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Evangelischen Dekanates

Büdinger Land




Schutzmaßnahmen für die EKHN werden angepasst

Auswirkungen des Lockdowns auf kirchliches Leben

29.10.2020

 

Die EKHN wird zeitnah darüber informieren, wie sie die kirchlichen Schutzmaßnahmen an die Beschlüsse von Bund und Ländern anpasst.

 

 

Am Mittwoch (28.10.2020) haben sich Bund und Länder auf einen einmonatigen begrenzten Lockdown geeinigt. Im Anschluss entscheiden Hessen und Rheinland-Pfalz, wie sie diese Beschlüsse umsetzen. Sowohl das hessische als auch das rheinland-pfälzische Corona-Kabinett tagen am heutigen Donnerstag.

 

Auf der Grundlage dieser Beschlüsse wird dann der Krisenstab der EKHN über die konkrete Umsetzung in Empfehlungen für die EKHN beraten. Neue Informationen des EKHN-Krisenstabs werden in der Folge zeitnah veröffentlicht.

 

Informationen aus dem Krisenstab der EKHN zur aktuellen Situation und zur Umsetzung für das kirchliche Leben und Gottesdienstliche Versammlungen

30.10.2020 / 14 Uhr

 

Sehr geehrte Damen und Herrn,

seit gestern erreichen uns viele Anfragen, wie in der EKHN die neuen Regelungen zur Eindämmung der Pandemie in den Kirchengemeinden umgesetzt werden sollen.

 

Als Krisenstab wissen und sehen wir, wie engagiert, aufmerksam und kontinuierlich Sie in diesen Wochen und Monaten die jeweils aktuelle Situation

 

und die in ihr geltenden Regeln und Empfehlungen wahrnehmen und umsetzen – und dies manchmal alle zwei Wochen neu.

 

Uns als Krisenstab beeindruckt dieses umsichtige und verantwortungsvolle Handeln in den Gemeinden sehr.

 

Gleichzeitig wissen wir, wie schwer es ist, auf für uns so wichtige Teile des kirchlichen Lebens, wie z. B. das gemeinsame Singen, zu verzichten.

 

Allem voran möchten wir Ihnen deshalb „Danke“ sagen.

 

Wir wissen uns durch dieses Miteinander in den kirchlichen Ebenen getragen und möchten dies mit unserem Handeln umgekehrt auch.

 

Nun sind wir durch die akute Situation noch einmal verstärkt gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um in den kommenden vier Wochen unsere direkten Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren.

 

Das soll uns allen helfen, uns besser schützen zu können und vor allem die Ausbreitung des Virus und unkontrollierbare Zahlen von Erkrankungen zu verhindern.

 

Wir hoffen, bitten und beten darum, dass wir auch in diesem Handeln gestärkt werden und von Gottes Geist begleitet sein mögen.

 

Wir wünschen Ihnen und uns allen, dass in unserem Miteinander dieser Geist spürbar wird und in der Zeit der Krise Gott uns Kraft und Trost bleiben möge.

 

 

Folgende Informationen und Empfehlungen aus dem Krisenstab möchten wir Ihnen heute vorab geben:

 

Nach den Bund-Länder-Gesprächen und den dort beschlossenen verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im November arbeiten die Länder an der Änderung ihrer Coronaverordnungen. Bisher wurden nur Eckpfeiler veröffentlicht.

 

Entsprechend hat der Krisenstab der EKHN heute seine Richtung für Empfehlungen für Gottesdienste und das kirchliche Leben verabredet.

 

Nach Veröffentlichung der Landesregelungen werden wir diese in die Grundsätze für das kirchliche Leben und gottesdienstliche Versammlungen einarbeiten.

 

Sollten Landesregelungen mit den hier beschriebenen Empfehlungen nicht in Einklang stehen, kann es auch zu einer Änderung unserer Empfehlungen kommen.

 

Die strengeren Regelungen treten ab Montag, dem 2. November in Kraft.

 

Für Gottesdienste bis Sonntag, den 1. November können daher die geltenden Regelungen in Kraft bleiben.

 

Auch Reformationsgottesdienste können nach den bisherigen Regelungen und unter Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen (u. a. Maskenpflicht am Platz) gefeiert werden.

