Aktuelles aus Landeskirche, Dekanat und Gemeinden



„Kirchenparlament“ wird komplett digital

Foto: ekhn
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20.11.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wird vom kommenden Mittwoch bis Samstag ihre traditionelle Herbsttagung wegen der Corona-Pandemie erstmals komplett digital abhalten. Vom Organisationszentrum im Frankfurter Dominikanerkloster aus werden die 140 Delegierten des mit einem Parlament vergleichbaren Gremiums unter der Leitung von Präses Ulrich Oelschläger per Videokonferenz miteinander verbunden. Für sichere Abstimmungen sorgt ein spezielles Computerprogramm. Die Sitzung wird zudem online für alle ins Internet übertragen auf www.ekhn.de.


Kirchenpräsident Volker Jung: Tag der Besinnung gerade jetzt wichtig

Buß- und Bettag: Kirche stellt Frage nach der Zukunft

Foto: ekhn
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17.11.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - „Zukunft offen“: Unter diesem Motto steht eine Aktion der evangelischen Kirchen zum Buß- und Bettag an diesem Mittwoch. Inmitten der Corona-Pandemie will die Initiative Menschen einen Horizont eröffnen, um in der aktuellen Krise innezuhalten und nachzudenken. Sie spielt dabei auf persönliche Fragen ebenso an wie auf die gesellschaftliche Unsicherheit angesichts der Corona-Pandemie.  Das Kampagnen-Motiv mit einem großen Ein- und Ausschalter und der Aufschrift „Zukunft OFF-EN“ will zugleich an die Abschaffung des arbeitsfreien Buß- und Bettags vor genau 25 Jahren erinnern. Aus dem gesetzlichen  Feiertag wurde damals zur Finanzierung der Pflegeversicherung - bis auf Sachsen - ein Arbeitstag.

 


Digitale Infoveranstaltung des Evangelischen Dekanats Büdinger Land

Dekanat geht neue Wege

3.11.2020

(Nidda/gho) – Um genug Raum für die Umsetzung der Abstands- und Hygienemaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie gewährleisten zu können, war für die Herbstsynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land am Reformationstag als Tagungsort das Bürgerhaus Nidda vorgesehen. Für die Tagung lag ein umfangreiches Hygienekonzept vor, doch nach eingehender Beratung und der Anhörung vieler Stimmen wog der Synodalvorstand (DSV) angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie das Für und Wider ab und entschloss sich letztlich zehn Tage vor dem Termin dazu, die Zusammenkunft abzusagen. Um dennoch mit den Synodalen in den Austausch zu kommen, wurde stattdessen eine Zoom-Konferenz anberaumt, in der sich die Kirchenparlamentarier und die Mitarbeiter des Dekanats über aktuelle Themen informieren und austauschen konnten.


EKHN veröffentlicht Rückblick auf 2019/2020 mit Schwerpunkt auf Corona und neuem Online-Zusatzteil

Jahresbericht erschienen: „Nah dran – trotz Abstandsgebot“

Foto: ekhn
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3.11.2020

(Darmstadt/ekhn) - Der neue Jahresbericht der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für 2019/2020 ist erschienen. Er steht unter der Überschrift „Nah dran – trotz Abstandsgebot“ und zeigt auf 49 Seiten, wie die hessen-nassauische Kirche in der Coronakrise die Arbeit in unterschiedlichsten Bereichen neu organisierte. So wurde beispielsweise an Ostern aus Kirchen gestreamt und gesendet, was Datenleitungen und Kameras hergaben. Der Jahresbericht wirft aber auch einen Blick darauf, wie Gemeinden mit offenen Kirchen oder ausgedruckten Predigten an der Kirchentür „On Leine“ dafür eintraten, dass Menschen Trost und Orientierung erhalten blieb. Gleichzeitig sorgten 200 Einkaufsinitiativen dafür, dass niemand ohne Essen bleiben musste. Eine groß angelegte Hilfsaktion unterstütze besonders von der Pandemie betroffenen Partnerkirchen beispielsweise in Indien.


Hessen-Nassau geht mit „ekhn.gemeinsam“ auf Instagram neue virtuelle Wege

„Hope Speech“ statt Hate Speech: Neuer Instagram-Kanal der evangelischen Kirche will Menschen stärken

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 2.11.2020

(Darmstadt/ekhn ) - Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat den Instagram-Kanal „ekhn.gemeinsam“ gestartet. Er will auf der Online-Plattform mit über einer Milliarde Nutzerinnen und Nutzern in unruhigen Zeiten helfen, Menschen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Dabei soll „Hope Speech“ statt Hate Speech einen besonderen Akzent in der Welt der sozialen Medien setzen. Ziel ist es, die Anregungen aber auch Zweifel wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Zudem soll Hoffnung statt Resignation vermittelt werden. Gleichzeitig setzt „ekhn.gemeinsam“ auf intensive Vernetzung. Zu einem besonderen Merkmal des Auftritts soll es werden, dass Interessierte wie Gemeinden oder Jugendgruppen den Kanal entern können und selbst für eine Zeitlang dessen Inhalte bestimmen.


Nadine Jordan ist die neue Einsatzleiterin im Bereich BETREUUNG DAHEIM

Alltags- und Demenzbegleitung in den evangelischen Dekanaten

Nadine Jordan. Foto: Diakonie Dienstleistungen Wetterau gGmbH
Nadine Jordan. Foto: Diakonie Dienstleistungen Wetterau gGmbH

 

2.11.2020

 

(Nidda/gw) - „Wir haben auf Antrag des Dekanats Nidda seit 2008 die Alltags- und Demenzbegleitung aufgebaut. Die neue Einsatzleiterin Nadine Jordan (seit 1. Februar 2020) und die Verwaltungsverantwortliche Birgit Hofmann haben sich in der Corona-Krise bewährt“ betonte Eckhard Sandrock, ehrenamtlicher Geschäftsführer der Diakonie Dienstleistungen gGmbH in Nidda bei der Vorstellung des Jahresberichts 2019. „Auch der Verbund mit der Altenberatung des Diakonischen Werks Wetterau ist für Angehörige und betroffene alte Menschen hilfreich“.


ung sieht bleibende Herausforderungen für Kirche

Meilenstein in der Aufarbeitung:  75 Jahre Stuttgarter Schulderklärung

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

16.10.2020

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat die Veröffentlichung der sogenannten Stuttgarter Schulderklärung der evangelischen Kirche vor 75 Jahren als „Meilenstein in der Aufarbeitung der Verstrickung mit dem Nationalsozialismus" bezeichnet. Am 19. Oktober 1945 gab die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unter Mitwirkung von Martin Niemöller, der 1947 erster Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wurde, einen Text heraus, der den fehlenden Widerstand der Kirche im NS-Staat offen benannte. „Wir klagen uns an, dass wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben", lautet dabei einer der Kernsätze.


Dienstag, den 6. Oktober 2020

Von der Frucht zum Saft - Apfel-Aktions-Tag für alle Generationen

Foto: Renate Nagel-Kroll
Foto: Renate Nagel-Kroll

 

 

 

Am Dienstag (6.10.2020)  traf sich in Rohrbach eine Gruppe kleiner und großer Menschen - in wetterfester Kleidung gut gerüstet für den Aktionstag „rund um den Apfel“, zu dem Gemeindepädagoginnen des Evangelischen Dekanats Büdinger Land eingeladen hatten.


