Aktuelles aus Landeskirche, Dekanat und Gemeinden



Kirchenpräsident dankt für Einsatz in Coronakrise

Kitas: Großes Engagement in der Notbetreuung

27.03.2020

 

(Darmstadt/ ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat sich am Freitag (27. März) über das Soziale Netzwerk Facebook bei allen Erzieherinnen und Erziehern in evangelischen Kindertagestätten für ihr Engagement in der Coronakrise bedankt. Seit genau zwei Wochen arbeiten viele Einrichtungen im Notbetrieb und sind nur noch für Kinder von Eltern aus besonderen Berufsgruppen wie etwa dem Gesundheitsbereich geöffnet. Sie versuchen dennoch vielerorts den Kontakt zu den Familien zuhause nicht abreißen zu lassen. Gleichzeitig stellt die Corona-Pandemie für viele Mitarbeitende eine große Herausforderung dar, weil sie am Arbeitsplatz mit den neuen Hygieneauflagen umgehen müssen oder selbst von der Krise in ihrem persönlichen Leben betroffen sind.


ACHTUNG: JUGENDKIRCHENTAG IST ABGESAGT

Corona-Krise: Auch der Jugendkirchentag der EKHN wird abgesagt

 Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat entschieden: Die christliche Großveranstaltung, die von 11. bis 14. Juni 2020 hätte in Wiesbaden stattfinden sollen, wird bis auf weiteres abgesagt. Die Arbeitsstelle Jugendkirchentag prüft derweil, welche geplanten Programmformate online umsetzbar sind.

 

„Auch wenn wir derzeit noch nicht sagen können, wie die Lage im Juni sein wird, hat die Kirchenleitung sich zu diesem schweren Schritt entschlossen, um bei dieser Großveranstaltung mit erwarteten 4.000 bis 5.000 Teilnehmer*innen vor möglicher Gefährdung zu schützen“, so Gernot Bach-Leucht, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die Verantwortlichen möchten nun in den kommenden Wochen prüfen, ob eine Neuausrichtung in Wiesbaden 2022 möglich ist.

 

Die Stadt Wiesbaden mit Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende bedauern die Entscheidung, geben aber den Verantwortlichen Rückenwind: „Wiesbaden hätte sich sehr gern als guter Gastgeber gezeigt. Angesichts der aktuellen Ereignisse danke ich den Verantwortlichen sehr für ihre gewissenhafte Entscheidung. Ich glaube, dass sie richtig ist – im Sinne der Sicherheit und Gesundheit der Menschen. Alle, die sich schon mit viel Herzblut für das Projekt engagiert haben ein herzliches Dankeschön.“

 

Viele Akteur*innen und eine digitale Hoffnung

„Es bricht mir das Herz, diese Nachricht allen Akteur*innen mitzuteilen“, so Projektleiterin Conny Habermehl. „Für uns als Team ist es ein schwerer Schlag, aber auch für die zahlreichen Ehren- und Hauptamtlichen, die schon so viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitungen investiert haben. Ich hoffe, dass sie ihre Ideen und Entwürfe in den Dekanaten und Gemeinden umsetzen können.“

 

Die Mitarbeitenden der Arbeitsstelle Jugendkirchentag prüfen derweil, welche Formate aus dem Programm 2020 online präsentiert und durchgeführt werden können, „damit wenigstens einige Programmideen nicht umsonst waren.“ Der Jugendkirchentag lebt von der Mitarbeit von über 300 Ehrenamtlichen und vielen Hauptamtlichen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

 

Deutschlandweit einzigartiges Format

4.000 bis 5.000 junge Gäste wurden am diesjährigen Fronleichnamswochenende bei dem deutschlandweit einzigartigen Ereignis erwartet. Unter dem Motto „WI(r) verändern die Welt. Bist du dabei?“ wollte der 10. Jugendkirchentag der EKHN ein jugendpolitisches Zeichen setzen. Themen wie Nachhaltigkeit, Ehrenamt, Ökumene und digitale Glaubenswege sollten Jugendliche und junge Erwachsene dazu bewegen, Gemeinschaft und Ihren Glauben zu feiern. Auf dem besonderen Kirchentag, der alle zwei Jahre in einer anderen Stadt wiederkehrt, können Teilnehmende die Evangelische Kirche neu entdecken und neben Sport, Partys und Spielen über Gott und die Welt diskutieren.

 

Weitere Informationen und Fragen zu bereits getätigten Anmeldungen unter info@good-days.de.

Video von Kirchenpräsident Volker Jung zur Coronakrise 19.3.2020

   
 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Angesichts der Handlungsempfehlungen der Bundesregierung sowie der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau teilt das Evangelische Dekanat Büdinger Land mit:


Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau informiert auf der Webseite www.ekhn.de/corona über Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis. Der Dekanatssynodalvorstand und die Dekanin Sabine Bertram-Schäfer bitten alle Kirchengemeinden und haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden um Beachtung.

 

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in den kommenden Wochen geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!

 

****************

 

Dekanin Sabine Bertram-Schäfer informiert - Stand 18.03.2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

viele Fragen gehen bei uns ein und Informationen aus einzelnen Gemeinden. Ich möchte die Fragen gerne beantworten und die neusten Informationen weitergeben.

 

Beerdigungen

Viele Fragen drehen sich um das Thema „Beerdigungen“. Deshalb möchte ich dazu einige Anweisungen aussprechen.

Trauergottesdienste geschehen nur noch am offenen Grab, nicht mehr in der Kirche und auch nicht in den Trauerhallen. Beerdigungen sind auch nur noch im engsten Familienkreis möglich (Verwandte 1. Grades: Ehepartner, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister). Die Anzahl spielt sich zur Zeit zwischen 15 und 25 ein. Wenn es seelsorgerliche Gründe gibt, die eine andere Entscheidung notwendig machen, dann liegt es in der seelsorgerlichen Verantwortung der Pfarrer*innen.

Manche Bestatter stellen keinen Sandeimer mehr zur Verfügung, da sie verhindern wollen, dass viele Menschen die Schaufel anfassen. Die liturgische Formel zum Erdwurf kann auch ohne die Handlung erfolgen.

 

Aussegnungen

Zum Thema „Aussegnungen“ erreichten mich auch Fragen. Eine Aussegnung im häuslichen Umfeld ist möglich. Bei der Aussegnung sollten neben Pfarrer*in nur noch 1-2 Personen im Zimmer anwesend sein. In den Krankenhäusern und Altenheimen gelten die Vorschriften der Einrichtungen.

 

Konfirmationen

Die Frage, wann die Konfirmationen, die im Mai stattfinden, abgesagt werden sollen, erreichen mich immer wieder. Deshalb möchte ich für das Dekanat Büdinger Land eine einheitliche Vorgehensweise vorschlagen und alle Konfirmationen vor den Sommerferien absagen. Das hat den Vorteil, dass die Konfirmationen für den Herbst neu geplant werden können.

 

Offene Kirchen

Dieses Thema ist noch nicht abschließend geklärt. Die Kirchenleitung ist hier mit dem Behörden noch im Gespräch. Bitte informieren Sie sich über die EKHN-Internetseite oder über den Newsticker +++ Corona +++ EKHN https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/newsticker-ekhn-und-corona.html

 

Regelmäßiges Gebet mit Kerze im Fenster um 19 Uhr

In manchen Gemeinden wird es bereits praktiziert. Jeden Abend um 19 Uhr läuten die Glocken und die Menschen stellen eine Kerze ins Fenster. Das ist ein Zeitfenster für ein freies Gebet oder für ein Vaterunser. Die Kerzen können von anderen wahrgenommen werden und Gemeinschaft verdeutlichen. Sie sind herzlich eingeladen, dieses Zeichen gemeinsam in unserem Dekanat umsetzen.

