Aktuelles aus Landeskirche, Dekanat und Gemeinden



Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land diskutiert Zukunftsprozess „ekhn2030“ und kirchenmusikalische Konzeption

„Den Glauben zum Klingen bringen“

Screenshot: Gert Holle
Screenshot: Gert Holle

2.10.2021

 

(Nidda/gho) - Im Zentrum der Herbsttagung 2021 des Evangelischen Dekanats Büdingen standen am vergangenen Samstag die Einführung in und Gespräche über den Zukunftsprozess „ekhn2030“. Mit dem Projekt will die hessen-nassauische Kirche tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen und knapper werdenden Ressourcen begegnen. Dabei werden seit 2019 nahezu alle kirchlichen Arbeitsbereiche in einem umfangreichen Verfahren unter die Lupe genommen.


Zwischen Einbrüchen und Aufbrüchen: Der EKHN-Report zum Coronajahr ist da

Hessen-Nassau legt Jahresbericht 2020/2021 vor – Exemplare kostenlos abruf- und bestellbar

Foto: ekhn
Foto: ekhn

(Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat ihren Jahresbericht 2020/2021 unter dem Motto „Menschen für Menschen – auch in der Pandemie“ vorgelegt. Sie bilanziert darin das Corona-Jahr Eins. Mitarbeitende aus 15 Bereichen beschreiben auf 72 bunt illustrierten Seiten wie sie sich zum Wohl von Menschen und der Gesellschaft engagierten und wie sich ihr Einsatz unter den Herausforderungen der Corona-Bedingungen verändert hat.


Zusammenfassung: EKHN-„Kirchenparlament“ beendet Tagung in Worms

Evangelische Kirchensynode zwischen Afghanistan und Zukunftsprozess

13.09.2021

 

(Worms/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Samstagabend ihre Tagung in Worms mit einer intensiven Debatte über den Reformprozess „ekhn2030“ beendet. Die 80 Synodalen sowie weitere 60 per Video zugeschaltete Delegierte waren bewusst an dem historischen Ort zusammengekommen. 500 Jahre nach dem Auftritt Martin Luthers vor dem Reichstag in Worms beriet das mit einem Kirchenparlament vergleichbare Gremium in der Stadt am Rhein. Es appellierte auf seiner Tagung auch an die Politik, sich stärker für Afghanistan-Flüchtlinge einzusetzen.

 


Samstag sind die Delegierten des EKHN-„Kirchenparlaments“ in Worms zu Gast / Malu Dreyer mit Grußwort im „Wormser“ erwartet

Hessen-Nassaus Synode tagt an historischem Ort der Reformation

7.09.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) tritt am Samstag (11. September) an einem historischen Ort zu einer außergewöhnlichen Tagung zusammen. 500 Jahre nach dem Auftritt Martin Luthers vor dem Reichstag in Worms sind die Delegierten des mit einem Kirchenparlament vergleichbaren Gremiums in der Stadt am Rhein zu Gast. 1521 trat der Reformator für seine neuen Glaubenseinsichten vor dem Kaiser in Worms öffentlich ein. Er musste danach untertauchen. Doch die Reformation nahm weiter ihren Lauf.


Ökumenischer Schöpfungstag wurde in Lißberg begangen

Lebensquell Wasser – nicht nur zum Wassertreten....

Foto: Susanne Hess
Foto: Susanne Hess

10.09.2021

 

(Lißberg/sh) - Bei wunderschönem Spätsommerwetter trafen sich über vierzig Personen zum diesjährigen ökumenischen Schöpfungstag unter dem Motto "...damit Ströme lebendigen Wassers fließen" am ersten Freitag im September in Ortenberg – Lißberg. Mit dem Schöpfungstag soll ein Anstoß gegeben werden, die Natur als Geschenk wertzuschätzen, einen achtsamen Umgang mit ihr einzuüben und die eigene Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung wahrzunehmen.


Neue Broschüre für evangelische Kirchengemeinden veröffentlicht

Klimaschutz und Nachhaltigkeit ganz konkret anpacken

7.09.2021

 

(Mainz/zgv) - Wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Kirchengemeinden ganz konkret gelingen kann, wird in der Broschüre „Klimaschutz und Nachhaltigkeit in unserer Kirchengemeinden“ mit praktischen Tipps, vielen Beispielen und Hintergrundinformationen gezeigt. Rechtzeitig zum Auftakt der neuen Amtsperiode der

Kirchenvorstände dient die Broschüre als Inspiration, Orientierungshilfe und Wegweiser für Kirchenvorstandsmitglieder und alle Interessierten.


Konfirmandinnen und Konfirmanden in Wolferborn, Rinderbügen und Michelau helfen

Muffins backen für einen guten Zweck

Foto: Konfirmandengruppe Wolferborn, Rinderbügen und Michelau / Corinna Englisch-Illing
Foto: Konfirmandengruppe Wolferborn, Rinderbügen und Michelau / Corinna Englisch-Illing

6.09.2021

 

Hilfsbereitschaft? Denken an andere? Schon außerhalb Corona war das nicht die Regel. Erst komme ich, dann die anderen. Das haben viele von uns schon erlebt.

Doch es geht auch anders.


Neue Amtsperiode beginnt am 1. September

Über 8000 ehrenamtliche Kirchenvorstände beginnen mit der Arbeit

3.09.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Am 1. September sind 8.384 Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher in der hessen-nassauischen Kirche ihre neue, sechsjährige Amtsperiode angetreten. Die Kirchenvorstände sind die ehrenamtlichen Leitungsgremien in den 1.103 Kirchengemeinden. Über ihre Zusammensetzung hatten die Mitglieder der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am 13. Juni entschieden. Da in 30 Gemeinden Anfang September noch Nachwahlen stattfinden, wird sich die Zahl der Kirchenvorsteherinnen und -vorsteher noch erhöhen. Kirchenvorstände gelten als besonderes evangelisches Markenzeichen. Sie sind für den Kurs der Gemeinde vor Ort verantwortlich und entscheiden unter anderem über die neue Pfarrerin, die Dachsanierung und die Ausrichtung der kirchlichen Kindertagesstätte. Zudem wählen sie Vertreterinnen und Vertreter in die Dekanatssynoden, die wiederum die Kirchensynode wählen. 1,2 Millionen Mitglieder ab 14 Jahren waren zu Wahl im Frühsommer aufgerufen. Dabei war mit 25 Prozent die beste Wahlbeteiligung seit fast 40 Jahren erreicht worden. In den Gemeinden finden die jeweiligen Einführungsgottesdienste nun am 5. oder 12. September statt. Die Kirchenvorstände haben je nach Gemeindegröße zwischen vier und 21 Mitglieder.


