Herzlich Willkommen

auf der Homepage des

Evangelischen Dekanates

Büdinger Land



Foto: Kai Fuchs
Foto: Kai Fuchs

Gemeinsam beten

Täglich um 19.00 Uhr

 

In Zeiten, in denen wir nicht mehr in unseren Kirchen zusammenkommen können, suchen wir in der evangelischen Kirche nach anderen Möglichkeiten, gemeinschaftlich unseren Glauben zu leben.

Jeden Abend um 19.00 Uhr läuten deshalb an vielen Orten unserer Landeskirche und in unserem Dekanat die evangelischen Kirchen ihre Glocken zum gemeinsamen Hausgebet. Viele stellen auch eine Kerze in ein Fenster oder auf den Balkon.
Wir möchten Sie hiermit herzlich einladen, während des Glockenläutens Ihr persönliches Gebet zu formulieren oder das Vaterunser mitzusprechen.

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Live-Gottesdienste und Termine im TV und digitalen Medien

Hörfunk Palmsonntag

 

Deutschlandfunk, Palmsonntag, 5.4.2020 10:05 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

Übertragung aus der Martinskirche in Pfullingen. Predigt: Pfarrer Hans-Martin Fetzer

 

mdr Kultur Radio, Palmsonntag, 5.4. 10:00 Uhr

Evangelischer Gottesdienst

aus der Marienkirche Bernburg

 

 

Fernsehen Palmsonntag

 

Palmsonntag,  05.04.2020, 10:15 - 11:00 rbb-Fernsehen

Ökumenischer Gottesdienst mit Musik aus der Gethsemanekirche in Berlin-Prenzlauer Berg

Wie können wir einander nahe sein trotz Isolation und Quarantäne, Mindestabstand und Besuchsverbot? Welche Wege zum Nächsten lassen sich neu finden? Welche alten entdecken wir wieder? In diesen schwierigen Zeiten möchten Gläubige ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung aussenden: Wir bleiben nachbarschaftlich verbunden, auch wenn Gotteshäuser nicht mehr für Gottesdienste geöffnet sind.

Pfarrerin Jasmin El-Manhy, Evang. Gethsemanekirche, Pfarrer Murat Üzel, Syrisch-orthodoxe Kirche von Antiochien in Berlin, kath. Pastoralreferentin Lissy Eichert, Schauspieler Matthias Dittmer

 

 

Hinweis auf katholische Gottesdienste an Palmsonntag:

Katholischer Gottesdienst zum Palmsonntag aus dem Dom in Wien im ZDF um 09:30 Uhr

Palmsonntag in Rom. Gottesdienst mit Papst Franziskus im hr und BR Fernsehen um 11:00 Uhr

 

 

epd-Landesdienst Mitte-West, Nr. 26 | 02.04.2020

Hessischer Rundfunk überträgt zusätzliche Gottesdienste

Frankfurt a.M. (epd). Während der Corona-Krise sind Zusammenkünfte in Kirchen, Synagogen und Moscheen untersagt. Aus diesem Grund überträgt der Hessische Rundfunk (hr) in der Karwoche und an Ostern zusätzliche Gottesdienste im Fernsehen, wie der Sender am 1. April in Frankfurt am Main mitteilte. Am Palmsonntag, 5. April, übernimmt der hr vom Bayerischen Rundfunk ab 11 Uhr die Übertragung eines katholischen Gottesdienstes aus Rom. Am Karfreitag, 10. April, ist ab 10 Uhr ein evangelischer Gottesdienst aus der Frauenkirche in Dresden zu sehen, den der Mitteldeutsche Rundfunk überträgt.

 

Am Ostersonntag, 12. April, übernimmt der hr ab 11 Uhr vom Bayerischen Rundfunk die Übertragung des katholischen Gottesdienstes aus Rom mit Papst Franziskus. Am Ostermontag, 13. April, zeigt der hr ab 9.05 Uhr aus der Westend-Synagoge in Frankfurt am Main einen jüdischen Gottesdienst zum Pessachfest. Zudem ist für Sonntag, 19. April, ab 10.15 Uhr die Übertragung eines evangelischen Gottesdienstes geplant.

