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Themenwoche: Ernährung - 3.03. - 10.03.2021 - "Du bist, was Du ist"


Ruhestand – ein unbekanntes Land?

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21-02-15 Einladung 2. Kurs Büdinger Land
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Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Angesichts der Handlungsempfehlungen der Bundesregierung sowie der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau teilt das Evangelische Dekanat Büdinger Land mit:


Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau informiert auf der Webseite www.ekhn.de/corona über Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis. Der Dekanatssynodalvorstand und die Dekanin Sabine Bertram-Schäfer bitten alle Kirchengemeinden und haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden um Beachtung.

 

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in den kommenden Wochen geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!

 

****************

 

Stand: 22. Januar 2021 - Grundsätze für das kirchliche Leben und gottesdienstliche Versammlungen unter Coronabedingungen

Nach der Bund-Länder-Konferenz am vergangenen Dienstag haben die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz ihre aktuellen Corona-Verordnungen zunächst bis zum 14. Februar 2021 verlängert und in einigen Punkten verschärft.

Von den Änderungen sind Gottesdienste und Zusammenkünfte zu religiösen Zwecken betroffen.

Bislang liegt nur die neue Fassung der Landesverordnung für das Land Hessen vor. Für Hessen treten diese Regelungen ab dem 23. Januar 2021 in Kraft.

Für Rheinland-Pfalz sind bis zum jetzigen Zeitpunkt nur erste Informationen aus den Absprachen auf Landesebene bekannt.

In Rheinland-Pfalz werden die neuen Regelungen voraussichtlich am 25. Januar 2021 in Kraft treten.

Da die Landesverordnung in Hessen schon ab morgen gilt, schicken wir diese Mail an den üblichen Verteiler und warten die Veröffentlichung für Rheinland-Pfalz nicht wie sonst ab.

In der kommenden Woche werden wir dann noch einmal über die Verordnung in Rheinland-Pfalz informieren.

Die folgenden Maßnahmen gelten bis auf weiteres für alle Kirchengemeinden auf dem Gebiet der EKHN:

1. Verschärfung der Maskenpflicht

Bei Gottesdiensten und allen Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung ist das Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) in Hessen ab dem 23. Januar verpflichtend. Für Rheinland-Pfalz gilt dies voraussichtlich ab dem 25. Januar ebenso, hier sollen die medizinischen Masken auch am kommenden Sonntag schon getragen werden.  

2. Anzeigepflicht bei den zuständigen Behörden

Die Anzeigenpflicht muss von den Kirchengemeinden der EKHN in Hessen nicht einzeln vorgenommen werden.

Die Landesverordnung Hessen sieht vor, dass „Zusammenkünfte von mehr als zehn Personen dem zuständigen Ordnungsamt spätestens zwei Werktage vor der Zusammenkunft anzuzeigen sind; dies gilt nicht, wenn eine generelle Absprache mit den zuständigen Behörden bereits getroffen wurde.

In der Begründung der Verordnung ist dazu ausgeführt:

„…Einer Anzeige bedarf es nicht, wenn eine generelle Absprache mit den zuständigen Behörden bereits getroffen wurde, wie dies etwa

bei den gut funktionierenden Absprachen und Selbstverpflichtungen der Religionsgemeinschaften der Fall ist.“

Für die Kirchengemeinden in Hessen gilt, dass diese Absprachen auf Länderebene getroffen wurden.

Die vom Krisenstab herausgegebenen  Grundsätze der EKHN gelten als Selbstverpflichtung in diesem Sinne.

Für die Kirchengemeinden besteht das Erfordernis, ihre Beschlüsse an den bestehenden Grundsätzen auszurichten.

Eine Anzeigenpflicht der einzelnen Kirchengemeinden an die jeweiligen örtlichen Behörden besteht dann nicht.

Die Anzeigenpflicht in Rheinland-Pfalz wird voraussichtlich so geregelt, dass die Kirchengemeinden einmalig ihren kommunalen Ordnungsämtern (Städte; kreisfreie Städte, Verbandsgemeinden) Gottesdienste anzeigen müssen, zu denen mehr als 10 Personen erwartet werden. Für die Anzeige bei den kommunalen Ordnungsbehörden wird voraussichtlich ein einmalig versandter Brief erforderlich werden, in dem auf die Veröffentlichungsorte der Gottesdienste hingewiesen wird ( z. B. Internet-Seite, Gemeindebrief, Schaukasten). Voraussichtlich muss ein solches Schreiben dann bis zum 28. Januar 2021 versandt werden.

Der Krisenstab bittet die Kirchengemeinden, hier die genaue Regelung abzuwarten, die voraussichtlich ab 25. Januar gelten soll.