Freizeit-Erlebnis-Woche 2021 in Licherode

2.09.20212

 

Von Renate Nagel-Kroll

 

Unter dem Motto „Anders? …geht immer! – Leben in Gottes guter Schöpfung“ hatte das Ev. Dekanat Büdinger Land Familien zu einer Freizeit-Erlebnis-Woche eingeladen. Glücklicherweise konnte die Freizeit in diesem Jahr - wie geplant - im Umweltbildungszentrum Licherode im Knüllwald stattfinden. Sieben Familien waren gespannt, welches Programm sich die beiden Gemeindepädagoginnen Ruth Weyel-Bietz und Renate Nagel-Kroll gemeinsam mit zwei Jugendlichen im Team ausgedacht und vorbereitet hatten.

 

 


Online-Konferenz der Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau regt einen „Runden Tisch“ an

Bedarf nach mehr Wohnungen in der Wetterau

27.08.2021

 

(Nidda/Friedberg/ Dekanate Büdinger Land und Wetterau/gho) - Bezahlbarer Wohnraum wird nicht nur in den Metropolen Deutschlands immer knapper. Betroffen sind nicht nur Menschen mit geringem Einkommen, benachteiligte Bevölkerungsgruppen, wie zum Beispiel Familien mit vielen Kindern oder Menschen mit Handicap oder Migrationshintergrund. Wohnungssuche scheint zum harten Konkurrenzkampf geworden zu sein. Auch im Umland von Frankfurt explodieren die Preise. Schon jetzt wissen Leute mit mittleren Einkommen oft nicht, wo und wie sie noch eine bezahlbare Bleibe finden können.


Brot für die Welt erneut mit sehr gutem Ergebnis im Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

26.08.2021

 

(Frankfurt/ekhn) - Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 5.833.293 Euro aus dem Bereich der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erhalten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 757.956 Euro (14,9) Prozent. Das gute Ergebnis erklärt sich auch daraus, dass in das Jahresergebnis 2020 Kollekten aus dem Vor-Corona-Jahr 2019 eingeflossen sind. Die aufgrund der Corona-Auflagen deutlich eingeschränkten Gottesdienstbesuche und damit deutlich geringer ausfallenden Kollekten vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit 2020 werden sich erst im Jahresergebnis 2021 niederschlagen.


Auch in diesem Jahr : mit Lamas unterwegs

Foto: Renate Nagel-Kroll
Foto: Renate Nagel-Kroll

28.07.2021

In bewährter Kooperation von Wetteraukreis und Evangelischem Dekanat Büdinger Land konnte auch in diesen Sommerferien wieder die beliebte Tour mit den Lamas stattfinden.


Hessen-Nassau ruft für Freitag zu Andachten und Glockengeläut auf

Hochwasser: „Öffentliches Zeichen der Solidarität setzen“

 

21.07.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Aus Solidarität mit den Opfern der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihre Gemeinden gebeten, am Freitag um 18 Uhr zu Andachten einzuladen und Glocken zu läuten. Sie folgt damit einer Anregung der benachbarten und vom Hochwasser besonders betroffenen Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR).


Evangelische Kirche in Hessen und Nassau veröffentlicht Statistik 2020 / Kirchenpräsident Jung: Leistungen und Angebote deutlicher herausstellen

Mitgliedschaftszahlen im Bann der Pandemie

Foto: ekhn
Foto: ekhn

15.07.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Mittwoch (14. Juli) ihre Mitgliederstatistik für das Jahr 2020 veröffentlicht. Die Zahlen für das zurückliegende Jahr stehen dabei deutlich im Zeichen der Corona-Pandemie.

 

Aktuell 1,44 Millionen Mitglieder gezählt

 

Zunächst zählt die EKHN nach der aktuellen Erhebung zum Stichtag 31. Dezember 2020 genau 1.446.971 Millionen Mitglieder in ihren 1.103 Kirchengemeinden. Davon leben rund 1,16 Millionen Evangelische in Hessen, 280.000 im rheinland-pfälzischen Kirchengebiet. 2019 zählte die EKHN 1.483.767 Mitglieder. Das entspricht einem Rückgang um 2,5 Prozent. Einfluss auf die Mitgliederentwicklung haben neben den Sterbefällen und Austritten auch Zu- und Wegzüge – und im vergangenen Jahr die pandemiebedingt deutlich geringere Zahl der Taufen. Die EKHN erstreckt sich unter anderem über die mittleren und südlichen Teile Hessens sowie die rheinland-pfälzischen Regionen Rheinhessen und Westerwald.


Pfarrerin Beate Henke will Corona-gebeutelten Menschen im kleinsten Land Südamerikas beistehen

Hilfe für Suriname

Petra Pinas, Leiterin des Allgemeinen Sozialdienstes der Herrnhuther Brüdergemeine in Suriname, spricht über das Nothilfeprojekt der Kirche. Die Kirche wird 600 Lebensmittelpakete an finanziell schwache Familien verteilen. Foto:: Screenshot
Petra Pinas, Leiterin des Allgemeinen Sozialdienstes der Herrnhuther Brüdergemeine in Suriname, spricht über das Nothilfeprojekt der Kirche. Die Kirche wird 600 Lebensmittelpakete an finanziell schwache Familien verteilen. Foto:: Screenshot

27.06.2021

 

(Region/ Nidda/ gho) - Während in Deutschland wieder ein Stück Normalität einzukehren scheint, steigen beispielsweise in Bolivien oder Chile die Covid-Infektionszahlen weiter an. Auch Suriname, deren Frauen vor drei Jahren den Weltgebetstag liturgisch vorbereiteten, erlebt derzeit eine dritte Corona-Welle. Seit mehreren Wochen meldet das an der Nordküste Südamerikas gelegene Land, das flächenmäßig etwa halb so groß wie Deutschland ist, steigende Zahlen. In der vergangenen Woche lag die 7-Tage-Inzidenz bei knapp 300. Täglich kommen über 40 infizierte Menschen hinzu. Zum Vergleich: Hochgerechnet auf die deutsche Bevölkerung entspräche das Infektionsgeschehen in dem Land mit rund 580.000 Einwohnern einer Zunahme von 7040 Infizierten an jedem Tag. Die Dunkelziffer wird weit höher geschätzt. Zwar ist Suriname, dass erst am 25.11.1975 von den Niederlanden in die staatliche Unabhängigkeit entlassen wurde, bei COVAX ( steht für Covid-19 Vaccines Global Access)  angeschlossen und hatte so zunächst die Zusage einer Lieferung von 79.200 AstraZeneca Impfstoffdosen erhalten - auch eine Zusage der Niederlande über 700.000 COVID-19-Impfdosen liegt mittlerweile vor -, doch tatsächlich konnte bislang nur ein kleiner Teil der Bevölkerung geimpft werden. Das Gesundheitssystem Surinames, das weltweit eines der am wenigsten dicht besiedelten Länder ist, ist nicht zuletzt durch die Kombination mit dem schon vor der Regenzeit einsetzenden heftigen Niederschlag und dessen Folgen überlastet. Die Krankenhäuser verfügen lediglich über insgesamt 30 Beatmungsgeräte.  Im Zuge der ersten Welle im vergangenen Jahr konnten die Ansteckungszahlen noch moderat gehalten werden, doch jetzt brauchen die Menschen im Land dringend Hilfe von außen.