 

Bereits am Mittwoch, 8. April, um 21.45 Uhr, wird im hr-fernsehen eine Osterausgabe von „Engel fragt“ ausgestrahlt. Moderator Philipp Engel fragt den Mönch Paulus Terwitte, den jüdischen Rabbiner Andy Steimann, die muslimische Krankenhaus-Seelsorgerin Rabia Bechari, die neue evangelische Bischöfin Beate Hofmann und den buddhistischen Mönch Tenzin Peljor nach ihren Ängsten und Sorgen in der Corona-Krise und ihren Ideen zur Überwindung dieser schwierigen Zeit.

 

Die Gottesdienste auf hr4 kommen dieses Jahr aus Fulda und Frankfurt-Nied. Übertragen werden sie wie jedes Jahr an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. Erstmals werden die Gläubigen diese nur im Radio und Online verfolgen können. Im Anschluss bieten die Gemeinden telefonische Seelsorge an.

 

Am Karfreitag überträgt hr4 ab 10.04 Uhr live aus der evangelischen Christuskirche in Frankfurt-Nied den Gottesdienst mit Pfarrerin Charlotte von Winterfeld. Am Ostersonntag sendet hr4 live aus der katholischen Stadtpfarrkirche St. Blasius in Fulda den Gottesdienst mit Dechant Stefan Buß. Am Ostermontag wird der Radio-Gottesdienst nochmals aus der evangelischen Christuskirche in Frankfurt-Nied übertragen. Es predigt Pfarrerin Annegreth Schilling.

 

Digital zu Hause - 05.04.2020, Eschollbrücken und weltweit
Digital zu Hause - 05.04.2020, Radio
Digital zu Hause - 09.04.2020, Eschollbrücken und weltweit
Digital zu Hause - 10.04.2020, zu Hause
Digital zu Hause - 10.04.2020, Eschollbrücken und weltweit
Digital zu Hause - 12.04.2020, zu Hause
Digital zu Hause - 12.04.2020, Eschollbrücken und weltweit
Digital zu Hause - 13.04.2020, zu Hause
Digital zu Hause - 19.04.2020, Eschollbrücken und weltweit

Weitere Angebote der "Kirche zu Hause"


Kirchenpräsident gibt Orientierung für Osterzeit: Vom Glockengeläut bis Jubel vom Balkon

Jung: „Menschenleben retten und nicht fragen, welche Form der Zusammenkunft noch geht“

3.04.2020

 

(Darmstadt/ekhn) - Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung hat an die evangelischen Gemeinden appelliert, auch in der bevorstehenden Karwoche und bei den Osterfeierlichkeiten den Regelungen im Kampf gegen die Corona-Epidemie unvermindert nachzukommen. Er wandte sich am Freitag (2. April) in einem Schreiben an alle 1.100 evangelischen Kirchengemeinden auch gegen Kritiker, die der Kirche zuletzt vorgeworfen hatten, sich nicht deutlich genug gegen die Verbote öffentlicher Gottesdienste in der Coronakrise zur Wehr gesetzt zu haben. Jung halte es „gerade im Namen der Gottes- und der Nächstenliebe geboten“ jetzt voneinander Abstand halten, um sich gegenseitig zu schützen. Jung: „Ich will deutlich sagen: Zurzeit geht es darum, die Ausbreitung einer hochgefährlichen Krankheit zu verlangsamen, um dadurch Menschenleben zu retten“. Es solle deshalb nicht gefragt werden, „welche Form der Zusammenkunft vielleicht doch irgendwie geht“. Zentral sei es, „gerade das Evangelium, die Botschaft vom Leben, zu verkündigen, indem wir alles uns Mögliche dazu beitragen, um weitere Infektionen zu verhindern.“

 

 

 