 

Gemeinden, die den Gottesdienst nicht mehr in der Kirche feiern möchten, laden wir herzlich ein, an dem zentralen Gottesdienst der EKHN digital (18 Uhr) teilzunehmen.

 

https://www.ekhn.de/glaube/kirchenjahr/reformationstag/live-stream-des-festgottesdienstes-zum-reformationstag.html

 

******************

 

Grundlinie der Empfehlungen des Krisenstabs ist es, den direkten Kontakt vieler miteinander sehr deutlich zu beschränken

und so eine schnelle Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

 

Daher sollen alle Veranstaltungen, bei denen sich Gruppen und Kreise regelmäßig treffen, in den kommenden vier Wochen nicht stattfinden.

 

Dazu gehören auch Angebote für Kinder, Jugendliche und Senior*innen, die Arbeit mit Chören und Posaunenchören oder Bewegungsangebote sowie Gruppen und Kreise, die nicht der Gemeinde angehören, aber in den Gemeinderäumen stattfinden.

 

Auch Vermietungen für private Feierlichkeiten sollten unterbleiben.

 

Alle öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerte, Vorträge etc. sollen nicht stattfinden. Sie können – wenn möglich – in digitaler Form angeboten werden.

 

Auch für Gremiensitzungen und Besprechungen empfehlen wir dringend, diese digital durchzuführen.

 

Die Konfirmandenarbeit gehört zur Bildungsaufgabe der Kirche.

 

Konfirmandenarbeit soll – wenn möglich – in digitaler Form stattfinden.

 

Er kann – entsprechend des Schulunterrichts – auch vor Ort stattfinden, wenn Schutzmaßnahmen und die Schutzkonzepte für und in den Räumlichkeiten sicher eingehalten werden.

 

Die Kirchenvorstände entscheiden vor Ort, wie und ob dies möglich ist.

 

Konfitage oder andere Formen der Konfirmand*innenarbeit, bei denen Bewegung und gemeinsame Aktionen geplant sind, sollen nicht stattfinden.

 

Freizeiten für alle Zielgruppen sollen bis einschließlich Januar nicht stattfinden.

 

Die Durchführung von Gottesdiensten in Kirchen und kirchlichen Räumen wird von den Landesregelungen ermöglicht.

 

Darin zeigt sich die Achtung des Rechts auf Religionsausübung der Glaubensgemeinschaft.

 

Gottesdienste können und sollen auch nach Maßgabe des Krisenstabs weiter stattfinden.

 

Dafür gelten weiter die Regeln der Schutzkonzepte.

 

Neben dem Einhalten des Abstands von 1,5 Metern muss der Mund-Nasen-Schutz auch am Platz getragen werden.

 

Wir empfehlen dringend, auf jede Form des Gemeindegesangs zu verzichten.

 

Wir empfehlen, auch digitale Formate wieder verstärkt einzusetzen.

 

Gleichzeitig ist eine regionale Abstimmung auf Dekanatsebene sinnvoll.

 

Schließlich sollen und können Kirchen zum persönlichen Gebet weiter geöffnet bleiben.

 

Für die Seelsorge empfehlen wir, zu Gesprächen in Gemeindehäusern oder Räumen mit ausreichender Größe einzuladen.

 

Schutzmaßnahmen, die über die allgemeinen Regelungen hinausgehen (z. B. das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes während des Gesprächs oder die zeitliche Begrenzung)

 

können zu Beginn des Gesprächs verabredet werden.

 

Update: 11.11.2020

 

 

I. Update Corona-Verordnungen

 

II. Weihnachtsgottesdienste: Gottesdienste & Krippenspiele

 

III. Digitales Anmeldetool für Gottesdienste

 

 

 

 

 

I. Update Corona-Verordnungen

 

Auch während des Teillockdowns im November wurden die Coronaverordnungen der Länder weiter verändert.

 

Folgende Änderungen des Landes Hessen betreffen das kirchliche Leben:

 

 

 

- Musikschulen dürfen seit Montag, dem 9. November, wieder öffnen. Damit ist auch Musikunterricht im kirchlichen Bereich wieder möglich.

 

- Behörden der Landkreise und kreisfreien Städte sind (nur) in begründeten Ausnahmefällen (besondere Gefahrenlage) befugt, auch über die Coronaverordnung hinausgehende Maßnahmen anzuordnen.