Evangelische Kirchenvorstandwahl mit bester Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten

14.06.2021

 

In über 1000 Gemeinden Hessen-Nassaus wurden die ehrenamtlichen Vorstände gewählt / Dank von Kirchenpräsident und Präses

 

(Darmstadt/ekhN) - Bei der Kirchenvorstandswahl der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zeichnet sich die beste Wahlbeteiligung seit Jahrzehnten ab. Einem ersten Trend zufolge lag die Beteiligung bei 25 Prozent der Wahlberechtigten gegenüber 18,5 Prozent sechs Jahre zuvor. Zuletzt war 1985 eine ähnlich hohe Wahlbeteiligung mit fast 23 Prozent zu verzeichnen. In 1.059 evangelischen Gemeinden war am Sonntag (13. Juni) über die Zusammensetzung der ehrenamtlichen Kirchenvorstände für die nächsten sechs Jahre entschieden worden. Zur Wahl aufgerufen waren 1,2 Millionen evangelische Kirchenmitglieder ab 14 Jahren. Rund 10.000 Kandidierende hatten sich zur Wahl gestellt.


Kirchenvorstandswahl 2021

Jede Stimme stärkt ein lebendiges und gefestigtes Gemeindeleben

12. Juni 2021

 

Am Sonntag, dem 13. Juni 2021, werden in den Gemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) neue Kirchenvorstände gewählt. Die Wahlperiode läuft über sechs Jahre. In den meisten der 76 Kirchengemeinden des Dekanats haben die Kirchenmitglieder die Möglichkeit zu bestimmen, wer einen Sitz im Leitungsgremium der Gemeinde erhält.

Inge Schneider, freie Mitarbeiterin in der Redaktion des Kreis-Anzeigers, hat unter anderem Gert Holle, dem Öffentlichkeitsreferenten des Dekanats Fragen über die Wahlvorbereitungen, die Kandidaten und die Rolle der ehrenamtlichen Kirchenvorstände für die Kirchengemeinde gestellt. Die Antworten sind auszugsweise im Artikel "Der Endspurt" im KA am Samstag, dem 12. Juni,  erschienen. Weitere Gesprächspartner waren Pfarrerin Kerstin Hillgärtner (Gedern), Pfarrer Manuel Eibach (Mockstadt) und Pfarrer Andreas Weik (Büdingen und Calbach).


Spendenaufruf der Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Vogelsberg

1000 Pakete für Kerala

Auch Seife ist in den Hilfspaketen enthalten. Foto: Reverend Biju John
Auch Seife ist in den Hilfspaketen enthalten. Foto: Reverend Biju John

21.05.2021

(Nidda/Region) - Die zweite Corona-Welle hat die Bevölkerung in der südindischen Diözese East Kerala derzeit fest im Griff. Allein in der Region Idukki, die im Norden der Diözese liegt, seien Mitte Mai 13.446 Menschen gezählt worden, die mit Covid aktuell infiziert seien. Jeder vierte Test sei positiv, so berichtet es Reverend Biju John im Auftrag von Bischof Francis in einer Mail an die Mitglieder des Partnerschaftsausschusses der evangelischen Dekanate Büdingen und Vogelsberg. Die Infektionsraten seien in kürzester Zeit enorm angestiegen. Die Verbreitung von mutierten Viren habe das staatliche Gesundheitssystem an seine Grenzen gebracht, viele Menschen könnten sich ihr Essen nicht mehr leisten! Die Corona-Pandemie hat sie in die Arbeitslosigkeit gestürzt. Etwa neun von zehn Menschen in Indien arbeiten ohne Vertrag. Sie können von heute auf morgen auf die Straße gesetzt werden. Staatliche Unterstützung gibt es keine, null und nichts. „Ein Tag ohne Arbeit ist ein Tag ohne Essen“, schreibt Reverend Biju John. Die Hostels, in denen viele Kinder ihre Bildung erhalten und auch ernährt werden, seien mit wenigen Ausnahmen seit dem 20. März vergangenen Jahres geschlossen. Seitdem hätten Lehrer und Hausleitungen versucht, mit den Kindern beispielsweise über Mobiltelefon in Kontakt zu bleiben.


Aufführungen wegen Corona-Pandemie im Oktober 2022 in Wetzlar

Riesen-Chormusical „Martin Luther King“ muss erneut verlegt werden

25.05.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Das Chormusical „Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ über die berührende Geschichte des amerikanischen Bürgerrechtlers und Nobelpreisträgers ist ein großes Ereignis. Im Mittelpunkt steht ein riesiger Chor mit über 1.200 Teilnehmenden aus der Region, der zusammen mit professionellen Musicalsolisten und einer Big-Band auf der Bühne steht. Im Herbst 2021 sollte das Stück in Wetzlar mit Unterstützung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) aufgeführt werden.


Botschaft von Kirchenpräsident Volker Jung zum Pfingstfest 2021

Pfingsten: In aller Verschiedenheit aufeinander hören

21.05.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat in seiner Pfingstbotschaft auf die besondere Kraft des Glaubens hingewiesen, inmitten einer immer vielfältiger werdenden Welt, Menschen zusammenzuführen. Als „Ur-Frage“ der Menschheit bezeichnete es Jung, wie es gelingen könne, bei allen Unterschieden friedlich zusammenzuleben. „Vielfalt ist schön und Vielfalt ist anstrengend“, sagte er in einem Radiobeitrag, der am kommenden Sonntag in hr2-kultur ausgestrahlt wird. „Alles und alle vereinheitlichen zu wollen“, sei jedoch keine Lösung. Dies sei „lebensfeindlich“. Jung: „Auf gar keinen Fall geht ein einheitlicher Zugriff auf die Sprache, das Denken, die Religion.“ Die biblische Pfingstgeschichte (Apostelgeschichte, Kapitel 2) zeige einen anderen Weg. Hier sei es „die Kraft Gottes, die die Welt durchzieht.“ Jung: „Gottes Geist bringt Menschen zusammen, die ganz verschieden sind. Er vereinheitlicht Menschen nicht, sondern öffnet Ohren und Herzen, dass fremde Menschen einander verstehen.“


Evangelische Christinnen und Christen sind aufgerufen, den Kirchenvorstand der Gemeinde neu zu wählen

Evangelisch – MEINE WAHL

Foto: ekhn
Foto: ekhn

19.05.2021

 

(NIDDA/ REGION/gho) - Am Sonntag, dem 13. Juni 2021, ist Kirchenvorstandswahl in den rund 1.100 Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Von den 1,48 Millionen Mitgliedern sind rund 1.3 Millionen am Wahltag älter als 14 Jahre und damit wahlberechtigt. „Allein in den 76 Kirchengemeinden des Evangelischen Dekanats Büdinger Land werden über 600 Ehrenamtliche in die Kirchenvorstände gewählt“, informiert Gert Holle, Referent für Öffentlichkeitsarbeit. Für die Gemeinden sei es wichtig, durch eine hohe Wahlbeteiligung ihrem neuen Kirchenvorstand den Rücken zu stärken. Dabei würden dieses Mal viele Gemeinden die Möglichkeiten von Briefwahl und auch vereinzelt Online-Wahl anbieten, so dass der eigentliche Wahltag für viele schon vor dem 13. Juni sein wird. Die Briefwahlunterlagen sind bereits in den evangelischen Haushalten angekommen, öffentlich ausgezählt werden die abgegebenen Stimmen freilich erst am Abend des 13. Juni. Die jeweiligen Wahlvorstände, der für den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl sorgen, werden dann auch die amtlichen Endergebnisse verkünden.