Treffen mit Spitzenvertretern des Jüdischen Landesverbandes Hessen

Evangelische Kirche wird Aktion „#beziehungsweise“ gegen Antisemitismus starten

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

7.10.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Nach einem Spitzentreffen mit Vertretern des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Hessen und anlässlich des Jahrestags des Anschlags auf die Synagoge von Halle am 9. Oktober 2019 hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) angekündigt, sich noch stärker gegen Antisemitismus in der Gesellschaft einzusetzen. Dazu sei für das kommende Jahr unter anderem eine Aktion unter dem Motto „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“ geplant.


Ökumenischer Kirchentag soll coronakonform stattfinden

"Verantwortungsvolle Planung"

Foto: ÖKT
Foto: ÖKT

Das gemeinsame Präsidium des 3. Ökumenischen Kirchentages hat es beschlossen: Der 3. Ökumenische Kirchentag (ÖKT) vom 12. bis 16. Mai 2021 in Frankfurt soll trotz Corona stattfinden. Das Format wird pandemiekonform angepasst.

 

22.09.2020

 

Gerade in Krisenzeiten sind Begegnung, Dialog und Gemeinschaft wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – davon sind die Veranstalter, der Deutsche Evangelische Kirchentag und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken, fest überzeugt.


Neues evangelisches Internet-Angebot für junge Erwachsene gestartet

indeon.de will vor allem Menschen zu Wort kommen lassen

Foto: indeon.de
Foto: indeon.de

21.09.2020

(Frankfurt/ekhn) - Das Medienhaus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Montag (21. September) ein neues Internetangebot für Jüngere gestartet. indeon.de ist der Name eines evangelischen Portals für Hessen und Rheinland-Pfalz, das sich vor allem an junge und jung gebliebene Erwachsene richtet. Es will eine spezielle protestantische Perspektive auf die Welt mit Portraits, Videos und Diskussion eröffnen. Das neue digitale Angebot wird die Website der traditionsreichen Evangelischen Sonntagszeitung ersetzen und entwickelt Themen aus Kirche und Gesellschaft konsequent für eine jüngere Zielgruppe weiter. Ergänzt wird die Internetseite durch entsprechende Angebote in den sozialen Netzwerken Instagram, Facebook und Twitter sowie Podcasts zum Hören. Die Redaktion sitzt im Evangelischen Medienhaus in Frankfurt.


Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen

Am 19. September 2020 wurde Dekanin Sabine Bertram-Schäfer zur Pröpstin von Nord-Nassau gewählt!

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Synode wählt Dekanin in evangelisches Leitungsamt

Sabine Bertram-Schäfer ist neue Pröpstin für Nord-Nassau

(Offenbach/ekhn) - Sabine Bertram-Schäfer ist die neue Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau. Die hessen-nassauische Kirchensynode wählte die 53 Jahre alte Dekanin des Dekanats Büdinger Land in das evangelische Leitungsamt. Sie erhielt 75 von abgegebenen gültigen 129 Stimmen. Ab dem kommenden Jahr ist sie die geistliche Leitungsperson in der mittelhessischen Region um Herborn für rund 200.000 Kirchenmitglieder in169 Gemeinden. Ihre Aufgabe ist mit der einer „Regionalbischöfin" in anderen evangelischen Kirchen vergleichbar. Bertram-Schäfer tritt die Nachfolge von Annegret Puttkammer an, die zum Jahresende Direktorin des Neukirchener Erziehungsverein in Neukirchen-Vluyn bei Duisburg wird.


Volker Jung stellt  Arbeit der Kirchen in Corona-Krise in Mittelpunkt

Kirchenpräsident: Hessen und Rheinland-Pfalz sollen Flüchtlinge aus Moria aufnehmen

 

20.09.2020

 

Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung, hat am Samstag an Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer appelliert, Flüchtlinge aus dem durch einen Brand zerstörten griechischen Lager Moria auch über die von der Bundesregierung derzeit vereinbarten Kontingente aufzunehmen. „Was in der vergangenen Woche in Moria geschehen ist, war leider zu befürchten. Und es ist beschämend für ein Europa, das sich auch als Wertegemeinschaft versteht“, sagte er vor der in Offenbach tagenden Kirchensynode.  Schon im März hatte Jung angesichts der bereits damals dramatischen Situation auf der griechischen Insel Lesbos darum gebeten, dass Hessen die Aufnahme von 1000 Geflüchteten und Rheinland-Pfalz von 650 Hilfesuchenden zusagt. Am 8. September hatte ein Feuer das mit rund 12.500 Flüchtlingen völlig überbelegte Camp auf der Insel Lesbos zum großen Teil zerstört. Moria gilt aktuell als das größte Flüchtlingslager Europas.


Am Samstag Wahl in evangelisches Leitungsamt für Nord-Nassau

Zwei Pfarrerinnen wollen Pröpstin werden

Sabine Bertram-Schäfer. Foto: Gert Holle
Sabine Bertram-Schäfer. Foto: Gert Holle
Claudia Anna-Marie Gierke-Heinrich. Foto: privat
Claudia Anna-Marie Gierke-Heinrich. Foto: privat

16.09.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Zwei Pfarrerinnen wollen evangelische Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau werden. Sabine Bertram-Schäfer (53), Dekanin des Dekanats Büdinger Land, und Claudia Anna-Marie Gierke-Heinrich (59), stellvertretende Dekanin des Dekanats Runkel, bewerben sich um das regionale kirchliche Leitungsamt. Die Entscheidung fällt am Samstag bei der in Offenbach tagenden Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau  (EKHN). Die Theologinnen wollen die Nachfolge von Annegret Puttkammer (57) antreten. Die amtierende Pröpstin mit Dienstsitz in Herborn wird zum Jahresende Direktorin des Neukirchener Erziehungsverein in Neukirchen-Vluyn bei Duisburg. Der Kirchensynodalvorstand der EKHN hatte beide Kandidatinnen nach einem aufwändigen Verfahren für das Amt vorgeschlagen, das in anderen Landeskirchen mit dem einer „Regionalbischöfin“ vergleichbar ist. So darf beispielsweise jedes evangelische Kirchenmitglied den Namen eines Pfarrers oder einer Pfarrerin zur Wahl einreichen.


Evangelische Zentren rufen zu weltweitem Klimaprotest am 25. September auf

Kirchliche Einrichtungen unterstützen „Fridays for Future“ beim globalen Klimastreiktag

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

 

17.09.2020

(Darmstadt/ekhn) - Die evangelischen Zentren „Gesellschaftliche Verantwortung“ und „Oekumene“ in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) haben dazu aufgerufen, den weltweiten Klimaprotest am 25. September zu unterstützen. Unter dem Motto „Die Klimakrise macht keine Pause“ will die Bewegung „Fridays for Future“ vor allem gegen die unzureichenden politischen Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel protestierten. An der zurückliegenden globalen Aktion vor einem Jahr hatten sich bereits viele kirchliche Gruppen beteiligt.


