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Auf der Seite http://geoinfo.ekhn.de/ekhn1/ können Sie über eine Suchfunktion Ihre Gemeinde mit geografischer Umgebung finden. Mit einem Klick zwischen "Ev." und dem Namen der Kirchengemeinde auf der Karte öffnet sich auch eine Statistik zum Gemeindeleben.


Live-Gottesdienste und Termine im TV und digitalen Medien

Gottesdienst / Digital zu Hause - 22.03.2020, Traisa
Digital zu Hause / Besinnung, Meditation - 22.03.2020, Gießen
Digital zu Hause - 22.03.2020, Frankfurt
Gemeinsam statt einsam / Digital zu Hause / Besinnung, Meditation - 22.03.2020, Bad Vilbel Massenheim
Digital zu Hause - 25.03.2020, zu Hause
Digital zu Hause - 29.03.2020, Fernsehen: ZDF / Mediathek
Digital zu Hause - 29.03.2020, Hungen
Gottesdienst / Digital zu Hause - 29.03.2020, Griesheim
Digital zu Hause - 29.03.2020, Ev. Philippus-Gemeinde
Digital zu Hause - 29.03.2020, Eschollbrücken und weltweit
Digital zu Hause - 05.04.2020, Eschollbrücken und weltweit
Digital zu Hause - 05.04.2020, Radio
Digital zu Hause - 09.04.2020, Eschollbrücken und weltweit
Digital zu Hause - 10.04.2020, zu Hause
Digital zu Hause - 10.04.2020, Eschollbrücken und weltweit
Digital zu Hause - 12.04.2020, zu Hause
Digital zu Hause - 12.04.2020, Eschollbrücken und weltweit
Digital zu Hause - 13.04.2020, zu Hause
Digital zu Hause - 19.04.2020, Eschollbrücken und weltweit

Weitere Angebote der "Kirche zu Hause"


   
 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Angesichts der Handlungsempfehlungen der Bundesregierung sowie der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau teilt das Evangelische Dekanat Büdinger Land mit:


Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau informiert auf der Webseite www.ekhn.de/corona über Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis. Der Dekanatssynodalvorstand und die Dekanin Sabine Bertram-Schäfer bitten alle Kirchengemeinden und haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden um Beachtung.

 

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in den kommenden Wochen geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!

 

****************

 

Dekanin Sabine Bertram-Schäfer informiert - Stand 2.04.2020

Liebe Brüder und Schwestern,

nach einem Gespräch der Dekan*innen Oberhessens mit der Kirchenleitung gibt es einige Informationen, die ich Ihnen gerne weitergeben möchte:

 

1.     Impulspost und Sonderbeilage in den Zeitungen

 

In der nächsten Woche wird die Impulspost von der EKHN verschickt. In seinem Brief an die Mitglieder unserer Kirche wird Kirchenpräsident Dr. Volker Jung auf die Coronakrise eingehen. Diese Post ist auch als Gruß zu Ostern zu verstehen. Darüber hinaus hat sich unsere Landeskirche an der Sonderaktion von Chrismon beteiligt. In allen Zeitungen wird in der nächsten Woche eine Sonderbeilage eingelegt. Ich habe Sie Ihnen bereits als pdf in der Anlage beigefügt.

 

Ebenfalls habe ich Ihnen eine biblische Reise zwischen Palmsonntag und Ostermontag als Anlage beigelegt. Diese war auf der Homepage der EKHN zu finden. Auf unserer Homepage finden Sie auch weitere Anregungen. https://www.dekanat-buedinger-land.de/

 

2.     Offene Kirchen

 

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass wir sehr behutsam mit unseren Offenen Kirchen gerade zu Ostern umgehen müssen. Wenn Sie auf die Offenen Kirchen hinweisen, dann geben Sie bitte einen weiten Zeitraum an (z.B. von 10 -18 Uhr) und weisen durch ein Hinweisschild an der Kirchentür auf die Vorsichtsmaßnahmen hin. Folgender Hinweis ist in der EKHN-Handreichung zu finden:

 

„Gegenwärtig ist das stille Gebet einzelner Menschen in Kirchen noch möglich. Dabei wird vorausgesetzt, dass Vorsichtsmaßnahmen wie der Abstand zu anderen Einzelnen strengstens eingehalten werden.  Wir bitten, die von Bund und Ländern verabschiedeten Leitlinien zu beachten, die besagen, dass in der Öffentlichkeit zu anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Wir empfehlen, diese Information am Eingang zur Kirche bekannt zu machen und darauf hinzuweisen, dass sich nur einzelne Personen im Kirchenschiff aufhalten dürfen.“

 

3.     Kreuzwege und Osterspaziergänge

 

Kreuzwege und Osterspaziergänge im üblichen Sinne sind in diesem Jahr nicht möglich, da es sich auch bei einer kleinen Gruppe um eine Versammlung handeln würde. Was möglich ist, ist ein vorbereiteter Stationenweg, der am Karfreitag individuell den ganzen Tag gegangen werden kann, oder in den Ostertagen an mehreren Tagen. Dann können die Menschen für sich entscheiden, wann sie gehen möchten und ob sie alleine oder zu zweit oder mit der Familie diesen Weg gehen möchten.

 

4.     Läuten am Karfreitag und Ostersonntag

 

Der Kirchenpräsident sprach in unserer Videokonferenz davon, dass am Karfreitag um 15 Uhr und am Ostersonntag um 12 Uhr geläutet werden sollte. Am Karfreitag um 15 Uhr auch nur mit der Totenglocke, am Ostersonntag kann die Osterfreude mit vollem Geläut ausgedrückt werden.

 

5.     Abendmahl zu Hause

 

In der Kirchenleitung kam die Frage auf, ob denn von zu Hause aus Abendmahl gefeiert werden kann. Dazu spricht die Kirchenleitung keine Empfehlung aus. Auch in unserer Kirche ist es so, dass nur ordinierte oder beauftragte Menschen das Abendmahl spenden dürfen. Auch in geschwisterlicher Verbundenheit mit unseren katholischen Geschwistern bittet die Kirchenleitung, dass wir uns daran halten.

 

6.     Rückmeldungen der Bürgermeister*innen

 

Auf meinen Brief an die Bürgermeister*innen haben sich bei mir viele Bürgermeister*innen zurückgemeldet. Die jeweiligen Rückmeldungen habe ich an Sie weitergeleitet. Nicht zurückgemeldet haben sich: Altenstadt, Büdingen, Glauburg, Schotten, Hammersbach und Reichelsheim. Falls die Bürgermeister*in sich bei Ihnen direkt gemeldet haben sollten, bitte ich Sie, mir die Rückmeldung zuzuschicken.

 

Zurückgemeldet haben sich: Echzell, Florstadt, Gedern, Grebenhain, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt und Ulrichstein.

 

 

7.     Honorarkräfte (Organisten, Chorleiter*innen)

 

Immer wieder taucht die Frage auf, ob und von wem die Honorarkräfte im Orgeldienst bezahlt werden sollen. Es gibt freie Organistinnen und Organisten, die auf diesen Verdienst angewiesen sind. Die Auskunft vom Kirchenpräsidenten und OKR Böhm lautete, dass es keine gesamtkirchlichen Mittel dafür geben werde, da die Gelder für den Zweck der Organistenbezahlung den Gemeinden ja zugewiesen seien. Deshalb kam die Empfehlung, der ich mich gerne anschließen möchte, dass die Organistinnen und Organisten auch dann bezahlt werden sollen, wenn die Gottesdienste ausgefallen sind. Ich finde es auch richtig, wenn die Kirchengemeinden jetzt nicht an der Coronakrise verdienen würden, weil sie die bereits im Haushalt eingestellten Gelder nicht verausgaben brauchen. Die Organist*innen müssten einen Antrag stellen (wie auch sonst üblich) und das Geld kann angewiesen werden. Organistinnen und Organisten, die dies nicht wollen, werden natürlich nicht bezahlt.

