AKTUELL - AUF EINEN BLICK


Gottesdienste

Auch als Video: Die Telefonandacht für Frühaufsteher und Nachteulen

 

Es scheint zwei Typen von Menschen zu geben: Die Lerchen und die Nachteulen. Wer das Morgenrot weckt und wer nachts noch unter dem Sternenhimmel steht, davon erzähle ich in der aktuellen Telefonandacht (zu erreichen unter der Telefonnummer: 06645-6109887).

Torsten Jost und Heiko Müller haben aus Ulrichstein und Feldkrücken für die Video-Version wunderbare Fotos beigesteuert.

Ganz herzlichen Dank dafür!

 

 

Pfarrerin Antje Armstroff



Stand: 16. Dezember 2021 - Ergänzungen vom 29.12.2021 + 12.01.2022

Krisenstab-Info: Neue Grundsätze für Gemeinden zum Coronaschutz erschienen

Grundsätze zum Schutz der Gesundheit vor einer SARS COV 2-Infektion in Gottesdiensten, Versammlungen und Veranstaltungen von Kirchengemeinden, Dekanaten und Einrichtungen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau – Gebietsteil Hessen

 

Stand: 16. Dezember 2021

Der Krisenstab der EKHN hat Empfehlungen für kirchliches Handeln in Kirchengemeinden, Dekanaten und Einrichtungen im weiteren Verlauf der Corona-Krise zusammengestellt, die regelmäßig an geänderte Verordnungen des Landes Hessen angepasst werden.

 

Seit dem 28.12. gelten verschärfte Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum.

Es dürfen nur zehn geimpfte, genesene oder Personen, die sich nicht impfen lassen können (mit Attest), zusammenkommen.

Kinder bis 14 Jahren zählen nicht mit.

Aufenthalte, an denen mindestens eine nicht geimpfte oder genesene Person teilnimmt, sind nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie mit maximal zwei Personen eines weiteren Hausstandes gestattet.

Diese Regelung wird auch für private Versammlungen von den Landesregierungen dringend empfohlen.

 

Für Gottesdienste haben sich aufgrund der Verordnungen keine Veränderungen ergeben.

 

In Hessen wurden darüber hinaus Beschränkungen für die Anzahl von Teilnehmenden bei Veranstaltungen erlassen, die auch für kirchliche Veranstaltungen gelten.

Veranstaltungen im Freien und in geschlossenen Räumen sind mit höchstens 250 Teilnehmenden zulässig.

In Innenräumen gilt nach wie vor für Veranstaltungen bis 100 Teilnehmende 2G, ab 101 Teilnehmende 2G+.

Für Veranstaltungen im Freien gelten bis 100 Teilnehmende nach wie vor keine Auflagen für Nachweise, ab 101 Teilnehmende gilt 2G.

 

Ab einer Inzidenz von 350 gelten für alle Veranstaltungen drinnen und draußen mindestens 2G.

In Innenräumen gilt für alle Teilnehmenden sogar 2G+ oder Auffrischungsimpfung statt des Tests.

Für Veranstaltungen im Freien gilt dann auch unter 100 Teilnehmende die 2G-Regel.

 

Neben den o.g. Punkten bleiben die bisherigen Grundsätze in Geltung.

 

Das Land Hessen hat seine Verordnung im Januar aktualisiert und bis zum 10. Februar verlängert. Bei Überschreiten der Inzidenz von 350 an drei aufeinanderfolgenden Tagen gelten in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt besondere regionale Vorschriften, sog. Hotspot-Regelungen. Derzeit nimmt die Anzahl der Landkreise und kreisfreien Städte, die darunter fallen, zu.

Nach der Coronaverordnung des Landes gilt ab einer Inzidenz von 350 für viele Bereiche die 2G+-Regelung, nach der Erwachsene nur mit Genesenen- oder Impfnachweis eingelassen werden dürfen. Kinder und Jugendliche nehmen mit Negativnachweis oder Testheft teil. Personen, die nicht geimpft werden können, nehmen mit ärztlichem Attest und Test teil. Zusätzlich ist ein Test oder eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) erforderlich.