Dank für Engagement in Kirche und Diakonie

 

Jung dankte zugleich allen, „die derzeit mit viel Fantasie und großer Energie in den Gemeinden und Einrichtungen in Kirche und Diakonie arbeiten“. Es sei „wunderbar, wie kreativ zurzeit in vielen Formen das Evangelium verkündigt wird, ohne sich dabei in Gottesdiensten und Andachten zu versammeln“. Es sei eine Herausforderung auch in der Kar- und Osterwoche „die Gemeinschaft, die uns im Glauben miteinander geschenkt ist, zu gestalten und dabei körperlich voneinander Abstand zu halten“, sagte Jung. Es könne trösten, dass Menschen „als Christinnen und Christen in Christus miteinander verbunden seien und Gemeinschaft im Gebet suchen könnten“, so der Kirchenpräsident.

 

 

 

Brief zu Ostern an alle Haushalte

 

In einem Begleitschreiben kündigte Jung zugleich an, dass er sich in der bevorstehenden Karwoche in einem Brief an knapp eine Million evangelische Haushalte im Kirchengebiet wenden wird. Das Schreiben ist Teil der sogenannten Impulspost, mit der sich die hessen-nassauische Kirche zweimal im Jahr an ihre Mitglieder wendet. Die aktuelle Aktion wurde aufgrund der Coronakrise völlig neu gestaltet und vorgezogen. Sie trögt in Zeiten der Kontaktsperren bewusst den Titel „Gottkontakt“. Im Zentrum steht das Thema Beten in seiner Vielgestaltigkeit www.gottkontakt.de.

 

 

 

Jubel vom Balkon an Ostern 

 

In dem Schreiben an die Gemeinden wird auch angeregt, sich an einem „Osterjubel“ aus Fenstern und Balkonen zu beteiligen. Am Ende des ZDF-Fernsehgottesdienstes am Ostersonntag sollen um 10.15 Uhr alle in den feierlichen Osterchoral „Christ ist erstanden“ (Evangelisches Gesangbuch Nr. 99) einstimmen. Mitglieder von Posaunenchören wollen die Aktion an vielen Orten von ihren Wohnhäusern aus einzeln unterstützen.

 

 

 

Glockenläuten an den Feiertagen

 

Zudem schlägt die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) den Gemeinden in der bevorstehenden Festwoche ohne öffentliche Gottesdienste bestimme Läute-Aktionen vor. Im Mittelpunkt steht ein ökumenisches Geläut am Ostersonntag um 12 Uhr, das in regionale Absprache stattfinden soll. Im Einzelnen soll am Palmsonntag um 19.30 Uhr zum Beginn der Karwoche geläutet werden. Am Gründonnerstag können die Glocken um 19.30 Uhr zur Erinnerung an das letzte Abendmahl erschallen. An Karfreitag ist vorgesehen, um 15 Uhr mit Glockenklang an die Todesstunde Jesu Christi zu erinnern. Am Ostersonntag soll zur örtlichen Gottesdienstzeit mit Festgeläut zur Auferstehung geläutet werden. Schließlich steht das ökumenische Geläut am Ostersonntag um 12 Uhr auf der Vorschlagsliste der EKHN. In der hessen-nassauischen Kirche sind die einzelnen Gemeinden selbst für ihre jeweilige Läuterordnung verantwortlich.

 

 

 

Die Internetseite der EKHN bietet zahlreiche aktuelle Informationen aus Hessen-Nassau zum Umgang mit der Coronakrise: www.ekhn.de/corona

 

 
Brief des Kirchenpräsidenten zum Osterfest 2020 zum Download:
https://unsere.ekhn.de/fileadmin/content/ekhn.de/download/intern/corona/Brief_KP_an_Gemeinden_Ostern_2020.pdf


Wort der katholischen, evangelischen und orthodoxen Kirche in Deutschland zur Corona-Krise

„Beistand, Trost und Hoffnung"

 

 

(Hannover/pm) - Anlässlich der weltweiten Corona-Pandemie rufen die katholische, evangelische und orthodoxe Kirche in Deutschland zu Zuversicht und Vertrauen auf. Jeder könne sich der solidarischen Unterstützung, des Beistands und Gebets gewiss sein. Das schreiben in einem heute (Freitag, 20. März 2020) veröffentlichten gemeinsamen Wort „Beistand, Trost und Hoffnung" der  Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Vorsitzende der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Metropolit Augoustinos.
 