Nachtragshaushalt, Wahl und Zukunftsprozess auf besonderer Tagung am Samstag in Offenbach

EKHN-Synode im Zeichen der Coronakrise

Foto: ekhn
Foto: ekhn

15.09.2020

(Darmstadt/ekhn) - Die Kirchensynode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) tritt am Samstag (19. September) in Offenbach zu einer Sitzung unter besonderen Corona-Bedingungen zusammen. Die traditionelle Frühjahrstagung musste wegen der Pandemie ausfallen und wird jetzt in einem kompakten Format nachgeholt. Themen der Extra-Synode sind unter anderem die Verabschiedung eines Nachtragshaushaltes mit einem Volumen von rund 690 Millionen Euro und die Wahl einer Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau. Kirchenpräsident Volker Jung will zudem in seinem Bericht zur Lage in Kirche und Gesellschaft auf die Herausforderungen in der Coronakrise eingehen.


Menschen in und außerhalb Kirche begegnen

Sabine Bertram-Schäfer: Unterwegs im Gottvertrauen

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

1.09.2020

 

Von Gert Holle

 

(Nidda/gho) - Sich auf Menschen einfühlsam einzulassen, ihnen zuhören und erspüren, wo sie Halt und Unterstützung geben kann, das ist ihre große Stärke. Ob als Gemeindepfarrerin ab Mitte der 1990er Jahre in Dauernheim oder als Dekanin seit nunmehr 15 Jahren in den Dekanaten Büdingen und, in der Folge ab 2016, im Büdinger Land – Sabine Bertram-Schäfer geht auf Menschen zu und legt dabei eine Präsenz an den Tag, die ihresgleichen sucht. Sie ist nah bei den Menschen und versteht es zugleich, eine ausreichende Distanz zu wahren, die es ihr möglich macht, zu helfen. Das ist ihre zweite große Stärke. Sie ist pragmatisch, packt die Dinge an, ohne viel Aufhebens zu machen.


Gernsheim wird Jugendkirchentags-Stadt 2022

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

1.09.2020

 

(Darmstadt/Gernsheim/ekhn) - Der 11. Jugendkirchentag der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) zieht in die Schöfferstadt Gernsheim. Damit entschied die Kirchenleitung, die Großveranstaltung zwischen 16. und 19. Juni 2022 wieder in eine kleinere Stadt zu holen. Das am östlichen Rheinufer gelegene Gernsheim (Kreis Groß-Gerau) gilt mit rund 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern als idealer Austragungsort.


Volker Jung sieht weiter großes Engagement in Kirche und Gesellschaft

Kirchenpräsident zu fünf Jahre „Wir schaffen das!“: Integration verlangt viel und ist eine große Chance

 

28.08.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Fünf Jahre nach dem bewegenden Appell von Bundeskanzlerin Angela Merkel „Wir schaffen das!“ hat der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung eine positive Bilanz der Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland gezogen. Im Sommer 2015 sei es zunächst darum gegangen, Menschen zu helfen, die sich aus großer Not heraus auf die Flucht begeben haben, sagte Jung in Darmstadt am Freitag (28. August). Dies sei „ein humanitärer Akt auf der Grundlage der Menschenwürde und der Menschenrechte gewesen, denen wir uns verpflichtet wissen“. Aus christlicher Sicht sei damit auch dem „Gebot der Nächstenliebe“ gefolgt worden, so Jung. Im Rückblick werde sich noch viel stärker als heute zeigen, „dass die Aufnahme von Menschen auch als politisch weitsichtig und ökonomisch sinnvoll“ bewertet werde. Jung: „Sie ist Ausdruck einer humanen, offenen und zukunftsorientierten Gesellschaft.“


Gemeinsamer Ferienspaß mit der evangelischen Jugend auch in Coronazeiten

Kochen im Dekanatsjugendhaus Schotten. Foto: Marion Gengel-Knapp
Kochen im Dekanatsjugendhaus Schotten. Foto: Marion Gengel-Knapp

 

 

7.08.2020 

 

(Bleichenbach/Region) - Endlich mal mit einer Gruppe Gleichaltriger die Freizeit genießen und zusammen unterwegs sein! Eigentlich sollte es für die Gruppe 12 – 14 jähriger an den Bodensee gehen, aber Corona hat die Pläne durchkreuzt. Die Fahrt wurde abgesagt und stattdessen in der ersten Ferienwoche ein buntes Programm mit abwechslungsreichen Angeboten auf die Beine gestellt.


Evangelische Kirche von Explosion stark betroffen

Spende und Spendenbitte für Wiederaufbau in Beirut

Foto: ekhn
Foto: ekhn

6.08.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Die evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) stellt 15.000 Euro Soforthilfe für eine Einrichtung in Beirut bereit und bittet um weitere Spenden für diese Einrichtung, die von der schweren Explosion im Hafen der libanesischen Hauptstadt erheblich getroffen wurde. Es handelt sich dabei um die Near East of Theology (NEST), mit der die EKHN seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet. Seit 19 Jahren lässt sie dort regelmäßig eigene Pfarrerinnen und Pfarrer im interreligiösen und interkulturellen Dialog ausbilden. Die NEST bildet im zu einem erheblichen Teil christlich geprägten Libanon Pfarr-Nachwuchs aus.


Lama-Wanderung

Auch dieses Jahr wieder: mit Lamas „on tour“

Foto: Renate Nagel-Kroll
Foto: Renate Nagel-Kroll

 

6.08.2020

 

Wie in den vergangenen Jahren konnte auch diesmal wieder eine Lama-Wanderung für Familien angeboten werden – in bewährter Kooperation von Wetteraukreis und Evangelischem Dekanat Büdinger Land.  Eine der wenigen Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Rahmen-Bedingungen keine Alternative brauchten, denn beim Hintereinander-Laufen mit den Lamas ergibt sich der nötige Abstand sozusagen automatisch durch die Tiere. Trotzdem eine Handvoll Familien aus verschiedenen Gründen kurzfristig abgesagt hatte, versammelten sich schließlich doch sieben Familien am Treffpunkt in Rohrbach. Nach vorjährigen Besuchen der Lama-Höfe in Freigericht und Breitenborn hatte Gemeindepädagogin Renate Nagel-Kroll diesmal Kontakt zur Familie Schinzel und den Keltenberg-Lamas aufgenommen. Die erste kleine Etappe führte vom Sportplatz zur Koppel. Vorsichtig wurden erste Kontakte zu den insgesamt neun Lama-Hengsten aufgenommen und bald fanden sich Tier und Mensch zusammen. 


Die Jugend fühlt sich zu wenig gehört und nicht ernst genommen / Studie jetzt im Print-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung

SINUS-Jugendstudie 2020 - Wie ticken Jugendliche?

Foto: bpb
Foto: bpb

23.07.2020

 

(Berlin/Köln/bdkj) - Die SINUS-Jugendstudie 2020 „Wie ticken Jugendliche?" untersucht alle vier Jahre die Lebenswelten 14- bis 17-jähriger Teenager in Deutschland. Die Fragestellungen der neuen Studie waren: Welche Themen sind der Jugendgeneration wichtig? Wie blicken die jungen Menschen in die Zukunft? Und nicht zuletzt: Wie kommen die Jugendlichen in der Ausnahmesituation der Corona-Krise zurecht? Die Studie ist im Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb als Buch oder kostenlos als ePub verfügbar: www.bpb.de/311857.


Nord-Nassau – 20.07.2020

Nachfolgerin für Annegret Puttkammer gesucht

Annegret Puttkammer 2019 . Foto: ekhn/Peter Bongard
Annegret Puttkammer 2019 . Foto: ekhn/Peter Bongard

 20.07.2020

 

Zehn Jahre lang war Annegret Puttkammer Pröpstin von Nord-Nassau, jetzt wird eine Nachfolgerin bestimmt. Auf der Synode der EKHN im September in Offenbach stehen die Dekanin des Dekanats Büdinger Land, Sabine Bertram-Schäfer (53), und die Klinikseelsorgerin und stellvertretende Dekanin des Dekanats Runkel, Claudia Gierke-Heinrich (59), zur Wahl.


