischen Regionen Rheinhessen und Westerwald.


Pfarrerin Beate Henke will Corona-gebeutelten Menschen im kleinsten Land Südamerikas beistehen

Hilfe für Suriname

Petra Pinas, Leiterin des Allgemeinen Sozialdienstes der Herrnhuther Brüdergemeine in Suriname, spricht über das Nothilfeprojekt der Kirche. Die Kirche wird 600 Lebensmittelpakete an finanziell schwache Familien verteilen. Foto:: Screenshot
Petra Pinas, Leiterin des Allgemeinen Sozialdienstes der Herrnhuther Brüdergemeine in Suriname, spricht über das Nothilfeprojekt der Kirche. Die Kirche wird 600 Lebensmittelpakete an finanziell schwache Familien verteilen. Foto:: Screenshot

27.06.2021

 

(Region/ Nidda/ gho) - Während in Deutschland wieder ein Stück Normalität einzukehren scheint, steigen beispielsweise in Bolivien oder Chile die Covid-Infektionszahlen weiter an. Auch Suriname, deren Frauen vor drei Jahren den Weltgebetstag liturgisch vorbereiteten, erlebt derzeit eine dritte Corona-Welle. Seit mehreren Wochen meldet das an der Nordküste Südamerikas gelegene Land, das flächenmäßig etwa halb so groß wie Deutschland ist, steigende Zahlen. In der vergangenen Woche lag die 7-Tage-Inzidenz bei knapp 300. Täglich kommen über 40 infizierte Menschen hinzu. Zum Vergleich: Hochgerechnet auf die deutsche Bevölkerung entspräche das Infektionsgeschehen in dem Land mit rund 580.000 Einwohnern einer Zunahme von 7040 Infizierten an jedem Tag. Die Dunkelziffer wird weit höher geschätzt. Zwar ist Suriname, dass erst am 25.11.1975 von den Niederlanden in die staatliche Unabhängigkeit entlassen wurde, bei COVAX ( steht für Covid-19 Vaccines Global Access)  angeschlossen und hatte so zunächst die Zusage einer Lieferung von 79.200 AstraZeneca Impfstoffdosen erhalten - auch eine Zusage der Niederlande über 700.000 COVID-19-Impfdosen liegt mittlerweile vor -, doch tatsächlich konnte bislang nur ein kleiner Teil der Bevölkerung geimpft werden. Das Gesundheitssystem Surinames, das weltweit eines der am wenigsten dicht besiedelten Länder ist, ist nicht zuletzt durch die Kombination mit dem schon vor der Regenzeit einsetzenden heftigen Niederschlag und dessen Folgen überlastet. Die Krankenhäuser verfügen lediglich über insgesamt 30 Beatmungsgeräte.  Im Zuge der ersten Welle im vergangenen Jahr konnten die Ansteckungszahlen noch moderat gehalten werden, doch jetzt brauchen die Menschen im Land dringend Hilfe von außen.


Evangelische Kirchenvorstandwahl mit bester Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten

14.06.2021

 

In über 1000 Gemeinden Hessen-Nassaus wurden die ehrenamtlichen Vorstände gewählt / Dank von Kirchenpräsident und Präses

 

(Darmstadt/ekhN) - Bei der Kirchenvorstandswahl der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zeichnet sich die beste Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten ab. Einem ersten Trend zufolge lag die Beteiligung bei 25 Prozent der Wahlberechtigten gegenüber 18,5 Prozent sechs Jahre zuvor. Zuletzt war 1985 eine ähnlich hohe Wahlbeteiligung mit fast 23 Prozent zu verzeichnen. In 1.059 evangelischen Gemeinden war am Sonntag (13. Juni) über die Zusammensetzung der ehrenamtlichen Kirchenvorstände für die nächsten sechs Jahre entschieden worden. Zur Wahl aufgerufen waren 1,2 Millionen evangelische Kirchenmitglieder ab 14 Jahren. Rund 10.000 Kandidierende hatten sich zur Wahl gestellt.