Gastgebende Kirchen ziehen mit Kirchenpräsidenten, Bischof und Präses positives Fazit des digitalen Treffens in Frankfurt

Ökumenischer Kirchentag: Digitale Chancen genutzt, Kontroversen angepackt und Ökumene gestärkt

16.05.2021

 

Kirchenpräsident Volker Jung: Ökumenisches Miteinander vertieft

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat ein positives Fazit des 3. Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) mit fast ausschließlich digitalen Angeboten gezogen, der am Sonntag (16. Mai) in Frankfurt zu Ende ging. „Der Kirchentag hat die digitalen Chancen genutzt, kontroverse Themen angepackt und hat vor allem die Ökumene weiter gestärkt, sagte Jung. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) war gemeinsam mit dem Bistum Limburg und weiteren Kirchen Gastgeberin des ÖKT.  Durch die Vorbereitung auf den Kirchentag sei „auch in der schwierigen Zeit der Pandemie in der gastgebenden Region das ökumenische Miteinander sehr vertieft“ worden. Gemeinden hätten sich vor Ort gemeinsam vorbereitet, die Kirchenleitungen hätten eng zusammengearbeitet. Das für den Ökumenischen Kirchentag komponierte Oratorium „Eins“ habe evangelische und katholische Musikerinnen und Musiker intensiv zusammengeführt. Jung: „Das ist ein Musterbeispiel gelungener ökumenischer Zusammenarbeit, die sicher über den Kirchentag hinaus fortgesetzt wird.“ Die Gottesdienste am Samstagabend mit dem gegenseitigen Willkommen bei Abendmahl und Eucharistie bezeichnete er als einen „wichtigen Schritt auf dem Weg der Ökumene“. Er hoffe, dass dies in den Gemeinden weiterwirke und auch die weitere theologische Arbeit auf dem Weg zu einer „Einheit in Vielfalt“ voranbringe.


Kirchenvertreter sprechen sich für die Bewahrung der Schöpfung und gegen die Erweiterung des „Gewerbegebiets Limes“ aus

Im Einsatz für wertvolle Wetterauer Böden

(Archiv Evangelische Kirchengemeinde Langenbergheim): Anhand zweier ausgebaggerter Bodenprofile erklärte 2018 im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Kirchengemeinden und des Vereins für Kultur und Heimatgeschichte Hammersbach der Agraringenieur Rainer Vogel, Diplom-Agraringenieur und Ökolandwirt vom Hof Buchwald in Windecken, die Schichtung des Wetterauer Bodens. 

10.05.2021

(Region/Nidda/gho) - Weit mehr noch als Luft und Wasser gehört der Boden zu den Ressourcen ohne Fürsprecher – bislang. Auf der Nordhalbkugel interessiert er die meisten allenfalls als Bauland. Hin und wieder setzen sich Menschen mit speziellen Berufen im Agrarsektor oder Hobbygärtner für diesen Mikrokosmos ein. Viel zu selten wird jedoch in dem Boden ein Erzeugnis einer teils Jahrmillionen alten Abfolge chemischer, biologischer und physikalischer Prozesse gesehen. Und viel zu selten werden die globalen Herausforderungen in der Versorgung der Menschheit mit den Erträgen des Bodens in Verbindung gebracht. In Schöpfungsgottesdiensten und Diskussionsveranstaltungen haben sich Kirchenvertreter des Evangelischen Dekanats Büdinger Land seit vielen Jahren der Frage gewidmet, wie denn eine gute Balance zwischen Bewahrung und Bebauung der Schöpfung gewährleistet werden kann und dabei erfahren müssen, dass zu oft wirtschaftlichen Interessen der Vorrang vor nachhaltigem Handeln und der Bewahrung der Schöpfung eingeräumt wurde.

Aktuell ist eine Erweiterung des „Gewerbegebietes Limes - Erweiterung West“ in Hammersbach – Limeshain entlang der A45 in der Planung. Bei der zur Diskussion stehenden Gewerbegebietsfläche handelt es sich laut gültigem Regionalplan Südhessen von 2010 um ein „Vorranggebiet für Landwirtschaft", überlagert mit "Vorbehaltsgebiet für den Grundwasserschutz".


Hessen-Nassau mit 50.000 Euro Soforthilfe für Partnerkirchen und Partnerorganisationen

Evangelische Kirche ruft zu Spenden für Indien in der Corona-Krise auf

10.05.2021

 

(Darmstadt/ekhn) -Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Wochenende angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage in Indien zu Spenden für das Land aufgerufen. Aus dem Etat für Ökumene stellt sie ihren Partnerkirchen und Partnerorganisationen in Indien zudem eine Soforthilfe über 50.000 Euro zur Verfügung. Die Entscheidung fiel am Samstagabend nach einer Videokonferenz mit Partnern in Indien. In dem Gespräch unter anderem mit Hessen-Nassaus Kirchenpräsident Volker Jung hatten die Bischöfe der indischen Partnerdiözesen und Direktoren der Partnerorganisationen in Indien gegenüber der EKHN ihre Sorgen zum Ausdruck gebracht.

Wer mag, kann auch gerne direkt für die oberhessische Partnerdiözese East Kerala spenden:

Spendenkonto

Evang. Regionalverwaltung Oberhessen

IBAN DE91 5206 0410 0804 1001 40

BIC GENODEF1EK1

Evangelische Bank eG Vermerk: Kerala

 

weitere aktuelle Infos über die Propstei 

http://www.facebook.com/kerala.oberhessen

 

Die Corona-Lage in Indien verschärft sich immer mehr. Das Evangelische Dekanat Büdinger Land, das Evangelische Dekanat Vogelsberg sowie der Partnerschaftsausschuss senden eine Gebetskette in unsere Partnerdiözese Kerala, Indien.