 

8.     Frage nach Pflichtkollekten

Es tauchte auch die Frage nach den Pflichtkollekten auf. Dazu hat sich die Kirchenleitung bisher noch keine Gedanken gemacht. Da die Institutionen, die im Kollektenplan bedacht werden, auf die Kollektengelder angewiesen sind, wird sich die Kirchenleitung spätestens nach der Krise dazu Gedanken machen.

 

9.     Hilfreiche Internetseiten

 

Schließlich möchte ich noch auf hilfreiche Internetseiten verweisen. Hier finden Sie viele Informationen und auch ganz praktische Hilfen.

 

https://www.zentrum-verkuendigung.de/das-zentrum/projekte-und-themen/corona-pandemie/

https://www.ekhn.de/service/massnahmen-gegen-corona/corona-virus-aktuelle-berichte-und-impulse.html

 

Mit einem Gebet, das derzeit auf der ganzen Welt gebetet wird, möchte ich schließen.

 

Gott, unser Vater,

durch deinen Geist sind wir miteinander verbunden im Glauben, Hoffen und Lieben.

Auch wenn wir in diesen Zeiten vereinzelt sind: Wir sind Teil der

weltweiten Gemeinschaft deiner Kinder.

Lass wachsen unser Vertrauen in deine Nähe und in die Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern.

Die erkrankt sind, richte auf.

Mache leicht die Herzen der Einsamen.

Den Verantwortungsträgern gib Weisheit und Mut.

Stärke die Frauen und Männer im medizinischen Dienst.

Unseren Geschwistern in der weltweiten Kirche stehe bei.

Uns allen schenke Ideen, unserer Verbundenheit Ausdruck zu geben.

 

Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!

 

Segne uns, o Herr! Deine Engel stell um uns! Bewahre uns in deinem Frieden ewiglich!

 

Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!

 

Amen.

 

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie behütet und gesund,

 

Sabine Bertram-Schäfer

 

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Informationen des Krisenstabes der EKHN zur Kar- und Osterwoche - 2.04.2020
200402 Information zur Karwoche und Oste
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Dekanin Sabine Bertram-Schäfer informiert - Stand 18.03.2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

viele Fragen gehen bei uns ein und Informationen aus einzelnen Gemeinden. Ich möchte die Fragen gerne beantworten und die neusten Informationen weitergeben.

 

Beerdigungen

Viele Fragen drehen sich um das Thema „Beerdigungen“. Deshalb möchte ich dazu einige Anweisungen aussprechen.

Trauergottesdienste geschehen nur noch am offenen Grab, nicht mehr in der Kirche und auch nicht in den Trauerhallen. Beerdigungen sind auch nur noch im engsten Familienkreis möglich (Verwandte 1. Grades: Ehepartner, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister). Die Anzahl spielt sich zur Zeit zwischen 15 und 25 ein. Wenn es seelsorgerliche Gründe gibt, die eine andere Entscheidung notwendig machen, dann liegt es in der seelsorgerlichen Verantwortung der Pfarrer*innen.

Manche Bestatter stellen keinen Sandeimer mehr zur Verfügung, da sie verhindern wollen, dass viele Menschen die Schaufel anfassen. Die liturgische Formel zum Erdwurf kann auch ohne die Handlung erfolgen.

 

Aussegnungen

Zum Thema „Aussegnungen“ erreichten mich auch Fragen. Eine Aussegnung im häuslichen Umfeld ist möglich. Bei der Aussegnung sollten neben Pfarrer*in nur noch 1-2 Personen im Zimmer anwesend sein. In den Krankenhäusern und Altenheimen gelten die Vorschriften der Einrichtungen.

 

Konfirmationen

Die Frage, wann die Konfirmationen, die im Mai stattfinden, abgesagt werden sollen, erreichen mich immer wieder. Deshalb möchte ich für das Dekanat Büdinger Land eine einheitliche Vorgehensweise vorschlagen und alle Konfirmationen vor den Sommerferien absagen. Das hat den Vorteil, dass die Konfirmationen für den Herbst neu geplant werden können.

 

Offene Kirchen

Dieses Thema ist noch nicht abschließend geklärt. Die Kirchenleitung ist hier mit dem Behörden noch im Gespräch. Bitte informieren Sie sich über die EKHN-Internetseite oder über den Newsticker +++ Corona +++ EKHN https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/newsticker-ekhn-und-corona.html

 

Regelmäßiges Gebet mit Kerze im Fenster um 19 Uhr

In manchen Gemeinden wird es bereits praktiziert. Jeden Abend um 19 Uhr läuten die Glocken und die Menschen stellen eine Kerze ins Fenster. Das ist ein Zeitfenster für ein freies Gebet oder für ein Vaterunser. Die Kerzen können von anderen wahrgenommen werden und Gemeinschaft verdeutlichen. Sie sind herzlich eingeladen, dieses Zeichen gemeinsam in unserem Dekanat umsetzen.

 

Seelsorge:

Für Krankenhaus und Altenheimen gelten die Vorschriften aus den Einrichtungen. Die meisten Altenheime und auch die Kliniken untersagen derzeit Besuche. Pfarrerinnen und Pfarrer sind auch weiterhin telefonisch erreichbar bzw. rufen bei Benachrichtigungen zurück. Seelsorge wird derzeit eine Telefonseelsorge.

Das betrifft auch die älteren Menschen in den Gemeinden. Jetzt ist die Gelegenheit, sie anzurufen und zu fragen, wie es Ihnen geht, wie Sie die Situation der Isolation verkraften und ob sie konkrete Hilfe brauchen (z.B. beim Einkaufen oder anderen Botengängen). Dazu könnten auch Konfirmanden oder Jugendliche bereit sein.

 

Gottesdienste:

Nachdem nun auch die Bundesregierung Versammlungen in Kirchen verboten hat, dürfen wir bis nach den Osterferien keine Gottesdienste abhalten. https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressemitteilungen/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934?fbclid=IwAR0W0Cm_m8FXFdIUXoRIzRV2jCr4Mz37wcbG7tCpvAF6eMelnFDiiMydyac

 

Die EKD hat auf ihrer Homepage Informationen zu „Kirche von zu Hause – Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona“ eingestellt. Vielleicht finden Sie hier gute Anregungen für Möglichkeiten des Gebets, der Andacht. https://www.ekd.de/kirche-von-zu-hause-53952.htm?fbclid=IwAR1SNqKmTgtEuASvYVbKhTjFxF-XE-jAeKVFzFFrJM4jOWjd3IvBP1HG13A#

 

Auf der Homepage des Zentrums Verkündigung finden Sie ebenfalls Anregungen. https://www.zentrum-verkuendigung.de/das-zentrum/projekte-und-themen/corona-pandemie/

 

Taufen, Hochzeiten und Jubelhochzeiten

Auch diese Gottesdienste können derzeit nicht stattfinden. Nehmen Sie bitte Rücksprache mit Ihrer Pfarrerin / Ihrem Pfarrer und vereinbaren Sie, sofern absehbar, einen neuen Termin.

 

Verwaltung im Dekanat

Im Dekanat gibt es in der Verwaltung nur noch eine Notbesetzung. Wir versuchen Vieles im Homeoffice zu bearbeiten. Telefonisch ist das Dekanat vormittags von 9.00 – 12.00 Uhr von Montag bis Donnerstag zu erreichen (06043-80260).

