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Evangelischen Dekanates

Büdinger Land





VERANSTALTUNGSKALENDER

Oktober 2017


Weltladen Nidda - 27. Oktober 2017

Happy Fairday mit Luthers leckerer Kürbissuppe


Kath. Kirche Nidda - 31 Oktober 2017 15.30 Uhr

Kantorei singt Bachs Reformationskantaten


Nieder-Mockstadt - 31. Oktober 2017 - 17 Uhr

Reformationsgottesdienst mit Ausstellung

November 2017




REFORMATIONSJUBILÄUM 2017

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle
  • Termine
  • Worum es geht
  • Theologische Impulse
  • Material
  • Piff-paff: 500 Jahre Reformation per zauberhafter Zeitreise erklärt
  • Reformationssommer 2017
  • EKD-Dossier: Überblick über wichtige Stationen und Veranstaltungen
  • Reformation heute: Sozialethische Schriftenreihe zum 500. Jubiläum der Reformation
  • EKHN: Informationen zur Reformationsdekade (besonders für Gemeindebriefredaktionen geeignet)
  • Nachrichten

 



NACHRICHTEN


Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

 

REFORMATIONSJUBILÄUM

Termine, Impulse, Materialien

Kurznachrichten

 

  EICHELSDORF UND EFFOLDERBACH

Singspiel zu Martin Luther

Bericht

 

REFORMATIONSJUBILÄUM
Finale in der EKHN

 

DEKANAT

Vorstand des Zweckverbandes Diakoniestation Büdingen-Altenstadt tritt zurück

Bericht

 


Gedanken zum Sonntag - 22.10.2017

Vorbilder und Idole…

Foto: Thomas Philipp
Foto: Thomas Philipp

Von Wolfgang Keller

 

… kennen (und haben?) wir wahrscheinlich fast alle: Es können Menschen sein, Lebende oder schon Verstorbene, die uns auf eine ganz bestimmte Art beeindrucken und imponieren. Der in der Nachbarschaft wohnende freiwillige Feuerwehrmann zum Beispiel, der seine Hilfsbereitschaft nicht nur theoretisch, sondern im Ernstfall auch ganz lebenspraktisch ausübt, aber auch das hohe philosophische Idol, das wir vielleicht nur noch aus dem Geschichtsunterricht der Schule kennen. So verwundert es nicht, dass bei öffentlichen Umfragen nach Vorbildern und Idolen immer wieder eine bunte Mischung von Menschen genannt wird: Da tauchen neben Politikern, Sport- und Popstars beständig gern auf den vorderen Plätzen auch die eigenen Eltern auf oder andere Menschen aus dem engsten eigenen Lebenskreis. So können uns Menschen zum Vorbild werden, in deren Leben, Denken und Sprechen wir uns idealerweise selbst gern widerspiegeln: Da redet einer, wie ich es auch selbst gern tun würde und da verhält sich eine, wie ich mich auch selbst gerne verhalten würde. Manchmal sind wir dabei unseren Vorbildern und Idealen sehr nah, manchmal aber auch unendlich weit davon entfernt. Immer aber scheinen wir auf der Suche zu sein nach Figuren, die uns die richtige Lebenshaltung vormachen, an der wir uns orientieren wollen und die wir guten Gewissens auch nachahmen können. Dagegen ist eigentlich nichts zu sagen: Ein Vorbild zu haben und seinem Reden und Handeln nachzustreben scheint ein menschlicher Urwunsch zu sein. Ein wirklich gutes Vorbild zeichnet sich dabei aber immer auch dadurch aus, dass es das eigene Nachdenken bei seinem Bewunderer nicht hemmt oder gar ausschließt, sondern im Gegenteil fördert und fordert. Nicht blinde und gedankenlose Nachahmung, sondern selbstverantwortetes eigenes Handeln, das ist es, was ein wirkliches Vorbild und ein wahres Idol von seinen Verehrer erwartet. Als Jesus von Nazareth einmal die Geschichte vom wahrlich vorbildhaften Verhalten des barmherzigen Samariters erzählt, fordert er die Zuhörer am Ende dazu auf, es diesem mit dem eigenen Verhalten gleich zu tun. Also zu überlegen und zu entscheiden, wo man im eigenen Leben mit seinen ganz eigenen Herausforderungen dem barmherzigen Samariter ähnlich werden kann. Das ist viel mehr als pure Nachahmung, es ist die eigenverantwortliche Übersetzung eines idealen Verhaltens in das eigene Leben. Wo dies so praktiziert wird, verlieren Vorbilder und Idole auch ihre gefährliche Seite, nämlich die der bloßen und gedankenlosen Imitation. Albert Schweitzer, der Urwalddoktor und große Philosoph, der es mit seiner Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben bei Befragungen bis zum heutigen Tag immer wieder unter die am meisten genannten Vorbilder und Idole bringt, hat uns übrigens einen schönen Hinweis darauf hinterlassen, wie wichtig und unverzichtbar Vorbilder und Idole sind. Gefragt, wie man denn am besten seine Kinder erziehe, hat er geantwortet: Es gibt drei Möglichkeiten, sein Kind gut zu erziehen. Erstens: durch Vorbild. Zweitens: durch Vorbild. Drittens: durch Vorbild. Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag.

 

 

 

Pfarrer Wolfgang Keller ist stellv. Dekan des Ev. Dekanats Büdinger Land

 


Verkauft den Sonntag nicht.

In diesem Jahr wurden diverse verkaufsoffene Sonntage aufgrund von Gerichtsurteilen abgesagt, auch in Hessen. Warum das so ist, erklärt der Film in drei Minuten. Er zeigt Kriterien für die Prüfung der Rechtmäßigkeit von Sonntagsöffnungen.


Ev. Kompakt


Seelsorge ist Kirche



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