 

Es gelten daher grundsätzlich wieder die Länderverordnungen. Im Zweifelsfall sollte aber nach wie vor mit den Behörden vor Ort Rücksprache gehalten werden.

 

Auch in Rheinland-Pfalz wurde die 12. Coronabekämpfungsverordnung  geändert. Der kirchliche Bereich ist durch die Änderungsverordnung vom 6. November jedoch nicht betroffen.

 

 

 

 

 

II. Weihnachtsgottesdienste: Gottesdienste & Krippenspiele

 

Der Krisenstab geht davon aus, dass auch für die Weihnachtsgottesdienste Beschränkungen und Schutzmaßnahmen gelten.

 

Wir möchten Sie bei der Planung möglichst gut unterstützen:

 

 

 

Das Zentrum Verkündigung hat Gottesdienstentwürfe unter den geltenden Bedingungen erarbeitet. www.zentrum-verkuendigung.de

 

 

 

Krippenspiele und Krippenspielproben sind möglich. Sie sind Teil der Gottesdienstgestaltung. Die Proben können daher auch im Gemeindehaus stattfinden.

 

Es gelten dafür die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln.

 

Wir empfehlen, den Kreis der Teilnehmenden klein zu halten und die Dauer und das Format des Krippenspieles so zu wählen, dass dieses auch unter Beschränkungen für das gottesdienstliche Leben durchführbar ist.

 

 

 

Das Zentrum Verkündigung hat Formate entwickelt, um Krippenspiele mit wenigen Personen, draußen oder digital aufzuführen.

 

Derzeit findet im Zentrum Verkündigung wöchentlich (donnerstags zwischen 17 und 18 Uhr) eine online-Krippenspielsprechstunde per Zoom statt https://zoom.us/j/97922852184?pwd=MEF0aithclUwZjEzR0g4WjRWT0drdz09

 

Ebenfalls werden noch Online-Fortbildungen zum Thema „digitale Gottesdienste gestalten“ angeboten; eine Anmeldung ist unter folgendem Link möglich:

 

https://www.zentrum-verkuendigung.de/veranstaltungen/aus-und-fortbildungen/veranstaltung/detail/digitale-gottesdienste-gestalten-online-seminar-in-vier-modulen-1-1/

 

 

 

 

 

III. Digitales Anmeldetool für Gottesdienste

 

Um Gemeinden die Planung für ihre Gottesdienste zu erleichtern und Platzreservierungen möglich zu machen,

 

bietet die EKHN zwei Reservierungsprogramme an, mit denen die Teilnahme an Gottesdiensten digital verwaltet werden kann.

 

 

 

1. Gottesdienst-Anmeldungen mit dem kostenfreien EKHN-Portal inkl. C-Kalender

 

Gemeinden und Einrichtungen der EKHN, die das EKHN-Portal bereits nutzen, können mit dem Buchungsmodul des integrierten C-Kalenders Buchungen für Gottesdienste/Veranstaltungen für die eigene Website anbieten,

 

es entstehen keine zusätzlichen Kosten.

 

2. Das Buchungsportal CHURCH EVENTS

 

Mit dem kostenpflichtigen System Church Events können Gemeinden eine individuelle, maximale Teilnehmeranzahl pro Gottesdienst oder Veranstaltung festlegen und so Vertrauen bezüglich Platzverfügbarkeit und bestmöglicher Sicherheit unter Corona-Bedingungen schaffen. Die EKHN übernimmt vorerst die Grundgebühren für die Monate November 2020 bis Januar 2021 für die Gemeinden, die sich umgehend anmelden. Die Anmeldung erfolgt über die hier verlinkte Seite: Hier geht's zur Registrierung

 

 

 

Weitere Informationen zu beiden Reservierungsprogrammen finden Sie hier: Mehr Informationen zu beiden Systemen

 

Bereits an diesem Donnerstag, 12. November, um 18 Uhr gibt es zum BUCHUNGSPORTAL „CHURCH EVENTS“ ein Online-Seminar, bei dem die wesentlichen Funktionen vorgestellt und Fragen beantwortet werden. Informationen und die Zugangsdaten gibt es hier: https://unsere.ekhn.de/themen/digitale-kirche/anmeldetool-zu-gottesdiensten/support-und-hilfe.html

 

 

 

 

 

Die Empfehlungen zum Heizen der Kirchen haben wir aufgrund Ihrer Nachfragen ergänzt.