Wie alle unverschuldete Not, die über die menschliche Gemeinschaft kommt, so kenne auch diese Krise keine Gerechtigkeit. Deshalb, so die Kirchenvertreter, seien das Füreinander-Dasein und die Solidarität in dieser Zeit unabdingbar, um das humane Angesicht der Gesellschaft nicht zu entstellen oder gar zu zerstören. Ausdrücklich danken die Kirchen allen im Gesundheitswesen, Ärztinnen und Ärzten, Krankenpflegerinnen und Krankenpflegern und Freiwilligen, die oft bis zur Erschöpfung dafür sorgten, dass die Erkrankten die bestmögliche Versorgung erhielten.
 
Landesbischof Bedford-Strohm, Bischof Bätzing und Metropolit Augoustinos appellieren in ihrem Wort, dass Grenzen und Barrieren, die derzeit errichtet werden müssten, nicht die Grenzen in den Herzen hochziehen dürften. „In einer solch existenziellen Krise, in der auch die gesellschaftlichen Institutionen spürbar an ihre Grenzen stoßen, kommt es auf jede und jeden Einzelnen an. Aber nicht, weil sich jeder dann selbst der Nächste ist und jeder für sich allein kämpft, sondern weil jedes offene Ohr, jedes freundliche Wort und jede helfende Hand besonders zählen und viel bedeuten. Es tut in der Seele gut zu sehen, wie viel gelebte Humanität es angesichts dieser Krise in unserer Gesellschaft gibt." Gleichzeitig seien gerade die Christen in diesen Tagen mit der Frage nach dem Sinn menschlichen Leids konfrontiert, worauf es keine einfachen Antworten gebe: „Die biblische Botschaft und der christliche Erlösungsglaube sagen uns Menschen jedenfalls zu:  Gott ist ein Freund des Lebens. Er liebt uns Menschen und leidet mit uns. Gott will das Unheil nicht. Nicht das Unheil hat darum das letzte Wort, sondern das Heil, das uns von Gott verheißen ist", so die Vertreter der Kirchen in Deutschland.
 
Hinweise:
Das gemeinsame Wort „Beistand, Trost und Hoffnung" finden Sie als Download unter https://www.ekd.de/gemeinsames-wort-der-kirchen-zur-corona-krise-54220.htm. Eine Kurzfassung mit Zitaten von Metropolit Augoustinos, Landesbischof Bedford-Strohm und Bischof Bätzing finden Sie auf www.facebook.com/ekd.de.
 
Hannover, 20. März 2020
 
Pressestelle der EKD
Carsten Splitt


Kirchenpräsident in der Coronakrise: Mit der Unsicherheit leben

Volker Jung wendet sich in einem Video und in einem Brief an Gemeinden - Zahlreiche alternative Angebote der evangelischen Kirche von Glockenläuten bis Livestream „Living-Room“

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Brief des Kirchenpräsidenten 200320.pdf
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Corona-Virus

Corona-Virus: Maßnahmen, Infos, Aktuelles

Foto: Peter Bernecker /ekhn
Foto: Peter Bernecker /ekhn
   
 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Angesichts der Handlungsempfehlungen der Bundesregierung sowie der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau teilt das Evangelische Dekanat Büdinger Land mit:


Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau informiert auf der Webseite www.ekhn.de/corona über Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis. Der Dekanatssynodalvorstand und die Dekanin Sabine Bertram-Schäfer bitten alle Kirchengemeinden und haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden um Beachtung.

 

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in den kommenden Wochen geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!