Insgesamt 6.000 Euro beim YoungClipAward für Preisträger

Schüler gewinnt Videowettbewerb der evangelischen Kirche

30.06.2020

(Darmstadt/ekhn) - Am Wochenende sind erstmals die Gewinnerinnen und Gewinner des inoffiziellen protestantischen YouTube-Preises der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ausgezeichnet worden. In einer Online-Gala wurden die besten Nachwuchsfilmerinnen- und Filmer mit dem „YoungClip Award“ und Preisen im Wert von insgesamt 6000 Euro ausgezeichnet, wie die EKHN am Montag (29. Juni) mitteilte.


Evangelische Kirche veröffentlicht Statistik 2019 / Kirchenpräsident bedauert Anstieg der Austritte und will noch besseren Draht zu Mitgliedern

Konfirmationen bleiben Eckpfeiler der Kirche für junge Menschen

Foto: ekhn
Foto: ekhn

26.06.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Konfirmationen bleiben wichtige Eckpfeiler der Kirche für junge Menschen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der am Freitag (26. Juni) veröffentlichten Statistik der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für das Jahr 2019. Der aktuellen Erhebung zufolge lassen sich auch weiterhin 87 Prozent eines evangelischen Jahrgangs konfirmieren. So waren es 2019 insgesamt 11.792 Jugendliche (Vorjahr: 12.400), die ihre Zeit als „Konfi“ abschlossen.


Interview 100 Tage im Amt: Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen

„Wir sind Teil einer starken Gemeinschaft"

Foto: Diakonie Hessen
Foto: Diakonie Hessen

16.06.2020

 

5 Fragen, 5 Antworten – Interview mit Vorstandsvorsitzenden Carsten Tag

 

Pfarrer Carsten Tag, seit März 2020 neuer Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, ist seit rund 100 Tagen im Amt. Zuvor war er Dekan im Evangelischen Dekanat Rodgau. Mit der Diakonie Hessen spricht er über seinen Start in der Corona-Krise, die Herausforderungen und Chancen von Corona, was sich für den Verband ändern wird und warum die Kinder- und Jugendrechte weiter zu stärken sind.


Hessen-Nassau appelliert an Städte und Kommunen im gesamten Kirchengebiet

Evangelische Kirche: Verunglimpfung von Holocaust-Opfern auf „Hygiene-Demos" endlich verbieten

 

16.06.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat am Dienstag gemeinsam mit der Stellvertretenden Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf an die kommunalen Spitzenverbände und elf Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister im Kirchengebiet appelliert, das zunehmende öffentliche Tragen von T-Shirts mit nachgebildeten Davidssternen zu verbieten.

 

 


Evangelische Kirchengemeinden und Dekanate vorerst ausgenommen

Hessen-Nassau beschließt Haushaltssperre

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

  9.06.2020

(Darmstadt/ ekhn) - Als eine der letzten Kirchen in Deutschland hat nun auch die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wegen der erwarteten Einnahmeausfälle infolge der Coronakrise eine Haushaltssperre verhängt. Ausgenommen von den aktuellen Sparmaßnahmen bleibe vorerst die Arbeit in den Kirchengemeinden und Dekanaten vor Ort, teilte der Leiter der Kirchenverwaltung und Finanzdezernent der EKHN, Heinz Thomas Striegler, am Dienstag (9. Juni) in einem Brief an die rund 1.100 Gemeinden im Kirchengebiet mit.


Alternative zur Absage in Wiesbaden:

Der 10. Jugendkirchentag geht ins Netz

Foto: ekhn
Foto: ekhn

 

26.05.2020

(Wiesbaden/ekhn) - „WI(r) verändern die Welt. Bist Du dabei?“ Mit diesem Motto sollte der evangelische Jugendkirchentag am kommenden Fronleichnamswochenende eigentlich in Wiesbaden eröffnet werden. Nun plant die Arbeitsstelle Jugendkirchentag ein digitales Ersatzformat an zwei Tagen.


EKHN-Kirchenpräsidentin Volker Jung Montag mit Gastbeitrag in VRM-Medien

Jung: Mit Corona stellt Gott den Menschen Fragen

 

 

25.05.2020

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat allen Versuchen eine Absage erteilt, die Corona-Pandemie mit Hilfe von Verschwörungstheorien zu erklären oder sie als „Strafe Gottes“ zu deuten. In einem Gastbeitrag für die VRM-Mediengruppe (Mainz) schrieb er in den Montagsausgaben, dass wichtig sei, „nicht zu phantasieren, sondern wissenschaftlich Ursachenforschung zu betreiben und auch zu klären, wo es menschliche Fehler und menschliches Verschulden gab“. Zudem fragten viele Menschen zu Recht danach, wie die Coronakrise religiös zu deuten sei. Dabei sprach er sich deutlich gegen die traditionelle Einordnung von Seuchen als „Strafe Gottes“ aus. „Das kann und darf so heute nicht gesagt werden,“ erklärte Jung in einem Text, der unter anderem in der Mainzer Allgemeinen Zeitung, im Wiesbadener Kurier und dem Darmstädter Echo auf Seite zwei erschien.


75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs: Krisen und Kriege gemeinsam beenden

Zum 8. Mai 1945: Kirchenpräsident Volker Jung setzt auf solidarisches Miteinander

 

7.05.2020

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat anlässlich des Endes des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren an die Verantwortung aller erinnert, „für gerechten Frieden in unserer globalisierten Welt einzutreten“. Nach dem Ende des Kriegs in Europa am 8. Mai 1945 seien mit der Gründung der Vereinten Nationen und dem Versöhnungs- und Integrationsprozess in Westeuropa die Basis für Frieden und Wohlstand gelegt worden.  Diese Fundamente aus „der bitteren Erkenntnis, durch Nationalismus und Rassismus in Deutschland große Schuld auf sich geladen zu haben, und der im Grundgesetz zurecht an oberste Stelle gesetzten Orientierung an der Würde aller Menschen“ dürften nie wieder infrage gestellt werden. Die Hoffnung, dass sich nach dem Ende des „Kalten Krieges“ 1989 eine gerechte Friedensordnung in der globalisierten Welt durchsetzen würde, hätte sich jedoch nicht erfüllt, sagte Jung. Die ökonomischen und ökologischen Krisen der vergangenen Jahrzehnte hätten gezeigt, dass das biblische Gebot „Frieden zu stiften“ noch nicht erfüllt sei.