Generell gilt auch hier, dass Kirchengemeinden ihre Beschlüsse an den bestehenden Grundsätzen ausrichten sollen. 

 

3. Gemeindegesang

Der Gemeindegesang ist nun auch in Hessen (ebenso wie in Rheinland-Pfalz) ausdrücklich untersagt.

 

Unter diesem Text finden Sie:

 

-        Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen und Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Stand: 22.01.2021

-        Muster- Schutzkonzept für gottesdienstliche Versammlungen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Stand: 22.01.2021

 

Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html abrufbar. Unter corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben. 

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2021_1_22 Muster-Schutzkonzept Gottesdie
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2021_1_22 Grundsätze für gottesdienstlic
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Gottesdienste im TV und Radio

Gottesdienste und Andachten

Foto: br
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Kommender Sonntag Okuli macht „Mut zum Aufbruch“

Gottesdienste im TV und Radio am 7. März

Auch am nächsten Sonntag übertragen öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten wieder evangelische Gottesdienste im Fernsehen und Hörfunk. Zuschauer und Hörerinnen können so Gottesdienste zu Hause sicher mitfeiern, wenn wegen der Corona-Pandemie weiterhin der Verzicht auf physische Begegnungen geboten ist.

Wenn im Frühjahr alles zu neuem Leben erwacht, ist es an der Zeit, es der Natur gleichzutun und aufzubrechen. Damit beschäftigt sich der ZDF-Fernsehgottesdienst in der Evangelischen Saalkirche Ingelheim am kommenden Sonntag, 7. März, um 9.15 Uhr. Wir sollen hinter uns lassen, was uns nicht guttut. Wir sollen beginnen, was wir lange schon tun wollten. Doch alte Gewohnheiten sind wie Klebstoff, sagt man. Und es gibt viele gute Gründe, alles beim Alten zu belassen.

Die beiden Ingelheimer Pfarrerinnen Pfarrerin Anne Wassmann-Böhm und Pfarrerin Jessica Grünewald setzen sich in diesem Gottesdienst mit Erfahrungen von Aufbrüchen auseinander und machen „Mut zum Aufbruch“. Sie zeigen, wie kompromisslos Jesus zum Aufbruch gerufen hat. Für die Musik sorgen Solistinnen und Solisten des Kinder- und Jugendchores, Oliver Wendland, Geige, und Carsten und Iris Lenz an der Orgel und am Klavier.

Im Radio übertragen um 10 Uhr WDR 5, NDR Info, MDR Kultur und rbbKultur unterschiedliche Gottesdienste aus Bonn, Gotha und Berlin-Steglitz. Schon vor 8 Uhr sind in hr2 bei der Evangelischen Morgenfeier und in hr1 bei den Sonntagsgedanken die beiden Frankfurt Pfarrerinnen Doris Joachim, Zentrum Verkündigung der EKHN, und Pia Baumann, Evangelische Gemeinde Bockenheim, zu hören.

Der kommende dritte Sonntag in der Passionszeit trägt in der traditionellen Ordnung des Kirchenjahres den Namen „Okuli“, lateinisch für „Augen“. Das kommt vom Psalm 25,15: „Meine Augen sehen stets auf Gott.“

Die Texte dieses Sonntags erzählen davon, dass Menschen, die nach Gottes Willen leben wollen, sich nicht an Besitz oder Vergangenheit binden dürfen sondern sich frei machen müssen. Wer Jesus nachfolgen will, muss verzichten lernen und darf nicht zurückschauen. So lautet auch der biblische Wochenspruch: "Wer die Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes." (Lukasevangelium Kapitel 9, Vers 62) Wer Gott ernst nimmt, muss Entscheidungen treffen für ein Leben in Liebe und Hingabe. Doch wer sich so entscheidet, erfährt auch: Gott ist bei mir und macht mich stark.

FERNSEHEN ZDF

 

Sonntag, 7. März 2021, 9:30 Uhr

Evangelischer Gottesdienst „Mut zum Aufbruch“

Übertragung aus der Evangelischen Saalkirche Ingelheim

mit Pfarrerin Anne Wassmann-Böhm und Pfarrerin Jessica Grünewald

Musik: Solist*innen des Kinder- und Jugendchores. Oliver Wendland, Geige. Carsten und Iris Lenz, Orgel und Klavier.