 

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Dekanin Sabine Bertram-Schäfer informiert - Stand 2.04.2020

Liebe Brüder und Schwestern,

nach einem Gespräch der Dekan*innen Oberhessens mit der Kirchenleitung gibt es einige Informationen, die ich Ihnen gerne weitergeben möchte:

 

1.     Impulspost und Sonderbeilage in den Zeitungen

 

In der nächsten Woche wird die Impulspost von der EKHN verschickt. In seinem Brief an die Mitglieder unserer Kirche wird Kirchenpräsident Dr. Volker Jung auf die Coronakrise eingehen. Diese Post ist auch als Gruß zu Ostern zu verstehen. Darüber hinaus hat sich unsere Landeskirche an der Sonderaktion von Chrismon beteiligt. In allen Zeitungen wird in der nächsten Woche eine Sonderbeilage eingelegt. Ich habe Sie Ihnen bereits als pdf in der Anlage beigefügt.

 

Ebenfalls habe ich Ihnen eine biblische Reise zwischen Palmsonntag und Ostermontag als Anlage beigelegt. Diese war auf der Homepage der EKHN zu finden. Auf unserer Homepage finden Sie auch weitere Anregungen. https://www.dekanat-buedinger-land.de/

 

2.     Offene Kirchen

 

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass wir sehr behutsam mit unseren Offenen Kirchen gerade zu Ostern umgehen müssen. Wenn Sie auf die Offenen Kirchen hinweisen, dann geben Sie bitte einen weiten Zeitraum an (z.B. von 10 -18 Uhr) und weisen durch ein Hinweisschild an der Kirchentür auf die Vorsichtsmaßnahmen hin. Folgender Hinweis ist in der EKHN-Handreichung zu finden:

 

„Gegenwärtig ist das stille Gebet einzelner Menschen in Kirchen noch möglich. Dabei wird vorausgesetzt, dass Vorsichtsmaßnahmen wie der Abstand zu anderen Einzelnen strengstens eingehalten werden.  Wir bitten, die von Bund und Ländern verabschiedeten Leitlinien zu beachten, die besagen, dass in der Öffentlichkeit zu anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Wir empfehlen, diese Information am Eingang zur Kirche bekannt zu machen und darauf hinzuweisen, dass sich nur einzelne Personen im Kirchenschiff aufhalten dürfen.“

 

3.     Kreuzwege und Osterspaziergänge

 

Kreuzwege und Osterspaziergänge im üblichen Sinne sind in diesem Jahr nicht möglich, da es sich auch bei einer kleinen Gruppe um eine Versammlung handeln würde. Was möglich ist, ist ein vorbereiteter Stationenweg, der am Karfreitag individuell den ganzen Tag gegangen werden kann, oder in den Ostertagen an mehreren Tagen. Dann können die Menschen für sich entscheiden, wann sie gehen möchten und ob sie alleine oder zu zweit oder mit der Familie diesen Weg gehen möchten.

 

4.     Läuten am Karfreitag und Ostersonntag

 

Der Kirchenpräsident sprach in unserer Videokonferenz davon, dass am Karfreitag um 15 Uhr und am Ostersonntag um 12 Uhr geläutet werden sollte. Am Karfreitag um 15 Uhr auch nur mit der Totenglocke, am Ostersonntag kann die Osterfreude mit vollem Geläut ausgedrückt werden.

 

5.     Abendmahl zu Hause

 

In der Kirchenleitung kam die Frage auf, ob denn von zu Hause aus Abendmahl gefeiert werden kann. Dazu spricht die Kirchenleitung keine Empfehlung aus. Auch in unserer Kirche ist es so, dass nur ordinierte oder beauftragte Menschen das Abendmahl spenden dürfen. Auch in geschwisterlicher Verbundenheit mit unseren katholischen Geschwistern bittet die Kirchenleitung, dass wir uns daran halten.