 

Seelsorge:

Für Krankenhaus und Altenheimen gelten die Vorschriften aus den Einrichtungen. Die meisten Altenheime und auch die Kliniken untersagen derzeit Besuche. Pfarrerinnen und Pfarrer sind auch weiterhin telefonisch erreichbar bzw. rufen bei Benachrichtigungen zurück. Seelsorge wird derzeit eine Telefonseelsorge.

Das betrifft auch die älteren Menschen in den Gemeinden. Jetzt ist die Gelegenheit, sie anzurufen und zu fragen, wie es Ihnen geht, wie Sie die Situation der Isolation verkraften und ob sie konkrete Hilfe brauchen (z.B. beim Einkaufen oder anderen Botengängen). Dazu könnten auch Konfirmanden oder Jugendliche bereit sein.

 

Gottesdienste:

Nachdem nun auch die Bundesregierung Versammlungen in Kirchen verboten hat, dürfen wir bis nach den Osterferien keine Gottesdienste abhalten. https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressemitteilungen/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934?fbclid=IwAR0W0Cm_m8FXFdIUXoRIzRV2jCr4Mz37wcbG7tCpvAF6eMelnFDiiMydyac

 

Die EKD hat auf ihrer Homepage Informationen zu „Kirche von zu Hause – Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona“ eingestellt. Vielleicht finden Sie hier gute Anregungen für Möglichkeiten des Gebets, der Andacht. https://www.ekd.de/kirche-von-zu-hause-53952.htm?fbclid=IwAR1SNqKmTgtEuASvYVbKhTjFxF-XE-jAeKVFzFFrJM4jOWjd3IvBP1HG13A#

 

Auf der Homepage des Zentrums Verkündigung finden Sie ebenfalls Anregungen. https://www.zentrum-verkuendigung.de/das-zentrum/projekte-und-themen/corona-pandemie/

 

Taufen, Hochzeiten und Jubelhochzeiten

Auch diese Gottesdienste können derzeit nicht stattfinden. Nehmen Sie bitte Rücksprache mit Ihrer Pfarrerin / Ihrem Pfarrer und vereinbaren Sie, sofern absehbar, einen neuen Termin.

 

Verwaltung im Dekanat

Im Dekanat gibt es in der Verwaltung nur noch eine Notbesetzung. Wir versuchen Vieles im Homeoffice zu bearbeiten. Telefonisch ist das Dekanat vormittags von 9.00 – 12.00 Uhr von Montag bis Donnerstag zu erreichen (06043-80260).

 

Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen und mit dazu beitragen, dass das Virus sich nur noch sehr langsam ausbreiten wird.

 

Ein Gebet möchte ich Ihnen am Schluss mit auf den Weg geben:

 

Gott, wir bitten dich:

Lass uns erkennen,

wie wir dir dienen können,

was heute unsere Aufgabe ist.

Schaffe Ordnung in aller Unordnung

Und Ruhe in aller Unruhe.

Amen.

 

Bleiben Sie behütet!

 

Herzliche Grüße Ihre Dekanin Sabine Bertram-Schäfer

****************

 

Dringende Handlungsempfehlungen zum Corona Virus- (Stand: 13. März 2020)

 

Die weitere Ausbreitung des Corona-Virus ist eine schwerwiegende Bedrohung. Es ist mittlerweile sehr deutlich, dass es nicht nur darum geht, Einzelne zu schützen. Gemeinsam müssen wir alles tun, um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Das ist nötig, um eine ausreichende Versorgung für alle Erkrankten zu gewährleisten. Deshalb muss alles getan werden, um Situationen zu vermeiden, die Infektionen begünstigen. Das Virus kann sich vor allem dann weiter verbreiten, wenn viele Menschen zusammenkommen. Da wir als Kirche immer wieder Menschen in Gottesdiensten, Veranstaltungen und in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind. Das sind in der gegenwärtigen Bedrohung Menschen mit Vorerkrankungen und alte Menschen, aber selbstverständlich auch alle anderen.

 

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt deshalb Handlungsempfehlungen für Kirchengemeinden, Dekanate und Einrichtungen und bittet dringend, diese zu beachten. Die Handlungsempfehlungen werden von einem eingesetzten Krisenstab der Lage entsprechend fortlaufend aktualisiert.

 

Aktuelle Informationen finden sich im Internet hier: www.ekhn.de/corona

 

Individuelle Fragen bezüglich Verhalten und Planung im Rahmen kirchlicher Arbeit können an die zentrale E-Mail-Adresse corona@ekhn.de gerichtet werden.

 

Weitere Hinweise zum Umgang mit der Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus finden Sie auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: bzga.de.

 

Generelle Linie: Verzicht auf Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen, zu denen Menschen auf engem Raum zusammenkommen, bergen das Risiko, dass Viren übertragen werden und anschließend in neue Kreise der Bevölkerung gelangen. Dies gilt umso mehr für Veranstaltungen, zu denen Menschen überregional anreisen. Deshalb empfehlen wir eine grundsätzliche Absage aller Veranstaltungen anhand der folgenden Kategorien:

 

Öffentliche Veranstaltungen

Gemäß Erlass des Hessischen Sozialministeriums und der Empfehlung der rheinland-pfälzischen Landesregierung sind öffentliche Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmer*innen abzusagen. Auch andere öffentliche Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmenden sollen abgesagt werden (z.B. Konzerte und Konferenzen).

 

Interne Veranstaltungen

Auch bei internen Veranstaltungen ist kritisch zu prüfen, ob diese unbedingt notwendig sind, oder ob auf sie verzichtet werden kann (z.B. Gemeindekreise, Chorproben, Sitzungen, Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Reisen).

 

Gottesdienste

Gottesdienste haben eine wichtige seelsorgliche Funktion. Sie können nach unserer Einschätzung zurzeit weiterhin stattfinden, sofern es die örtlichen Bedingungen erlauben. Bei der Entscheidung sind folgende Kriterien zu beachten:

 

* Anweisungen und Empfehlungen örtlicher Behörden sind zu befolgen.

 

* Gibt es in der Nähe bekannte Infektionsfälle?

 

* Können die Teilnehmenden im Gottesdienstraum den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1 Meter einhalten?

 

* Kann das Risiko durch Maßnahmen minimiert werden (z.B: durch gutes Lüften und Desinfizieren)?

 

In der Liturgie soll auf körperliche Nähe und direkten Kontakt verzichtet werden. Dies betrifft insbesondere den Friedensgruß, den Handschlag sowie das Austeilen von Gesangbüchern. Wo möglich, können Streaming-Angebote oder On-Demand-Angebote (Audio und / oder Video) gemacht werden. Auch Fernseh- und Rundfunkgottesdienste können in dieser Zeit eine Alternative sein.

 

Vorerst Verzicht auf das Abendmahl

Es wird empfohlen, bis auf Weiteres auf die Feier des Abendmahles zu verzichten. Für die Karwoche und Ostern werden aktuelle Empfehlungen entsprechend der dann gültigen Lage gegeben. Hausabendmahle sollten im Rahmen der Seelsorge weiterhin möglich sein.

 

Vorstellungsgottesdienste und Konfi-Freizeiten 

Vorstellungsgottesdienste und Konfi-Freizeiten, die in den nächsten Wochen geplant sind, sollen abgesagt werden. Ob und wann sie wieder möglich sind, hängt von der Entwicklung der Pandemie ab.

 

Konfirmationsgottesdienste

Wie mit den Konfirmationsgottesdiensten umzugehen ist, wird derzeit geprüft. Es ist damit zu rechnen, dass auch die Konfirmationen verschoben werden müssen. Eine Empfehlung folgt bis spätestens 20. März.

 

Jubiläen, Verabschiedungen, Amtseinführungen, Ordinationen

Sofern geplant ist, Jubiläen, Verabschiedungen, Amtseinführungen und Ordinationen in einem öffentlichen Rahmen zu feiern, sollen sie verschoben werden.