 

Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen und mit dazu beitragen, dass das Virus sich nur noch sehr langsam ausbreiten wird.

 

Ein Gebet möchte ich Ihnen am Schluss mit auf den Weg geben:

 

Gott, wir bitten dich:

Lass uns erkennen,

wie wir dir dienen können,

was heute unsere Aufgabe ist.

Schaffe Ordnung in aller Unordnung

Und Ruhe in aller Unruhe.

Amen.

 

Bleiben Sie behütet!

 

Herzliche Grüße Ihre Dekanin Sabine Bertram-Schäfer

****************

 

Hinweise für Beschäftigte in der EKHN zum Umgang mit der Corona-Infektion

Dringende Handlungsempfehlungen zum Corona Virus- (Stand: 13. März 2020)

 

Die weitere Ausbreitung des Corona-Virus ist eine schwerwiegende Bedrohung. Es ist mittlerweile sehr deutlich, dass es nicht nur darum geht, Einzelne zu schützen. Gemeinsam müssen wir alles tun, um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Das ist nötig, um eine ausreichende Versorgung für alle Erkrankten zu gewährleisten. Deshalb muss alles getan werden, um Situationen zu vermeiden, die Infektionen begünstigen. Das Virus kann sich vor allem dann weiter verbreiten, wenn viele Menschen zusammenkommen. Da wir als Kirche immer wieder Menschen in Gottesdiensten, Veranstaltungen und in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind. Das sind in der gegenwärtigen Bedrohung Menschen mit Vorerkrankungen und alte Menschen, aber selbstverständlich auch alle anderen.

 

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt deshalb Handlungsempfehlungen für Kirchengemeinden, Dekanate und Einrichtungen und bittet dringend, diese zu beachten. Die Handlungsempfehlungen werden von einem eingesetzten Krisenstab der Lage entsprechend fortlaufend aktualisiert.

 

Aktuelle Informationen finden sich im Internet hier: www.ekhn.de/corona

 

Individuelle Fragen bezüglich Verhalten und Planung im Rahmen kirchlicher Arbeit können an die zentrale E-Mail-Adresse corona@ekhn.de gerichtet werden.

 

Weitere Hinweise zum Umgang mit der Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus finden Sie auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: bzga.de.

 

Generelle Linie: Verzicht auf Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen, zu denen Menschen auf engem Raum zusammenkommen, bergen das Risiko, dass Viren übertragen werden und anschließend in neue Kreise der Bevölkerung gelangen. Dies gilt umso mehr für Veranstaltungen, zu denen Menschen überregional anreisen. Deshalb empfehlen wir eine grundsätzliche Absage aller Veranstaltungen anhand der folgenden Kategorien:

 

Öffentliche Veranstaltungen

Gemäß Erlass des Hessischen Sozialministeriums und der Empfehlung der rheinland-pfälzischen Landesregierung sind öffentliche Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmer*innen abzusagen. Auch andere öffentliche Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmenden sollen abgesagt werden (z.B. Konzerte und Konferenzen).

 

Interne Veranstaltungen

Auch bei internen Veranstaltungen ist kritisch zu prüfen, ob diese unbedingt notwendig sind, oder ob auf sie verzichtet werden kann (z.B. Gemeindekreise, Chorproben, Sitzungen, Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Reisen).

 

Gottesdienste

Gottesdienste haben eine wichtige seelsorgliche Funktion. Sie können nach unserer Einschätzung zurzeit weiterhin stattfinden, sofern es die örtlichen Bedingungen erlauben. Bei der Entscheidung sind folgende Kriterien zu beachten:

 

* Anweisungen und Empfehlungen örtlicher Behörden sind zu befolgen.

 

* Gibt es in der Nähe bekannte Infektionsfälle?

 

* Können die Teilnehmenden im Gottesdienstraum den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1 Meter einhalten?

 

* Kann das Risiko durch Maßnahmen minimiert werden (z.B: durch gutes Lüften und Desinfizieren)?

 

In der Liturgie soll auf körperliche Nähe und direkten Kontakt verzichtet werden. Dies betrifft insbesondere den Friedensgruß, den Handschlag sowie das Austeilen von Gesangbüchern. Wo möglich, können Streaming-Angebote oder On-Demand-Angebote (Audio und / oder Video) gemacht werden. Auch Fernseh- und Rundfunkgottesdienste können in dieser Zeit eine Alternative sein.

 

Vorerst Verzicht auf das Abendmahl

Es wird empfohlen, bis auf Weiteres auf die Feier des Abendmahles zu verzichten. Für die Karwoche und Ostern werden aktuelle Empfehlungen entsprechend der dann gültigen Lage gegeben. Hausabendmahle sollten im Rahmen der Seelsorge weiterhin möglich sein.

 

Vorstellungsgottesdienste und Konfi-Freizeiten 

Vorstellungsgottesdienste und Konfi-Freizeiten, die in den nächsten Wochen geplant sind, sollen abgesagt werden. Ob und wann sie wieder möglich sind, hängt von der Entwicklung der Pandemie ab.

 

Konfirmationsgottesdienste

Wie mit den Konfirmationsgottesdiensten umzugehen ist, wird derzeit geprüft. Es ist damit zu rechnen, dass auch die Konfirmationen verschoben werden müssen. Eine Empfehlung folgt bis spätestens 20. März.

 

Jubiläen, Verabschiedungen, Amtseinführungen, Ordinationen

Sofern geplant ist, Jubiläen, Verabschiedungen, Amtseinführungen und Ordinationen in einem öffentlichen Rahmen zu feiern, sollen sie verschoben werden.

 

Tauf-, Trau- und Bestattungsgottesdienste

Auch bei Tauf-, Trau- und Bestattungsgottesdiensten muss der Schutz der Teilnehmenden im Vordergrund stehen. Vor Ort ist zu prüfen: Gibt es eine vertretbare Form, bei der die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden können? Bei Bestattungen kann durch eine Feier unter freiem Himmel die Ansteckungsgefahrverringert werden.

 

Kindertagesstätten und kirchliche Schulen

Kindertagesstätten und kirchliche Schulen halten sich an die Vorgaben der Schulämter und ggf. des zuständigen Gesundheitsamtes.

 

Häusliche Besuche

Bei persönlichen Kontakten im Rahmen der Seelsorge geht es darum, Begleitung zu gewährleisten und das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Empfehlungen zur konkreten Umsetzung für Hausbesuche, Besuchsdienste und Besuche in Heimen werden derzeit erarbeitet. Bei Besuchen in Seniorenheimen soll vorher mit der Hausleitung geklärt werden, in welchem Rahmen Kontakte möglich sind.

 

Alle sind in der Verantwortung

Ehrenamtliche sind wie Hauptamtliche in der Pflicht, das Corona-Virus nicht weiterzutragen. Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder mit Infizierten oder mit Personen aus einem Risikogebiet in Kontakt war, soll Gottesdienste und andere Veranstaltungen für zwei Wochen nicht besuchen.

 

Geistliche Herausforderung

Die Corona-Pandemie ist eine große Belastung für viele Menschen, für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Die große Infektionsgefahr zwingt uns zu sehr schmerzlichen Maßnahmen. Uns liegt daran, Menschen so zusammenzubringen, dass sie miteinander gestärkt werden – durch das Hören auf Gottes Wort, durch Gesang, Gebet, Gespräch und darin, dass sie aneinander Anteil nehmen und sich gegenseitig unterstützen. Jetzt ist es geboten, vielfach Abstand voneinander zu halten, wo es doch gerade in solchen Zeiten auch schützende und anteilnehmende Gemeinschaft braucht. Es geht deshalb auch darum, die Notwendigkeit, dass wir einander schützen, als gemeinschaftliches Handeln zu begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Und es geht darum, auch in den Zeiten des Abstands voneinander, Formen zu suchen und zu pflegen, in denen wir miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab.