Kirche in Zeiten von Corona

Gottesdienste ab dem 10. Mai wieder möglich

Dekanin Sabine Bertram-Schäfer. Foto: Gert Holle
Dekanin Sabine Bertram-Schäfer. Foto: Gert Holle

 

 

29.04.2020

 

(Region/gho) – Ab Sonntag, 10. Mai, wird es auch wieder in vielen der 77 evangelischen Kirchengemeinden des Dekanats Büdinger Land möglich sein, gemeinsame Gottesdienste in Kirchen oder im Freien zu feiern. „Um Infektionen zu vermeiden, wollen wir alle Vorgaben beachten. Dies bedingt aber die Einhaltung eines Schutzkonzeptes, das in den kommenden Tagen von den Kirchenvorständen in den jeweiligen Kirchengemeinden auf Umsetzbarkeit geprüft werden muss“, teilt Dekanin Sabine Bertram-Schäfer mit. Daher könne es gut sein, dass zahlreiche Kirchengemeinden erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder Gottesdienste in einer Kirche feiern können. Abstand halten und Verantwortung für die eigene und die Gesundheit der anderen zu übernehmen sei Ausdruck von Nächstenliebe. „Weil uns aus unserem Glauben heraus so viel daran liegt, andere nicht zu gefährden und Schwache zu schützen, ist es geboten, die staatlichen Einschränkungen mitzutragen.“


Regelungen sind in Arbeit

Gottesdienste und Corona: Kirchenpräsident mahnt zu Geduld

Foto: ekhn/ Volker Rahn
Foto: ekhn/ Volker Rahn

 

23.04.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Wann können wieder Gottesdienste gefeiert werden? Das ist eine Frage, die viele bewegt. Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung mahnt jetzt zu Geduld. Auch, weil viele Probleme noch ungeklärt sind.


Motiv für den Ökumenischen Kirchentag

Unscharf und trotzdem ein Hingucker: Das Kampagnenmotiv des 3. Ökumenischen Kirchentages Frankfurt 2021

Foto: ÖKT
Foto: ÖKT

 

15.04.2020

 

Der 3. Ökumenische Kirchentag hat jetzt ein Kampagnenmotiv. Im Mittelpunkt der Grafik steht das Leitwort des ÖKT "schaut hin" (MK 6,38), das bewusst unscharf gestaltet wurde. Kirchenpräsident Jung freute sich darüber, dass das Motiv zum Ökumenischen Kirchentag und auch zu Frankfurt passe: "Ganz auf die Herausforderungen der Zeit blicken und darauf, was die Menschen hier und überall auf der Welt bewegt."


Osterblasen 2020


Evangelische Kirche startet Aktion „Gottkontakt“ zu Ostern

EKHN: Beten stellt Kontakt mit Gott her. Foto: ekhn / chrismon
EKHN: Beten stellt Kontakt mit Gott her. Foto: ekhn / chrismon

 

7.04.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Mit einem himmelblauen Brief an alle evangelischen Haushalte in ihrem Einzugsbereich macht die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ab Mittwoch in der Coronakrise Mut. Gerade in Zeiten der menschlichen Kontaktsperren kann der Kontakt zu Gott Trost spenden, so die Motivation der evangelischen Kirche.


Telefonberatung bleibt offen - (6.04.2020)

Das Beratungszentrum Vogelsberg bietet Sucht- und Erziehungsberatung in Zeiten von Corona

Foto: Traudi Schlitt
Foto: Traudi Schlitt

 

Von Traudi Schlitt

 

6.04.2020

 

(VOGELSBERG/ALSFELD/ts) - Leere Beratungs- und Gruppenräume, vereinzelte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in ihren Büros, alle auf Abstand bedacht. Bis auf das Klingeln des Telefons herrscht ungewohnte Stille im Beratungszentrum Vogelsberg im Zeller Weg 2 in Alsfeld, in dem normalerweise viele Menschen ein- und ausgehen. Menschen, die Hilfe suchen, in Krisen sind, Unterstützung brauchen. Menschen, die süchtig geworden sind und es allein nicht schaffen, einen Ausweg aus der Sucht zu finden. Menschen, die sich regelmäßig zu Gruppengesprächen treffen, um ihre Sucht zu bewältigen. Angehörige, die das Leben mit dem trinkenden Ehemann oder Vater nicht mehr ertragen. Eltern, die mit der Betreuung und Erziehung ihrer Kinder heillos überfordert sind. Jugendliche, die sich von ihren Eltern unverstanden fühlen. Familien in unterschiedlichen Krisensituationen….


Kirchenpräsident dankt für Einsatz in Coronakrise

Kitas: Großes Engagement in der Notbetreuung

27.03.2020

 

(Darmstadt/ ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat sich am Freitag (27. März) über das Soziale Netzwerk Facebook bei allen Erzieherinnen und Erziehern in evangelischen Kindertagestätten für ihr Engagement in der Coronakrise bedankt. Seit genau zwei Wochen arbeiten viele Einrichtungen im Notbetrieb und sind nur noch für Kinder von Eltern aus besonderen Berufsgruppen wie etwa dem Gesundheitsbereich geöffnet. Sie versuchen dennoch vielerorts den Kontakt zu den Familien zuhause nicht abreißen zu lassen. Gleichzeitig stellt die Corona-Pandemie für viele Mitarbeitende eine große Herausforderung dar, weil sie am Arbeitsplatz mit den neuen Hygieneauflagen umgehen müssen oder selbst von der Krise in ihrem persönlichen Leben betroffen sind.


ACHTUNG: JUGENDKIRCHENTAG IST ABGESAGT

Corona-Krise: Auch der Jugendkirchentag der EKHN wird abgesagt

 Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat entschieden: Die christliche Großveranstaltung, die von 11. bis 14. Juni 2020 hätte in Wiesbaden stattfinden sollen, wird bis auf weiteres abgesagt. Die Arbeitsstelle Jugendkirchentag prüft derweil, welche geplanten Programmformate online umsetzbar sind.

 

„Auch wenn wir derzeit noch nicht sagen können, wie die Lage im Juni sein wird, hat die Kirchenleitung sich zu diesem schweren Schritt entschlossen, um bei dieser Großveranstaltung mit erwarteten 4.000 bis 5.000 Teilnehmer*innen vor möglicher Gefährdung zu schützen“, so Gernot Bach-Leucht, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die Verantwortlichen möchten nun in den kommenden Wochen prüfen, ob eine Neuausrichtung in Wiesbaden 2022 möglich ist.

 

Die Stadt Wiesbaden mit Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende bedauern die Entscheidung, geben aber den Verantwortlichen Rückenwind: „Wiesbaden hätte sich sehr gern als guter Gastgeber gezeigt. Angesichts der aktuellen Ereignisse danke ich den Verantwortlichen sehr für ihre gewissenhafte Entscheidung. Ich glaube, dass sie richtig ist – im Sinne der Sicherheit und Gesundheit der Menschen. Alle, die sich schon mit viel Herzblut für das Projekt engagiert haben ein herzliches Dankeschön.“

 

Viele Akteur*innen und eine digitale Hoffnung

„Es bricht mir das Herz, diese Nachricht allen Akteur*innen mitzuteilen“, so Projektleiterin Conny Habermehl. „Für uns als Team ist es ein schwerer Schlag, aber auch für die zahlreichen Ehren- und Hauptamtlichen, die schon so viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitungen investiert haben. Ich hoffe, dass sie ihre Ideen und Entwürfe in den Dekanaten und Gemeinden umsetzen können.“

 

Die Mitarbeitenden der Arbeitsstelle Jugendkirchentag prüfen derweil, welche Formate aus dem Programm 2020 online präsentiert und durchgeführt werden können, „damit wenigstens einige Programmideen nicht umsonst waren.“ Der Jugendkirchentag lebt von der Mitarbeit von über 300 Ehrenamtlichen und vielen Hauptamtlichen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

 

Deutschlandweit einzigartiges Format

4.000 bis 5.000 junge Gäste wurden am diesjährigen Fronleichnamswochenende bei dem deutschlandweit einzigartigen Ereignis erwartet. Unter dem Motto „WI(r) verändern die Welt. Bist du dabei?“ wollte der 10. Jugendkirchentag der EKHN ein jugendpolitisches Zeichen setzen. Themen wie Nachhaltigkeit, Ehrenamt, Ökumene und digitale Glaubenswege sollten Jugendliche und junge Erwachsene dazu bewegen, Gemeinschaft und Ihren Glauben zu feiern. Auf dem besonderen Kirchentag, der alle zwei Jahre in einer anderen Stadt wiederkehrt, können Teilnehmende die Evangelische Kirche neu entdecken und neben Sport, Partys und Spielen über Gott und die Welt diskutieren.