 

Die Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen haben sich nicht verändert. Wir schicken die Grundsätze vom letzten Mal in dieser Mail noch einmal unverändert mit.

 

 

 

Zum Download finden Sie unterhalb dieses Textex:

 

 

 

-        Grundsätze für das kirchliche Leben zum Schutz der Gesundheit in Versammlungen und Veranstaltungen von Kirchengemeinden, Dekanaten und Einrichtungen sowie Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Stand: 10.11.2020

 

-        Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen und Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Stand: 03.11.2020

 

-        Empfehlungen für den Umgang mit Kirchenheizungen der EKHN, Stand: 10. 11.2020

 

-        Orientierung und Hinweise zur kirchenmusikalischen Arbeit unter Schutzbedingungen, Stand: 10.11.2020

 

 

 

 

 

Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html abrufbar. Unter corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben.

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2020_11_03 Grundsätze für gottesdienstli
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Information über die aktuellen Regelungen zur Bekämpfung des Corona-Virus

Grundsätze für das kirchliche Leben und gottesdienstliche Versammlungen unter Coronabedingungen Stand: 23.10.2020

Neben die Landesverordnungen treten nun verbindliche Allgemeinverfügungen der Landkreise und kreisfreien Städte in Kraft, die auch die kirchliche Arbeit betreffen und von Kirchengemeinden beachtet werden müssen.

 

Die aktuellen Regelungen sind jeweils auf der Homepage der Landkreise und kreisfreien Städte veröffentlicht.

 

In den Grundsätzen sind nach wie vor die aktuellen Länderregelungen für das kirchliche Leben angepasst.

 

In den Grundsätzen haben wir auch den Maßnahmenkatalog der derzeit geltenden Ampel-Warnpläne der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz, soweit sie für Kirchengemeinden relevant sein könnten, zu Ihrer Orientierung aufgeführt.

 

Sie geben Anhaltspunkte für zu erwartende Maßnahmen, ersetzen aber Ihre eigene Information über die konkret verfügten Maßnahmen vor Ort nicht.

 

Aufgrund der je unterschiedlichen Lage in den Landkreisen und Städten bitten wir Sie, regelmäßig selbst zu prüfen, welche örtlichen Regelungen aktuell gelten.

 

Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Gesundheitsamt.

 

Wichtigste Punkte für Gottesdienste und Veranstaltungen sind nach wie vor:

 

-        Einhalten des Abstands von 1,5 Metern zwischen Personen am Sitzplatz,

 

-        Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (bei Inzidenz >50 auch am Sitzplatz),

 

-        Begrenzung der Teilnehmendenzahl auf 100 bei Inzidenz >50 für alle Gottesdienste, Versammlungen und Veranstaltungen

 

-        Verzicht auf Gemeindegesang,

 

-        Beachten der jeweils örtlich angegebenen Obergrenze für Teilnehmende entsprechend der jeweiligen Allgemeinverfügung.

 

-        Wir empfehlen allenfalls ein kleines Ensemble für Gesang und Posaunen einzusetzen.

 

-        Zur Chorarbeit gelten die Regelungen fort.

 

 

 

Mit einem je aktuellen Stand und den jeweils gebotenen Schutzmaßnahmen kann das kirchliche Leben in dem möglichen Umfang weiter stattfinden.

In Hessen und Rheinland-Pfalz haben Seelsorgerinnen und Seelsorger Zugang zu Krankenhäusern und klinischen Einrichtungen,

ebenso in Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen.

 

Für die Weihnachtsgottesdienste wird es in der kommenden Woche Gespräche zwischen den Kirchen und den Ländern geben.

Über das Ergebnis informieren wir Sie dann zeitnah.

 

Die Coronaverordnung des Landes Hessen wurde mit Wirkung vom 19. Oktober angepasst und gilt bis zum 31. Januar 2021. Auch die Auslegungshinweise des Landes wurde mit Stand 21. Oktober angepasst. Wesentliche Änderungen sind:

 

- Auch Gottesdienste werden zu den öffentlichen Veranstaltungen gezählt.