 

6.     Rückmeldungen der Bürgermeister*innen

 

Auf meinen Brief an die Bürgermeister*innen haben sich bei mir viele Bürgermeister*innen zurückgemeldet. Die jeweiligen Rückmeldungen habe ich an Sie weitergeleitet. Nicht zurückgemeldet haben sich: Altenstadt, Büdingen, Glauburg, Schotten, Hammersbach und Reichelsheim. Falls die Bürgermeister*in sich bei Ihnen direkt gemeldet haben sollten, bitte ich Sie, mir die Rückmeldung zuzuschicken.

 

Zurückgemeldet haben sich: Echzell, Florstadt, Gedern, Grebenhain, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Ranstadt und Ulrichstein.

 

 

7.     Honorarkräfte (Organisten, Chorleiter*innen)

 

Immer wieder taucht die Frage auf, ob und von wem die Honorarkräfte im Orgeldienst bezahlt werden sollen. Es gibt freie Organistinnen und Organisten, die auf diesen Verdienst angewiesen sind. Die Auskunft vom Kirchenpräsidenten und OKR Böhm lautete, dass es keine gesamtkirchlichen Mittel dafür geben werde, da die Gelder für den Zweck der Organistenbezahlung den Gemeinden ja zugewiesen seien. Deshalb kam die Empfehlung, der ich mich gerne anschließen möchte, dass die Organistinnen und Organisten auch dann bezahlt werden sollen, wenn die Gottesdienste ausgefallen sind. Ich finde es auch richtig, wenn die Kirchengemeinden jetzt nicht an der Coronakrise verdienen würden, weil sie die bereits im Haushalt eingestellten Gelder nicht verausgaben brauchen. Die Organist*innen müssten einen Antrag stellen (wie auch sonst üblich) und das Geld kann angewiesen werden. Organistinnen und Organisten, die dies nicht wollen, werden natürlich nicht bezahlt.

 

8.     Frage nach Pflichtkollekten

Es tauchte auch die Frage nach den Pflichtkollekten auf. Dazu hat sich die Kirchenleitung bisher noch keine Gedanken gemacht. Da die Institutionen, die im Kollektenplan bedacht werden, auf die Kollektengelder angewiesen sind, wird sich die Kirchenleitung spätestens nach der Krise dazu Gedanken machen.

 

9.     Hilfreiche Internetseiten

 

Schließlich möchte ich noch auf hilfreiche Internetseiten verweisen. Hier finden Sie viele Informationen und auch ganz praktische Hilfen.

 

https://www.zentrum-verkuendigung.de/das-zentrum/projekte-und-themen/corona-pandemie/

https://www.ekhn.de/service/massnahmen-gegen-corona/corona-virus-aktuelle-berichte-und-impulse.html

 

Mit einem Gebet, das derzeit auf der ganzen Welt gebetet wird, möchte ich schließen.

 

Gott, unser Vater,

durch deinen Geist sind wir miteinander verbunden im Glauben, Hoffen und Lieben.

Auch wenn wir in diesen Zeiten vereinzelt sind: Wir sind Teil der

weltweiten Gemeinschaft deiner Kinder.

Lass wachsen unser Vertrauen in deine Nähe und in die Verbundenheit mit unseren Schwestern und Brüdern.

Die erkrankt sind, richte auf.

Mache leicht die Herzen der Einsamen.

Den Verantwortungsträgern gib Weisheit und Mut.

Stärke die Frauen und Männer im medizinischen Dienst.

Unseren Geschwistern in der weltweiten Kirche stehe bei.

Uns allen schenke Ideen, unserer Verbundenheit Ausdruck zu geben.

 

Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!

 

Segne uns, o Herr! Deine Engel stell um uns! Bewahre uns in deinem Frieden ewiglich!

 

Segne uns, o Herr! Lass leuchten dein Angesicht über uns und sei uns gnädig ewiglich!

 

Amen.

