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VERANSTALTUNGEN

Dezember 2019




Januar 2020







Der DSV des Dekanates Büdinger Land - Nidda, im September 2019

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Unser Jahresthema 2020


Überblick  Oktober 2019 - März 2020

Kirchenmusik im Büdinger Land

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Das Thema Organspende kann jeden treffen.

Und wenn es einen überraschend trifft, dann ist der Umstand in aller Regel eher so, dass man am liebsten die Uhr etwas zurückdrehen möchte ... es sei denn, man ist Empfänger für ein Spenderorgan.

Das Thema kann jeden Menschen aus heiterem Himmel treffen

  • sowohl als jemand, der auf einmal ein Organ braucht, oder
  • als jemand, der ein Organ posthum spenden könnte, wie auch
  • als jemand, der oder die - in der Regel in einer Sterbesituation - eine Antwort im Sinne seines nicht entschiedenen Angehörigen geben soll.

Meinen Interviewpartnern wie auch mir ist es in dieser Folge daran gelegen, möglichst viele dazu zu ermuntern,

  • sich mit der Thematik auseinander zu setzen,
  • eine Entscheidung dafür oder dagegen zu treffen und
  • dies nicht nur auf einem Organspendeausweis zu dokumentieren (ein Kreuzchen bei Ja oder Nein)
  • sondern auch mit seiner Familie /Freunden zu kommunizieren.

NACHRICHTEN


Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Gedanken zum Sonntag: 1. Advent, 1. Dezember 2019

Ein Schalter wurde umgelegt

Foto: Kai Fuchs
Foto: Kai Fuchs

 

Von Dekanin Sabine Bertram-Schäfer

 

Es ist ein bisschen so als wäre ein Schalter umgelegt. Seit Sonntag sehe ich zunehmend wie sich unsere Dörfer und Städte verändern. Lichter erstrahlen, Weihnachtbäume leuchten, Weihnachtsmänner hangeln sich an den Hausfassaden entlang oder bunte Lichter schmücken die Fenster. So sehr ich diese adventliche Zeit liebe, so verweilen meine Gedanken doch noch beim letzten Sonntag, dem sogenannten „Totensonntag“. Viele Menschen kamen in die Kirchen. Familien, die einen Angehörigen in diesem zu Ende gehenden Kirchenjahr verloren haben, suchten Trost in den zahlreichen Gottesdiensten. Jung und Alt, große Familien und allein Zurückgebliebene hörten die Botschaft vom ewigen Leben in Gottes Reich. Die hoffnungsvollen Worte, dass Gott am Ende der Zeit alle Tränen abwischen wird und es dann kein Leid und keinen Schmerz mehr gibt, erreichte so manche Herzen. Dann der Gang zum Friedhof. Das trübe Wetter und die frühe Dunkelheit verstärkte alle Abschiedsgedanken und Erinnerungen an eine nicht wiederkehrende Zeit.

 

Und am nächsten Tag schmückten plötzlich Weihnachtskugeln den Gartenzaun und die Weihnachtsbeleuchtungen in unseren Städten und Dörfern verbreiten ein warmes Licht. Doch damit nicht genug. Die ersten Weihnachtsmärkte beginnen. An diesem Wochenende in Nidda und Schotten und an so manch anderem Ort. In Büdingen und Bad Salzhausen freuen sich die Menschen auf den Weihnachtsmarkt am zweiten Advent. In so manchem Dorf wird ein eigener kleiner und feiner Weihnachtsmarkt vorbereitet und in Frankfurt können wir den Weihnachtsmarkt täglich besuchen. Eine bestimmte Erwartung liegt in der Luft. Die Gerüche und Düfte, die unsere Sinne erreichen, der Glühwein oder –saft, die Plätzchen oder die Bratwurst. All das lieben die Menschen in dieser Vorweihnachtszeit. Ich auch! Es ist ein Stück unserer Kultur.

 

Unsere Gastschülerin aus Kentucky, die seit September in unserer Familie lebt, zieht Vergleiche zur amerikanischen Vorweihnachtszeit und erzählt mir, wie ihre Familie Weihnachten vorbereitet. Auch in ihrer Familie gibt es ein Datum, nachdem die Weihnachtsdekoration herausgeholt wird. Es ist nicht der Totensonntag, sondern der Thanksgiving Day, in diesem Jahr der Donnerstag vor dem ersten Advent. Die Familie schmückt das Haus und die Wohnung mit vielen Lichtern. Ob in Amerika oder hier bei uns, die Vorweihnachtszeit mit ihren vielen Lichtern, Gerüchen, Weihnachtsmärkten und Gebräuchen verweisen alle auf das Christfest. Nach dem Totensonntag, der Trauer und der Erinnerung an Verlust und Tod blicken wir voller Erwartung auf das Weihnachtsfest. Die Botschaft an Weihnachten heißt dann: Gott ist in unsere Welt und in unser Leben gekommen. Die vielen Lichter, die wir jetzt überall sehen können, verweisen auf das Licht der Welt – Jesus Christus. Dieses Licht kommt auch in mein Leben und hat die Kraft, die Welt zu verändern.

 

Und so stelle ich mir vor: Gott hat den Schalter umgelegt und zeigt uns mit jedem Licht, mit den wunderbaren Gerüchen auf den Weihnachtsmärkten, dass er in mein Leben kommt. Mit allen Sinnen dürfen wir sein Kommen erwarten. Ich wünsche Ihnen einen gesegneten ersten Advent!

 

Ihre Dekanin Sabine Bertram-Schäfer

 


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


Seelsorge ist Kirche



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