AKTUELL - AUF EINEN BLICK


Stand 14.10.2021: Grundsätze zum Schutz der Gesundheit EKHN - Gebietsteil Hessen

Sowohl in Hessen als auch in Rheinland-Pfalz  wurde die Coronaverordnung geändert; die Änderungen gelten in beiden Bundesländern bis zum 7. November 2021.

 

In Hessen betreffen die Änderungen ausschließlich Krankenhäuser und Altenplegeeinrichtungen.

 

In Rheinland-Pfalz wurden die geltenden Coronaregelungen ebenfalls fortgeführt, mit folgenden kleinen Änderungen:

- eine Kontakterfassung ist nur noch bei Gottesdiensten und Veranstaltungen in geschlossenen Räumen erforderlich.

- Bei gastronomischen Angeboten unterliegt auch das Personal der Testpflicht und der Maskenpflicht.

- Bei Angeboten für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre dürfen unabhängig von der erreichten Warnstufe immer bis zu 25 nicht-immunisierte (ungetestete) Personen und im Übrigen nur genesene oder geimpfte Personen oder Kinder bis einschließlich 11 Jahren teilnehmen.

 

Bitte entnehmen Sie die genauen Bestimmungen den Grundsätzen. Beide Länder fahren mit der vorsichtigen Reduzierung von Einschränkungen fort. Der Krisenstab ermutigt daher die Kirchenvorstände und Verantwortlichen vor Ort, von den bestehenden Öffnungsmöglichkeiten behutsam und jeweils situationsabhängig Gebrauch zu machen. Die aktualisierten Grundsätze sind daher überarbeitet und (hoffentlich) klarer formuliert und um überholte Regelungen bereinigt worden. Wir nehmen damit auch Anregungen und Hinweise von Ihnen auf.

 

Für das Singen sowie das Spielen von Blasinstrumenten bleibt der Krisenstab vorsichtig und empfiehlt, bei allen Choraktivitäten die Abstände von 1,50 m untereinander, 3 m zur Leitung und Teilnahme mit Negativnachweis beizubehalten. Das tut der Krisenstab vor allem auch im Hinblick auf Kinder und Jugendliche, die noch nicht über den gleichen Impfschutz verfügen können wie Erwachsene.

 

Die derzeitige rechtliche Grundlage für Coronaregelungen der Bundesländer ist die Feststellung einer pandemischen Lage von nationaler Tragweite, die am 25. August vom Bundestag für längstens drei Monate festgestellt wurde. Ob und welche Corona-Regelungen der Länder es nach dem 24. November noch geben wird, ist derzeit nicht absehbar. Für die beginnenden Vorbereitungen für Advent und Weihnachten empfehlen wir daher, sich für die Planungen an den geltenden Regelungen zu orientieren.

 

 

In der Anlage finden Sie:

 

-           „Grundsätze zum Schutz der Gesundheit vor einer SARS COV 2-Infektion in Gottesdiensten, Versammlungen und Veranstaltungen von Kirchengemeinden, Dekanaten und Einrichtungen in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau – Gebietsteil Hessen“, Stand: 14.10.2021

 

  

 

Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html abrufbar. Unter corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben. 

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2021-10-14 Grundsätze Hessen.pdf
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Die beiden Dekanate Wetterau und Büdinger Land planen erstmals für das Jahr 2022 einen gemeinsamen Lektorenkurs.

 

Die Ausbildung zum Lektoren-und Prädikantendienst findet in zwei Abschnitten statt.

Der erste Teil bildet für den Lektorendienst aus. Wer diesen erfolgreich abgeschlossen hat, kann die Ausbildung für den Prädikantendienst anschließen.

Der Ausbildungskurs für den Lektorendienst dauert ein Jahr. Die Termine finden sich im Flyer auch im Überblick.

 

Zu den Ausbildungstagen kommen Eigenstudium und ein Gemeindepraktikum unter der Anleitung einer Mentorin oder eines Mentors, die während der Ausbildung jedem Teilnehmer zur Seite

stehen.

Die Ausbildung findet in wechselnden Kirchen und Gemeinden statt.

 

Informationsabend

über den Kurs, seine Themen und über die Voraussetzungen am

Donnerstag, den 7. Oktober 2021,

um 19.00 Uhr im Evangelischen

Gemeindehaus, 61197 Florstadt,

Kirchgasse 12

 

Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2021

 

Kontakt und weitere Informationen über

Pfarrerin Ulrike Mey

ulrike.mey@ckbv.de

Tel: 06101 - 85030

 

Pfarrerin Kerstin Tenholte

kerstin.tenholte@ekhn.de

 

Tel. 06036 981900





   
 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Angesichts der Handlungsempfehlungen der Bundesregierung sowie der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau teilt das Evangelische Dekanat Büdinger Land mit:


Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau informiert auf der Webseite www.ekhn.de/corona über Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis. Der Dekanatssynodalvorstand und die Dekanin Sabine Bertram-Schäfer bitten alle Kirchengemeinden und haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden um Beachtung.