 

Tauf-, Trau- und Bestattungsgottesdienste

Auch bei Tauf-, Trau- und Bestattungsgottesdiensten muss der Schutz der Teilnehmenden im Vordergrund stehen. Vor Ort ist zu prüfen: Gibt es eine vertretbare Form, bei der die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden können? Bei Bestattungen kann durch eine Feier unter freiem Himmel die Ansteckungsgefahrverringert werden.

 

Kindertagesstätten und kirchliche Schulen

Kindertagesstätten und kirchliche Schulen halten sich an die Vorgaben der Schulämter und ggf. des zuständigen Gesundheitsamtes.

 

Häusliche Besuche

Bei persönlichen Kontakten im Rahmen der Seelsorge geht es darum, Begleitung zu gewährleisten und das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Empfehlungen zur konkreten Umsetzung für Hausbesuche, Besuchsdienste und Besuche in Heimen werden derzeit erarbeitet. Bei Besuchen in Seniorenheimen soll vorher mit der Hausleitung geklärt werden, in welchem Rahmen Kontakte möglich sind.

 

Alle sind in der Verantwortung

Ehrenamtliche sind wie Hauptamtliche in der Pflicht, das Corona-Virus nicht weiterzutragen. Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder mit Infizierten oder mit Personen aus einem Risikogebiet in Kontakt war, soll Gottesdienste und andere Veranstaltungen für zwei Wochen nicht besuchen.

 

Geistliche Herausforderung

Die Corona-Pandemie ist eine große Belastung für viele Menschen, für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Die große Infektionsgefahr zwingt uns zu sehr schmerzlichen Maßnahmen. Uns liegt daran, Menschen so zusammenzubringen, dass sie miteinander gestärkt werden – durch das Hören auf Gottes Wort, durch Gesang, Gebet, Gespräch und darin, dass sie aneinander Anteil nehmen und sich gegenseitig unterstützen. Jetzt ist es geboten, vielfach Abstand voneinander zu halten, wo es doch gerade in solchen Zeiten auch schützende und anteilnehmende Gemeinschaft braucht. Es geht deshalb auch darum, die Notwendigkeit, dass wir einander schützen, als gemeinschaftliches Handeln zu begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Und es geht darum, auch in den Zeiten des Abstands voneinander, Formen zu suchen und zu pflegen, in denen wir miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab.

 

Download
20-03-13 Handlungsempfehlungen Corona Vi
Adobe Acrobat Dokument 484.5 KB

Aus Verantwortung für das Leben eindringlicher Appell von Leitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Coronavirus: Evangelische Kirche will Veranstaltungen bis auf Gottesdienste einstellen

13.03.2020

(Darmstadt/ekn) - Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihre Gemeinden und Einrichtungen am Freitag (13. März) eindringlich gebeten, ab sofort alle Publikumsangebote bis auf Weiteres einzustellen. Die Kirchenleitung schlägt in einem Rundschreiben mit Verweis auf die hohe Verantwortung für die Gesundheit und das Leben anderer umfassende Maßnahmen vor. „Die generelle Linie ist: Verzicht auf Veranstaltungen". Dazu gehörten etwa kirchenmusikalische Konzerte ebenso wie Gemeindekreise oder Freizeitfahrten.

 

Sonderfall Gottesdienste

Eine Ausnahme bilden dem Schreiben nach aktuell nur Gottesdienste. Sie besäßen eine wichtige seelsorgliche Funktion. Deshalb könnten sie nach Prüfung der örtlichen Situation und unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen wie beispielsweise genügend Sitzabstand noch stattfinden. Generellen Veranstaltungsverboten von örtlichen Behörden soll auf jeden Fall gefolgt werden. Auf das Abendmahl soll zurzeit verzichtet werden. Große Festgottesdienste sollen nicht stattfinden.  Wie mit den bevorstehenden Konfirmationsgottesdienste und den Gottesdiensten in der Karwoche und am Osterfest umgegangen werden soll, wird in den kommenden Tagen geklärt. Für das Wochenende wurden bereits erste Ordinationsfeiern abgesagt, bei denen Pfarrerinnen und Pfarrer in den Dienst eingeführt werden. Die Evangelische Akademie in Frankfurt kündigte an, ab Montag für das Publikum zu schließen.

 

Große Mitverantwortung

Als Gründe für die umfassenden Handlungsrichtlinien nennt das Schreiben die große Mitverantwortung der evangelischen Kirche dafür, sich gegen die Verbreitung von Erkrankungen mit Covid-19 einzusetzen. „Da wir als Kirche immer wieder Menschen in Gottesdiensten, Veranstaltungen und in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind." Das Rundschreiben schließt mit dem Appell: „Es geht darum, die Notwendigkeit, dass wir einander schützen, als gemeinschaftliches Handeln zu begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Und es geht darum, auch in den Zeiten des Abstands voneinander, Formen zu suchen und zu pflegen, in denen wir miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab."

 

Für Mitarbeitende und Verwaltungseinrichtungen wird es noch gesonderte Anweisungen geben.

 

Fortlaufend aktualisierte Informationen zum Thema Coronavirus und EKHN auf der Sonderseite im Internet:

 

www.ekhn.de/corona

 

 

 

Sie wollen einen Gottesdienst im Fernsehen oder im Rundfunk mitfeiern? Übersichten zu diesen Angeboten finden Sie hier:
www.zdf.fernsehgottesdienst.de
www.kirche-im-hr.de

*******


Korona und Glaube - erste persönliche Annäherungen

 

von Stephan Krebs

 

(Stand: 13. März 2020)
Ich reibe mir die Augen – nein: Das soll ich ja nicht, wegen der Ansteckungsgefahr. Aber ich muss es – zumindest mein geistiges Auge, denn wir erleben, wie unser Alltag im Stundentakt immer weiter aus den Fugen gerät. Pläne, die zum Teil langfristig und bedeutsam sind, fallen in sich zusammen. Auf manche wie ein Konzert oder einen Urlaub hat man sich monatelang gefreut. Manche wie runde Geburtstage, Hochzeiten und Konfirmationen – sind einmalig und damit unwiederbringlich. Verloren!

 

Alltägliche Gewohnheiten wie das Begrüßen muss man um-trainieren. Dinge wie die Leidenschaft für den Fußball, die für manche wirklich wichtig sind, ja vielleicht sogar ein Stück ihrer Identität ausmachen, soll man von jetzt auf gleich aufgeben. Und niemand weiß, wie lange. 

Corona-Virus

Corona-Virus: Maßnahmen, Infos, Aktuelles

Foto: Peter Bernecker /ekhn
Foto: Peter Bernecker /ekhn

 

 

--> ekhn.de: Aktuelle Infos zum Thema Coronavirus (wird laufend aktualisiert)

 

12-03.2020

 

In Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Anzahl der Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, leicht gestiegen. Die EKHN mit ihren Kirchengemeinden und Einrichtungen setzt alles daran, weitere Infektionen zu verhindern.

 

Die EKHN informiert über Maßnahmen, damit in Gottesdiensten, Kindertagesstätten, aber auch in Einrichtungen der Diakonie das Infektionsrisiko minimiert wird.

Dabei ruft sie dazu auf, sich an die Anweisungen der zuständigen Gesundheitsbehörden zu halten. Zudem hat die EKHN auch vorbeugende Maßnahmen veröffentlicht, um das Infektionsrisiko in Gottesdiensten zu minimieren. Die Kirche äußert auch ihre Sorge für die Kranken. Deshalb können Betroffene und Angehörige um ein seelsorgerliches Gespräch bitten. Christinnen und Christen werden gebeten, die Kranken, die Angehörigen, die Menschen in den Gesundheitsdiensten und die Besorgten in Ihre Gebete einzuschließen.