Kirchenvorstandswahl 2021

Jede Stimme stärkt ein lebendiges und gefestigtes Gemeindeleben

12. Juni 2021

 

Am Sonntag, dem 13. Juni 2021, werden in den Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) neue Kirchenvorstände gewählt. Die Wahlperiode läuft über sechs Jahre. In den meisten der 76 Kirchengemeinden des Dekanats haben die Kirchenmitglieder die Möglichkeit zu bestimmen, wer einen Sitz im Leitungsgremium der Gemeinde erhält.

Inge Schneider, freie Mitarbeiterin in der Redaktion des Kreis-Anzeigers, hat unter anderem Gert Holle, dem Öffentlichkeitsreferenten des Dekanats Fragen über die Wahlvorbereitungen, die Kandidaten und die Rolle der ehrenamtlichen Kirchenvorstände für die Kirchengemeinde gestellt. Die Antworten sind auszugsweise im Artikel "Der Endspurt" im KA am Samstag, dem 12. Juni,  erschienen. Weitere Gesprächspartner waren Pfarrerin Kerstin Hillgärtner (Gedern), Pfarrer Manuel Eibach (Mockstadt) und Pfarrer Andreas Weik (Büdingen und Calbach).


Spendenaufruf der Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Vogelsberg

1000 Pakete für Kerala

Auch Seife ist in den Hilfspaketen enthalten. Foto: Reverend Biju John
Auch Seife ist in den Hilfspaketen enthalten. Foto: Reverend Biju John

21.05.2021

(Nidda/Region) - Die zweite Corona-Welle hat die Bevölkerung in der südindischen Diözese East Kerala derzeit fest im Griff. Allein in der Region Idukki, die im Norden der Diözese liegt, seien Mitte Mai 13.446 Menschen gezählt worden, die mit Covid aktuell infiziert seien. Jeder vierte Test sei positiv, so berichtet es Reverend Biju John im Auftrag von Bischof Francis in einer Mail an die Mitglieder des Partnerschaftsausschusses der evangelischen Dekanate Büdingen und Vogelsberg. Die Infektionsraten seien in kürzester Zeit enorm angestiegen. Die Verbreitung von mutierten Viren habe das staatliche Gesundheitssystem an seine Grenzen gebracht, viele Menschen könnten sich ihr Essen nicht mehr leisten! Die Corona-Pandemie hat sie in die Arbeitslosigkeit gestürzt. Etwa neun von zehn Menschen in Indien arbeiten ohne Vertrag. Sie können von heute auf morgen auf die Straße gesetzt werden. Staatliche Unterstützung gibt es keine, null und nichts. „Ein Tag ohne Arbeit ist ein Tag ohne Essen“, schreibt Reverend Biju John. Die Hostels, in denen viele Kinder ihre Bildung erhalten und auch ernährt werden, seien mit wenigen Ausnahmen seit dem 20. März vergangenen Jahres geschlossen. Seitdem hätten Lehrer und Hausleitungen versucht, mit den Kindern beispielsweise über Mobiltelefon in Kontakt zu bleiben.


Aufführungen wegen Corona-Pandemie im Oktober 2022 in Wetzlar

Riesen-Chormusical „Martin Luther King“ muss erneut verlegt werden

25.05.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Das Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ über die berührende Geschichte des amerikanischen Bürgerrechtlers und Nobelpreisträgers ist ein großes Ereignis. Im Mittelpunkt steht ein riesiger Chor mit über 1.200 Teilnehmenden aus der Region, der zusammen mit professionellen Musicalsolisten und einer Big-Band auf der Bühne steht. Im Herbst 2021 sollte das Stück in Wetzlar mit Unterstützung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) aufgeführt werden.