 

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20-03-13 Handlungsempfehlungen Corona Vi
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Aus Verantwortung für das Leben eindringlicher Appell von Leitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Coronavirus: Evangelische Kirche will Veranstaltungen bis auf Gottesdienste einstellen

13.03.2020

(Darmstadt/ekn) - Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihre Gemeinden und Einrichtungen am Freitag (13. März) eindringlich gebeten, ab sofort alle Publikumsangebote bis auf Weiteres einzustellen. Die Kirchenleitung schlägt in einem Rundschreiben mit Verweis auf die hohe Verantwortung für die Gesundheit und das Leben anderer umfassende Maßnahmen vor. „Die generelle Linie ist: Verzicht auf Veranstaltungen". Dazu gehörten etwa kirchenmusikalische Konzerte ebenso wie Gemeindekreise oder Freizeitfahrten.

 

Sonderfall Gottesdienste

Eine Ausnahme bilden dem Schreiben nach aktuell nur Gottesdienste. Sie besäßen eine wichtige seelsorgliche Funktion. Deshalb könnten sie nach Prüfung der örtlichen Situation und unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen wie beispielsweise genügend Sitzabstand noch stattfinden. Generellen Veranstaltungsverboten von örtlichen Behörden soll auf jeden Fall gefolgt werden. Auf das Abendmahl soll zurzeit verzichtet werden. Große Festgottesdienste sollen nicht stattfinden.  Wie mit den bevorstehenden Konfirmationsgottesdienste und den Gottesdiensten in der Karwoche und am Osterfest umgegangen werden soll, wird in den kommenden Tagen geklärt. Für das Wochenende wurden bereits erste Ordinationsfeiern abgesagt, bei denen Pfarrerinnen und Pfarrer in den Dienst eingeführt werden. Die Evangelische Akademie in Frankfurt kündigte an, ab Montag für das Publikum zu schließen.

 

Große Mitverantwortung

Als Gründe für die umfassenden Handlungsrichtlinien nennt das Schreiben die große Mitverantwortung der evangelischen Kirche dafür, sich gegen die Verbreitung von Erkrankungen mit Covid-19 einzusetzen. „Da wir als Kirche immer wieder Menschen in Gottesdiensten, Veranstaltungen und in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind." Das Rundschreiben schließt mit dem Appell: „Es geht darum, die Notwendigkeit, dass wir einander schützen, als gemeinschaftliches Handeln zu begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Und es geht darum, auch in den Zeiten des Abstands voneinander, Formen zu suchen und zu pflegen, in denen wir miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab."

 

Für Mitarbeitende und Verwaltungseinrichtungen wird es noch gesonderte Anweisungen geben.

 

Fortlaufend aktualisierte Informationen zum Thema Coronavirus und EKHN auf der Sonderseite im Internet:

 

www.ekhn.de/corona

 

Sie wollen einen Gottesdienst im Fernsehen oder im Rundfunk mitfeiern? Übersichten zu diesen Angeboten finden Sie hier:
www.zdf.fernsehgottesdienst.de
www.kirche-im-hr.de

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Für Interessierte

Anleitung und entsprechende Hinweise, um Andachten, Gottesdienste, Predigten und Gebete selbst über die sozialen Netzwerke live zu streamen.

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Kirche zuhause

Streaming von Gottesdiensten und Andachten – so geht’s

Von Peter Bernecker - 18.03.2020

 

Sonntags bleibt die Kirchentür geschlossen – wegen der Corona-Pandemie. Aber viele Menschen würden dennoch gerne einen Gottesdienst erleben, von zuhause aus und am liebsten aus der eigenen Gemeinde. Internet-Plattformen wie Facebook, Instagram (IGTV) und Youtube machen’s möglich. Hier ein paar Tipps.

Update in Sachen Streaming GEMA (sehr erfreulich )

Die EKD stellt aktuell (Stand 19.3.2020) folgendes fest:
YouTube / Social Media Plattformen
Das Hochladen von urheberrechtlich geschützten Musikwerken auf diesen Plattformen sowie das Streaming oder der Download dieser Werke ist über die bestehenden Verträge mit den entsprechenden Betreibern abgegolten.
Auf die Kirchengemeinden kommen somit keine Kosten zu.
Eigene Homepage / Website
Die GEMA hat sich entschlossen, für die Zeit, in der die Gottesdienste nicht vor Ort durchgeführt werden können, die Nutzung von urheberechtlich geschützten Musikwerken im Rahmen des Streamings oder des Downloadens über die Kirchengemeinde-eigenen Websites durch die bestehenden Pauschalverträge als abgegolten zu betrachten.
Die Art der Musikwiedergabe, live durch den Organist oder durch Tonträger, ist dabei unerheblich.
Einstellen bzw. Einblenden von Noten und Liedtexten im Internet
Mit der VG Musikedition haben wir vereinbart, dass für den Zeitraum von sechs Monaten der Pauschalvertrag zwischen der VG Musikedition und uns dahingehend erweitert wird, dass die Berechtigten das Recht erhalten, Lieder/Liedtexte im Zusammenhang mit der zeitgleichen und zeitversetzten (max. 72 Stunden) Übertragung von Gottesdiensten, anderen kirchlichen Veranstaltungen gottesdienstlicher Art sowie sonstigen gemeindlichen, nicht-kommerziellen Veranstaltungen zugänglich zu machen. Dieser Vertrag gilt für sechs Monate, also in etwa bis Mitte September. Sie haben damit die Rechtssicherheit, wenn Sie den Gemeindegliedern Noten und Liedtexte online zur Verfügung stellen. Rechtssicherheit über den Zeitraum von 72 Stunden hinaus besteht unabhängig davon für gemeinfreie Werke.
Bitte beachten Sie, dass diese Erweiterung die von der VG Musikedition wahrgenommenen Rechte betrifft. Bei Einzelverträgen mit anderen Rechteinhabern muss eine Regelung separat gefunden werden.
Stand: 19. März 2020

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Korona und Glaube - erste persönliche Annäherungen

 

von Stephan Krebs

 

(Stand: 13. März 2020)
Ich reibe mir die Augen – nein: Das soll ich ja nicht, wegen der Ansteckungsgefahr. Aber ich muss es – zumindest mein geistiges Auge, denn wir erleben, wie unser Alltag im Stundentakt immer weiter aus den Fugen gerät. Pläne, die zum Teil langfristig und bedeutsam sind, fallen in sich zusammen. Auf manche wie ein Konzert oder einen Urlaub hat man sich monatelang gefreut. Manche wie runde Geburtstage, Hochzeiten und Konfirmationen – sind einmalig und damit unwiederbringlich. Verloren!

 

Alltägliche Gewohnheiten wie das Begrüßen muss man um-trainieren. Dinge wie die Leidenschaft für den Fußball, die für manche wirklich wichtig sind, ja vielleicht sogar ein Stück ihrer Identität ausmachen, soll man von jetzt auf gleich aufgeben. Und niemand weiß, wie lange. 

 

Corona-Virus

Corona-Virus: Maßnahmen, Infos, Aktuelles

Foto: Peter Bernecker /ekhn
Foto: Peter Bernecker /ekhn

 

 

--> ekhn.de: Aktuelle Infos zum Thema Coronavirus (wird laufend aktualisiert)

 

12-03.2020 

 

In Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Anzahl der Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, leicht gestiegen. Die EKHN mit ihren Kirchengemeinden und Einrichtungen setzt alles daran, weitere Infektionen zu verhindern.

