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Arbeit mit und für Familien

Herzliche Einladung



Der DSV des Dekanates Büdinger Land - Nidda, im September 2018

Nächstenliebe verlangt Klarheit: Für eine menschenfreundliche Gesellschaft ohne Ausgrenzung

Der Synodalvorstand des Evangelischen Dekanates Büdinger Land (DSV) hat in seiner letzten Sitzung (20. September 2018) angesichts zunehmender gesellschaftlicher Polarisierungen ein Positionspapier beschlossen, das wir Ihnen zur Kenntnis geben wollen. Unter dem Titel „Nächstenliebe verlangt Klarheit: Für eine menschenfreundliche Gesellschaft ohne Ausgrenzung“ beschreibt der DSV seine Haltung angesichts der aktuellen Problemlage.

 

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Überblick  Oktober 2018 - März 2019

Kirchenmusik im Büdinger Land

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Kirchenmusik im Dekanat Büdinger Land 20
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NACHRICHTEN


Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Gedanken zum Sonntag - 20. Januar 2019

Der Welt neue Träume hinzufügen

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Von Gert Holle

 

 

 

 

„Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ - diese Worte aus dem 31. Psalm geben mir seit vielen Jahrzehnten ein gutes Gefühl: Gott macht uns ein Geschenk, belässt uns nicht im stillen Kämmerlein. Wir dürfen den Raum durchschreiten, unsere Lebensmöglichkeiten darin ausloten. Doch wer in dem weiten Raum des Lebens nicht untergehen will, der braucht Leitplanken. Werte, die in der rauen See des Lebens als Bojen dienen, Orientierung geben. Eine dieser Wegmarken heißt für mich: „der Mensch ist ein Geschöpf Gottes“. Die unantastbare Würde der Geschöpfe liegt in Gottes Hand. Nicht umgekehrt, auch wenn mancher meint, er beherrsche die Natur, weil er Menschen technisch herstellen und mit der Genschere verändern kann. Wo der Mensch zum Material von Wissenschaftlern verkommt, wird eine Schwelle überschritten, die die Ehrfurcht vor dem Geschöpf Gottes missachtet. Wirtschaftliche Argumente wie „Wenn wir es nicht tun, dann tun es die anderen“ oder „Um nicht abgehängt zu werden, müssen wir eben mitmachen“ sind verfehlt. Zur Orientierung gehört auch ein klares Nein zu unheilvollen Tendenzen.

 

 

 

3000 Persönlichkeiten aus allen Bereichen sowie Vertreter von mehr als 100 Regierungen und 1000 Unternehmen weltweit werden in der kommenden Woche an der Jahreskonferenz des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos-Klosters teilnehmen. Erhofft werden Empfehlungen, die Orientierung für eine gemeinsame Zukunft geben. „Der Mensch erkennt die Welt nicht daran, was er ihr nimmt, sondern was er ihr an Träumen hinzufügt“, sagte kürzlich Harry Owens, Direktor des Traumtheaters Salome in einem Interview. Wie wahr. Längst hat die atemberaubende Geschwindigkeit des technologischen Wandels unsere Systeme für Produktion und Verteilung, Energie, Kommunikation, Mobilität und Gesundheit durcheinander gewirbelt. Deshalb bedarf es nicht nur neuer Rahmenbedingungen für die nationale und multinationale Zusammenarbeit, sondern gerade Träume und kreativer Ideen, was die Gestaltung von Arbeit, Bildung und Freizeit anbelangt. Entwicklungen in der Robotik und der künstlichen Intelligenz bieten die Chance, sich von einer auf Wachstum der Produktion und Konsum ausgerichteten Lebensweise hin zu einer Gesellschaft zu entwickeln, die sich das Teilen und die Versorgung aller Menschen ins Zentrum schreibt und dabei die ökologische Schieflage angeht. Es wird nicht reichen, sich an Einzelsymptomen abzuarbeiten, so notwendig die Vermeidung von Plastik, das Recycling von Dosen oder das Überdenken des Mobilitätsverhaltens sind. Da kann jeder Einzelne von uns etwas beitragen. Global weiterhin an einer veralteten, das Leben aller gefährdenden Denkweise festzuhalten und an bestehenden Prozessen und Institutionen herum zu kurieren, wird keine Hoffnung bringen. Nicht nur die Experten in Davos, wir alle müssen von Grund auf neu denken, damit wir die Möglichkeiten nutzen und Krisen vermeiden können, die wir aktuell schon erleben. Nehmen wir Gottes Sein in seiner Schöpfung ernst, müssen wir unser Leben neu gestalten, uns neu orientieren. Das erfordert von uns allen einen hohen Einsatz und mehr Fantasie, aber auch Verzicht. Und es erfordert die Einbeziehung aller Interessengruppen in einen nachhaltigen Prozess sowie das Vermögen, über den eigenen institutionellen und nationalen Schatten zu springen. - Gott stellt unsere Füße auf weiten Raum. Machen wir etwas daraus!  In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Wochenende.

 

 

 

 

Gert Holle, Theologe und Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Evangelischen Dekanat Büdinger Land


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


Seelsorge ist Kirche


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