 

Grundsätzliche Infos für alle 

 

Infektionen vorbeugen - 10 wichtige Hyienetipps (PDF)
Hygienemaßnahmen des Robert Koch Instituts (PDF)
Checkliste für die Versorgung im Nofall (PDF)
Hotline des Bundesgesundheits-Ministeriums: 030-346 465 100
Hotline der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: 116 117

 

--> ekhn.de: Aktuelle Infos zum Thema Coronavirus (wird laufend aktualisiert)


ACHTUNG:

 

Das Niemöller-Konzert heute Abend (13.03.2020) in Ortenberg muss leider ausfallen - kurz vor Mitternacht hat Siegfried Fietz gemailt, dass sie nicht auftreten wollen wg. der Virus-Situation.

 

Als Ersatztermin ist der Reformationstag, 31.10.20, 19 Uhr, vereinbart.


Dekanatssynode tagte in Nidda

Begegnen, begeistern, beteiligen

29.02.2020

(Nidda/gho) – Das Dekanat als weiter, geöffneter Raum, in dem die Menschen sich begeistert über ihr Leben, ihren Glauben und ihre Wünsche und Vorstellungen austauschen und Gemeinschaft erleben und gestalten können: Dieses Bild von Kirche haben die Verantwortlichen des Evangelischen Dekanats Büdinger Land während ihrer Frühjahrssynode den  rund 100 anwesenden Kirchenparlamentariern präsentiert. „Wir wollen Begegnungsräume eröffnen, die sowohl Bewährtes erhalten sollen, aber gleichzeitig auch Neues ermöglichen werden. Wir wollen uns begeistern lassen und offenere Formen des Miteinanders sollen dazu einladen, sich von Gott, der Botschaft Jesu und den Aktivitäten in den 77 Gemeinden des Dekanats berühren zu lassen.“


Mitarbeitervertretung (MAV) im Evangelischen Dekanat Büdinger Land

Ergebnis der MAV-Wahl vom 26. Februar 2020

Zur Wahl wurden 213 Stimmzettel abgegeben, davon waren 2 ungültig.

 

In den neuen Vorstand wurden gewählt (alphabetische Reihenfolge):

Elke Bach, Celia Back, Karin Kornelia Brückmann, Karina Hädicke-Schmitt, Witold Musial, Beate Nies, Dr. Anke Pilz, Holger Schneider und Sybille Tscherney.



Lesen Sie bitte unter folgendem Link Informationen zum Konzentrationslager Auschwitz und die Ansprache "75 Jahre danach - und morgen?" - beide Texte von Pfarrer Martin Schindel, gelesen im Gottesdienst. Das Gottesdienstblatt und die Texte des Gottesdienstes finden Sie  zum Download unter


Elf Prädikantinnen und Prädikanten im Gottesdienst feierlich in ihr Amt eingeführt

Die Verkündigungsarbeit in den Gemeinden bereichern

Die neuen Prädikanten mit Propst Matthias Schmidt (links) und dem Ausbilderteam. Foto: Gert Holle
Die neuen Prädikanten mit Propst Matthias Schmidt (links) und dem Ausbilderteam. Foto: Gert Holle

 

 

25.01.2020

(Nidda-Wallernhausen/gho) - „Der Dienst des Prädikanten oder des Lektors ist ein eigenständiges Amt der Verkündigung in unserer Kirche. Frauen und Männer legen vor dem Hintergrund ihrer Lebenserfahrung das Wort Gottes aus. Somit bereichern sie die öffentliche Verkündigungsarbeit in den Gemeinden. Sie halten eigenverantwortlich Gottesdienste und predigen, feiern das Abendmahl und vollziehen Amtshandlungen wie die Taufe.“ Mit diesen Worten umschrieb Propst Matthias Schmidt im Rahmen eines besonderen Gottesdienst in der evangelischen Kirche im Niddaer Ortsteil Wallernhausen die künftige ehrenamtliche Tätigkeit von elf Prädikanten aus den Dekanaten Büdinger Land, Dreieich, Hochtaunus, Lich, Frankfurt und Gießen, die nach zweijähriger Ausbildung in ihr Amt eingeführt wurden.


Webinar: Fundus - die Bilderdatenbank der EKHN

24.01.2020
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der EKHN, ihrer Gemeinden und Einrichtungen bietet FUNDUS publizierfähige Bilder für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten (Print, Online). Das kostenfreie Bildmaterial steht in verschiedenen Auflösungen zum Download zur Verfügung. Die Urheber- und Nutzungsrechte liegen bereits vor, so dass alle Bilder in der kirchlichen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden dürfen – unter Angabe des jeweiligen Bildnachweises. Regelmäßige Themenpakete erleichtern die Öffentlichkeitsarbeit: Zu den Feiertagen im Kirchenjahr werden komplette Themenpakete zusammengestellt. Wenn Sie eine Webseite im FacettNet nutzen, können Sie die Bilder aus FUNDUS dort direkt in das Backend laden und auf Ihren Seiten einbinden. Im Webinar erläutern wir die Struktur und Funktionsweise von FUNDUS und informieren über alle rechtlichen Voraussetzungen, die beim Upload von Bildern und bei der Verwendung der Bilder zu beachten sind

 

 

 

Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)

 


Bad Salzhausen: Erni Stock-Hampel als-Seelsorgerin der Klinik Rabenstein eingeführt

Segensreiche Arbeit

v.l. Thomas Bruschinsky, Dekanin Sabine Bertram-Schäfer, Pfarrerin Erni Stock-Hampel, Pfarrer Karlheinz Schnecker. Foto: Gert Holle
v.l. Thomas Bruschinsky, Dekanin Sabine Bertram-Schäfer, Pfarrerin Erni Stock-Hampel, Pfarrer Karlheinz Schnecker. Foto: Gert Holle

 

22.01.2020

 

(Bad Salzhausen/gho) – „Wir freuen uns, dass wir die Stelle einer Seelsorgerin in der Klinik Rabenstein mit Pfarrerin Erni Stock-Hampel wieder hochqualifiziert besetzen können.“ Mit diesen Worten begrüßte Dekanin Sabine Bertram-Schäfer die seit Beginn des Jahres in Bad Salzhausen tätige Seelsorgerin in einem Gottesdienst, zu dem zahlreiche Gäste erschienen waren. Neben Dr. Sabine Winkelmann, die zuvor die Stelle fünf Jahre bekleidet hatte, und Pfarrer Karlheinz Schnecker, der den Dienst während der Vakanz versehen hatte, waren Rolf Hartmann, Vorsitzender der Dekanatssynode, Pfarrer Wolfgang Nickel für die katholische Kirchengemeinde, Stadtrat Gerald Wagner in Vertretung von Niddas Bürgermeister Hans-Peter Seum und zahlreiche Weggefährten Stock-Hampels nach Bad Salzhausen gekommen.

 


Eine riesige, glitzernde Rose prangt auf dem Piano neben der Bühne und bevor der Vorhang sich auftut, werden kleine und große Besucher mit Musik von Klavier und Geige auf das gleich beginnende Schauspiel eingestimmt.