 

Diese 2G+-Verschärfung gilt für folgende, auch für den kirchlichen Bereich relevante Bereiche:

- Veranstaltungen in geschlossenen Räumen

- Bewegungsangebote in geschlossenen Räumen

- Freizeiten und Ausflüge mit Übernachtungen

- Gastronomische Angebote in geschlossenen Räumen

- Tanzveranstaltungen sind nicht mehr zulässig.

 

An den von uns empfohlenen Regelungen für Gottesdienste nach 2G oder 3G, Tagungen und Sitzungen der Kirchenvorstände, DSVs oder Dekanatssynoden und den Konfirmandenunterricht hat sich nichts geändert.

Der Krisenstab empfiehlt, in Gottesdiensten – wenn möglich – FFP2-Masken zu tragen.

 

 

Die Änderungen im Einzelnen entnehmen Sie bitte den aktuellen Grundsätzen.

 

Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html abrufbar.

 

 

Unter corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben. 

 

 

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2022-1-12 Grundsätze Hessen.pdf
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So kontrollieren Sie richtig - Hessen St
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VERANSTALTUNGEN



Der DSV des Dekanates Büdinger Land - Nidda, im September 2019

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Positionspapier Bodenschutz 170919.pdf
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NACHRICHTEN


Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Gedanken zum Sonntag - 22.01.2022

„Wollen wir tauschen?“

Foto: privat
Foto: privat

Von Ulrich Bauersfeld

 

Neulich habe ich einem Buch diesen Satz gelesen: „Wenn alle Leute ihre Probleme in durchsichtigen Plastikbehältern bei sich tragen würden, würde keiner tauschen wollen.“

Ja, so ist es – denke ich. Zwar haben wir manchmal das Gefühl, dass es vielen Menschen so viel besser geht als uns. Doch dann sehen wir oft nur einen Teil ihres Lebens: die schönen Seiten, die wertvollen Dinge, die die anderen haben – wir aber nicht.

 

Aber wenn wir uns mit anderen vergleichen und dann auf das eine oder andere neidisch werden, dann müssten wir eigentlich auch bereit sein, das ganze Paket zu nehmen, das die anderen tragen, das ganze Paket ihres Lebens.

 

Ich bin sicher: In jedem „Lebens-Paket“, das wir Menschen tragen, sind harte Stücke, schwere Steine, große Probleme – bei uns, aber bei den anderen auch.

 

Gestern, war der Todestag des Dichters Matthias Claudius (1740-1815). Er hat unter anderem zwei Lieder verfasst, die heute noch in unseren Gesangbüchern stehen: „Der Mond ist aufgegangen“ und „Wir pflügen und wir streuen“. Diese beiden Lieder strahlen, so meine ich, eine Leichtigkeit aus, vielleicht auch eine Sorglosigkeit – so, als hätte das Leben wenig Schweres zu bieten.

 

Doch so kann es der Dichter nicht gemeint haben. Denn so hat er sein eigenes Leben nicht gehabt. Er hatte so gut wie nie eine feste Anstellung mit regelmäßigem Einkommen. Er lebte von den spärlichen Erträgen seiner Dichtkunst und der Unterstützung vieler Freunde. Tag für Tag musste eine große Familie ernährt werden. Doch das Ehepaar Claudius ließ sich nicht entmutigen. Sie lebten im Vertrauen darauf, dass Gott sie versorgen würde – so schwer die Umstände manchmal auch waren.

 

Matthias Claudius hat seine Lebenshaltung in einem Gedicht beschrieben mit dem Titel „Täglich zu singen“. Die letzte Strophe lautet: „Gott gebe mir nur jeden Tag, so viel ich darf zum Leben. Er gibt’s dem Sperling auf dem Dach; wie sollt er’s mir nicht geben.“

 

Neid auf andere hilft uns nicht weiter. Was uns weiterhilft, davon bin auch ich überzeugt, ist das Vertrauen auf Gott und die Bitte an ihn, uns das Paket unseres Lebens tragen zu helfen. Ich glaube daran, dass er’s tun wird. Dabei wird er uns auch die Augen öffnen für die Pakete anderer – nicht um sie zu beneiden, sondern um ihnen, soweit es uns möglich ist, unsererseits zu helfen.

 

 

Pfarrer Ulrich Bauersfeld,

Evangelische Kirchengemeinde

Wenings/Merkenfritz

 


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


Seelsorge ist Kirche



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