 

HÖRFUNK

 

hr2

Sonntag, 7. März 2021, 7.30 bis 8.00 Uhr

Evangelische Morgenfeier

Pfarrerin Doris Joachim, Zentrum Verkündigung der EKHN, Frankfurt

 

hr1

Sonntag, 7. März 2021, ca. 7.45 bis 7.55 Uhr

Sonntagsgedanken

Pfarrerin Pia Baumann, Evangelische Gemeinde Bockenheim, Frankfurt

 

WDR 5, NDR Info

Sonntag, 7. März 2021, 10:00 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

Übertragung aus der Luther Kirche in Bonn

Predigt: Pfarrer Joachim Gerhardt

 

MDR Kultur

Sonntag, 7. März 2021, 10:00 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

Augustinerkloster Gotha

Predigt: Pfarrerin Angela Fuhrmann

 

rbbKultur

Sonntag, 7. März 2021, 10:00 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

Übertragung aus der Markuskirche in Berlin-Steglitz

Predigt: Pfarrerin Carolin Göpfert

 

Bayern 1

Sonntag, 7. März 2021, 10:35 bis 11:00 Uhr

Evangelische Morgenfeier

Prof. Johanna Haberer, Erlangen

 

 

*****************

Kirchliche Sendungen und Gottesdienste in der ARD

https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite

 

Gottesdienste im ZDF

https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/  

 

Kirche im hr

https://www.kirche-im-hr.de/

 

Kirche im SWR

 

https://www.kirche-im-swr.de/


VERANSTALTUNGEN

Liebe Leserin, lieber Leser!

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde von Maßnahmen bezüglich Corona betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in der kommenden Zeit geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!"


Der DSV des Dekanates Büdinger Land - Nidda, im September 2019

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Unser Jahresthema 2020


NACHRICHTEN


Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Gedanken zum Sonntag – 7.03.2021

Dankbar - auch für das Essen

Foto:  Ulrich Bauersfeld
Foto: Ulrich Bauersfeld

Von Ulrich Bauersfeld

 

„Essen ist der schönste Sport!“ Das hat mein Opa oft gesagt. Er hat gerne gegessen – und viel, solange er es konnte. Wenn wir bei den Großeltern zu Besuch waren und zusammen gegessen haben, dann wurde jede Schüssel leer. Immer. Wenn alle satt waren, hat Opa den Rest noch ausgeräumt. Doch wir konnten ihn verstehen. Über viele Jahre hat er durch den Krieg und die Gefangenschaft in Sibirien lernen müssen, was Hunger ist. Als dann die schlimme Zeit vorbei war und auch die harten Jahre des Neuanfangs überwunden waren, als endlich wieder genug auf dem Tisch stand, da hat dies Opa genossen – dankbar genossen.

Dann kam der Zucker. Opa musste sich umstellen. Damals waren die Diabetes-Regeln noch anders als heute. Da durfte wirklich kein einziges Stück Kuchen mehr mit „normalem“ Zucker gegessen werden. Opa hielt sich dran – mit Hilfe von Oma. Sie servierte ihm ab sofort das Essen nach einem detaillierten Plan. Und Opa machte mit. Er aß nicht mehr (aber auch nicht weniger) als das, was Oma ihm auftischte. Und er aß immer noch gern. Er hat sich immer noch auf jede Mahlzeit gefreut. Er war immer noch dankbar für sein Essen und hat jedes einzelne Stück gewürdigt.

Ja, Opa hat sein Essen gewürdigt – auch in Dankbarkeit gegenüber Gott. Vor jedem Essen wurde gebetet. Aber auch danach. Nach dem Essen kam immer noch ein Dankgebet. Unbedingt. „Wir müssen noch danken!“ Das war Opa wichtig.

Auch Jesus hat übrigens für das Essen gedankt. So berichten es uns die Evangelien – zum Beispiel bei der Speisung der 5000: „Jesus nahm die Brote und Fische, sah auf zum Himmel und dankte.“ (Markus 6,41).

Manchmal denke ich, dass uns diese Haltung ein wenig abhandengekommen ist – mir jedenfalls. Wie oft „schaufele“ ich mein Essen gedankenlos in mich hinein – ohne darüber nachzudenken, dass das Essen auf unserem Tisch gar nicht so selbstverständlich ist.

In den Wochen vor Ostern werden wir in diesem Jahr durch die Aktion „Klimafasten“ dazu angeregt, bewusster mit den einzelnen Bereichen unserer Welt umzugehen, um sie mehr zu würdigen und dadurch möglichst auch etwas schonender zu behandeln. Vielleicht ist es da auch ein guter Gedanke, unser Essen und Trinken ein wenig bewusster wahrzunehmen und es dankbarer zu genießen: dankbar gegenüber Gott und auch dankbar denen gegenüber, die dafür gearbeitet haben.

 

 

Pfarrer Ulrich Bauersfeld,

Evangelische Kirchengemeinde

Wenings/Merkenfritz

 


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


Seelsorge ist Kirche



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