 

Weitere Informationen und Fragen zu bereits getätigten Anmeldungen unter info@good-days.de.

Video von Kirchenpräsident Volker Jung zur Coronakrise 19.3.2020

   
 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Angesichts der Handlungsempfehlungen der Bundesregierung sowie der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau teilt das Evangelische Dekanat Büdinger Land mit:


Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau informiert auf der Webseite www.ekhn.de/corona über Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis. Der Dekanatssynodalvorstand und die Dekanin Sabine Bertram-Schäfer bitten alle Kirchengemeinden und haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden um Beachtung.

 

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in den kommenden Wochen geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!

 

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Dekanin Sabine Bertram-Schäfer informiert - Stand 18.03.2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

viele Fragen gehen bei uns ein und Informationen aus einzelnen Gemeinden. Ich möchte die Fragen gerne beantworten und die neusten Informationen weitergeben.

 

Beerdigungen

Viele Fragen drehen sich um das Thema „Beerdigungen“. Deshalb möchte ich dazu einige Anweisungen aussprechen.

Trauergottesdienste geschehen nur noch am offenen Grab, nicht mehr in der Kirche und auch nicht in den Trauerhallen. Beerdigungen sind auch nur noch im engsten Familienkreis möglich (Verwandte 1. Grades: Ehepartner, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister). Die Anzahl spielt sich zur Zeit zwischen 15 und 25 ein. Wenn es seelsorgerliche Gründe gibt, die eine andere Entscheidung notwendig machen, dann liegt es in der seelsorgerlichen Verantwortung der Pfarrer*innen.

Manche Bestatter stellen keinen Sandeimer mehr zur Verfügung, da sie verhindern wollen, dass viele Menschen die Schaufel anfassen. Die liturgische Formel zum Erdwurf kann auch ohne die Handlung erfolgen.

 

Aussegnungen

Zum Thema „Aussegnungen“ erreichten mich auch Fragen. Eine Aussegnung im häuslichen Umfeld ist möglich. Bei der Aussegnung sollten neben Pfarrer*in nur noch 1-2 Personen im Zimmer anwesend sein. In den Krankenhäusern und Altenheimen gelten die Vorschriften der Einrichtungen.

 

Konfirmationen

Die Frage, wann die Konfirmationen, die im Mai stattfinden, abgesagt werden sollen, erreichen mich immer wieder. Deshalb möchte ich für das Dekanat Büdinger Land eine einheitliche Vorgehensweise vorschlagen und alle Konfirmationen vor den Sommerferien absagen. Das hat den Vorteil, dass die Konfirmationen für den Herbst neu geplant werden können.

 

Offene Kirchen

Dieses Thema ist noch nicht abschließend geklärt. Die Kirchenleitung ist hier mit dem Behörden noch im Gespräch. Bitte informieren Sie sich über die EKHN-Internetseite oder über den Newsticker +++ Corona +++ EKHN https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/newsticker-ekhn-und-corona.html

 

Regelmäßiges Gebet mit Kerze im Fenster um 19 Uhr

In manchen Gemeinden wird es bereits praktiziert. Jeden Abend um 19 Uhr läuten die Glocken und die Menschen stellen eine Kerze ins Fenster. Das ist ein Zeitfenster für ein freies Gebet oder für ein Vaterunser. Die Kerzen können von anderen wahrgenommen werden und Gemeinschaft verdeutlichen. Sie sind herzlich eingeladen, dieses Zeichen gemeinsam in unserem Dekanat umsetzen.

 

Seelsorge:

Für Krankenhaus und Altenheimen gelten die Vorschriften aus den Einrichtungen. Die meisten Altenheime und auch die Kliniken untersagen derzeit Besuche. Pfarrerinnen und Pfarrer sind auch weiterhin telefonisch erreichbar bzw. rufen bei Benachrichtigungen zurück. Seelsorge wird derzeit eine Telefonseelsorge.

Das betrifft auch die älteren Menschen in den Gemeinden. Jetzt ist die Gelegenheit, sie anzurufen und zu fragen, wie es Ihnen geht, wie Sie die Situation der Isolation verkraften und ob sie konkrete Hilfe brauchen (z.B. beim Einkaufen oder anderen Botengängen). Dazu könnten auch Konfirmanden oder Jugendliche bereit sein.

 

Gottesdienste:

Nachdem nun auch die Bundesregierung Versammlungen in Kirchen verboten hat, dürfen wir bis nach den Osterferien keine Gottesdienste abhalten. https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressemitteilungen/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934?fbclid=IwAR0W0Cm_m8FXFdIUXoRIzRV2jCr4Mz37wcbG7tCpvAF6eMelnFDiiMydyac

 

Die EKD hat auf ihrer Homepage Informationen zu „Kirche von zu Hause – Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona“ eingestellt. Vielleicht finden Sie hier gute Anregungen für Möglichkeiten des Gebets, der Andacht. https://www.ekd.de/kirche-von-zu-hause-53952.htm?fbclid=IwAR1SNqKmTgtEuASvYVbKhTjFxF-XE-jAeKVFzFFrJM4jOWjd3IvBP1HG13A#

 

Auf der Homepage des Zentrums Verkündigung finden Sie ebenfalls Anregungen. https://www.zentrum-verkuendigung.de/das-zentrum/projekte-und-themen/corona-pandemie/

 

Taufen, Hochzeiten und Jubelhochzeiten

Auch diese Gottesdienste können derzeit nicht stattfinden. Nehmen Sie bitte Rücksprache mit Ihrer Pfarrerin / Ihrem Pfarrer und vereinbaren Sie, sofern absehbar, einen neuen Termin.

 

Verwaltung im Dekanat

Im Dekanat gibt es in der Verwaltung nur noch eine Notbesetzung. Wir versuchen Vieles im Homeoffice zu bearbeiten. Telefonisch ist das Dekanat vormittags von 9.00 – 12.00 Uhr von Montag bis Donnerstag zu erreichen (06043-80260).

 

Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen und mit dazu beitragen, dass das Virus sich nur noch sehr langsam ausbreiten wird.

 

Ein Gebet möchte ich Ihnen am Schluss mit auf den Weg geben:

 

Gott, wir bitten dich:

Lass uns erkennen,

wie wir dir dienen können,

was heute unsere Aufgabe ist.

Schaffe Ordnung in aller Unordnung

Und Ruhe in aller Unruhe.

Amen.

 

Bleiben Sie behütet!