Botschaft von Kirchenpräsident Volker Jung zum Pfingstfest 2021

Pfingsten: In aller Verschiedenheit aufeinander hören

21.05.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat in seiner Pfingstbotschaft auf die besondere Kraft des Glaubens hingewiesen, inmitten einer immer vielfältiger werdenden Welt, Menschen zusammenzuführen. Als „Ur-Frage“ der Menschheit bezeichnete es Jung, wie es gelingen könne, bei allen Unterschieden friedlich zusammenzuleben. „Vielfalt ist schön und Vielfalt ist anstrengend“, sagte er in einem Radiobeitrag, der am kommenden Sonntag in hr2-kultur ausgestrahlt wird. „Alles und alle vereinheitlichen zu wollen“, sei jedoch keine Lösung. Dies sei „lebensfeindlich“. Jung: „Auf gar keinen Fall geht ein einheitlicher Zugriff auf die Sprache, das Denken, die Religion.“ Die biblische Pfingstgeschichte (Apostelgeschichte, Kapitel 2) zeige einen anderen Weg. Hier sei es „die Kraft Gottes, die die Welt durchzieht.“ Jung: „Gottes Geist bringt Menschen zusammen, die ganz verschieden sind. Er vereinheitlicht Menschen nicht, sondern öffnet Ohren und Herzen, dass fremde Menschen einander verstehen.“


Evangelische Christinnen und Christen sind aufgerufen, den Kirchenvorstand der Gemeinde neu zu wählen

Evangelisch – MEINE WAHL

Foto: ekhn
Foto: ekhn

19.05.2021

 

(NIDDA/ REGION/gho) - Am Sonntag, dem 13. Juni 2021, ist Kirchenvorstandswahl in den rund 1.100 Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Von den 1,48 Millionen Mitgliedern sind rund 1.3 Millionen am Wahltag älter als 14 Jahre und damit wahlberechtigt. „Allein in den 76 Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Büdinger Land werden über 600 Ehrenamtliche in die Kirchenvorstände gewählt“, informiert Gert Holle, Referent für Öffentlichkeitsarbeit. Für die Gemeinden sei es wichtig, durch eine hohe Wahlbeteiligung ihrem neuen Kirchenvorstand den Rücken zu stärken. Dabei würden dieses Mal viele Gemeinden die Möglichkeiten von Briefwahl und auch vereinzelt Online-Wahl anbieten, so dass der eigentliche Wahltag für viele schon vor dem 13. Juni sein wird. Die Briefwahlunterlagen sind bereits in den evangelischen Haushalten angekommen, öffentlich ausgezählt werden die abgegebenen Stimmen freilich erst am Abend des 13. Juni. Die jeweiligen Wahlvorstände, der für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl sorgen, werden dann auch die amtlichen Endergebnisse verkünden.



Gastgebende Kirchen ziehen mit Kirchenpräsidenten, Bischof und Präses positives Fazit des digitalen Treffens in Frankfurt

Ökumenischer Kirchentag: Digitale Chancen genutzt, Kontroversen angepackt und Ökumene gestärkt

16.05.2021

 

Kirchenpräsident Volker Jung: Ökumenisches Miteinander vertieft

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat ein positives Fazit des 3. Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) mit fast ausschließlich digitalen Angeboten gezogen, der am Sonntag (16. Mai) in Frankfurt zu Ende ging. „Der Kirchentag hat die digitalen Chancen genutzt, kontroverse Themen angepackt und hat vor allem die Ökumene weiter gestärkt, sagte Jung. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) war gemeinsam mit dem Bistum Limburg und weiteren Kirchen Gastgeberin des ÖKT.  Durch die Vorbereitung auf den Kirchentag sei „auch in der schwierigen Zeit der Pandemie in der gastgebenden Region das ökumenische Miteinander sehr vertieft“ worden. Gemeinden hätten sich vor Ort gemeinsam vorbereitet, die Kirchenleitungen hätten eng zusammengearbeitet. Das für den Ökumenischen Kirchentag komponierte Oratorium „Eins“ habe evangelische und katholische Musikerinnen und Musiker intensiv zusammengeführt. Jung: „Das ist ein Musterbeispiel gelungener ökumenischer Zusammenarbeit, die sicher über den Kirchentag hinaus fortgesetzt wird.“ Die Gottesdienste am Samstagabend mit dem gegenseitigen Willkommen bei Abendmahl und Eucharistie bezeichnete er als einen „wichtigen Schritt auf dem Weg der Ökumene“. Er hoffe, dass dies in den Gemeinden weiterwirke und auch die weitere theologische Arbeit auf dem Weg zu einer „Einheit in Vielfalt“ voranbringe.


