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Der klingende Adventskalender

Foto: Gert Holle
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Foto: Gert Holle
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Gedanken zum Sonntag - 27.11.2022, 1. Advent

Seht, die gute Zeit ist nah!

Foto: Rolf Oeser / fundus medienhaus / Gert Holle
Foto: Rolf Oeser / fundus medienhaus / Gert Holle

 

Von Hanne Allmansberger

 

Das neue Kirchenjahr beginnt morgen mit dem 1. Advent. Also schon jetzt mal: Prost Neujahr! Wir haben vor uns die längstmögliche Adventszeit, denn der Heilige Abend fällt auf einen Samstag, die Adventszeit ist also genau vier Wochen lang – viel Zeit, über Weihnachten nachzudenken, genauer: über die Gestaltung des Weihnachtsfestes. Wer fährt wann wohin? Kommen die Kinder – und wenn ja, wann? Wie könnten wir als Paar, als Familie die Feiertage verbringen? Wem möchten wir was schenken? Und wann besorgt es wer? Das alles muss Menschen ja nicht plötzlich überfallen; man kann es vorbedenken und planen. Meistens hilft das Vorbedenken und Vorbereiten. Eins bringt es bestimmt: eine größere Ruhe. Es gibt keine Garantie, dass das Vorbedenken auch alles gut machen wird. Aber wahrscheinlich ruhiger. Das ist viel wert. Wir vermeiden dann jede Form von Hektik, die sonst unweigerlich kurz vor dem Fest viele Menschen ergreift. Aber warum das alles? Warum bereiten wir uns vor? Auf wen oder was? Die meisten Menschen können die Adventszeit gar nicht als Vorbereitungszeit sehen, es wird das Weihnachtsfest überall schon vorgefeiert, die ersten Weihnachtsbäume werden schon aufgestellt, die Weihnachtsmärkte bringen uns lange vor dem eigentlichen Fest in Stimmung. Die Adventszeit war tatsächlich mal eine Fastenzeit. Aber inzwischen ist die Adventszeit eher die Zeit der Fülle oder manchmal auch der Völlerei. Nun kommt der erste Advent und wir erwarten den, der uns Frieden bringt. Auf einem Esel zieht er ein in unsere Welt, demütig, bescheiden. Wir müssen schon genau hinsehen, um das Königliche in einem neugeborenen Kind zu sehen und das Friedensreich in einem zarten Lächeln und einer ausgestreckten Hand. Jesus Christus bringt andere Menschen zum Leuchten. Sein Licht scheint durch sie hindurch, wenn sie etwas von seiner Botschaft begreifen und lebendig werden lassen. Die Engelschöre werden ihre Botschaft singen: Friede auf Erden. In der Adventszeit bemühen sich viele Menschen, dass es auch für die Menschen in unserem Land etwas zu feiern gibt, die arm sind und Hilfe benötigen. Im Wochenspruch aus dem Buch des Propheten Sacharja, Kapitel 9, Vers 9 lese ich: Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. Gott will, dass allen Menschen geholfen wird. Am ersten Advent findet die Eröffnung der neuen Jahresaktion für Brot für die Welt statt. Leider haben Hilfsorganisationen wie diese alle Hände voll zu tun, um Not zu lindern. Auch die Tafeln machen hier eine wertvolle Arbeit, die leider von staatlicher Seite vernachlässigt wird. Wenn in einem reichen Land wie Deutschland immer mehr Menschen auf Hilfe angewiesen sind und immer mehr Menschen unfassbar reich sind, dann stimmt in unserem System etwas nicht. Friede auf Erden geht nur mit Gerechtigkeit. Überall auf der Welt leuchtet Frieden und Gerechtigkeit auf, wenn die Menschen in Not nicht vergessen und an den Rand gedrängt werden. Es soll auch der letzte Mensch die gute Botschaft erfahren: Gott ist uns Menschen ganz nahe gekommen. Darauf freuen wir uns im Advent. 

 

Hanne Allmansberger, Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde Nidda


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


Seelsorge ist Kirche



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