Nach dem ersten Bekanntwerden mit Gerda und Kai, den geschwisterlich verbundenen Nachbarskindern mit ihrer Liebe zu den Rosen geht es bald turbulent zu : ein böser Troll tritt auf , wild tanzend mit dem Zauberspiegel bis dieser plötzlich in abertausend Stücke zerbricht und je ein Splitter in Herz und Auge von Kai gelangen, der fortan wie umgewandelt ist, kalt und abweisend, bis er eines Tages im Eisblumen-Winter von der imposant auftretenden Schnee-königin in ihr eisiges Reich entführt wird…


Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßt 108 Sternsinger im Bundeskanzleramt

„Ihr bringt eine Botschaft der Nächstenliebe“

 

Die Sternsinger Niklas (17), Kassandra (13), Miriam (12) und Clara (10) sowie Begleiterin Maria Schieber aus der Gemeinde Liebfrauen in Nidda vertraten das Bistum Mainz am Dienstag beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur 62. Aktion Dreikönigssingen. Zum Gruppenfoto mit der Kanzlerin stellten sie sich gemeinsam mit Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘, und Lisi Maier, Bundesvorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), im Bundeskanzleramt auf. Foto: © Ralf Adloff / Kindermissionswerk

 

7.01.2020

 

(Berlin/kmw) - „Wenn ihr überall in Deutschland von Haus zu Haus zieht, dann pflegt ihr einen wunderbaren Brauch“, begrüßte und lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag ihre 108 königlichen Gäste. Aus allen 27 deutschen Bistümern waren Sternsinger nach Berlin zum traditionellen Empfang im Bundeskanzleramt gereist. „Aber, es ist eben nicht nur der Brauch als solcher, sondern ihr bewegt damit natürlich noch sehr viel mehr. Ihr engagiert euch politisch und ihr macht auf ganz wichtige Themen aufmerksam. Und ihr als Kinder helft anderen Kindern auf der Welt“, so die Bundeskanzlerin in ihrer Ansprache an die kleinen und großen Könige. „Ihr bringt damit eine Botschaft zu den Menschen, wenn ihr durch die Städte und Dörfer zieht, die sagt: hier kann jeder etwas tun, wir brauchen Nächstenliebe, damit die Welt friedlicher wird und damit die Welt zusammenhält.“


Neujahrsbotschaft 2020 von Kirchenpräsident Volker Jung

„Gottes Kraft dem Unheil entgegensetzen“

 

 

27.12.2019

 

(Darmstadt/ekhn) - Auf die besondere Bedeutung des Vertrauens in unruhigen Zeiten hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung in seiner diesjährigen Neujahrsbotschaft hingewiesen. Der Text ist am Freitag (27. Dezember) auf der Internetseite der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, ekhn.de, erschienen. Nach Ansicht Jungs schwankten derzeit beim Blick in die Zukunft viele Menschen zwischen Angst und Hoffnung. So sei es für viele eine Frage, ob die „Katastrophe der Erderwärmung“ abzuwenden sei, die Gesellschaft wieder besseren Zusammenhalt fände oder Staaten für eine engere Kooperation gewonnen werden könnten. Jung: „Wir spüren, dass sich manches ändern muss. Und wir wissen nicht, ob das gelingt.“


Kirchenpräsident ruft zu Spenden für Seenotrettungsschiff auf

Hessen-Nassau tritt Aktionsbündnis „United4Rescue“ bei

 

 

20.12.2019

 

 

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau ist dem neuen Aktionsbündnis „United4Rescue“ (Vereint für Rettung) beigetreten, das Spenden für ein Seenotrettungsschiff im Mittelmeer sammelt. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat am Donnerstag (19. Dezember) in einem Brief an Kirchengemeinden und evangelische Einrichtungen appelliert, das Bündnis ebenfalls zu unterstützen.

Nach Worten von Jung soll „United4Rescue“ ein „Zeichen der Menschlichkeit aus der Mitte der Gesellschaft sein“.


12.12.2019

 

(Wetteraukreis/sp) – „Mission Klima“ ist ein seit mehreren Jahren laufendes Projekt im Diakonischen Werk Wetterau. Mit wechselnden Schwerpunkten werden Mitarbeitende für ressourcen- und klimaschonendes Verhalten sensibilisiert. Abläufe und Gewohnheiten im Arbeitsalltag werden verändert. Bei einer dienstlichen Versammlung des Diakonischen Werks Wetterau (DWW)  in Bürgerhaus Blofeld referierte Christian Weigand am 5. Dezember vor knapp neunzig Mitarbeitenden über die Probleme, die der Plastikmüll verursacht. Eckhard Sandrock, Leiter des DWW, und Mathias Koch, Bereichsleiter in Friedberg, initiierten diese Veranstaltung zur Unterstützung der Mission Klima 2019/2020 im DWW. In allen Dienstorten sind die Mitarbeitenden derzeit besonders aufgerufen, Plastikmüll zu vermeiden.


Traditioneller Segen für die Bundeskanzlerin

Sternsinger aus Nidda vertreten das Bistum Mainz im Kanzleramt

10.12.2019

 

Von Maria Schieber

 

(Nidda/ms) - Vier Kinder /Jugendliche aus der katholischen Pfarrgemeinde Liebfrauen im oberhessischen Nidda vertreten am Dienstag, 7. Januar, um 11 Uhr das Bistum Mainz beim Sternsinger-Empfang von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die Mädchen und Jungen aus Nidda hatten sich am Sternsinger-Wettbewerb der 62. Aktion Dreikönigssingen beteiligt und beim Preisrätsel mit dem Begriff „Friedenstaube“ die richtige Lösung gefunden. Bei der anschließenden Ziehung der diözesanen Gewinner hatten sie zudem das nötige Losglück.


Hessen-Nassaus Synode mit Ausblick in die Zukunft

EKHN-„Kirchenparlament“ beendet Herbsttagung

 

 

30.11.2019

 

(Frankfurt / Darmstadt/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Samstag (30. November) ihre Herbsttagung mit einem Ausblick auf viele Zukunftsfragen beendet. Seit Mittwoch hatten die 141 Synodalen des mit einem Parlament vergleichbaren Gremiums in Frankfurt beraten. Die Delegierten vertreten über 1,5 Millionen Mitglieder in aktuell 1132 Gemeinden. Das Kirchengebiet reicht in etwa von Biedenkopf im Norden bis Neckarsteinach im Süden. Rund ein Viertel des Einzugsbereichs gehört zwischen Bad-Marienberg und Worms auch zu Rheinland-Pfalz.


Synode wählt Theologin mit überwältigender Mehrheit wieder

Stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf im Amt bestätigt

 

27.11.2019 

 

(Frankfurt/ekhn) - Die Stellvertretende Kirchenpräsidentin der der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Ulrike Scherf, ist am Mittwoch mit überwältigenden Mehrheit von der in Frankfurt tagenden Synode im Amt bestätigt worden. Die Delegierten wählten sie mit 115 Stimmen von 118 gültigen abgegebenen Stimmen wieder. Ihre Amtszeit beträgt acht Jahre. Scherf trat ihre Aufgabe erstmals 2013 an. Als Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten unterstützt sie ihn bei seinen Leitungsaufgaben. Zudem setzt sie eigene thematische Schwerpunkte. So engagierte sie sich zuletzt stark beim Sonntagsschutz, in friedenethischen Fragen und beim Thema Pfarrberuf.  Scherf ist Mitglied  im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen. Sie gehört außerdem dem Kuratorium der Kinder- und Jugendstiftung der EKHN, dem Kuratorium des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim dem Kuratorium der Evangelischen Hochschule Darmstadt sowie dem Beirat des Hospizes Bergstraße an.



EKHN-Herbsttagung bis Samstag in Frankfurt am Main

Kirchensynode startet mit Wahl, Haushalt und Flüchtlingsresolution

 

(Frankfurt / Darmstadt/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Mittwochmorgen (27. November) ihre traditionelle Herbsttagung in Frankfurt am Main mit einem Gottesdienst begonnen. Noch bis Sonntag beraten die 141 Delegierten des mit einem Parlament vergleichbaren Gremiums im Dominikanerkloster über mehr als 40 Punkte. Am Mittwochmittag steht  zunächst die Wiederwahl der Stellvertretenden Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf auf der Tagesordnung. Die 55 Jahre alte Theologin hat das Amt seit 2013 inne.


Stärkere Diakonie vor Ort

 

Stärkere Diakonie vor Ort

 

20.11.2019

 

 Regionale Diakonische Werke im Gebiet der EKHN sollen in gemeinnützige GmbH überführt werden – 180 Vertreter*innen der Mitgliedseinrichtungen entscheiden im Congress Park Hanau über Weiterentwicklung

 

(Hanau/ekhn) - Der Wohlfahrtsverband Diakonie Hessen stellt sich neu auf und strukturiert seine Diakonischen Werke in der Region um: 2020 soll der Verband seine 17 Regionalen Diakonischen Werke (RDW) auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau in eine gemeinnützige Tochtergesellschaft der Diakonie Hessen überführen. Dies ist das Ergebnis der heutigen Mitgliederversammlung, auf der etwa 180 Vertreter*innen der Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Hessen im Congress Park Hanau zusammengekommen sind.