Vom Segensroboter über das Entschwörungsseminar bis zur digitalen Schnitzeljagd im Odenwald

Hessen-Nassau auf dem Ökumenischen Kirchentag

 10.05.2021

 

 

Mehr als 100 Angebote aus der Region rund um den ÖKT

 

 

(Darmstadt/ekhn) - Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) in Frankfurt beginnt am Donnerstag (13. Mai) pandemiebedingt mit digitalen und vielen dezentralen Veranstaltungen. Auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist aktiv dabei als eine der gastgebenden Kirchen. Mehr als 100 regionale Angebote und Aktionen gibt es rund um den ÖKT.


10.000 Kandidierende für Kirchenvorstandwahlen am 13. Juni

Wahlaufruf an mehr als 1,2 Millionen Evangelische

Foto: ekhn
Foto: ekhn

29.04.2021

 

(Darmstadt/ekhn) - In diesen Tagen erhalten über 1,2 Millionen Evangelische im hessen-nassauischen Kirchengebiet zwischen Bromskirchen und Neckarsteinach, Alzey und Schlitz besondere Post. In einem Briefumschlag stecken dann die Unterlagen für die Teilnahme an der Kirchenvorstandswahl. Am 13. Juni bestimmen die evangelischen Kirchenmitglieder in 1.059 Gemeinden ihr Leitungsgremium neu. Rund 10.000 Kandidierende stehen bereit. Kirchenvorstände gelten als besonderes evangelisches Markenzeichen. Sie sind für den Kurs der Gemeinde vor Ort verantwortlich und entscheiden beispielsweise über die neue Pfarrerin ebenso wie über die Dachsanierung und die Ausrichtung der kirchlichen Kindertagesstätte. Die neue Amtsperiode beginnt am 1. September 2021. Alle Informationen auch online unter www.meinewahl.de


11. Tagung der Zwölften Kirchensynode - 22. - 24. April 2021

Auch die EKHN-Frühjahrssynode vom 22. bis 24. April 2021 musste pandemiebedingt digital tagen. Die 141 Delegierten wählten Wolfgang Prawitz zum stellvertretenden Präses der Kirchensynode, nachdem Dr. Susanne Bei der Wieden zur Kirchenpräsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche gewählt worden war. Stephan Arras wurde zum neuen Propst für Starkenburg gewählt.

Schwerpunkt der Synode war die Weiterarbeit am Zukunftsprozess ekhn2030. Angesichts einer rückläufigen Mitgliederentwicklung plant die EKHN, die jährlichen Ausgaben von aktuell rund 700 Millionen Euro um 140 Millionen Euro im Jahr 2030 zu senken. Vorgestellt wurden unter anderem ein Entwurf für die Zukunft der Medienarbeit sowie ein Zwischenbericht zur Arbeit mit jungen Erwachsenen und Familien.

In einer Resolution sprachen sich die Delegierten außerdem für eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung aus, um einen „Kollaps der Pflege“ zu verhindern.

Weitere Informationen finden Sie in SynodeKompakt wie gewohnt zusammengefasst.

Im Namen des Redaktionsteams wünsche ich Ihnen: Bleiben Sie behütet!

Elisabeth Fauth

 

THEMEN & BESCHLÜSSE DER SYNODE

 

1. EKHN-Synode will grundlegende Reform der Pflegeversicherung

Mit großer Mehrheit hat sich die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat sich für eine grundlegende Reform der Pflege ausgesprochen. In einer Resolution mit dem Titel „Den Kollaps der Pflege verhindern, die Pflege der Zukunft durch eine grundlegende Reform der Pflegeversicherung sichern“ stellt die Synode fest, dass sich die Versorgungssituation pflegebedürftiger Menschen zur „Mangelwirtschaft“ entwickelt habe. Gleichzeitig werde die wesentliche Säule der Pflegeversorgung, die Familie, „brüchig“, weil die Übernahme von Sorgetätigkeiten Frauen zunehmend in die Armut führe, die Zahl der Kinder zurückgegangen und die der Kinderlosen gestiegen sei. Statt steigender Eigenanteile der Pflegekosten müssten Pflegeleistungen an allen Orten, ob zuhause, in ambulanter Pflege oder im Heim, in gleicher Weise finanziell gefördert werden.

Mehr: https://ekhn.link/Pflegeresolution

 

2. Rüsselsheimer Pfarrer Wolfgang Prawitz neuer stellvertretender Präses der EKHN-Synode

Vorgängerin Bei der Wieden wird reformierte Kirchenpräsidentin

Der Rüsselsheimer Pfarrer Wolfgang Prawitz ist neuer Stellvertretender Präses der Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Er wurde am Freitag von der digital tagenden Kirchensynode mit großer Mehrheit gewählt. Er erhielt 106 von 114 abgegebenen Stimmen. Prawitz tritt die Nachfolge von Dr. Susanne Bei der Wieden an. Die Frankfurter Pfarrerin wurde im März zur Kirchenpräsidentin der Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer gewählt. Prawitz ist bereits seit vielen Jahren ein vertrautes Gesicht in der Synode. Er hat seit dem Jahr 2002 einen Sitz in dem mit einem Parlament vergleichbaren Gremium. Seit 2010 sitzt der 63 Jahre alte evangelische Theologe im Kirchensynodalvorstand, dem Präsidium der Synode. Prawitz ist zudem seit 2009 Mitglied in der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dort Sprecher der Gruppe „Offene Kirche“.

Mehr: https://ekhn.link/wahlstellvertrpraeses

 

3. Bericht Kirchenpräsident: Kritik an EU-Flüchtlingspolitik und Position zu Sterbehilfe

 

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung kritisierte auf der Synode die gegenwärtige Flüchtlingspolitik scharf, die zunehmend auf „Abschottung und Abschreckung“ setze. Dies alles sei kein „kein schicksalhaftes tragisches Ereignis, sondern Ergebnis einer hochproblematischen Flüchtlingspolitik“, bei der starke EU-Staaten „das Flüchtlingsproblem an die schwachen Staaten im Süden und Osten der EU ausgelagert haben“. Das ist nicht nur inhuman gegenüber den Geflüchteten, sondern auch unsolidarisch gegenüber EU-Staaten wie Griechenland. Abschottung ist hier offenbar wichtiger als die Menschenrechte, zu deren Einhaltung sich alle EU-Staaten verpflichtet haben.“ Jung ging vor der Synode auch auf das Thema Sterbehilfe ein. Seiner Ansicht nach solle sich die bevorstehende Ausgestaltung der Regelungen zum assistierten Suizid „am großen Ja Gottes zum Leben“ orientieren. Dies bedeute nicht, „dass es tragische Einzelfälle geben kann, in denen Menschen durch einen assistierten Suizid beim Sterben geholfen werden kann“.