 

- Die bisherige 3-Quadratmeter-Regelung für Veranstaltungen entfällt. Es gelten noch die allgemeinen Abstandsregelungen.

 

- Für Zusammenkünfte von Seniorinnen und Senioren gelten nur noch die allgemeinen Abstandsregelungen.

 

- In Ladenlokalen ist die 3 Quadratmeter-Regelung ebenfalls entfallen. Es gelten die allgemeinen Abstandsregelungen.

 

- Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist auf eine angemessene und regelmäßige Belüftung zu achten.

 

- Private Feiern in gemieteten Räumen werden auf 50 Personen begrenzt.

 

Der Wegfall der 3 m²-Regel macht ggf. eine Neuberechnung der Teilnehmerhöchstgrenze in den einzelnen Räumen und die Anpassung der Schutzkonzepte nötig.

 

Berechnet werden nun nur noch die möglichen Sitzplätze bei Einhaltung von 1,5 Metern Abstand nach allen Seiten.

 

Unser entsprechend geändertes  Muster-Schutzkonzept für Gemeindehäuser wird Ihnen ab Anfang nächster Woche unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html zur Verfügung stehen.

 

Auch das Land Hessen reagiert auf erhöhte Infektionszahlen mit dem Präventions- und Eskalationskonzept SARS-CoV2 mit einem Ampelsystem.

 

Die im Eskalationskonzept beschriebenen Maßnahmen sind der Handlungsrahmen für die Landkreise und kreisfreien Städte.

 

Wesentliche Punkte betreffen öffentliche Veranstaltungen und die Maskenpflicht:

 

 

-        Auch Gottesdienste werden zu den öffentlichen Veranstaltungen gezählt, so dass ab einer Inzidenz >35 die Beschränkung auf 150 teilnehmende Personen grundsätzlich gilt.

 

Ausnahmen können jedoch beim Gesundheitsamt unter Umsetzung eines abgestimmten Hygienekonzepts erwirkt werden.

 

-        Maskenpflicht: Ab einer Inzidenz >35 gilt die Maskenpflicht in Kirchen außerhalb des Sitzplatzes.

 

Ab einer Inzidenz >50 gilt die Maskenpflicht auch am Sitzplatz.

 

-        Für Gottesdienste ist wie für alle anderen Veranstaltungen der Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Personen vorgeschrieben.

 

Angehörigen bis zu zwei Hausständen oder Gruppen von 10 Personen kann weiterhin gestattet werden, ohne Mindestabstand zusammenzusitzen.

 

-        In Bezug auf die Gottesdienste wird dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzichten.

 

Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html abrufbar. Unter corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben.

 

 

 

Zum Download finden Sie die folgenden zwei Handreichungen:

 

 

 

-        Grundsätze für das kirchliche Leben zum Schutz der Gesundheit in Versammlungen und Veranstaltungen von Kirchengemeinden, Dekanaten und Einrichtungen sowie Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Stand: 23.10.2020

 

-        Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen und Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Stand: 23.10.2020

 

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2020_10_23 Grundsätze für das kirchlic
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Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen

Am 19. September 2020 wurde Dekanin Sabine Bertram-Schäfer zur Pröpstin von Nord-Nassau gewählt!

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Synode wählt Dekanin in evangelisches Leitungsamt

Sabine Bertram-Schäfer ist neue Pröpstin für Nord-Nassau

(Offenbach/ekhn) - Sabine Bertram-Schäfer ist die neue Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau. Die hessen-nassauische Kirchensynode wählte die 53 Jahre alte Dekanin des Dekanats Büdinger Land in das evangelische Leitungsamt. Sie erhielt 75 von abgegebenen gültigen 129 Stimmen. Ab dem kommenden Jahr ist sie die geistliche Leitungsperson in der mittelhessischen Region um Herborn für rund 200.000 Kirchenmitglieder in169 Gemeinden. Ihre Aufgabe ist mit der einer „Regionalbischöfin" in anderen evangelischen Kirchen vergleichbar. Bertram-Schäfer tritt die Nachfolge von Annegret Puttkammer an, die zum Jahresende Direktorin des Neukirchener Erziehungsverein in Neukirchen-Vluyn bei Duisburg wird.