 


EKHN-Engagement vor Klimagipfel in Madrid am 29. November

Evangelische Kirche beteiligt sich erneut am weltweiten Klimastreik

19.11.2019

  (Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) will sich erneut an den weltweiten Klimaschutzprotesten in der kommenden Woche beteiligen. So soll unter anderem während der Sitzung der Kirchensynode in Frankfurt am 29. November aus Solidarität eine „Churches for Future-Flagge“ gehisst werden. Zudem regten das hessen-nassauische Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung sowie das Zentrum Oekumene dazu an, sich bei den Protesten im Vorfeld des 25. UN-Klimagipfels „COP25“ zu engagieren. So könnten Gemeinden beispielsweise anlässlich des Treffens Fragen des Klimaschutzes in Andachten und Gottesdiensten zum Thema machen. Die „Fridays-for-Future-Bewegung“ hatte anlässlich des Gipfels in Madrid vom 2. bis 13. Dezember zu einem weiteren weltweiten „Klimastreik“ am 29. November aufgerufen.  


Neun Wetterauer Institutionen gegen Populismus in der Landwirtschaftsdebatte

Rechtsruck ist keine Lösung

v. l. Margarethe Hinterlang, Jörg Weber, Dekan Stefan Wanske, Thomas Zebunke, Dr. Werner Neumann, Dr. Doris Jensch, Dieter Fitsch, Dr. Maren Heincke, Wolfgang Dittrich, Dekan Volkhard Guth, Andreas Balser. Foto: Annegret Rach

18.11.2019

 

Rechtsruck ist keine Lösung! In einem Fachgespräch waren sich neun Wetterauer Institutionen einig, dass Populismus nicht weiter hilft in der Debatte um das Agrarpaket der Bundesregierung und die Nöte der Bäuerinnen und Bauern.
Vertreter der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft, der Kirchen, der Antifa Bi, des Nabu, der Vereins Bionales und von BUND und Wetterau im Wandel setzen sich ein für eine ehrliche Bestandsaufnahme und eine differenzierte demokratische Auseinandersetzung - dann werde es auch Lösungen geben, die global und lokal tragfähig sind und Menschen nicht ausgrenzen.


Vier Lektorinnen und ein Lektor von Propst Matthias Schmidt ins Amt eingeführt

„Gottesdienst ist keine geistliche Nabelschau“

Foto: Traudi Schlitt
Foto: Hoyer

 

15.11.2019

Von Traudi Schlitt

 

(OBER-OHMEN/pm) - Es war ein besonderer Gottesdienst am vergangenen Sonntag in der Evangelischen Kirchen in Ober-Ohmen, denn dort eingefunden hatten sich neben dem Propst der Propstei Oberhessen, Matthias Schmidt, zwei Dekaninnen und fünf Pfarrern auch fünf angehende Lektorinnen und Lektoren, die im Rahmen dieser Messe feierlich in ihr Amt geführt werden sollten. Aus den Dekanaten Vogelsberg, Büdinger Land und Wetterau kommen die vier Frauen und der eine Mann


Reformationstag: In Zeiten von Klimakrise und Antisemitismus die Welt im Licht der Liebe Gottes sehen

Kirchenpräsident Volker Jung verteidigt gesellschaftspolitisches Engagement

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

31.10.2019

 

(Wiesbaden / Darmstadt/ekhn) -. Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, hat sich am Donnerstagabend (31. Oktober) in Wiesbaden für ein starkes gesellschaftliches Engagement der Kirche beispielsweise in Fragen des Klimaschutzes ausgesprochen. Jung erteilte dabei allen Stimmen eine Absage, die der Kirche nahelegten, sich aus politischen Fragen herauszuhalten. „Wer sich von Gottes Wahrheit und seiner Liebe leiten lässt, sieht nicht nur den Nächsten mit anderen Augen, sondern auch diese Welt“, sagte Jung im diesjährigen Reformationsgottesdienst. So sei die Welt den Menschen nach christlichem Verständnis „von einem liebenden Gott anvertraut worden, dass wir sie bebauen und bewahren“. Jung: „Deshalb kann und darf es uns nicht egal sein, ob wir mit der Art, wie wir leben, den nächsten Generationen die Lebensgrundlagen entziehen.“


Chorprobe in Wetzlar: Dabei Father's Children aus Schotten und der Kirchenchor Langen-Bergheim

1.200 Stimmen beim Chor-Musical KING

Erste gemeinsame Probe zum Chor-Musical KING in Wetzlar | Bild: Hartmann
Erste gemeinsame Probe zum Chor-Musical KING in Wetzlar | Bild: Hartmann

20.10.2019

 

Mehr als 1200 Stimmen aus vielen Gospelchören in und um Gießen und Wetzlar sowie Oberhessens sind am 4. April 2020 beim Chor-Musical „King“ in der Rittal-Arena Wetzlar dabei. Am Samstag, 19. Oktober, war die erste gemeinsame Probe in der Stadthalle Wetzlar.


Benefizkonzert der Diakoniestiftung Büdinger Land in Echzell

Foto: Manfred Hix
Foto: Manfred Hix

 

Das Bonifatius-Ensemble aus Lißberg unter Leitung von Kurt Walter Racky und der Männergesangverein „Liederkranz“ 1898 Usenborn e.V. gestalten ein Konzert mit einem vielschichtigen Repertoire quer durch viele Jahrhunderte zu Gunsten der Diakoniestiftung Büdinger Land.


Dekanatssynode Büdinger Land beschließt Sollstellenplan

Werben um Zusammenarbeit der Kirchengemeinden

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

28.09.2019

(Ortenberg / Region/gho) – Auf ihrer Herbsttagung im Bürgerhaus Ortenberg hat die Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land die Umsetzung der Reduzierung der bislang 40,5 Gemeindepfarrstellen um drei Stellen bis zum Jahr 2024 beschlossen. Grundlage der Entscheidung bildete ein Konzept des Synodalvorstandes (DSV), das dem aus 134 Gemeindevertretern bestehenden Kirchenparlament weitestgehend schon im Rahmen der Frühjahrssynode im März vorgestellt worden war.


Bodenkundlerin berichtet in der evangelischen Kirchengemeinde Langen-Bergheim

Unser Boden – Netzwerk des Lebens

 

16.09.2019

 

(Langen-Bergheim/mc) - Zu einem Vortrag über das Thema „Boden - Netzwerk des Lebens“ hatten die evangelischen Kirchengemeinden Langen-Bergheim und Eckartshausen in das Gemeindehaus in Langen-Bergheim eingeladen. Referentin Dr. Maren Heincke, die beim Zentrum für gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (Mainz) arbeitet, informierte über die Bedeutung des Erdbodens und dessen vielfältigen Funktionen.


Am 1. September Gottesdienste und Ausstellung in Hessen-Nassau

„Der Krieg fiel nicht vom Himmel“: Gedenken an 80 Jahre Zweiter Weltkrieg

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

 

27.08.2019

 

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) erinnert am kommenden Sonntag unter anderem mit Gottesdiensten und einer Ausstellung an den Anfang des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren. Er begann am 1. September 1939 mit dem Überfall Deutschlands auf Polen.


2. Kinderkirchentag im Dekanat Büdinger Land

Auf den Spuren von Jesus Wundern

26.08.2019

(Nidda/pm) - "Wisst Ihr was ein Wunder ist?" - Mit dieser Frage begrüßte Pfarrerin Beate Henke in der Stadtkirche Nidda die kleinen und großen Besucher des zweiten Kinderkirchentages im Dekanat Büdinger Land. „Jede und jeder einzelne von euch ist ein Wunder. Einfach spitze, dass du da bist!“, sagte sie den rund 80 Kindern und gut 40 Betreuerinnen zu, um sich dann mit ihnen gemeinsam auf die Spuren von Jesu Wundern zu begeben. Dabei ließ sie die Geschichte von der Sturmstillung am See Genezareth lebendig werden.