 

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in den kommenden Wochen geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!

 

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VERANSTALTUNGEN




Der DSV des Dekanates Büdinger Land - Nidda, im September 2019

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Unser Jahresthema 2020


NACHRICHTEN


Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Gedanken zum Sonntag – 17.10.2021

Wenn es ernst wird …

Foto: canva.com
Foto: canva.com

 

Von Gert Holle

 

„Graue Nebel wallen, in den Gassen der Stadt. Herbstwinde wehen, bunte Blätter fallen.“ Diese Worte hatte ich vor fünfundzwanzig Jahren Schülerinnen und Schüler einer Grundschulklasse der Jahrgangsstufe 2 im Rahmen des Sachkundeunterrichts in einem Lied geschenkt. Was ein bisschen ernst und düster daherkam, bereitete den Kindern jedoch große Freude. Nicht zuletzt der Refrain mit „Huhuhuhuhuhuhuhu“ hatte es ihnen angetan - weil es ein bisschen Gespensteratmosphäre in den Schulalltag zauberte. „Herbstwinde wehen, Fensterläden klappern, bunte Drachen steigen“ - das mochten sie. Doch Herbstwinde können auch in so manchen Stunden ziemlich kräftig wehen und dann unsere Landschaft verändern. Und mit den stürmischeren Winden sind auch die Katastrophen gerade in den letzten Jahren häufiger geworden. Das Unglück kommt näher - so vermitteln es uns die Bilder und Berichte in den Medien zumindest. Es wird ernst. Überschwemmungen, Tornados - aber auch, wie aktuell auf der Urlaubsinsel La Palma, ein Vulkanausbruch - die Natur scheint verrückt zu spielen. Aber vielleicht fühlten wir uns auch nur allzu lange als „Herren der Schöpfung“? Meinten, alles „in den Griff zu bekommen“ und uns die Romantik leisten zu können: „Herbstwinde wehen, über den Dächern der Stadt, Herbstwinde wehen, bunte Drachen steigen.“ –

 

Nun scheint es aber wirklich bitterer Ernst zu sein und bunte Drachen steigen nur noch selten – wenn überhaupt. Wir erfahren, wie klein wir doch sind. Wie hilflos. Ausgeliefert. Dabei sind wir selber mitschuldig. Die „Warn-Zeichen der Zeit“ haben die meisten unter uns nicht rechtzeitig erkannt. Oder verträumt. „Macht euch die Erde untertan“ lesen wir in der Bibel. Sie meint damit: mit dieser Welt verantwortungsvoll umgehen. Ohne „Herren-Mentalität“. Damit auch in Zukunft noch Winde wehen, in denen wir bunte Drachen steigen lassen können – mit den Kindern oder Enkeln. Und damit neben dem Ernst um die Lage unserer Erde noch genug Raum bleibt für ein Lächeln.

 

„Mit Ernst, o Menschenkinder …“, heißt es in Lied Nr. 10 des evangelischen Gesangbuchs – ein Adventslied. Und – gleichsam, als ob sie auf etwas warten würden, laufen ja auch viele mittlerweile herum. Mit verhärteter Miene auf der Straße. Im Büro. Zu Hause. In der Kirche. Mit geschäftiger Verbissenheit. Als ob sie bei allem Ernst der Lage alle Sorge dieser Welt tragen müssten. Wie jener Vogel, der auf dem Rücken lag, die Beine starr gegen den Himmel gestreckt, um ihn zu stützen. Ein Blatt fiel leise raschelnd zu Boden. Erschrocken flog der Vogel davon. Der Himmel aber blieb an seinem Platz. – Um das richtige Maß, die richtigen Maßstäbe geht es also. Wir alle sind einmalig und wichtig, haben Verantwortung – für uns und unsere Erde und unsere Nachkommen. Aber wir sollten uns selbst weniger ernst nehmen. Wir müssen nicht perfekt sein, uns nichts gegenseitig vormachen. Wir dürfen Angst zeigen oder Unsicherheit. Auch mal Fehler machen. Gott sei Dank! Deshalb haben ja Engel Flügel: Weil sie sich leichtnehmen. Wenn wir es genauso tun, dann können wir auch über uns selbst lächeln. Auch dem oder der Anderen mit einem Lächeln begegnen. Vielleicht lächelt er oder sie ja zurück. - „Herbstwinde wehen, Fensterläden klappern, bunte Drachen steigen – huhuhuhuhuhuhuhu …!“ In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Wochenende und besonders den Kindern weiterhin schöne Herbstferien.

 

Gert Holle, Theologe und Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Evangelischen Dekanat Büdinger Land

 

 

Text & Musik von Gert Holle - Mörfelden-Walldorf / Herbst 1996


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


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