 

Die EKHN informiert über Maßnahmen, damit in Gottesdiensten, Kindertagesstätten, aber auch in Einrichtungen der Diakonie das Infektionsrisiko minimiert wird.

   

Dabei ruft sie dazu auf, sich an die Anweisungen der zuständigen Gesundheitsbehörden zu halten. Zudem hat die EKHN auch vorbeugende Maßnahmen veröffentlicht, um das Infektionsrisiko in Gottesdiensten zu minimieren. Die Kirche äußert auch ihre Sorge für die Kranken. Deshalb können Betroffene und Angehörige um ein seelsorgerliches Gespräch bitten. Christinnen und Christen werden gebeten, die Kranken, die Angehörigen, die Menschen in den Gesundheitsdiensten und die Besorgten in Ihre Gebete einzuschließen.

 

Grundsätzliche Infos für alle 

 

Infektionen vorbeugen - 10 wichtige Hyienetipps (PDF)
Hygienemaßnahmen des Robert Koch Instituts (PDF)
Checkliste für die Versorgung im Nofall (PDF)
Hotline des Bundesgesundheits-Ministeriums: 030-346 465 100
Hotline der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: 116 117

 

ekhn.de: Aktuelle Infos zum Thema Coronavirus (wird laufend aktualisiert)


04. September 2020 - Schöpfungstag

 

Mit dem Schöpfungstag am ersten Freitag im September beginnt in jedem Jahr die Schöpfungszeit, in der wir in besonderer Weise eingeladen sind, uns für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen.

 

In diesem Jahr lautet das Motto: 

Quelle: dioxin/photocase.de
Quelle: dioxin/photocase.de

 

WEINklang   -         wEINklang    unter diesem Motto wird der diesjähriger Schöpfungstag, am Freitag, den 04. September 2020, begangen.

 

Im Materialheft zur Ausgestaltung des diesjährigen Schöpfungstags heißt es dazu:

 

Fast unwillkürlich lassen sich die Gedanken zu Christus leiten, dem wahren Weinstock, und Gott Vater, dem Weingärtner (Joh 15,1). Die Christusgläubigen sind die Reben am Weinstock, durch den sie reiche Frucht bringen können und sollen (Joh 15,5). Die Menschen sind also keineswegs Beobachter eines statischen Stilllebens, sondern selbst Teil eines aktiven Geschehens. Dieses für den christlichen Glauben zentrale Motiv steht für ein lebendiges Zusammenwirken von Gott und Mensch in der Schöpfung. Anders als im Wirtschaftswachstum, das nicht selten um jeden Preis erstrebt wird, ergeht der Auftrag an den Menschen, geistig zu wachsen im Bewusstsein um den Wert aller Dinge und um ihren Bezug zum Schöpfer und zur gesamten Welt.

 

(w)einklang, das Motto des diesjährigen ökumenischen Tags der Schöpfung, greift diesen Gedanken auf. Es erinnert uns daran, unser Handeln in Einklang mit dem Auftrag Gottes zu bringen und für die Erde als Haushalter zu sorgen, im Einklang mit der Schöpfung und allen Menschen zu leben und zu handeln.

 

Christen glauben an Gott, den Schöpfer. Den Raubbau an der Natur sehen sie mit Sorge. Deshalb empfehlen die europäischen Kirchen in der Charta Oecumenica, „einen ökumenischen Tag des Gebets für die Bewahrung der Schöpfung in den europäischen Kirchen einzuführen“. Die ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) in Deutschland hat diese Empfehlung umgesetzt und einen ökumenischen Tag der Schöpfung eingeführt. In den Gemeinden kann der Schöpfungstag auch an einem anderen Tag innerhalb des Zeitraums vom 1. September bis 4. Oktober gefeiert werden.

 

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Materialheft mit einem Gottesdienstentwurf und vielen zusätzlichen Anregungen, den Schöpfungstag bzw. die Schöpfungszeit in den Kirchengemeinden zu gestalten.

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Materialheft Schöpfungstag 2020 ACK_TdS_
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20-03-30 Schöpungstag 2020 Info Material
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Herzliche Einladung

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Dekanatssynode tagte in Nidda

Begegnen, begeistern, beteiligen

29.02.2020

(Nidda/gho) – Das Dekanat als weiter, geöffneter Raum, in dem die Menschen sich begeistert über ihr Leben, ihren Glauben und ihre Wünsche und Vorstellungen austauschen und Gemeinschaft erleben und gestalten können: Dieses Bild von Kirche haben die Verantwortlichen des Evangelischen Dekanats Büdinger Land während ihrer Frühjahrssynode den  rund 100 anwesenden Kirchenparlamentariern präsentiert. „Wir wollen Begegnungsräume eröffnen, die sowohl Bewährtes erhalten sollen, aber gleichzeitig auch Neues ermöglichen werden. Wir wollen uns begeistern lassen und offenere Formen des Miteinanders sollen dazu einladen, sich von Gott, der Botschaft Jesu und den Aktivitäten in den 77 Gemeinden des Dekanats berühren zu lassen.“




wir-kaufen-anders.de

 

"Wir kaufen anders" ist ein Angebot der Ev. Landeskirche in Baden, der Erzdiözese Freiburg, der Ev. Landeskirche in Hessen und Nassau, der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck und der Ev. Kirche im Rheinland zur Förderung der öko-fair-sozialen Beschaffung in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Hier finden Sie viele Informationen, Anregungen und Beispiele, wie ein nachhaltiges Einkaufen gelingen kann.

 

Auf der Seite finden Sie zudem Gemeindebriefvorlagen zu Themen wie "Faire nachhaltige Kleidung" "Nachhaltige Ernährung" , "Nachhaltige Mobilität" oder "Klimaschutztipps Heizperiode"

 

Darüber hinaus bieten die verschiedenen Landeskirchen und Diözesen Ihnen Angebote vor Ort.

 

wir-kaufen-anders.de

 

Angebot in der EKHN

 

Beratung aller Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) rund um den nachhaltigen Einkauf. Sie erhalten Anregungen, wie eine ökologische, faire und soziale Beschaffung in einer Kirchengemeinde bzw. Einrichtung aussehen und wirtschaftlich umgesetzt werden kann


25.01.2020

(Nidda-Wallernhausen/gho) - „Der Dienst des Prädikanten oder des Lektors ist ein eigenständiges Amt der Verkündigung in unserer Kirche. Frauen und Männer legen vor dem Hintergrund ihrer Lebenserfahrung das Wort Gottes aus. Somit bereichern sie die öffentliche Verkündigungsarbeit in den Gemeinden. Sie halten eigenverantwortlich Gottesdienste und predigen, feiern das Abendmahl und vollziehen Amtshandlungen wie die Taufe.“ Mit diesen Worten umschrieb Propst Matthias Schmidt im Rahmen eines besonderen Gottesdienst in der evangelischen Kirche im Niddaer Ortsteil Wallernhausen die künftige ehrenamtliche Tätigkeit von elf Prädikanten aus den Dekanaten Büdinger Land, Dreieich, Hochtaunus, Lich, Frankfurt und Gießen, die nach zweijähriger Ausbildung in ihr Amt eingeführt wurden.


2020: Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien

Anmeldung ist online auf www.ejbl-erleben.de möglich, oder über das Anmeldeformular in der Broschüre.