Mehr: https://ekhn.link/KirchenpraesidentSynodeApril21

 

4. Konzeptentwicklung für Alten Dom St. Johannis in Mainz geht weiter

Er soll ein kirchliches und museales Aushängeschild in Mainz werden - der Alte Dom St. Johannis in Mainz. Aber wie soll das aussehen? Darüber sprach die Synode der EKHN in einer kontroversen Debatte.

Mehr: https://ekhn.link/DiskussionAlterDomMainz

 

5. Themenschwerpunkt ekhn 2030

Breiten Raum nahm in der Frühjahrssynode der Zukunftsprozess ekhn2030 ein. Zusammenfassungen der vorgelegten Berichte und Informationen finden Sie in diesem Themenschwerpunkt. Eingereichte Synodenanträge werden an die ekhn2030- Steuerungsgruppe und Synodenausschüsse weitergeleitet.

Nachfolgend finden Sie Links zu den Zusammenfassungen der folgenden Berichte:

5.1  Bericht der Kirchenleitung

5.2  Bericht Arbeitspaket 8 „Medien- und Öffentlichkeitsarbeit“: Kostenreduktion durch Fusion und Kooperationen

5.3  Zwischenbericht Arbeitspaket 7 „Zukunftskonzept junge Erwachsene und Familien“

5.4  Beauftragung des Querschnittsthemas 5 Verwaltungsentwicklung Zusammenfassung: Kirche mit „leichtem Gepäck“ auch in den Verwaltungen

 

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Hier finden Sie weitere wichtige Beschlüsse und Informationen zur Tagung der Kirchensynode der EKHN vom 22. – 24. April 2021.

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Stephan Arras wird neuer Propst für Starkenburg

Stephan Arras ist der neue Propst für den Bereich Starkenburg. Die hessen-nassauische Kirchensynode wählte den 59 Jahre alten Theologen am Donnerstagnachmittag (22. April) in das evangelische Leitungsamt. Er erhielt 77 von abgegebenen gültigen 123 Stimmen bei der digital durchgeführten Wahl. Ab dem kommenden Jahr ist er die geistliche Leitungsperson in der südhessischen Region um Darmstadt für rund 300.000 Kirchenmitglieder in über 150 Gemeinden. Seine Aufgabe ist mit der eines „Regionalbischofs“ in anderen evangelischen Kirchen vergleichbar.

Mehr: https://ekhn.link/WahlPropstStarkenburg

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Nachwahl ordiniertes Mitglied Kirchensynodalvorstand (KSV)

Pfarrerin Lotte Jung, Stadtdekanat Frankfurt-Offenbach, Propstei Rhein-Main wird mit großer Mehrheit als ordiniertes Mitglied in den Kirchensynodalvorstand gewählt. Jung folgt auf Wolfgang Prawitz, der zum stellvertretenden Präses der EKHN-Kirchensynode gewählt wurde.

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Neuwahl ins Kirchengericht

Dr. Kirsten Siems-Christmann ist mit großer Mehrheit neu in das kirchliche Verfassungs- und Verwaltungsgerichts (KVVG) gewählt worden. Siems-Christmann ist Richterin am Verwaltungsgericht Frankfurt a. M., derzeit für drei Jahre abgeordnet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Bundesverfassungsgericht (Bereich Staatskirchenrecht). Ihre Amtszeit am KVVG läuft vom 30.11.2021 bis 29.11.2028.

Das Kirchliche Verfassungs- und Verwaltungsgericht arbeitet unabhängig von den Leitungsgremien der Kirche und kann angerufen werden, um Gesetze und Entscheidungen in der EKHN juristisch überprüfen zu lassen.

Die beiden Kammern des KVVG haben jeweils fünf Mitglieder, die ehrenamtlich arbeiten. Vier von ihnen haben die Befähigung zum Richteramt oder zum höheren Verwaltungsdienst. Ein Mitglied muss kirchlich zum Verkündigungsdienst ordiniert sein und theologische Fachkompetenz einbringen. Sie werden jeweils für sieben Jahre berufen.

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Wahl in die EKD-Synode

Max Fischer aus Ergeshausen wurde als 2. Stellvertreter der Jungsynodalen in die EKD-Synode gewählt.

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Wahl in die Gesellschaft für diakonische Einrichtungen (GfdE)

Alexander Gemeinhardt, Bensheim wurde als synodaler Vertreter in die GfdE gewählt.

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Wahlen in synodale Ausschüsse

Nachwahl eines ordinierten Mitglieds in den Ausschuss für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (AGFB)

Pfarrer Michael Dietrich, Dekanat Darmstadt-Land

Nachwahl eines nicht-ordinierten Mitglieds in den AGFB

Rotraud Weber, Dekanat Westerwald

Nachwahl eines ordinierten Mitglieds in den Verwaltungsausschuss

Pfarrer Martin Frölich, Dekanat Weilburg

Nachwahl eines ordinierten Mitglieds in den Finanzausschuss

Pfarrer Carsten Adams, Dekanat Runkel

 

Quelle: Drucksache 18/21

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Alle Synodendrucksachen finden Sie unter https://www.kirchenrecht-ekhn.de/list/synodalds

 

 

 


Gemeinsame Mitteilung (EKHN/EKKW/Rheinland)

Evangelische Kirche will „umsichtig und verantwortungsvoll“ Ostern feiern

25.03.2021

 

Gemeinsame Mitteilung nach Gespräch mit Hessischem Ministerpräsidenten

 

(Darmstadt/ekhn/ekkw/rl) - Umsichtig und verantwortungsvoll: So wollen die evangelischen Kirchen in Hessen Gottesdienste an Ostern feiern. Das teilten die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) sowie die Evangelische Kirche im Rheinland nach einem Spitzengespräch mit dem Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier am Donnerstag (25. März) mit. Sie zeigten sich erleichtert, dass der Ministerpräsident von der „dringlichen Bitte“ abgerückt ist, auf die Gottesdienste mit Präsenz zu verzichten. Ostern, die Feier der Auferstehung Jesu, ist für Christen das höchste Fest.


Frühjahrssynode tagte digital

Teilnehmende. Foto: Screenshot / Gert Holle
Teilnehmende. Foto: Screenshot / Gert Holle

20.03.2021

 

(Nidda/Region/gho) - Aufgrund der anhaltenden Corona-Lage hat die Frühjahrssynode am 20. März 2021 erstmals digital stattgefunden. Rolf Hartmann, Vorsitzender des Kirchenparlaments, konnte 90 der 132 Synodalen, zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Propst Matthias Schmidt sowie Olaf Diwisch von der Regionalverwaltung im digitalen Konferenzsaal begrüßen. Hartmann zeigte sich erfreut über die gute Resonanz und leitete routiniert das doch für die meisten Teilnehmenden ungewohnte Sitzungsformat. Auf der Tagessordnung standen neben der Beratung des Haushaltsplanes 2021, dem Bericht des Vorsitzenden, der Aktualisierung der Vergaberichtlinien im Rahmen des Finanzausgleichs, der Nachwahl eines ehrenamtlichen Mitglieds des Synodalvorstands die Aussprache und Beschlussfassung der Dekanatskonzeption.