Büdingen: Veranstaltungsreihe zum Thema Altersarmut

Ausstellung wird am 29. September in der Marienkirche eröffnet

Archiv: Ausstellung im vergangenen Jahr in Friedberg. Foto: Richard Kunkel
Archiv: Ausstellung im vergangenen Jahr in Friedberg. Foto: Richard Kunkel

 

21.08.2019

 

(Büdingen/pm) - Die evangelischen Kirchengemeinde Büdingen lädt in Kooperation mit dem Bündnis für soziale Gerechtigkeit und in Zusammenarbeit mit Rita Stoll (Referentin für gesellschaftliche Verantwortung im Dekanat Büdinger Land) und dem katholischen Kollegen Richard Kunkel (Katholische Betriebsseelsorge) zu einer Veranstaltungsreihe zum Thema Altersarmut im Herbst diesen Jahres ein. Mittelpunkt der Reihe ist eine Ausstellung, die am Sonntag, dem 29. September, mit einem Gottesdienst in der Marienkirche in Büdingen eröffnet wird.


Jahresempfang der evangelischen  Dekanate Wetterau + Büdinger Land

Handeln in Balance muss Standard werden

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

14.08.2019

 

Von Annegret Rach

 

(FLORSTADT/ara) - Es war eine Premiere: Zum ersten Mal luden das Evangelische Dekanat Wetterau und das Evangelische Dekanat Büdinger Land zu einem gemeinsamen Jahresempfang in das Florstädter Bürgerhaus ein. Man wolle, so der Wetterauer Präses Tobias Utter, ein Zeichen der Zusammenarbeit und Gemeinsamkeit setzen.

 

Die Wahl des Ortes war darum Programm, die Kommune Florstadt gehört mit ihren Stadtteilen zu beiden Dekanaten. Rolf Hartmann, Vorsitzender der Synode des Dekanates Büdinger Land, betonte, dass Kirche zu den Menschen gehen und sich gesellschaftlichen Themen zuwenden müsse. „Nachhaltig verantwortet. Damit wir tun was wir für richtig halten“ lautete der Titel des Impulsreferates von Dr. Michael Kopatz, Umweltwissenschaftler am Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt und Energie und Buchautor.

 


Kunst in Kirchen in der Wetterau ist in Deutschland einzigartig

Die Protagonisten des Projekts Kunst in Kirchen mit Künstlerinnen, Veranstaltern, Förderern und Projektgruppe. Foto: pdw
Die Protagonisten des Projekts Kunst in Kirchen mit Künstlerinnen, Veranstaltern, Förderern und Projektgruppe. Foto: pdw

 

9.08.2019

 

(Wetteraukreis/pdw) - In der Zeit vom 24. August bis zum 29. September startet die 6. Auflage von Kunst in Kirchen in der Wetterau. Sieben Kirchen werden über einem Zeitraum von fünf Wochen zu einem Kunstraum, in dem sich Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema Eden beschäftigen.


Angespannte Lage in Partnerregion Hessen-Nassaus

Kaschmir: Aufruf zu Gebeten und Solidarität

6.08.2019

 

(Frankfurt/Darmstadt/ekhn) - Angesichts der angespannten politischen Lage in Kaschmir und einer engen Partnerschaft mit der nordindischen Region hat das evangelische Zentrum Oekumene am Dienstag (6. August) in Frankfurt am Main Gemeinden zu Fürbitten und Solidaritätsbekundungen aufgerufen. Die indische Regierung hatte am Montag unter anderem den Sonderstatus für Jammu und Kaschmir als autonome Gebiete aufgehoben und eine weitgehende Angliederung an die Zentralregierung beschlossen. Das Zentrum Oekumene, eine Einrichtung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, befürchtet nun weitere Unruhen und eine Eskalation des Konflikts mit dem benachbarten Pakistan, das ebenfalls Anspruch auf das Territorium erhebt. Die hessen-nassauische Kirche unterhält enge Kontakte zur Diözese Amritsar in der betroffenen Region. 


Evangelische Kirchengemeinde Gedern verabschiedet Pfarrer Kurt Johann

Foto: Elfriede MAresch
Foto: Elfriede MAresch

 

Quelle: Kreis-Anzeiger – 6.08.2019

 

Eine lange Zusammenarbeit kann noch so freundschaftlich zu Ende gehen, etwas Wehmut ist doch immer dabei. Zu spüren war das auch beim Abschiedsgottesdienst für Kurt Johann.


Schotten: Wechsel in der Tschernobyl-Initiative

Foto: Tschernobyl-Initiative
Foto: Tschernobyl-Initiative

 

Quelle: Kreis-Anzeiger – 5.08.2019

 

In der Tschernobyl-Initiative im evangelischen Dekanat Büdinger Land stand ein Wechsel an: Annelore Beljanski, die die Arbeit der Gruppe seit 2010 geleitet hat, übergab ihr Amt an Pfarrer Frank Eckhardt (Breungeshain).


Lama-Ausflug für Familien

Esel striegeln und Nasenkuss mit Lamas

Foto: C. Wanka
Foto: C. Wanka

 

 

23. Juli 2019

 

 

Auch in diesem Jahr konnte – dank der Förderung durch den Wetteraukreis für Veranstaltungen zum „Familiensommer“ - ein Ausflug zum „Projekt Sultan“ stattfinden. Mütter mit Kindern zwischen 2 und 17 Jahren und eine Großmutter mit Enkelin hatten sich bei Renate Nagel-Kroll angemeldet, die im Rahmen ihrer „Arbeit für und mit Familien“ diese Unternehmung jährlich organisiert. Mittags per Bahn und Bus in Breitenborn angekommen, konnten sich alle erst einmal mit Wasser und Eistee erfrischen. Dann ging es los durch den Ort zur Wiese mit der Esel-Familie.


Brot für die Welt auch im Dekanat Büdinger Land mit sehr gutem Ergebnis

Schulkinder aus Sierra Leone - von Brot für die Welt/Helge Bendl
Schulkinder aus Sierra Leone - von Brot für die Welt/Helge Bendl

25.07.2019

 

(Nidda/Region/gho) - Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 4.700.425 Euro aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein leichtes Plus in Höhe von 7.684 Euro. Allein die Kollekten aus den Erntedank- und Heiligabendgottesdiensten betrugen 1.772.951,74 Euro.

 

Die Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher im Dekanat Büdinger Land sind mit insgesamt 82.618,16 Euro am guten Ergebnis ihrer Landeskirche beteiligt. Sie legten an Erntedank 10.763,02 Euro in die Kollektenkasse. An Heiligabend waren es 71.855,14 Euro.


EKHN veröffentlicht statistische Zahlen für 2018

Der langfristige Trend setzt sich fort

 

19.07.2019

 

(Darmstadt/ekhn) - Am Freitag hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihre statistischen Zahlen aus dem Jahr 2018 vorgelegt. Demnach gehörten zum Stichtag 31. Dezember 2018 der EKHN 1.517.119 Mitglieder an (Vorjahr: 1.549.255). Das ist ein Rückgang von 2,1 Prozent.