 

Herzliche Grüße Ihre Dekanin Sabine Bertram-Schäfer

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Dringende Handlungsempfehlungen zum Corona Virus- (Stand: 13. März 2020)

 

Die weitere Ausbreitung des Corona-Virus ist eine schwerwiegende Bedrohung. Es ist mittlerweile sehr deutlich, dass es nicht nur darum geht, Einzelne zu schützen. Gemeinsam müssen wir alles tun, um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Das ist nötig, um eine ausreichende Versorgung für alle Erkrankten zu gewährleisten. Deshalb muss alles getan werden, um Situationen zu vermeiden, die Infektionen begünstigen. Das Virus kann sich vor allem dann weiter verbreiten, wenn viele Menschen zusammenkommen. Da wir als Kirche immer wieder Menschen in Gottesdiensten, Veranstaltungen und in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind. Das sind in der gegenwärtigen Bedrohung Menschen mit Vorerkrankungen und alte Menschen, aber selbstverständlich auch alle anderen.

 

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt deshalb Handlungsempfehlungen für Kirchengemeinden, Dekanate und Einrichtungen und bittet dringend, diese zu beachten. Die Handlungsempfehlungen werden von einem eingesetzten Krisenstab der Lage entsprechend fortlaufend aktualisiert.

 

Aktuelle Informationen finden sich im Internet hier: www.ekhn.de/corona

 

Individuelle Fragen bezüglich Verhalten und Planung im Rahmen kirchlicher Arbeit können an die zentrale E-Mail-Adresse corona@ekhn.de gerichtet werden.

 

Weitere Hinweise zum Umgang mit der Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus finden Sie auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: bzga.de.

 

Generelle Linie: Verzicht auf Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen, zu denen Menschen auf engem Raum zusammenkommen, bergen das Risiko, dass Viren übertragen werden und anschließend in neue Kreise der Bevölkerung gelangen. Dies gilt umso mehr für Veranstaltungen, zu denen Menschen überregional anreisen. Deshalb empfehlen wir eine grundsätzliche Absage aller Veranstaltungen anhand der folgenden Kategorien:

 

Öffentliche Veranstaltungen

Gemäß Erlass des Hessischen Sozialministeriums und der Empfehlung der rheinland-pfälzischen Landesregierung sind öffentliche Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmer*innen abzusagen. Auch andere öffentliche Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmenden sollen abgesagt werden (z.B. Konzerte und Konferenzen).

 

Interne Veranstaltungen

Auch bei internen Veranstaltungen ist kritisch zu prüfen, ob diese unbedingt notwendig sind, oder ob auf sie verzichtet werden kann (z.B. Gemeindekreise, Chorproben, Sitzungen, Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Reisen).

 

Gottesdienste

Gottesdienste haben eine wichtige seelsorgliche Funktion. Sie können nach unserer Einschätzung zurzeit weiterhin stattfinden, sofern es die örtlichen Bedingungen erlauben. Bei der Entscheidung sind folgende Kriterien zu beachten:

 

* Anweisungen und Empfehlungen örtlicher Behörden sind zu befolgen.

 

* Gibt es in der Nähe bekannte Infektionsfälle?

 

* Können die Teilnehmenden im Gottesdienstraum den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1 Meter einhalten?

 

* Kann das Risiko durch Maßnahmen minimiert werden (z.B: durch gutes Lüften und Desinfizieren)?

 

In der Liturgie soll auf körperliche Nähe und direkten Kontakt verzichtet werden. Dies betrifft insbesondere den Friedensgruß, den Handschlag sowie das Austeilen von Gesangbüchern. Wo möglich, können Streaming-Angebote oder On-Demand-Angebote (Audio und / oder Video) gemacht werden. Auch Fernseh- und Rundfunkgottesdienste können in dieser Zeit eine Alternative sein.

 

Vorerst Verzicht auf das Abendmahl

Es wird empfohlen, bis auf Weiteres auf die Feier des Abendmahles zu verzichten. Für die Karwoche und Ostern werden aktuelle Empfehlungen entsprechend der dann gültigen Lage gegeben. Hausabendmahle sollten im Rahmen der Seelsorge weiterhin möglich sein.

 

Vorstellungsgottesdienste und Konfi-Freizeiten 

Vorstellungsgottesdienste und Konfi-Freizeiten, die in den nächsten Wochen geplant sind, sollen abgesagt werden. Ob und wann sie wieder möglich sind, hängt von der Entwicklung der Pandemie ab.

 

Konfirmationsgottesdienste

Wie mit den Konfirmationsgottesdiensten umzugehen ist, wird derzeit geprüft. Es ist damit zu rechnen, dass auch die Konfirmationen verschoben werden müssen. Eine Empfehlung folgt bis spätestens 20. März.

 

Jubiläen, Verabschiedungen, Amtseinführungen, Ordinationen

Sofern geplant ist, Jubiläen, Verabschiedungen, Amtseinführungen und Ordinationen in einem öffentlichen Rahmen zu feiern, sollen sie verschoben werden.

 

Tauf-, Trau- und Bestattungsgottesdienste

Auch bei Tauf-, Trau- und Bestattungsgottesdiensten muss der Schutz der Teilnehmenden im Vordergrund stehen. Vor Ort ist zu prüfen: Gibt es eine vertretbare Form, bei der die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden können? Bei Bestattungen kann durch eine Feier unter freiem Himmel die Ansteckungsgefahrverringert werden.

 

Kindertagesstätten und kirchliche Schulen

Kindertagesstätten und kirchliche Schulen halten sich an die Vorgaben der Schulämter und ggf. des zuständigen Gesundheitsamtes.

 

Häusliche Besuche

Bei persönlichen Kontakten im Rahmen der Seelsorge geht es darum, Begleitung zu gewährleisten und das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Empfehlungen zur konkreten Umsetzung für Hausbesuche, Besuchsdienste und Besuche in Heimen werden derzeit erarbeitet. Bei Besuchen in Seniorenheimen soll vorher mit der Hausleitung geklärt werden, in welchem Rahmen Kontakte möglich sind.

 

Alle sind in der Verantwortung

Ehrenamtliche sind wie Hauptamtliche in der Pflicht, das Corona-Virus nicht weiterzutragen. Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder mit Infizierten oder mit Personen aus einem Risikogebiet in Kontakt war, soll Gottesdienste und andere Veranstaltungen für zwei Wochen nicht besuchen.

 

Geistliche Herausforderung

Die Corona-Pandemie ist eine große Belastung für viele Menschen, für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Die große Infektionsgefahr zwingt uns zu sehr schmerzlichen Maßnahmen. Uns liegt daran, Menschen so zusammenzubringen, dass sie miteinander gestärkt werden – durch das Hören auf Gottes Wort, durch Gesang, Gebet, Gespräch und darin, dass sie aneinander Anteil nehmen und sich gegenseitig unterstützen. Jetzt ist es geboten, vielfach Abstand voneinander zu halten, wo es doch gerade in solchen Zeiten auch schützende und anteilnehmende Gemeinschaft braucht. Es geht deshalb auch darum, die Notwendigkeit, dass wir einander schützen, als gemeinschaftliches Handeln zu begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Und es geht darum, auch in den Zeiten des Abstands voneinander, Formen zu suchen und zu pflegen, in denen wir miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab.