4.03.2021

 

»Das Leben, individuell und kollektiv, ist mehr als eine Gleichung, es ist vielmehr ein Wechselspiel von Gesetzen und Bedingungen – und darin liegt zugleich auch immer das Potenzial für Neues. Eine kleine Veränderung bedingt eine größere Veränderung und erzeugt neue Bedingungen und Optionen, obwohl sich an den Gesetzen selbst nichts verändert hat. Unberechenbarkeit bedeutet Freiheit und nicht zuletzt auch Vielfalt.«

 

  • So funktioniert die Welt wirklich: Der neue Bestseller von Harald Lesch
  • Konkrete Forderungen und Vorschläge für die Gesellschaft und jeden einzelnen

Gert Holle im Gespräch mit Matthias Langwasser

3.3.2021

 

Gert Holle: "Ich spreche mit Matthias Langwasser über sein Buch "Reise in die Freiheit", über seine Verbundenheit zur Natur, sein Engagement für den Regenwald, sein unerschütterliches Urvertrauen, über seine kraftvolle Vision für die Zukunft unserer Erde, über seine Heimat im Vogelsberg, vegane Ernährung und vieles mehr." 


Zur geplanten Erweiterung West im Gewerbegebiet Limes

Für das gemeinsame Haus Erde

 

 

18.02.2021

 

(Nidda/Langen-Bergheim/rst) - Ende Februar und Anfang März befassen sich die Mitglieder der Regionalversammlung Südhessen im Regierungspräsidium Darmstadt mit der geplanten Zielabweichung des Flächennutzungsplans zur Erweiterung des Gewerbegebietes Limes. Diskutiert werden wird, ob weitere 10,5 ha bisher landwirtschaftlich genutzter Fläche für die Erweiterung West des Gewerbegebietes Limes umgewidmet werden darf. Bei den angedachten Flächen handelt es sich um landwirtschaftliche Vorrangflächen, mit guten bis sehr guten Wetterauer Böden. Eine Zielabweichung sollte darum sorgfältig abgewogen und in größeren Zusammenhängen gesehen werden.

 

Der Dekanatssynodalvorstand im Evangelischen Dekanat Büdinger Land hat bereits vor zwei Jahren seine Position zum zunehmenden Flächenverbrauch in der Wetterau veröffentlicht.


Mittwoch, 24. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr

Balkon-Photovoltaik - Energiewende leichtgemacht

Diethardt Stamm mit einem Balkon-Photovoltaik-Modul. Foto: Diethardt Stamm
Diethardt Stamm mit einem Balkon-Photovoltaik-Modul. Foto: Diethardt Stamm

 

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative in der Passionszeit „Wie wollen wir leben? der beiden Evangelischen Dekanate Wetterau und Büdinger Land informiert der Mitbegründer der Mittelhessischen Energiegenossenschaft Diethardt Stamm und Vorstandsmitglied des Sonnenstromvereins Hessen am Mittwoch, 24. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr in einer Onlineveranstaltung (Zoom) über das Thema „Balkon-Photovoltaik - Energiewende leicht gemacht“.


Schnell und unbürokratisch helfen

Evangelisches Dekanat Büdinger Land stellt 40 000 Euro für Hochwasseropfer zur Verfügung

16.02.2021

 

 

(Nidda/gho) - Durch eine Soforthilfe in Höhe von insgesamt 40 000 Euro sollen Kirchengemeinden und Bürger, die durch das jüngste Hochwasser geschädigt wurden, unterstützt werden. Das beschlossen die Mitglieder des Synodalvorstandes des Evangelischen Dekanats Büdinger Land während ihrer letzten Sitzung in der vergangenen Woche.


Eine Initiative der Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau fürs Klima

Wie wollen wir leben?

9.02.2021

 

 

(Region / Nidda/ Friedberg/red) - „Wie wollen wir leben?“ - unter dieser Fragestellung laden die beiden Evangelischen Dekanate Büdinger Land und Wetterau ein, sich in der Passionszeit Gedanken zu Klimaschutz, zur Bewahrung der Schöpfung und zu eigenen Lebensentwürfen zu machen. In der Zeit vom 17. Februar bis zum 4. April 2021 wollen die Initiatoren beispielhafte Projekte vorstellen, Impulse geben, zum Mitmachen anregen und interessante Online-Vorträge und Gesprächsrunden anbieten.



Corona und Weihnachten

Weihnachten: Kirche will ansprechbar bleiben und verantwortlich feiern

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

16.12.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Auch in der Coronakrise für die Menschen ansprechbar bleiben und verantwortlich mit den Gottesdiensten an den Feiertagen umgehen - das ist das Ziel der evangelischen Kirchen an Weihanchten 2020.

 

Die evangelischen Kirchen wollen in der Corona-Pandemie an Weihnachten für die Menschen ansprechbar bleiben und verantwortlich mit den Gottesdiensten an den Feiertagen umgehen. Das erklärten die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) nach einem Spitzengespräch mit dem Hessischen  Ministerpräsidenten Volker Bouffier am Mittwochnachmittag.


Amtswechsel in Nord-Nassau – Puttkammer verlässt Herborn

Pröpstin Bertram-Schäfer: In Krisenzeiten Hoffnung in die Welt tragen

Foto: Holger-Jörn Becker-von Wolff
Foto: Holger-Jörn Becker-von Wolff

 4.12.2020

 

(Herborn/ekhn) - Die neue evangelische Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau, Sabine Bertram-Schäfer, hat das Verbreiten von Hoffnung als eine der wichtigsten Aufgaben der Kirche angesichts der aktuellen Lage bezeichnet. Bei ihrer Einführung erinnerte sie am Freitagnachmittag (4. Dezember) in der Herborner Stadtkirche an die Vereinsamung von Älteren in der Corona-Pandemie, die Herausforderungen des Pflegepersonals oder die kritische Situation von vielen Gastronomiebetrieben. „Als Kirche Jesu Christi ist es unsere Aufgabe, Hoffnung in die Welt zu tragen. Wer, wenn nicht wir Christen, können und sollen Hoffnung in dieser Zeit verbreiten?“, sagte die 54 Jahre Theologin, deren Amt mit der einer Regionalbischöfin vergleichbar ist. Im September wurde die langjährige Dekanin des Dekanats Büdinger Land von der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zur Pröpstin gewählt. Offizieller Dienstantritt ist Januar. Sie ist dann für rund 200.000 Evangelische in 169 Kirchengemeinden in der Region Mittelhessen zuständig. Erstmals in der Geschichte der hessen-nassauischen Kirche wurde ein Amtswechsel von leitenden Geistlichen wegen der Corona-Pandemie ohne mitfeiernde Gemeinde im Gottesdienst begangen aber dafür live im Internet übertragen.


