Herzlich Willkommen

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Evangelischen Dekanates

Büdinger Land






VERANSTALTUNGSKALENDER

Februar 2017


ab 9. Februar - jeweils ab 20:00 Uhr

Mit Luther meditieren - im Pfarrhaus Eichelsdorf


16. - 28. Februar in Schotten

Was der Hahn so alles bewacht hat

März 2017


Gottesdienste zum Weltgebetstag

Einzelne Termine




REFORMATIONSJUBILÄUM 2017

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle
  • Termine
  • Worum es geht
  • Theologische Impulse
  • Material
  • Piff-paff: 500 Jahre Reformation per zauberhafter Zeitreise erklärt
  • Reformationssommer 2017
  • EKD-Dossier: Überblick über wichtige Stationen und Veranstaltungen
  • Reformation heute: Sozialethische Schriftenreihe zum 500. Jubiläum der Reformation
  • EKHN: Informationen zur Reformationsdekade (besonders für Gemeindebriefredaktionen geeignet)
  • Nachrichten

 



NACHRICHTEN


Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

REFORMATIONSJUBILÄUM

Termine, Impulse, Materialien

Kurznachrichten

 

IMPULSPOST

"Sie sind heilig!"

Bericht

 

STUDIE
Rechtsextremismus im ländlichen Raum

 

20 JAHRE AUTOFASTEN

Ein kleiner Beitrag für den Klimaschutz

Bericht

 


Gedanken zum Sonntag - 19.02.2017

Die Kunst des Glücklichseins

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

Von Ina Johanne Petermann

 

Vor genau 471 Jahren verstarb Martin Luther (10.11.1483-18.2.1546). Seine letzten Worte sollen gelautet haben: „Wir sind Bettler, das ist wahr“. Ein bescheidenes Lebensfazit des Reformators, der so vieles ins Rollen gebracht hat. Sicher wollte Luther damit sein Lebenswerk nicht in Frage stellen. Mit einem Song von Frank Sinatra hätte er hinzufügen können „I did it my way“ (Ich tat es in meiner Weise). Sich selber treu bleiben, selbst wenn Selbstzweifel quälen, das ist ja die Kunst. Luther hat sie beherrscht. Doch in diesem Jahr wird noch zur Genüge von ihm die Rede sein. Deswegen will ich Luther an dieser Stelle ruhen lassen und ein anderes letztes Wort aufgreifen, das mich immer wieder ins Nachdenken bringt. Es stammt von einem jüdischen Weisen, dem berühmten Rabbi Sussja. Der sprach vor seinem Ende: In der kommenden Welt werde ich nicht gefragt werden: "Warum bist du nicht Mose gewesen?". Die Frage wird lauten: "Warum bist du nicht Sussja gewesen?" Sich nicht mit anderen zu vergleichen, so sagen auch manche Philosophen, sei die Kunst des Glücklichseins. Rabbi Sussja beherrschte diese Kunst in Perfektion, wie die folgende Anekdote erzählt.

Da kamen einmal Schüler zu Sussja ins Gebetshaus und erfragten seinen Rat. „Unsere Weisen lehren, der Mensch solle Gott für alles loben und preisen, für das Übel genauso wie für das Gute und beides sollen wir in gleicher Freude als Gabe Gottes in Empfang nehmen. Das verstehen wir nicht, erkläre uns doch den dunklen Sinn dieser Worte!“ Der weise Rabbi schüttelte schmunzelnd den Kopf:  „Da fragt ihr den Falschen, ich kann dazu rein gar nichts sagen, mir ist in meinem ganzen Leben noch kein einziges Übel widerfahren.“ Sogleich vertiefte er sich wieder in sein Gebet, wiegte sich tanzend hin und her und lobte und pries Gott mit fröhlichem Gesang. Die Schüler aber wussten: Sussjas Leben war vom Tag seiner Geburt an bis zu diesem Tag nur Not, Pein und Entbehrung gewesen. Da gingen ihnen plötzlich die Augen auf, und sie begriffen, warum die Weisen sagen, man solle Gott für das Übel genauso wie für das Gute loben und preisen und beides in gleicher Freude als Gabe Gottes in Empfang nehmen. Es lohnt auf jeden Fall den Versuch.

Pfarrerin Ina Johanne Petermann, Büdingen


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


ev.KOMPAKT: Zeitkirche beim Hessentag, Diakonie gegen Abschiebungen, Luther feiert Rosenmontag


Seelsorge ist Kirche


AUSBLICK






Weltgebetstag 2017: Philippinen