Kirchenvertreter sprechen sich für die Bewahrung der Schöpfung und gegen die Erweiterung des „Gewerbegebiets Limes“ aus

Im Einsatz für wertvolle Wetterauer Böden

(Archiv Evangelische Kirchengemeinde Langenbergheim): Anhand zweier ausgebaggerter Bodenprofile erklärte 2018 im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Kirchengemeinden und des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach der Agraringenieur Rainer Vogel, Diplom-Agraringenieur und Ökolandwirt vom Hof Buchwald in Windecken, die Schichtung des Wetterauer Bodens. 

10.05.2021

(Region/Nidda/gho) - Weit mehr noch als Luft und Wasser gehört der Boden zu den Ressourcen ohne Fürsprecher – bislang. Auf der Nordhalbkugel interessiert er die meisten allenfalls als Bauland. Hin und wieder setzen sich Menschen mit speziellen Berufen im Agrarsektor oder Hobbygärtner für diesen Mikrokosmos ein. Viel zu selten wird jedoch in dem Boden ein Erzeugnis einer teils Jahrmillionen alten Abfolge chemischer, biologischer und physikalischer Prozesse gesehen. Und viel zu selten werden die globalen Herausforderungen in der Versorgung der Menschheit mit den Erträgen des Bodens in Verbindung gebracht. In Schöpfungsgottesdiensten und Diskussionsveranstaltungen haben sich Kirchenvertreter des Evangelischen Dekanats Büdinger Land seit vielen Jahren der Frage gewidmet, wie denn eine gute Balance zwischen Bewahrung und Bebauung der Schöpfung gewährleistet werden kann und dabei erfahren müssen, dass zu oft wirtschaftlichen Interessen der Vorrang vor nachhaltigem Handeln und der Bewahrung der Schöpfung eingeräumt wurde.

Aktuell ist eine Erweiterung des „Gewerbegebietes Limes - Erweiterung West“ in Hammersbach – Limeshain entlang der A45 in der Planung. Bei der zur Diskussion stehenden Gewerbegebietsfläche handelt es sich laut gültigem Regionalplan Südhessen von 2010 um ein „Vorranggebiet für Landwirtschaft", überlagert mit "Vorbehaltsgebiet für den Grundwasserschutz".


Hessen-Nassau mit 50.000 Euro Soforthilfe für Partnerkirchen und Partnerorganisationen

Evangelische Kirche ruft zu Spenden für Indien in der Corona-Krise auf

10.05.2021

 

(Darmstadt/ekhn) -Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Wochenende angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage in Indien zu Spenden für das Land aufgerufen. Aus dem Etat für Ökumene stellt sie ihren Partnerkirchen und Partnerorganisationen in Indien zudem eine Soforthilfe über 50.000 Euro zur Verfügung. Die Entscheidung fiel am Samstagabend nach einer Videokonferenz mit Partnern in Indien. In dem Gespräch unter anderem mit Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung hatten die Bischöfe der indischen Partnerdiözesen und Direktoren der Partnerorganisationen in Indien gegenüber der EKHN ihre Sorgen zum Ausdruck gebracht.

Wer mag, kann auch gerne direkt für die oberhessische Partnerdiözese East Kerala spenden:

Spendenkonto

Evang. Regionalverwaltung Oberhessen

IBAN DE91 5206 0410 0804 1001 40

BIC GENODEF1EK1

Evangelische Bank eG Vermerk: Kerala

 

weitere aktuelle Infos über die Propstei 

http://www.facebook.com/kerala.oberhessen

 

Die Corona-Lage in Indien verschärft sich immer mehr. Das Evangelische Dekanat Büdinger Land, das Evangelische Dekanat Vogelsberg sowie der Partnerschaftsausschuss senden eine Gebetskette in unsere Partnerdiözese Kerala, Indien.


Vom Segensroboter über das Entschwörungsseminar bis zur digitalen Schnitzeljagd im Odenwald

Hessen-Nassau auf dem Ökumenischen Kirchentag

 10.05.2021

 

 

Mehr als 100 Angebote aus der Region rund um den ÖKT

 

 

(Darmstadt/ekhn) - Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt beginnt am Donnerstag (13. Mai) pandemiebedingt mit digitalen und vielen dezentralen Veranstaltungen. Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist aktiv dabei als eine der gastgebenden Kirchen. Mehr als 100 regionale Angebote und Aktionen gibt es rund um den ÖKT.


