AKTUELL - AUF EINEN BLICK




VERANSTALTUNGSKALENDER

Juni 2018


Stadtkirche Nidda - 21.06.2018. 19 Uhr

Orgelkonzert mit Rezitation

Juli 2018




Download
Download Flyer Kirchenmusik im Büdinger Land - April 2018 bis September 2018
Kirchenmusik im Dekanat Büdinger Land _0
Adobe Acrobat Dokument 946.6 KB


Download
Download Jahresprogramm 2018
Brosch-DekSchotten_01-18_Scr-high.pdf
Adobe Acrobat Dokument 7.2 MB


NACHRICHTEN


Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

 Pfingsten

"So leben, dass es Menschen verbindet"

Landesgartenschau in Bad Schwalbach

Rund 400 Veranstaltungen rund um die Lichtkirche

Bericht

 

REWE - LOGISTIKPARK
Naturschützer, Bauern und Kirchen klagen gegen geplante Ackerland-Vernichtung

 

 


Gedanken zum Sonntag– 17.06.2018

Das Tor zum Glück

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Von Gert Holle

 

 

Noch eine Woche, dann heißt es wieder für die meisten Schüler und ihre Eltern: Endlich Ferien! Endlich Zeit, um einmal tief durchzuatmen. Die Mühen des Alltags hinter sich lassen. Zur Ruhe kommen. Die Schule, den Beruf loslassen. In der Sonne liegen, irgendwo an einem wunderschönen Strand. Träumen, vom Paradies. Wer möchte da nicht auch gerne sein:  Dort, wo sich Himmel und Erde begegnen! Doch wo  ist das?

 

Eine Legende erzählt: Am Ende der Welt kann man diesen wunderbaren Ort finden. Nur, man muss ihn suchen – und solange unterwegs bleiben, bis man ihn gefunden hat. Zwei Mönche sollen es gewagt haben. Sie haben ihre kleine, enge Klosterzelle verlassen und sich auf den Weg gemacht. Auf ihrer Wanderung sollen den beiden Mönchen viele Gefahren begegnet sein. Entbehrungen. Versuchungen. Schließlich haben sie aber doch den verheißenen Eingang, ihr Tor zum Glück gefunden. Sie klopfen an. Ihnen wird geöffnet – und sie befinden sich wieder in ihrem Kloster, in ihrer Zelle. Am Anfang und am Ende ihres Weges zugleich.

 

Wer sehnt sich nicht danach, seinen Lebensbereich endlich einmal hinter sich lassen zu können! Unsere „Klosterzelle“, wie und wo sie auch immer sein mag: Die Schule, die Familie, der Beruf, die Erwartungshaltungen …. Doch, wie unsere Geschichte zeigen will,  ganz so einfach soll es mit dem Ausbrechen nicht sein. Muss es auch nicht. Denn der Ort, an dem sich Himmel und Erde begegnen, wo Gott uns zum Greifen nahekommt, kann schon dort sein, wo wir uns gerade befinden. Eines meiner Lieblingskirchenlieder beschreibt diese Vorstellung ganz gut:

 

 „Weißt du, wo der Himmel ist, außen oder innen, eine Hand breit rechts und links. Du bist mitten drinnen.

 

Weißt du, wo der Himmel ist, nicht so tief verborgen, einen Sprung aus dir heraus, aus dem Haus der Sorgen.

 

Weißt du, wo der Himmel ist, nicht so hoch da oben, sag doch ja zu dir und mir, du bist aufgehoben.“

 

So scheint es, dass der Himmel ganz in unserer Nähe ist. Man muss ihn nur erkennen. Das im rechten Licht betrachten, was uns umgibt. Ob das gelingen kann? - Leider sind wir oft versucht, uns den Blick für das Schöne in unserer Nähe selbst zu verstellen. Im Moment der Freude fangen wir an, den Fokus auf negative Begleiterscheinungen zu richten, das eigentlich unbeschwerte Ereignis mit düsterem Nebel zu umgeben. Oft, weil von außen auch solche Schleier an uns herangetragen werden. - Gerade in diesen Tagen und in den nächsten Wochen begeistern sich weltweit Menschen besonders für die verbindende Kraft des Fußballs. Sie wünschen sich ein ehrliches und faires Turnier in Russland und Spaß am Sport. Und sie hoffen auf eine friedliche und schöne Weltmeisterschaft. Und parallel dazu gibt es die Diskussionen um Fragen des Umgangs mit Menschenrechten, den finanziellen Einfluss auf den Sport, Korruption und die Dopingproblematik in Russland. Unbeschwert sieht anders aus. Natürlich können und dürfen die Umstände eines Austragungslandes bei solchen Großveranstaltungen nicht außen vor bleiben. Doch es birgt auch die Gefahr, dass Themen auf Sportler projiziert werden, die andernorts und zu anderer Zeit besprochen und geklärt werden könnten. Übertriebene Erwartungen an Fußballer und Funktionäre helfen nicht weiter. Dennoch dürfen bei aller Begeisterung Missstände nicht verschwiegen werden. Dies sollte aber mit Augenmaß und im rechten Licht geschehen. Denn sonst wird bei aller berechtigten Kritik der positive, weltweit verbindende Charakter des Sports verdrängt.

 

Wenn an diesem Sonntag die deutsche Mannschaft ihr erstes Spiel gegen Mexiko bestreitet, hoffe ich, dass wir das Positive spüren, was von Sport, dem Miteinander-Fiebern und dem gemeinsamen Feiern ausgehen kann und dass sich Himmel und Erde begegnen. Und allen, die demnächst ihren Urlaub verbringen, wünsche ich, dass sie das Tor zum Glück finden.

 

Ihr Gert Holle

 

Gert Holle, evangelischer Theologe und Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Evangelischen Dekanat Büdinger Land


Ev. Kompakt


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


Seelsorge ist Kirche


NEUES AUS DEM EVANGELISCHEN DEKANAT BÜDINGER LAND AUF EINEN BLICK

Unser Newsletter

Wollen Sie auch in den Verteiler des regelmäßig erscheinenden Newsletters aufgenommen werden?

Dann senden Sie eine Mail an gert.holle@dekanat-buedinger-land.de und teilen Sie bitte mit, über welche E-Mail-Adresse Sie den Newsletter künftig erhalten möchten.



AUSBLICK