 


Webinar: Fundus - die Bilderdatenbank der EKHN

24.01.2020
Für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der EKHN, ihrer Gemeinden und Einrichtungen bietet FUNDUS publizierfähige Bilder für unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten (Print, Online). Das kostenfreie Bildmaterial steht in verschiedenen Auflösungen zum Download zur Verfügung. Die Urheber- und Nutzungsrechte liegen bereits vor, so dass alle Bilder in der kirchlichen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden dürfen – unter Angabe des jeweiligen Bildnachweises. Regelmäßige Themenpakete erleichtern die Öffentlichkeitsarbeit: Zu den Feiertagen im Kirchenjahr werden komplette Themenpakete zusammengestellt. Wenn Sie eine Webseite im FacettNet nutzen, können Sie die Bilder aus FUNDUS dort direkt in das Backend laden und auf Ihren Seiten einbinden. Im Webinar erläutern wir die Struktur und Funktionsweise von FUNDUS und informieren über alle rechtlichen Voraussetzungen, die beim Upload von Bildern und bei der Verwendung der Bilder zu beachten sind

 

 

 

Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)

 



Corona-Krise: Auch der Jugendkirchentag der EKHN wird abgesagt

 Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau hat entschieden: Die christliche Großveranstaltung, die von 11. bis 14. Juni 2020 hätte in Wiesbaden stattfinden sollen, wird bis auf weiteres abgesagt. Die Arbeitsstelle Jugendkirchentag prüft derweil, welche geplanten Programmformate online umsetzbar sind.

 

„Auch wenn wir derzeit noch nicht sagen können, wie die Lage im Juni sein wird, hat die Kirchenleitung sich zu diesem schweren Schritt entschlossen, um bei dieser Großveranstaltung mit erwarteten 4.000 bis 5.000 Teilnehmer*innen vor möglicher Gefährdung zu schützen“, so Gernot Bach-Leucht, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die Verantwortlichen möchten nun in den kommenden Wochen prüfen, ob eine Neuausrichtung in Wiesbaden 2022 möglich ist.

 

Die Stadt Wiesbaden mit Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende bedauern die Entscheidung, geben aber den Verantwortlichen Rückenwind: „Wiesbaden hätte sich sehr gern als guter Gastgeber gezeigt. Angesichts der aktuellen Ereignisse danke ich den Verantwortlichen sehr für ihre gewissenhafte Entscheidung. Ich glaube, dass sie richtig ist – im Sinne der Sicherheit und Gesundheit der Menschen. Alle, die sich schon mit viel Herzblut für das Projekt engagiert haben ein herzliches Dankeschön.“

 

Viele Akteur*innen und eine digitale Hoffnung

„Es bricht mir das Herz, diese Nachricht allen Akteur*innen mitzuteilen“, so Projektleiterin Conny Habermehl. „Für uns als Team ist es ein schwerer Schlag, aber auch für die zahlreichen Ehren- und Hauptamtlichen, die schon so viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitungen investiert haben. Ich hoffe, dass sie ihre Ideen und Entwürfe in den Dekanaten und Gemeinden umsetzen können.“

 

Die Mitarbeitenden der Arbeitsstelle Jugendkirchentag prüfen derweil, welche Formate aus dem Programm 2020 online präsentiert und durchgeführt werden können, „damit wenigstens einige Programmideen nicht umsonst waren.“ Der Jugendkirchentag lebt von der Mitarbeit von über 300 Ehrenamtlichen und vielen Hauptamtlichen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

 

Deutschlandweit einzigartiges Format

4.000 bis 5.000 junge Gäste wurden am diesjährigen Fronleichnamswochenende bei dem deutschlandweit einzigartigen Ereignis erwartet. Unter dem Motto „WI(r) verändern die Welt. Bist du dabei?“ wollte der 10. Jugendkirchentag der EKHN ein jugendpolitisches Zeichen setzen. Themen wie Nachhaltigkeit, Ehrenamt, Ökumene und digitale Glaubenswege sollten Jugendliche und junge Erwachsene dazu bewegen, Gemeinschaft und Ihren Glauben zu feiern. Auf dem besonderen Kirchentag, der alle zwei Jahre in einer anderen Stadt wiederkehrt, können Teilnehmende die Evangelische Kirche neu entdecken und neben Sport, Partys und Spielen über Gott und die Welt diskutieren.

 

Weitere Informationen und Fragen zu bereits getätigten Anmeldungen unter info@good-days.de.


Dekanatssynode Büdinger Land beschließt Sollstellenplan

Werben um Zusammenarbeit der Kirchengemeinden

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

28.09.2019

(Ortenberg / Region/gho) – Auf ihrer Herbsttagung im Bürgerhaus Ortenberg hat die Dekanatssynode des Evangelischen Dekanats Büdinger Land die Umsetzung der Reduzierung der bislang 40,5 Gemeindepfarrstellen um drei Stellen bis zum Jahr 2024 beschlossen. Grundlage der Entscheidung bildete ein Konzept des Synodalvorstandes (DSV), das dem aus 134 Gemeindevertretern bestehenden Kirchenparlament weitestgehend schon im Rahmen der Frühjahrssynode im März vorgestellt worden war.


Unser Jahresthema 2020

"Schöpfung bewahren - gemeinsam für unser Haus Erde handeln"

Nidda, im September 2019

Foto: Kai G. Fuchs
Foto: Kai G. Fuchs

Unser Dekanat und seine Kirchengemeinden zeichnen sich durch eine Vielfalt von Bereichen mit unterschiedlichen Menschen und ihren Aktivitäten aus. Mit einem jährlich wechselnden Jahresthema wollen wir von nun an ein verbindendes und kreatives Element schaffen, um so das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dekanat zu fördern.

 

„Schöpfung bewahren – gemeinsam für unser Haus Erde handeln“ – unser Jahresthema 2020

 

Mit dem gewählten Thema eröffnen sich in unseren Augen vielfältige und impulsgebende Möglichkeiten für unsere gemeinsame Arbeit im kommenden Jahr und darüber hinaus.

Im Vorfeld der Festlegung des Jahresthemas hat sich der Synodalvorstand eingehend damit befasst, wie wir unserer Verantwortung bei Klima- und Umweltfragen gerecht werden können. Als Zusammenschau der Überlegungen ist ein Positionspapier entstanden, das wir Ihnen ans Herz legen wollen.

Was in dieser Positionsbeschreibung (s. U.) vielleicht noch fern und abstrakt klingen mag, wollen wir mit Leben füllen. Auf unserer Dekanatshomepage haben wir eine Rubrik eingeführt, die das Jahresthema begleitet. (Link zum Jahresthema). Dort werden mit der Zeit „Best Practice“-Beispiele ebenso zu finden sein wie Materialien für Gottesdienste, Buchvorstellungen oder Anregungen für Aktionen sowie ein Diskussionsforum. 

   

Wir laden Sie und ihre Kirchengemeinde herzlich ein, Ihre Aktivitäten mit dem Jahresthema zu verknüpfen und uns diese mitzuteilen, damit auch andere motiviert werden.

Ideen und Vorschläge im Rahmen des Jahresthemas können Sie gerne heute schon Rita Stoll (Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung) unter rita.stoll@dekanat-buedinger-land.de oder unter 06043-802614 mitteilen. Eine Arbeitsgruppe wird weitere Ideen sammeln und Ihnen zur Verfügung stellen.  