Landessynode tagt weiter - online

Foto: ekhn
Foto: ekhn

27.11.2020

 

Hessen-Nassau schließt sich Initiative für „Lieferkettengesetz“ an

 

Regelung soll ausbeuterische Praktiken beenden helfen

 

(Darmstadt/ekhn) -Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird sich der Initiative der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für die Beachtung menschenrechtlicher Standards in den Lieferketten von Unternehmen anschließen. Das beschloss die Synode auf ihrer Online-Tagung am Freitag. Demnach soll die Bundesregierung noch in dieser Legislaturperiode ein „Lieferkettengesetz“ verabschieden. Ziel ist es, Unternehmen für ausbeuterische Praktiken im Ausland stärker zur Rechenschaft zu ziehen.


EKHN-Budget über 703 Millionen Euro in der Debatte

Haushalt mit Augenmaß im Fahrwasser der Coronakrise

Foto: ekhn
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25.11.2020

 (Darmstadt/ekhn) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Mittwoch (25. November) auf ihrer Online-Tagung die Debatte über den Haushalt für das Jahr 2021 eröffnet. Am Freitag soll der Etat verabschiedet werden. Der Entwurf sieht für das kommende Jahr Gesamtaufwendungen in Höhe von rund 703 Millionen Euro (Nachtragshaushalt 2020: 690  Millionen Euro) vor. Für die Arbeit auf Gemeinde- und Dekanatsebene sind im neuen Etat über 337 Millionen Euro eingeplant. Rund 48 Millionen Euro an Eigenmitteln sind unter anderem für die Arbeit in Kindertagesstätten vorgesehen. Für das Handlungsfeld Bildung sind über 34 Millionen Euro veranschlagt. Für den Erhalt der Gebäude sind über 39 Millionen Euro Zuweisungen eingeplant. Den größten Einzelposten bilden die Personalkosten mit über 320 Millionen Euro.


„Kirchenparlament“ wird komplett digital

Foto: ekhn
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20.11.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird vom kommenden Mittwoch bis Samstag ihre traditionelle Herbsttagung wegen der Corona-Pandemie erstmals komplett digital abhalten. Vom Organisationszentrum im Frankfurter Dominikanerkloster aus werden die 140 Delegierten des mit einem Parlament vergleichbaren Gremiums unter der Leitung von Präses Ulrich Oelschläger per Videokonferenz miteinander verbunden. Für sichere Abstimmungen sorgt ein spezielles Computerprogramm. Die Sitzung wird zudem online für alle ins Internet übertragen auf www.ekhn.de.


Kirchenpräsident Volker Jung: Tag der Besinnung gerade jetzt wichtig

Buß- und Bettag: Kirche stellt Frage nach der Zukunft

Foto: ekhn
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17.11.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - „Zukunft offen“: Unter diesem Motto steht eine Aktion der evangelischen Kirchen zum Buß- und Bettag an diesem Mittwoch. Inmitten der Corona-Pandemie will die Initiative Menschen einen Horizont eröffnen, um in der aktuellen Krise innezuhalten und nachzudenken. Sie spielt dabei auf persönliche Fragen ebenso an wie auf die gesellschaftliche Unsicherheit angesichts der Corona-Pandemie.  Das Kampagnen-Motiv mit einem großen Ein- und Ausschalter und der Aufschrift „Zukunft OFF-EN“ will zugleich an die Abschaffung des arbeitsfreien Buß- und Bettags vor genau 25 Jahren erinnern. Aus dem gesetzlichen  Feiertag wurde damals zur Finanzierung der Pflegeversicherung - bis auf Sachsen - ein Arbeitstag.

 


Digitale Infoveranstaltung des Evangelischen Dekanats Büdinger Land

Dekanat geht neue Wege

3.11.2020

(Nidda/gho) – Um genug Raum für die Umsetzung der Abstands- und Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gewährleisten zu können, war für die Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land am Reformationstag als Tagungsort das Bürgerhaus Nidda vorgesehen. Für die Tagung lag ein umfangreiches Hygienekonzept vor, doch nach eingehender Beratung und der Anhörung vieler Stimmen wog der Synodalvorstand (DSV) angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie das Für und Wider ab und entschloss sich letztlich zehn Tage vor dem Termin dazu, die Zusammenkunft abzusagen. Um dennoch mit den Synodalen in den Austausch zu kommen, wurde stattdessen eine Zoom-Konferenz anberaumt, in der sich die Kirchenparlamentarier und die Mitarbeiter des Dekanats über aktuelle Themen informieren und austauschen konnten.


EKHN veröffentlicht Rückblick auf 2019/2020 mit Schwerpunkt auf Corona und neuem Online-Zusatzteil

Jahresbericht erschienen: „Nah dran – trotz Abstandsgebot“

Foto: ekhn
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3.11.2020

(Darmstadt/ekhn) - Der neue Jahresbericht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für 2019/2020 ist erschienen. Er steht unter der Überschrift „Nah dran – trotz Abstandsgebot“ und zeigt auf 49 Seiten, wie die hessen-nassauische Kirche in der Coronakrise die Arbeit in unterschiedlichsten Bereichen neu organisierte. So wurde beispielsweise an Ostern aus Kirchen gestreamt und gesendet, was Datenleitungen und Kameras hergaben. Der Jahresbericht wirft aber auch einen Blick darauf, wie Gemeinden mit offenen Kirchen oder ausgedruckten Predigten an der Kirchentür „On Leine“ dafür eintraten, dass Menschen Trost und Orientierung erhalten blieb. Gleichzeitig sorgten 200 Einkaufsinitiativen dafür, dass niemand ohne Essen bleiben musste. Eine groß angelegte Hilfsaktion unterstütze besonders von der Pandemie betroffenen Partnerkirchen beispielsweise in Indien.


Hessen-Nassau geht mit „ekhn.gemeinsam“ auf Instagram neue virtuelle Wege

„Hope Speech“ statt Hate Speech: Neuer Instagram-Kanal der evangelischen Kirche will Menschen stärken

Foto: ekhn
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 2.11.2020

(Darmstadt/ekhn ) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat den Instagram-Kanal „ekhn.gemeinsam“ gestartet. Er will auf der Online-Plattform mit über einer Milliarde Nutzerinnen und Nutzern in unruhigen Zeiten helfen, Menschen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Dabei soll „Hope Speech“ statt Hate Speech einen besonderen Akzent in der Welt der sozialen Medien setzen. Ziel ist es, die Anregungen aber auch Zweifel wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Zudem soll Hoffnung statt Resignation vermittelt werden. Gleichzeitig setzt „ekhn.gemeinsam“ auf intensive Vernetzung. Zu einem besonderen Merkmal des Auftritts soll es werden, dass Interessierte wie Gemeinden oder Jugendgruppen den Kanal entern können und selbst für eine Zeitlang dessen Inhalte bestimmen.