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Arbeit mit und für Familien

Herzliche Einladung



Der DSV des Dekanates Büdinger Land - Nidda, im September 2018

Nächstenliebe verlangt Klarheit: Für eine menschenfreundliche Gesellschaft ohne Ausgrenzung

Der Synodalvorstand des Evangelischen Dekanates Büdinger Land (DSV) hat in seiner letzten Sitzung (20. September 2018) angesichts zunehmender gesellschaftlicher Polarisierungen ein Positionspapier beschlossen, das wir Ihnen zur Kenntnis geben wollen. Unter dem Titel „Nächstenliebe verlangt Klarheit: Für eine menschenfreundliche Gesellschaft ohne Ausgrenzung“ beschreibt der DSV seine Haltung angesichts der aktuellen Problemlage.

 

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Überblick  Oktober 2018 - März 2019

Kirchenmusik im Büdinger Land

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NACHRICHTEN


Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

 

Landesgartenschau in Bad Schwalbach

Rund 400 Veranstaltungen rund um die Lichtkirche

Bericht

 

REWE - LOGISTIKPARK
Naturschützer, Bauern und Kirchen klagen gegen geplante Ackerland-Vernichtung

 

 


Gedanken zum Sonntag– 18.11.2018

Weihnachtsklang

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Von Friedrich Fuchs

 

 

 

Im Advent heißt es: Der Herr kommt! Texte und Lieder der Gottesdienste sagen: Gott kommt bzw. Gott schickt seinen Sohn und Gesandten zum Gericht und zur Rettung in die Welt! Ich finde diese Mitteilung irritierend. Denn was da angekündigt wird, kommt nachher nicht: Der Herr soll kommen, doch es kommt unser Weihnachtsfest. Das machen wir Menschen uns aber größtenteils selbst. Dieser Umstand wiegt schwer. Er erinnert mich an die smarte Bemerkung des französischen Gelehrten Alfred Loisy (1902): Jesus verkündete das Reich Gottes, und es kam die Kirche. Zwischen dem Versprechen und seiner Einlösung besteht ein Missverhältnis. Neben vielen anderen Gründen könnte hier ein Grund dafür sein, weshalb so viele Leute bei uns regelmäßig zum Fest ihren Feiertagsblues kriegen. Werner nannte das neulich treffsicher und selbstironisch seine besinnliche Schwermut.

 

 

 

Wir philosophierten in Monis Laden über miese Weihnachtsgefühle. Thomas brachte einen musikalischen Vergleich. Man muss wissen, dass er ein großer Musikhörer ist. Er hortet ein paar hundert Klassik-Konserven und ist auch sonst ein bisschen weitschweifig. Jetzt holte er aus: Viele Leute rechnen bei Weihnachten mit einem stetigen Anstieg vom ersten Lebkuchen Ende August bis zum Superfest am Heiligabend. Musiker nennen sowas ein Crescendo. In einer Symphonie zum Beispiel wird das Orchester allmählich lauter, die Stimmen vereinigen sich, schwellen immer mehr an, die Spannung steigt, dann kommt endlich ein befreiendes Maestoso. Unser Weihnachten ist eher wie zeitgenössische Musik: Du hörst ein Wirrwarr der Instrumente und Stimmen, das zu einem ohrenbetäubenden Getöse wird, plötzlich ist Stille wie ein Absturz, danach geht es irgendwie weiter. Selbstverständlich schätzt Thomas die neue Musik, wie er uns beteuerte. Wir brauchten dringend eine Verdauungspause.

 

 

 

Ich versuche eine Erklärung. Vorher sichere ich aber noch kurz mein Revier: Natürlich weiß ich, dass es auch hier und heute beglückende, gelingende Feste gibt. Wohl denen, die nachher sagen: tolle Weihnachten dieses Jahr! Mir geht es ums Festmisslingen der Leute, die denken: Alltag ist angenehmer!

 

 

 

Von den Inhalten her führt vom Advent nach Weihnachten kein stetiger Anstieg. Es sind zwei verschiedene Jahreszeiten im Kirchenjahr, von denen jede ein eigenes Thema hat. Im Advent geht es um das, was in der Zukunft liegt, während Weihnachten von dem handelt, was einmal passiert ist. In der Zukunft liegt eine Gottesbegegnung. Weihnachten ist ein Erinnerungsfest, eine Geburtstagsfeier. Ich kann es auch so sagen: Zuerst wird nach vorne, dann nach hinten geschaut. Ohne Kehrtwende kommt die ganze Angelegenheit ins Trudeln. Die alte Dame, die alle Jahre bei unzeitigem Weihnachtsliederspiel aufstampft und murrt, hat der Sache nach ein bisschen recht. Sie ist aber chancenlos.

 

 

 

Ich sitze im Pfarrhaus in meinem Arbeitszimmer. Früher hieß es Studierzimmer. Ich grübele über die angekündigte Gottesbegegnung. Wie könnte sie vor sich gehen? Kommt sie bald oder irgendwann oder wenn mein Stück Erdenzeit vorbei ist? Ich habe noch jede Menge zu erledigen wegen Weihnachten und überhaupt. Sollte ich Thomas zwischen den Jahren treffen,

 

werde ich ihm sagen, was mir zu Advent und Weihnachten klargeworden ist. Ein Stückchen schräger Musik habe ich für mich entwirrt. Immerhin. An Weihnachten liegt mir nämlich viel, auch wenn Moni meinte: Ach kommt Leute, nach dem Fest ist vor dem Fest.

 

 

 

Friedrich Fuchs

 

(Pfarrer in Aulendiebach, Rohrbach und Wolf)    

 

 

 


Ev. Kompakt


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


Seelsorge ist Kirche


NEUES AUS DEM EVANGELISCHEN DEKANAT BÜDINGER LAND AUF EINEN BLICK

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