 

„Suchet der Stadt Bestes, des Landes auch und der Welt, der Zeit, in der ihr lebt.“ (nach Jeremia 29,7)

 

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Ein Angebot der evangelischen Erwachsenenbildung in der EKHN

Die Funktionen des Smartphone erlernen

SMARTphone ENTDECKEN ist eines der digitalen Bildungsangebote der evangelischen Erwachsenenbildung in der EKHN. Tobias Albers-Heinemann zeigt Ihnen in diesem Video, was Sie auf der Website www.smartphone-entdecken.de erwartet und wie Sie selbst aktiv teilnehmen können.


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Gemeinde-Leitfaden erschienen - Internet-Seminare vor Start in EKHN

Evangelische Kirche veröffentlicht Orientierungshilfe gegen Populismus

(Darmstadt/ekhn) -  Angesichts europaweit zunehmender populistischer Tendenzen und aufgrund zahlreicher Nachfragen aus Gemeinden hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) am Dienstag (15. Januar) eine Orientierungshilfe zum Umgang mit Rechtspopulismus veröffentlicht. Zielgruppe des Leitfadens sind vor allem Kirchenvorstände, die sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen oder sich aufgrund konkreter Vorkommnisse vor Ort damit auseinandersetzen müssen. Die kompakte Handreichung beschreibt zunächst Merkmale des Populismus, zeigt theologische Perspektiven zur Auseinandersetzung auf und gibt kirchenrechtliche Hinweise für mögliche Konfliktsituationen.

 

Respekt entgegenbringen

 

In dem Papier tritt die hessen-nassauische Kirche aufgrund biblischer Grundüberzeugungen und der Erfahrung aus dem Nationalsozialismus klar für eine offene Gesellschaft ein, die sich an „Vielfalt, Verschiedenheit und Toleranz orientiert“. Dazu gehöre auch, „die Meinungsfreiheit aller Menschen und die Würde jeder Person“ zu achten. Deshalb sei es nötig, „Position gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und die Ausgrenzung Andersdenkender“ zu beziehen. Gleichzeitig sieht die Orientierungshilfe die evangelische Kirche aber auch in der Pflicht, eine „doppelte Grundhaltung“ einzunehmen. So müssten einerseits populistische Aussagen problematisiert und die eigene Position deutlich benannt werden. Gleichzeitig sei aber „jeder Person Respekt und Achtung entgegenzubringen“, selbst wenn sie anderslautete extreme Meinungen vertritt.

 

Online weiterlernen

 

Der sieben Seiten umfassende kompakte Leitfaden mit dem Titel „Orientierungshilfe für Kirchenvorstände zum Umgang mit Rechtspopulismus“ entstand in einem sechsmonatigen Prozess und in enger Vernetzung mit vielen Mitwirkenden. Gleichzeitig wurden Formate für Schulungen im Internet entwickelt. Das Papier geht nun allen hessen-nassauischen Gemeinden und Einrichtungen in digitaler Form zu. Die Orientierungshilfe ist ab sofort auch online abrufbar unter https://unsere.ekhn.de/demokratie. Unter diesem Link wurde auch der neue Bereich „Demokratie stärken“ im Internetangebot der EKHN eröffnet. Daneben bietet die Ehrenamtsakademie der EKHN zum Thema bereits am 24. Januar ein sogenanntes „webinar“ - eine Schulung per Internet - an. Dabei können sich Interessierte per Computer oder Mobiltelefon zuschalten. Information und Anmeldung:  https://ehrenamtsakademie.ekhn.de/veranstaltungen.html.

 

Download Orientierungshilfe und weitere Angebote zum Thema:
https://unsere.ekhn.de/demokratie

 

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Orientierungshilfe Rechtspopulismus für
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Nächstenliebe verlangt Klarheit: Für eine menschenfreundliche Gesellschaft ohne Ausgrenzung

Der Synodalvorstand des Evangelischen Dekanates Büdinger Land (DSV) hat in seiner letzten Sitzung (20. September 2018) angesichts zunehmender gesellschaftlicher Polarisierungen ein Positionspapier beschlossen, das wir Ihnen zur Kenntnis geben wollen. Unter dem Titel „Nächstenliebe verlangt Klarheit: Für eine menschenfreundliche Gesellschaft ohne Ausgrenzung“ beschreibt der DSV seine Haltung angesichts der aktuellen Problemlage.

 

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Download Positionspapier: Nächstenliebe verlangt Klarheit. Für eine menschenfreundliche Gesellschaft ohne Ausgrenzung
Positionspapier des DSV Büdinger Land Se
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Positionspapier des Synodalvorstandes 25
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Handreichung zum Umgang mit Rechtspopulismus: EKHN

12.12.2018

 

 

Mit ihrer neuen Handreichung zum Umgang mit Rechtspopulismus will die Diakonie ihren Mitarbeitenden helfen, angemessen auf Provokationen und Tabubrüche – auch aus den eigenen Reihen – zu reagieren.

 

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Download: Handreichung "Umgang mit Rechtspopulismus"
2018-10-17_umgang_mit_rechtspopulismus.p
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Paroli den Parolen

 

 

„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!“ Worte, die zunehmend häufiger zu hören sind und sich oft auf rechtspopulistische Auffassungen beziehen.

 

Auch Kirchengemeinden sind in ihrer Arbeit mit Menschen konfrontiert, die populistische Positionen öffentlich oder in der Gemeindearbeit vertreten. Oft machen derartige Aussagen und Situationen erst einmal sprachlos.

 

Das Zentrum Seelsorge und Beratung hat – eigentlich für den kirchlichen Besuchsdienst – ein Heft „Paroli den Parolen“ veröffentlicht, das auch Kirchenvorständen und Gemeindegruppen Wege aufzeigt, gegenüber populistischen Parolen sprachfähig zu werden. Die Broschüre hilft, andere Positionen ins Spiel zu bringen, den Umgang mit Parolen einzuüben oder wenn nötig sich klar abzugrenzen.

 

 

 

Das Heft ist im Internet abrufbar unter:

 

www.unsere.ekhn.de/gemeinde-dekanat/kirchenvorstandekhnde/inhalte-von-a-bis-z/d/demokratiestaerken.html

 

 

 

Auf der Internet-Seite „Zusammen wachsen - Demokratie fördern“ https://www.ekhn.de/service/angebote/demokratie-gestalten.html finden Sie weitere Materialien zum Thema.

 

 

 

Kontakt: Matthias Blöser

 

Projektreferent Demokratie stärken

 

Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung

 

E-Mail: m.bloeser@zgv.info

 

Telefon: 06131 287 4460

 

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Paroli_den_Parolen_2018_web.pdf
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Datenschutz in der EKHN - Aufzeichnung eines Webinars vom 10. April 2018

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Datenschutzinformationen für Kirchengemeinden
Datenschutz_Informationen_fuer_kirchlich
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Das 33-seitige Heft enthält Information zu:

 

·        Hintergrund und allgemeine Informationen zum Datenschutz

 

·        Regelungen aus der kirchlichen Verwaltung übernehmen

 

·        Datenschutz im Gemeindebrief

 

·        Urheberrecht

 

·        Mailings – speziell Fundraisingmailings

 

·        Webseiten / Internet

 

·        Newsletter und Mailings

 

·        Social Media

 

·        Cloud-Computing

 

·        Streaming von Andachten oder Gottesdiensten

 

und weitere Tipps. Die Handreichung wird herausgegeben von der Öffentlichkeitsarbeit der EKHN und vom Evangelischen Medienhaus, Frankfurt.