 

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Aus Verantwortung für das Leben eindringlicher Appell von Leitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Coronavirus: Evangelische Kirche will Veranstaltungen bis auf Gottesdienste einstellen

13.03.2020

(Darmstadt/ekn) - Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihre Gemeinden und Einrichtungen am Freitag (13. März) eindringlich gebeten, ab sofort alle Publikumsangebote bis auf Weiteres einzustellen. Die Kirchenleitung schlägt in einem Rundschreiben mit Verweis auf die hohe Verantwortung für die Gesundheit und das Leben anderer umfassende Maßnahmen vor. „Die generelle Linie ist: Verzicht auf Veranstaltungen". Dazu gehörten etwa kirchenmusikalische Konzerte ebenso wie Gemeindekreise oder Freizeitfahrten.

 

Sonderfall Gottesdienste

Eine Ausnahme bilden dem Schreiben nach aktuell nur Gottesdienste. Sie besäßen eine wichtige seelsorgliche Funktion. Deshalb könnten sie nach Prüfung der örtlichen Situation und unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen wie beispielsweise genügend Sitzabstand noch stattfinden. Generellen Veranstaltungsverboten von örtlichen Behörden soll auf jeden Fall gefolgt werden. Auf das Abendmahl soll zurzeit verzichtet werden. Große Festgottesdienste sollen nicht stattfinden.  Wie mit den bevorstehenden Konfirmationsgottesdienste und den Gottesdiensten in der Karwoche und am Osterfest umgegangen werden soll, wird in den kommenden Tagen geklärt. Für das Wochenende wurden bereits erste Ordinationsfeiern abgesagt, bei denen Pfarrerinnen und Pfarrer in den Dienst eingeführt werden. Die Evangelische Akademie in Frankfurt kündigte an, ab Montag für das Publikum zu schließen.

 

Große Mitverantwortung

Als Gründe für die umfassenden Handlungsrichtlinien nennt das Schreiben die große Mitverantwortung der evangelischen Kirche dafür, sich gegen die Verbreitung von Erkrankungen mit Covid-19 einzusetzen. „Da wir als Kirche immer wieder Menschen in Gottesdiensten, Veranstaltungen und in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind." Das Rundschreiben schließt mit dem Appell: „Es geht darum, die Notwendigkeit, dass wir einander schützen, als gemeinschaftliches Handeln zu begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Und es geht darum, auch in den Zeiten des Abstands voneinander, Formen zu suchen und zu pflegen, in denen wir miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab."

 

Für Mitarbeitende und Verwaltungseinrichtungen wird es noch gesonderte Anweisungen geben.

 

Fortlaufend aktualisierte Informationen zum Thema Coronavirus und EKHN auf der Sonderseite im Internet:

 

www.ekhn.de/corona

 

 

 

Sie wollen einen Gottesdienst im Fernsehen oder im Rundfunk mitfeiern? Übersichten zu diesen Angeboten finden Sie hier:
www.zdf.fernsehgottesdienst.de
www.kirche-im-hr.de

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Korona und Glaube - erste persönliche Annäherungen

 

von Stephan Krebs

 

(Stand: 13. März 2020)
Ich reibe mir die Augen – nein: Das soll ich ja nicht, wegen der Ansteckungsgefahr. Aber ich muss es – zumindest mein geistiges Auge, denn wir erleben, wie unser Alltag im Stundentakt immer weiter aus den Fugen gerät. Pläne, die zum Teil langfristig und bedeutsam sind, fallen in sich zusammen. Auf manche wie ein Konzert oder einen Urlaub hat man sich monatelang gefreut. Manche wie runde Geburtstage, Hochzeiten und Konfirmationen – sind einmalig und damit unwiederbringlich. Verloren!

 

Alltägliche Gewohnheiten wie das Begrüßen muss man um-trainieren. Dinge wie die Leidenschaft für den Fußball, die für manche wirklich wichtig sind, ja vielleicht sogar ein Stück ihrer Identität ausmachen, soll man von jetzt auf gleich aufgeben. Und niemand weiß, wie lange. 

Corona-Virus

Corona-Virus: Maßnahmen, Infos, Aktuelles

Foto: Peter Bernecker /ekhn
Foto: Peter Bernecker /ekhn

 

 

--> ekhn.de: Aktuelle Infos zum Thema Coronavirus (wird laufend aktualisiert)

 

12-03.2020

 

In Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Anzahl der Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, leicht gestiegen. Die EKHN mit ihren Kirchengemeinden und Einrichtungen setzt alles daran, weitere Infektionen zu verhindern.

 

Die EKHN informiert über Maßnahmen, damit in Gottesdiensten, Kindertagesstätten, aber auch in Einrichtungen der Diakonie das Infektionsrisiko minimiert wird.

Dabei ruft sie dazu auf, sich an die Anweisungen der zuständigen Gesundheitsbehörden zu halten. Zudem hat die EKHN auch vorbeugende Maßnahmen veröffentlicht, um das Infektionsrisiko in Gottesdiensten zu minimieren. Die Kirche äußert auch ihre Sorge für die Kranken. Deshalb können Betroffene und Angehörige um ein seelsorgerliches Gespräch bitten. Christinnen und Christen werden gebeten, die Kranken, die Angehörigen, die Menschen in den Gesundheitsdiensten und die Besorgten in Ihre Gebete einzuschließen.

 

Grundsätzliche Infos für alle 

 

Infektionen vorbeugen - 10 wichtige Hyienetipps (PDF)
Hygienemaßnahmen des Robert Koch Instituts (PDF)
Checkliste für die Versorgung im Nofall (PDF)
Hotline des Bundesgesundheits-Ministeriums: 030-346 465 100
Hotline der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: 116 117

 

--> ekhn.de: Aktuelle Infos zum Thema Coronavirus (wird laufend aktualisiert)


ACHTUNG:

 

Das Niemöller-Konzert heute Abend (13.03.2020) in Ortenberg muss leider ausfallen - kurz vor Mitternacht hat Siegfried Fietz gemailt, dass sie nicht auftreten wollen wg. der Virus-Situation.

 

Als Ersatztermin ist der Reformationstag, 31.10.20, 19 Uhr, vereinbart.


Dekanatssynode tagte in Nidda

Begegnen, begeistern, beteiligen

29.02.2020

(Nidda/gho) – Das Dekanat als weiter, geöffneter Raum, in dem die Menschen sich begeistert über ihr Leben, ihren Glauben und ihre Wünsche und Vorstellungen austauschen und Gemeinschaft erleben und gestalten können: Dieses Bild von Kirche haben die Verantwortlichen des Evangelischen Dekanats Büdinger Land während ihrer Frühjahrssynode den  rund 100 anwesenden Kirchenparlamentariern präsentiert. „Wir wollen Begegnungsräume eröffnen, die sowohl Bewährtes erhalten sollen, aber gleichzeitig auch Neues ermöglichen werden. Wir wollen uns begeistern lassen und offenere Formen des Miteinanders sollen dazu einladen, sich von Gott, der Botschaft Jesu und den Aktivitäten in den 77 Gemeinden des Dekanats berühren zu lassen.“


Mitarbeitervertretung (MAV) im Evangelischen Dekanat Büdinger Land

Ergebnis der MAV-Wahl vom 26. Februar 2020

Zur Wahl wurden 213 Stimmzettel abgegeben, davon waren 2 ungültig.

 

In den neuen Vorstand wurden gewählt (alphabetische Reihenfolge):

Elke Bach, Celia Back, Karin Kornelia Brückmann, Karina Hädicke-Schmitt, Witold Musial, Beate Nies, Dr. Anke Pilz, Holger Schneider und Sybille Tscherney.