Bericht + Fotos von der Familien-Freizeit des Evangelischen Dekanates Büdinger Land vom 8.-12.7.19 im Knüllwald

 


Bischof Daniel aus East Kerala im Partnerschaftsgottesdienst verabschiedet

„Vertraut auf Gott und geht euren Weg“

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

 

18.06.2019

 

(Wenings/gho) – Im Juni 2007 besuchten Bischof Dr. George Daniel und seine Frau Dr. Elisabeth Daniel zum ersten Mal die ehemaligen Dekanate Büdingen, Nidda, Alsfeld und Vogelsberg, um die 1988 gegründete Partnerschaft zwischen seiner Diözese East Kerala in Südindien und den oberhessischen Dekanaten zu vertiefen und die Tradition der regelmäßigen gegenseitigen Besuche fortzuführen. Zahlreiche Freundschaften wurden seitdem geknüpft, im herzlichen Miteinander konnten Gemeinsamkeiten, aber auch die Besonderheiten der jeweiligen Partner deutlich werden. Nun hieß es im Rahmen des alljährlich gefeierten Partnerschaftsgottesdienstes Abschied von einander zu nehmen.




Zukunft der Pflege – Diakonie und Kirche fordern und fördern mehr Wertschätzung und Anerkennung

 

 

 

12.04.2019

 

 

(Frankfurt/dwh) - Expertinnen und Experten sowie Betroffene diskutieren über die Entwicklung der Pflege – Diakonie Hessen und die Evangelische Kirche fordern, Pflege neu zu gestalten – Studientag am 13. April in Evangelischer Akademie Frankfurt

Die Pflege ist im Umbruch. Dies zeigt der erste Studientag zur Zukunft der Pflege, den die Diakonie Hessen und die beiden Evangelischen Kirchen in Hessen zusammen mit der Frankfurt University of Applied Sciences und der Evangelischen Hochschule Darmstadt am Samstag, den 13. April in der Evangelischen Akademie Frankfurt veranstalten.


April bis September 2019

Vorstellung der kirchenmusikalischen Programms


 

 

4.04.2019

 

 

(Nidda/gho) - Im Rahmen eines Pressegesprächs am  2. April 2019 im Haus der Kirche und Diakonie in Nidda stellten Dekanin Sabine Bertram-Schäfer, Dekanatskantorin Katrin Anja Krauße und Öffentlichkeitsreferent Gert Holle ein kirchenmusikalische Programm vor, das über 40 Veranstaltungen in der Zeit vom 7. April bis 30 September im Gebiet des Dekanats umfasst.


3.04.2019

 

Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau rückt in diesem Frühjahr die große Bedeutung der Musik für alle in das Bewusstsein. Unter dem Motto „Schlüsselmusik“ trommelt sie in ihrem gesamten Einzugsgebiet von Biedenkopf im Norden bis Neckarsteinach im Süden und von Schlitz im Osten bis Alzey im Westen für die besondere Rolle der Klänge in der evangelischen Kirche. Auftakt der Aktion „Schlüsselmusik“ war am Mittwoch (3. April) auf der Frankfurter Musikmesse mit vielen jungen Musikerinnen und Musikern.

 


Die Ausstellung von Ute und Bettina Frevert, herausgegeben von der Stiftung «Erinnerung, Verantwortung und Zukunft» und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Heiko Maas können Sie im Haus der Kirche und Diakonie, Bahnhofstraße 26 in Nidda, vom 26.03.2019 bis zum 30. Juni 2019 wochentags in der Zeit von 10 - 13 Uhr anschauen.

Bei Interesse können Sie gerne vorher telefonisch anfragen bei:

Gert Holle, Telefon: 06043-802615


Pfarrstellenbemessung, Dekanatskonzeption und Haushalt

Dekanatssynode will demografische Veränderungsprozesse ausgleichen

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

11.03.2019

 

(Nidda/gho) - Die Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land mit 133 Vertreterinnen und Vertretern aus 77 Kirchengemeinden hat auf ihrer Frühjahrstagung die Steuerung der Anzahl der Pfarrerinnen und Pfarrer bis zum Jahr 2024 beraten. Über die Vorschläge des Vorstandes und Anträge hierzu aus den Kirchengemeinden wird dann auf der Herbstsynode in Ortenberg am 28. September abgestimmt. Bitte lesen Sie weiter!

 


Jüdisches Museum: Leben der Jüdin Ilse Stein aus Geiß-Nidda vorgestellt

 

Von Elfriede Maresch

 

Quelle: Kreis-Anzeiger – 25.02.2019

 

Ilse Stein war Jüdin und stammte aus dem Ort Geiß-Nidda. Sie war im KZ, erlebte Unmenschliches, aber überlebte durch die besondere Tat eines Wehrmachtsbeamten. 100 Menschen kamen in den Gemeindesaal in Geiß-Nidda, um in einem Vortrag mehr über ihr Schicksal zu erfahren. Bitte lesen Sie weiter!


Im Dekanat Büdinger Land haben Gruppen mit verschiedenen Ansätzen den Weltgebetstag vorbereitet. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf Slowenien.

Im Dekanat Büdinger Land laufen die Vorbereitungen für den Weltgebetstag

 

Die Gottesdienste zum Weltgebetstag bieten auch Raum für Menschen, die sonst ausgegrenzt werden: Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen in ihrem Titelbild - das hier teilweise zu sehen ist - symbolträchtig umgesetzt. Foto: Rezka Arnuš

 

Von Elfriede Maresch

 

Quelle: Kreis-Anzeiger – 23.02.2019 

 

(NIDDA/em) - Die Situation von Frauen anderer Länder kennenlernen, Einblick in ihr kirchliches Leben gewinnen - das ist das Ziel des Weltgebetstags der Frauen (WGT). Schon seit Jahresbeginn bereiten sich Gruppen in den Gemeinden des evangelischen Dekanats Büdinger Land darauf vor, auch katholische Frauen sind dabei aktiv. Lesen Sie bitte weiter!


"Musikmomente 2019": Reihe bringt anspruchsvolle Werke und Interpreten nach Schotten

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

Quelle: Kreis-Anzeiger – 13.02.2019

 

Von Elfriede Maresch

 

Wieder steht das Motto "Das Land lebt" auf dem Flyer der "Musikmomente 2019". Die Reihe bringt anspruchsvolle Werke und Interpreten nach Schotten.

 

(SCHOTTEN/em) - Wieder steht das Motto "Das Land lebt" auf dem Flyer der "Musikmomente 2019". Die Reihe bringt anspruchsvolle Werke und Interpreten nach Schotten. Veranstaltet wird sie vom evangelischen Dekanat Büdinger Land. In der Stadtverwaltung besprachen Dekanin Sabine Bertram-Schäfer, Bürgermeisterin Susanne Schaab, der stellvertretende Dekanatssynodalvorsitzende Hans Otto Zimmermann, der Vorsitzende des Fördervereins Kirchenmusik, Alfred G. Beierle, und Dekanatskantor Kiwon Lee die kommende Saison. Schaab dankte für die kulturelle Bereicherung, die die "Musikmomente" in die Stadt bringen. Bitte lesen Sie weiter!


EKHN: 1.000 Stimmen für Riesen-Musical gesucht

Evangelische Kirche präsentiert „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“

Chor-Musical Martin Luther King - 2020 in Hessen-Nassau zu Gast | Bild: Creative Kirche
Chor-Musical Martin Luther King - 2020 in Hessen-Nassau zu Gast | Bild: Creative Kirche

 

13.02.2019

 

(Darmstadt/Gießen/Wetzlar/ekhn) - Für das Pop-Gospel-Musical „Matin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ am 4. April 2020 in der Wetzlarer Rittal-Arena sucht die evangelische Kirche bis zu 1.000 Sängerinnen und Sänger. Das von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) geförderte Musical erzählt das bewegende Leben des 1968 ermordeten, schwarzen US-Pastors und Bürgerrechtlers King. Die Hauptrollen werden von professionellen Musical-Darstellern übernommen, die von Chören und Einzelsängern aus der Region begleitet werden. Das Stück ist am vergangenen Wochenende in Essen uraufgeführt worden. Über 4.500 Zuschauerinnen und Zuschauer  feierten den 1.200-köpfigen Chor und die internationalen Musical-Solisten in der ausverkauften Essener Grugahalle mit stehenden Ovationen.

Bitte lesen Sie weiter!