10.000 Kandidierende für Kirchenvorstandwahlen am 13. Juni

Wahlaufruf an mehr als 1,2 Millionen Evangelische

Foto: ekhn
Foto: ekhn

29.04.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - In diesen Tagen erhalten über 1,2 Millionen Evangelische im hessen-nassauischen Kirchengebiet zwischen Bromskirchen und Neckarsteinach, Alzey und Schlitz besondere Post. In einem Briefumschlag stecken dann die Unterlagen für die Teilnahme an der Kirchenvorstandswahl. Am 13. Juni bestimmen die evangelischen Kirchenmitglieder in 1.059 Gemeinden ihr Leitungsgremium neu. Rund 10.000 Kandidierende stehen bereit. Kirchenvorstände gelten als besonderes evangelisches Markenzeichen. Sie sind für den Kurs der Gemeinde vor Ort verantwortlich und entscheiden beispielsweise über die neue Pfarrerin ebenso wie über die Dachsanierung und die Ausrichtung der kirchlichen Kindertagesstätte. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. September 2021. Alle Informationen auch online unter www.meinewahl.de


11. Tagung der Zwölften Kirchensynode - 22. - 24. April 2021

Auch die EKHN-Frühjahrssynode vom 22. bis 24. April 2021 musste pandemiebedingt digital tagen. Die 141 Delegierten wählten Wolfgang Prawitz zum stellvertretenden Präses der Kirchensynode, nachdem Dr. Susanne Bei der Wieden zur Kirchenpräsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche gewählt worden war. Stephan Arras wurde zum neuen Propst für Starkenburg gewählt.

Schwerpunkt der Synode war die Weiterarbeit am Zukunftsprozess ekhn2030. Angesichts einer rückläufigen Mitgliederentwicklung plant die EKHN, die jährlichen Ausgaben von aktuell rund 700 Millionen Euro um 140 Millionen Euro im Jahr 2030 zu senken. Vorgestellt wurden unter anderem ein Entwurf für die Zukunft der Medienarbeit sowie ein Zwischenbericht zur Arbeit mit jungen Erwachsenen und Familien.

In einer Resolution sprachen sich die Delegierten außerdem für eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung aus, um einen „Kollaps der Pflege“ zu verhindern.

Weitere Informationen finden Sie in SynodeKompakt wie gewohnt zusammengefasst.

Im Namen des Redaktionsteams wünsche ich Ihnen: Bleiben Sie behütet!

Elisabeth Fauth

 

THEMEN & BESCHLÜSSE DER SYNODE

 

1. EKHN-Synode will grundlegende Reform der Pflegeversicherung

Mit großer Mehrheit hat sich die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sich für eine grundlegende Reform der Pflege ausgesprochen. In einer Resolution mit dem Titel „Den Kollaps der Pflege verhindern, die Pflege der Zukunft durch eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung sichern“ stellt die Synode fest, dass sich die Versorgungssituation pflegebedürftiger Menschen zur „Mangelwirtschaft“ entwickelt habe. Gleichzeitig werde die wesentliche Säule der Pflegeversorgung, die Familie, „brüchig“, weil die Übernahme von Sorgetätigkeiten Frauen zunehmend in die Armut führe, die Zahl der Kinder zurückgegangen und die der Kinderlosen gestiegen sei. Statt steigender Eigenanteile der Pflegekosten müssten Pflegeleistungen an allen Orten, ob zuhause, in ambulanter Pflege oder im Heim, in gleicher Weise finanziell gefördert werden.