 

Kirche: Resonanzfähig, diakonisch, öffentlich

In ihrer Bewerbungsrede sprach sich Bertram-Schäfer für eine „resonanzfähige Kirche" aus. Es sei dabei vor allem in den anstehenden Reformprozessen wichtig, „genau wahrzunehmen, zu schauen und zu hören". Zugleich müssten auch diakonische Aufgaben in den Blick genommen werden. In ihrer diakonischen Arbeit zeige „sich die Kirche Jesu Christi in ihrer ganzen Vielfalt". Ihrer Ansicht nach bleibt auch das öffentliche Wirken der Kirche von zentraler Bedeutung. Bertram-Schäfer: „Kirche steht nicht allein für sich. Sie ist immer Kirche, die sich auf die Welt und die Menschen bezieht."

 

Zur Person: Sabine Bertram-Schäfer

Sabine Bertram-Schäfer wurde 1966 in Seefeld in der Nähe von München geboren und wuchs im Westerwald auf. Sie studierte evangelische Theologie in Mainz, und Marburg. Ihr Vikariat, die Ausbildung zur Pfarrerin, absolvierte sie in Usingen. Ihre erste Pfarrstelle übernahm sie 1997 in Dauernheim bei Nidda. Drei Jahre später wurde sie zur stellvertretenden Dekanin des Dekanats Nidda gewählt und 2005 zur Dekanin des Dekanats Büdingen. Seit 2016 ist sie Dekanin des heutigen Dekanats Büdinger Land. Die Pfarrerin ist stellvertretende Vorsitzende im Vorstand der hessen-nassauischen Dekaninnen und Dekane. Bertram-Schäfer war von 1998 bis 2013 Synodalin der hessen-nassauischen Kirchensynode und Mitglied in zahlreichen Fachausschüssen. Sie engagierte sich darüber hinaus unter anderem in der Weiterentwicklung des Pfarrbildes und ist seit zehn Jahren an der Auswahl von Pfarramtskandidatinnen beteiligt. Daneben vertrat sie die EKHN auf Ebene der Evangelischen Kirche in Deutschland etwa bei Konsultationen zur Rolle der Landpastorinnen und Landpastoren.

 

Zur Propstei Nord-Nassau

Die Nachfolgerinnen von Annegret Puttkammer werden ihre Aufgabe Anfang 2021 antreten. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Die Pröpstin für Nord-Nassau ist als geistliche Leitungsperson in der mittelhessischen Region von Herborn aus für rund 200.000 Gemeindeglieder in 169 Gemeinden mit rund 180 Pfarrerinnen und Pfarrern zuständig. Die Propstei umfasst Gebiete um Biedenkopf, Herborn, Westerburg und Limburg. Damit gehören Regionen in Hessen und Rheinland-Pfalz sowie ein kleiner Teil von Nordrhein-Westfalen zum Verantwortungsbereich. Die Pröpstin, deren Funktion mit der einer „Regionalbischöfin" in anderen Kirchen vergleichbar ist, ist auch Mitglied in der Kirchenleitung der EKHN sowie Vorgesetzte der Dekaninnen und Dekane.

 

Hintergrund: Verfahren zur Propstwahl

Das Verfahren der Propstwahl ist in Artikel 56 der Kirchenordnung genau geregelt. Entsprechend den Vorgaben wurde die Stelle im Amtsblatt der EKHN zunächst ausgeschrieben und dazu aufgerufen, mögliche Kandidatinnen oder Kandidaten zu nennen. Dazu kann jedes Kirchenmitglied Vorschläge an den Kirchensynodalvorstand einreichen. Die Benannten konnten dann anhand einer schriftlichen Bewerbung ihr Interesse bekunden. Aus dem Bewerbendenkreis erstellt der Kirchensynodalvorstand einen Wahlvorschlag, der mindestens zwei Personen umfassen soll. Zu dem daraufhin zustande gekommenen Wahlvorschlag werden der Pfarrerausschuss und die zuständige Propsteiversammlung gehört, die sich aus den Dekanen und Dekaninnen sowie den Dekanatssynodalvorsitzenden der Propstei zusammensetzt. Auch auf der Wahl-Synode selbst können noch Vorschläge zu Wahl unterbreitet werden, wenn 20 Prozent der Delegierten eine zusätzliche Kandidatur befürworten. Dann muss die Wahl allerdings verschoben werden. Die Amtszeit für Pröpste und Pröpstinnen beträgt sechs Jahre, eine Wiederwahl ist möglich.