 


Allgemeines zum kirchlichen Datenschutz:

 

datenschutz.ekd.de

 

 

Das neue EKD Datenschutzgesetz selbst:

 

www.kirchenrecht-ekd.de/document/39740

 

 

Mustervorlagen, die bereits an das neue Datenschutzgesetz angepasst wurden u.a. für Auftragsdatenverarbeitung und Mitarbeiterverpflichtung:

 

datenschutz.ekd.de/2018/04/25/muster-ans-neue-ekd-datenschutzgesetz-angepasst/

 

 

 

Handreichungen u.a. zu Erstellung eines Datenschutz-Konzepts, Verschlüsselung von Protokollen oder Nutzung von Clouds:

 

datenschutz.ekd.de/portfolio_category/handreichung/

 

 

 

Hinweis:

 

Die Aufgaben der Datenschutzaufsicht der EKHN werden durch den Beauftragten für den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (BfD EKD) wahrgenommen. Als Ansprechpartner für Datenschutzanfragen aus dem Bereich der EKHN ist das Team der Außenstelle Dortmund des BfD EKD zuständig. Wenn Sie der Ansicht sind, bei der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten durch Stellen der EKHN in Ihren Rechten verletzt worden zu sein, wenden Sie sich bitte an:

 

Der Beauftragte für den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland

 

Außenstelle Dortmund
Friedhof 4
44135 Dortmund

 

Telefon: 0231/533827-0
Fax: 0231/533827-20

 

mitte-west@datenschutz.ekd.de

 

Mustertexte für Gemeindebriefredaktionen und Anbieter von Websites

 

 

Fotografieren

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Eine Kampagne für Seelsorge in Hessen-Nassau und Baden

Seelsorge ist Kirche

 

3.08.2016

 

(Darmstadt/ekhn) - Viele Evangelische und viele Konfessionslose halten das diakonische und seelsorgliche Engagement der Kirche für besonders bedeutsam. Das zeigt einmal mehr die fünfte EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft. Auf die Frage, was Menschen in der Kirche hält, haben die Interviewten geantwortet: neben der Feier von Gottesdiensten ist es das diakonische Engagement und die seelsorgliche Begleitung an den Knotenpunkten des Lebens.

 

Seelsorge hat durch die hohe öffentliche Resonanz der Notfallseelsorge eine große Bekanntheit erlangt. Zugleich droht sie damit allerdings auf diesen einen Arbeitsbereich verengt zu werden. Viele andere Seelsorgedienste der Kirche sind nach wie vor in der breiten Öffentlichkeit nur wenig bekannt. Zudem verbinden viele mit dem Begriff Seelsorge allenfalls vage Ahnungen über dessen Bedeutung.

 

Die Seelsorgekampagne soll helfen, den Kenntnisstand in der Öffentlichkeit zu verbessern. Sie hat zudem drei erwünschte Nebeneffekte:

 

1. Sie bietet Kirchengemeinden und Dekanaten Material für eine attraktive Gestaltung ihrer Schaukästen.

2. Sie zeigt kirchlich Engagierten vor Ort, in welchem größeren Kontext ihre Arbeit in der Kirche steht.

3. Sie animiert Interessierte, sich in diesem wichtigen Arbeitsbereich zu engagieren.

 

Die Aktion wurde von der EKHN zusammen mit der Evangelischen Landeskirche in Baden (EKiBa)

entwickelt. Die Zusammenarbeit ist auf Anregung der EKiBa entstanden. Einbezogen waren das Zentrum Seelsorge und Beratung der EKHN, das Amt für Seelsorge der EKiBa sowie die Öffentlichkeitsarbeit beider Kirchen. Die Aktion kann weiteren Kirchen zur Adaption angeboten werden.

 

Die Kampagne hat zwei Komponenten: Eine Serie von Plakaten in verschiedenen Normgrößen und

eine Website. Die Plakatserie, die evangelische Einrichtungen in der EKHN kostenlos erhalten, hat

zunächst fünf Motive. Jedes Plakat stellt einen eigenen Seelsorgedienst vor. Fertig gestellt sind in der ersten Serie Krankenhausseelsorge, Altenseelsorge, Gemeindeseelsorge, Schulseelsorge und Notfallseelsorge. Später sollen weitere Serien mit neuen Motiven folgen.

 

Alle Plakate weisen auf die Domain www.seelsorge-ist-kirche.de hin und machen damit auf die wesenhafte Verbindung der Kirche mit der Seelsorge aufmerksam. Die Website ist nur eine gemeinsame Landing-Page beider Kirchen. D. h.: Wer dort auf Einladung der Plakate oder per

Suchmaschine landet, findet lediglich knappe Informationen zu allen Seelsorgediensten und wird dann über Stichworte und Links auf Websites der beiden Kirchen gelotst, die dort ihre jeweiligen konkreten Angebote und Ansprechpersonen in den Regionen nennen.

 

Die zwei Ziele der Internet-Komponente der Aktion sind:

 

1. Knappe, allgemein verständliche Information über die Seelsorge

 

2. Hilfe bei der Suche nach geeigneten Ansprechpersonen in der Nähe

 

Die Plakate werden per Post an alle Pfarrstellen der EKHN versandt, zusammen mit dem Jahresprogramm des Zentrums Seelsorge und Beratung der EKHN (ZSB) und dem Buch „Seelsorge in der EKHN“.

 

Weitere Bestellungen über das ZSB: Margarete.Schacherl.zsb@ekhn-net.de

 


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Gemeindebriefseite: Flüchtlinge sind unser gemeinsames Anliegen
Gemeindebrief_menschen-wie-wir_2016_cmyk
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SPEZIAL

chrismon heißt Flüchtlinge „Willkommen“

Mit einer Spezialausgabe des Magazins „chrismon“ wendet sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) an Flüchtlinge aus dem arabischen und dem persisch-afghanischen Raum sowie die zahlreichen Helfer in den evangelischen Gemeinden und diakonischen Einrichtungen.

Das 24-seitige Heft mit dem Titel „Willkommen“, das zweisprachig in Arabisch/Deutsch und Farsi/Deutsch erscheint, vermittelt die lebendige Vielfalt des evangelischen Gemeindelebens in Deutschland.

 

Parallel zur gedruckten Ausgabe gibt es ein für Smartphones optimiertes, digitales Angebot.



„GEMEINDE.PRAKTISCH.“ will Lesenden gute, lohnenswerte, praktikable Lösungen für Gemeindeherausforderungen in die Hand geben, damit es weniger holpert und sie und andere mit atemberaubenden Gottesmomenten beglückt werden“, sagt Rüdiger Jope, der verantwortliche Redakteur hinter dem Magazin.

Zu den Autoren gehören Fachleute und unabhängige Berater, die mit ihrem Wissen zu Wort kommen. Inhaltlich geht es um den Dreiklang Service, Technik und Know-How.

 

„GEMEINDE.PRAKTISCH.“ wird in ausgewählten Magazinen des SCM Bundes-Verlags mit hohem Mitarbeiteranteil beigelegt. Zudem kann das Magazin auf www.gemeinde-praktisch.de kostenlos bestellt werden. 

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Gemeinde.Praktisch 1
gemeinde_praktisch_2015_web.pdf
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Das Impressum für Internetseiten

Internetseiten brauchen ein Impressum. Wie kann oder muss das gestaltet sein? Kirchenjuristin und Oberkirchenrätin Sabine Langmaack rät dazu, dafür die Seite

http://www.juraforum.de/impressum-generator/ zu Rate zu ziehen. Diese Internetseite gibt rechtlich seriöse Tipps. In der Auswahl sollte man bei Schritt 1 unter „Betreiberdaten / Anbieter“ die Zeile „e.V. – eingetragener Verein“ wählen. Dies genügt dann auch den Anforderungen für Gemeinden.

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Broschüre Arbeitshilfe Flüchtlinge Gemei
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Auf der sicheren Seite?

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