Mehr: https://ekhn.link/Pflegeresolution

 

2. Rüsselsheimer Pfarrer Wolfgang Prawitz neuer stellvertretender Präses der EKHN-Synode

Vorgängerin Bei der Wieden wird reformierte Kirchenpräsidentin

Der Rüsselsheimer Pfarrer Wolfgang Prawitz ist neuer Stellvertretender Präses der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Er wurde am Freitag von der digital tagenden Kirchensynode mit großer Mehrheit gewählt. Er erhielt 106 von 114 abgegebenen Stimmen. Prawitz tritt die Nachfolge von Dr. Susanne Bei der Wieden an. Die Frankfurter Pfarrerin wurde im März zur Kirchenpräsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer gewählt. Prawitz ist bereits seit vielen Jahren ein vertrautes Gesicht in der Synode. Er hat seit dem Jahr 2002 einen Sitz in dem mit einem Parlament vergleichbaren Gremium. Seit 2010 sitzt der 63 Jahre alte evangelische Theologe im Kirchensynodalvorstand, dem Präsidium der Synode. Prawitz ist zudem seit 2009 Mitglied in der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dort Sprecher der Gruppe „Offene Kirche“.

Mehr: https://ekhn.link/wahlstellvertrpraeses

 

3. Bericht Kirchenpräsident: Kritik an EU-Flüchtlingspolitik und Position zu Sterbehilfe

 

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung kritisierte auf der Synode die gegenwärtige Flüchtlingspolitik scharf, die zunehmend auf „Abschottung und Abschreckung“ setze. Dies alles sei kein „kein schicksalhaftes tragisches Ereignis, sondern Ergebnis einer hochproblematischen Flüchtlingspolitik“, bei der starke EU-Staaten „das Flüchtlingsproblem an die schwachen Staaten im Süden und Osten der EU ausgelagert haben“. Das ist nicht nur inhuman gegenüber den Geflüchteten, sondern auch unsolidarisch gegenüber EU-Staaten wie Griechenland. Abschottung ist hier offenbar wichtiger als die Menschenrechte, zu deren Einhaltung sich alle EU-Staaten verpflichtet haben.“ Jung ging vor der Synode auch auf das Thema Sterbehilfe ein. Seiner Ansicht nach solle sich die bevorstehende Ausgestaltung der Regelungen zum assistierten Suizid „am großen Ja Gottes zum Leben“ orientieren. Dies bedeute nicht, „dass es tragische Einzelfälle geben kann, in denen Menschen durch einen assistierten Suizid beim Sterben geholfen werden kann“.

Mehr: https://ekhn.link/KirchenpraesidentSynodeApril21

 

4. Konzeptentwicklung für Alten Dom St. Johannis in Mainz geht weiter

Er soll ein kirchliches und museales Aushängeschild in Mainz werden - der Alte Dom St. Johannis in Mainz. Aber wie soll das aussehen? Darüber sprach die Synode der EKHN in einer kontroversen Debatte.

Mehr: https://ekhn.link/DiskussionAlterDomMainz

 

5. Themenschwerpunkt ekhn 2030

Breiten Raum nahm in der Frühjahrssynode der Zukunftsprozess ekhn2030 ein. Zusammenfassungen der vorgelegten Berichte und Informationen finden Sie in diesem Themenschwerpunkt. Eingereichte Synodenanträge werden an die ekhn2030- Steuerungsgruppe und Synodenausschüsse weitergeleitet.

Nachfolgend finden Sie Links zu den Zusammenfassungen der folgenden Berichte:

5.1  Bericht der Kirchenleitung

5.2  Bericht Arbeitspaket 8 „Medien- und Öffentlichkeitsarbeit“: Kostenreduktion durch Fusion und Kooperationen

5.3  Zwischenbericht Arbeitspaket 7 „Zukunftskonzept junge Erwachsene und Familien“

5.4  Beauftragung des Querschnittsthemas 5 Verwaltungsentwicklung Zusammenfassung: Kirche mit „leichtem Gepäck“ auch in den Verwaltungen

 

+++++Synodenticker++++++

Hier finden Sie weitere wichtige Beschlüsse und Informationen zur Tagung der Kirchensynode der EKHN vom 22. – 24. April 2021.