Foto: Kai Fuchs
Foto: Kai Fuchs


Corona-Virus

Corona-Virus: Maßnahmen, Infos, Aktuelles

Foto: Peter Bernecker /ekhn
Foto: Peter Bernecker /ekhn
   
 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Angesichts der Handlungsempfehlungen der Bundesregierung sowie der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau teilt das Evangelische Dekanat Büdinger Land mit:


Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau informiert auf der Webseite www.ekhn.de/corona über Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis. Der Dekanatssynodalvorstand und die Dekanin Sabine Bertram-Schäfer bitten alle Kirchengemeinden und haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden um Beachtung.

 

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in den kommenden Wochen geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!

 

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„Macht hoch die Tür“ in Fernseh- und Hörfunk-Gottesdiensten am 1. Advent

Übertragung: Neue Spendenaktion von "Brot für die Welt" beginnt

Foto: Brot für die Welt
Foto: Brot für die Welt

Das bekannteste evangelische Adventslied ist sicher "Macht hoch die Tür". Am 1. Advent ist es in den meisten Gottesdiensten zu hören. Auch im Eröffnungsgottesdienst der diesjährigen Spendenaktion von "Brot für die Welt", der am kommenden Sonntag um 10 Uhr in Fernsehprogrammen der ARD übertragen wird.

 

Zum Advent gehört das Adventslied "Macht hoch die Tür" einfach dazu. Dieses Lied wird vermutlich in fast allen Gottesdiensten gesungen, die evangelische Gemeinden am 1. Advent feiern. Festlich vorgetragen wird es auch in den Gottesdiensten zu vernehmen sein, die die Fernseh- und Hörfunkprogramme der öffentlich-rechtlichen Sender am kommenden Wochenende professionell übertragen werden.

 

Unter dem Motto "Mit Öko-Landbau gegen Hunger" steht der Gottesdienst, der im Jahr 2020 die Spendenaktion des evangelischen Hilfswerks "Brot für die Welt" eröffnet und von ARD-Sendern im Fernsehen übertragen wird. Natürlich ist auch in dieser Übertragung "Macht hoch die Tür“ das herausragende adventliche Liedmotiv. Die Feier findet in der Gedächtniskirche in Speyer statt, dabei sind die Präsidenten von "Brot für die Welt", Cornelia Füllkrug-Weitzel, der pfälzische Kirchenpräsident Christian Schad und die rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

 

Mit dem 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr. Die Adventszeit – eigentlich eine Buß- und Fastenzeit – bereitet auf das Weihnachtsfest vor. Das lateinische Wort „Advent“, deutsch „Ankunft“, weist darauf hin, dass nach christlichem Verständnis an Weihnachten die Geburt Jesu Christi gefeiert wird, die Ankunft des „Königs und Retters der Welt“. Entsprechend heißt der biblische Wochenspruch für den 1. Advent: "Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer." (Sacharja Kapitel 9, Vers 9)

 

Sonntag, 29. November

 

FERNSEHEN Das Erste, SWR, SR, WDR

 

Sonntag, 29. November 2020, 10.00 Uhr

 

Evangelischer Gottesdienst zur Eröffnung der Aktion "Brot für die Welt".

 

Übertragung aus der Gedächtniskirche in Speyer.

 

Der diesjährige Eröffnungsgottesdienst wird geleitet von Cornelia Füllkrug-Weitzel, der Präsidentin des Hilfswerkes „Brot für die Welt“. Die Predigt hält Kirchenpräsident Christian Schad, Evangelische Kirche der Pfalz.

 

Musikalische Gestaltung: Jochen Steuerwald, Landeskirchenmusikdirektor, Robert Sattelberger, Orgel, und Pfälzischer Landesposaunenchor, Leitung: Christian Syperek.