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Stephan Arras wird neuer Propst für Starkenburg

Stephan Arras ist der neue Propst für den Bereich Starkenburg. Die hessen-nassauische Kirchensynode wählte den 59 Jahre alten Theologen am Donnerstagnachmittag (22. April) in das evangelische Leitungsamt. Er erhielt 77 von abgegebenen gültigen 123 Stimmen bei der digital durchgeführten Wahl. Ab dem kommenden Jahr ist er die geistliche Leitungsperson in der südhessischen Region um Darmstadt für rund 300.000 Kirchenmitglieder in über 150 Gemeinden. Seine Aufgabe ist mit der eines „Regionalbischofs“ in anderen evangelischen Kirchen vergleichbar.

Mehr: https://ekhn.link/WahlPropstStarkenburg

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Nachwahl ordiniertes Mitglied Kirchensynodalvorstand (KSV)

Pfarrerin Lotte Jung, Stadtdekanat Frankfurt-Offenbach, Propstei Rhein-Main wird mit großer Mehrheit als ordiniertes Mitglied in den Kirchensynodalvorstand gewählt. Jung folgt auf Wolfgang Prawitz, der zum stellvertretenden Präses der EKHN-Kirchensynode gewählt wurde.

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Neuwahl ins Kirchengericht

Dr. Kirsten Siems-Christmann ist mit großer Mehrheit neu in das kirchliche Verfassungs- und Verwaltungsgerichts (KVVG) gewählt worden. Siems-Christmann ist Richterin am Verwaltungsgericht Frankfurt a. M., derzeit für drei Jahre abgeordnet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht (Bereich Staatskirchenrecht). Ihre Amtszeit am KVVG läuft vom 30.11.2021 bis 29.11.2028.

Das Kirchliche Verfassungs- und Verwaltungsgericht arbeitet unabhängig von den Leitungsgremien der Kirche und kann angerufen werden, um Gesetze und Entscheidungen in der EKHN juristisch überprüfen zu lassen.

Die beiden Kammern des KVVG haben jeweils fünf Mitglieder, die ehrenamtlich arbeiten. Vier von ihnen haben die Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst. Ein Mitglied muss kirchlich zum Verkündigungsdienst ordiniert sein und theologische Fachkompetenz einbringen. Sie werden jeweils für sieben Jahre berufen.

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Wahl in die EKD-Synode

Max Fischer aus Ergeshausen wurde als 2. Stellvertreter der Jungsynodalen in die EKD-Synode gewählt.

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Wahl in die Gesellschaft für diakonische Einrichtungen (GfdE)

Alexander Gemeinhardt, Bensheim wurde als synodaler Vertreter in die GfdE gewählt.

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Wahlen in synodale Ausschüsse

Nachwahl eines ordinierten Mitglieds in den Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (AGFB)

Pfarrer Michael Dietrich, Dekanat Darmstadt-Land

Nachwahl eines nicht-ordinierten Mitglieds in den AGFB

Rotraud Weber, Dekanat Westerwald

Nachwahl eines ordinierten Mitglieds in den Verwaltungsausschuss

Pfarrer Martin Frölich, Dekanat Weilburg

Nachwahl eines ordinierten Mitglieds in den Finanzausschuss

Pfarrer Carsten Adams, Dekanat Runkel

 

Quelle: Drucksache 18/21

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Alle Synodendrucksachen finden Sie unter https://www.kirchenrecht-ekhn.de/list/synodalds

 

 

 


Gemeinsame Mitteilung (EKHN/EKKW/Rheinland)

Evangelische Kirche will „umsichtig und verantwortungsvoll“ Ostern feiern

25.03.2021

 

Gemeinsame Mitteilung nach Gespräch mit Hessischem Ministerpräsidenten

 

(Darmstadt/ekhn/ekkw/rl) - Umsichtig und verantwortungsvoll: So wollen die evangelischen Kirchen in Hessen Gottesdienste an Ostern feiern. Das teilten die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie die Evangelische Kirche im Rheinland nach einem Spitzengespräch mit dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier am Donnerstag (25. März) mit. Sie zeigten sich erleichtert, dass der Ministerpräsident von der „dringlichen Bitte“ abgerückt ist, auf die Gottesdienste mit Präsenz zu verzichten. Ostern, die Feier der Auferstehung Jesu, ist für Christen das höchste Fest.