 

 

HÖRFUNK

 

hr2-kultur

 

Sonntag, 29. November 2020, 7.30 Uhr bis 8.00 Uhr

 

Evangelische Morgenfeier

 

mit Pfarrerin Anke Haendler-Kläsener, Flieden

 

 

 

hr1

 

Sonntag, 29. November 2020, ca. 7.45 Uhr bis 7.55 Uhr

 

Sonntagsgedanken

 

Pfarrer Hermann Trusheim, Hanau

 

 

 

rbbKultur

 

Sonntag, 29. November 2020, 10:00 Uhr

 

EVANGELISCHER GOTTESDIENST

 

übertragen aus der Pauluskirche in Berlin-Lichterfelde

 

Predigt: Pfarrerin Barbara Neubert

 

 

 

WDR 5, NDR Info

 

Sonntag, 29. November 2020, 10:00 Uhr

 

Evangelischer Gottesdienst

 

Übertragung aus der Friedenskirche in Remscheid

 

Predigt: Pastor André Carouge

 

 

 

MDR Kultur

 

Sonntag, 29. November 2020, 10:00 Uhr

 

Evangelischer Gottesdienst

 

Übertragung aus der St. Annenkirche Annaberg

 

Predigt: Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz

 

 

 

Bayern 1

 

Sonntag, 22. November 2020, 10:35 Uhr

 

Evangelische Morgenfeier

 

Pfarrerin Julia Rittner-Kopp, München

 

 

 

 

 

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Kirchliche Sendungen und Gottesdienste in der ARD

 

https://programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Kirche-und-Religion/Fernsehgottesdienste/Startseite

 

 

 

Gottesdienste im ZDF

 

https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de/  

 

 

 

Kirche im hr

 

https://www.kirche-im-hr.de/

 

Sie wollen einen Gottesdienst im Fernsehen oder im Rundfunk mitfeiern? Übersichten zu diesen Angeboten finden Sie hier:
www.zdf.fernsehgottesdienst.de
www.kirche-im-hr.de

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Unser Jahresthema 2020

"Schöpfung bewahren - gemeinsam für unser Haus Erde handeln"

Nidda, im September 2019

Foto: Kai G. Fuchs
Foto: Kai G. Fuchs

Unser Dekanat und seine Kirchengemeinden zeichnen sich durch eine Vielfalt von Bereichen mit unterschiedlichen Menschen und ihren Aktivitäten aus. Mit einem jährlich wechselnden Jahresthema wollen wir von nun an ein verbindendes und kreatives Element schaffen, um so das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dekanat zu fördern.

 

„Schöpfung bewahren – gemeinsam für unser Haus Erde handeln“ – unser Jahresthema 2020

 

Mit dem gewählten Thema eröffnen sich in unseren Augen vielfältige und impulsgebende Möglichkeiten für unsere gemeinsame Arbeit im kommenden Jahr und darüber hinaus.

Im Vorfeld der Festlegung des Jahresthemas hat sich der Synodalvorstand eingehend damit befasst, wie wir unserer Verantwortung bei Klima- und Umweltfragen gerecht werden können. Als Zusammenschau der Überlegungen ist ein Positionspapier entstanden, das wir Ihnen ans Herz legen wollen.

Was in dieser Positionsbeschreibung (s. U.) vielleicht noch fern und abstrakt klingen mag, wollen wir mit Leben füllen. Auf unserer Dekanatshomepage haben wir eine Rubrik eingeführt, die das Jahresthema begleitet. (Link zum Jahresthema). Dort werden mit der Zeit „Best Practice“-Beispiele ebenso zu finden sein wie Materialien für Gottesdienste, Buchvorstellungen oder Anregungen für Aktionen sowie ein Diskussionsforum. 

   

Wir laden Sie und ihre Kirchengemeinde herzlich ein, Ihre Aktivitäten mit dem Jahresthema zu verknüpfen und uns diese mitzuteilen, damit auch andere motiviert werden.

Ideen und Vorschläge im Rahmen des Jahresthemas können Sie gerne heute schon Rita Stoll (Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung) unter rita.stoll@dekanat-buedinger-land.de oder unter 06043-802614 mitteilen. Eine Arbeitsgruppe wird weitere Ideen sammeln und Ihnen zur Verfügung stellen.  

 

„Suchet der Stadt Bestes, des Landes auch und der Welt, der Zeit, in der ihr lebt.“ (nach Jeremia 29,7)

 

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Positionspapier Bodenschutz 170919.pdf
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