 

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie behütet und gesund,

 

Sabine Bertram-Schäfer

 

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Informationen des Krisenstabes der EKHN zur Kar- und Osterwoche - 2.04.2020
200402 Information zur Karwoche und Oste
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Dekanin Sabine Bertram-Schäfer informiert - Stand 18.03.2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

viele Fragen gehen bei uns ein und Informationen aus einzelnen Gemeinden. Ich möchte die Fragen gerne beantworten und die neusten Informationen weitergeben.

 

Beerdigungen

Viele Fragen drehen sich um das Thema „Beerdigungen“. Deshalb möchte ich dazu einige Anweisungen aussprechen.

Trauergottesdienste geschehen nur noch am offenen Grab, nicht mehr in der Kirche und auch nicht in den Trauerhallen. Beerdigungen sind auch nur noch im engsten Familienkreis möglich (Verwandte 1. Grades: Ehepartner, Eltern, Kinder, Enkelkinder, Geschwister). Die Anzahl spielt sich zur Zeit zwischen 15 und 25 ein. Wenn es seelsorgerliche Gründe gibt, die eine andere Entscheidung notwendig machen, dann liegt es in der seelsorgerlichen Verantwortung der Pfarrer*innen.

Manche Bestatter stellen keinen Sandeimer mehr zur Verfügung, da sie verhindern wollen, dass viele Menschen die Schaufel anfassen. Die liturgische Formel zum Erdwurf kann auch ohne die Handlung erfolgen.

 

Aussegnungen

Zum Thema „Aussegnungen“ erreichten mich auch Fragen. Eine Aussegnung im häuslichen Umfeld ist möglich. Bei der Aussegnung sollten neben Pfarrer*in nur noch 1-2 Personen im Zimmer anwesend sein. In den Krankenhäusern und Altenheimen gelten die Vorschriften der Einrichtungen.

 

Konfirmationen

Die Frage, wann die Konfirmationen, die im Mai stattfinden, abgesagt werden sollen, erreichen mich immer wieder. Deshalb möchte ich für das Dekanat Büdinger Land eine einheitliche Vorgehensweise vorschlagen und alle Konfirmationen vor den Sommerferien absagen. Das hat den Vorteil, dass die Konfirmationen für den Herbst neu geplant werden können.

 

Offene Kirchen

Dieses Thema ist noch nicht abschließend geklärt. Die Kirchenleitung ist hier mit dem Behörden noch im Gespräch. Bitte informieren Sie sich über die EKHN-Internetseite oder über den Newsticker +++ Corona +++ EKHN https://www.ekhn.de/aktuell/detailmagazin/news/newsticker-ekhn-und-corona.html

 

Regelmäßiges Gebet mit Kerze im Fenster um 19 Uhr

In manchen Gemeinden wird es bereits praktiziert. Jeden Abend um 19 Uhr läuten die Glocken und die Menschen stellen eine Kerze ins Fenster. Das ist ein Zeitfenster für ein freies Gebet oder für ein Vaterunser. Die Kerzen können von anderen wahrgenommen werden und Gemeinschaft verdeutlichen. Sie sind herzlich eingeladen, dieses Zeichen gemeinsam in unserem Dekanat umsetzen.

 

Seelsorge:

Für Krankenhaus und Altenheimen gelten die Vorschriften aus den Einrichtungen. Die meisten Altenheime und auch die Kliniken untersagen derzeit Besuche. Pfarrerinnen und Pfarrer sind auch weiterhin telefonisch erreichbar bzw. rufen bei Benachrichtigungen zurück. Seelsorge wird derzeit eine Telefonseelsorge.

Das betrifft auch die älteren Menschen in den Gemeinden. Jetzt ist die Gelegenheit, sie anzurufen und zu fragen, wie es Ihnen geht, wie Sie die Situation der Isolation verkraften und ob sie konkrete Hilfe brauchen (z.B. beim Einkaufen oder anderen Botengängen). Dazu könnten auch Konfirmanden oder Jugendliche bereit sein.

 

Gottesdienste:

Nachdem nun auch die Bundesregierung Versammlungen in Kirchen verboten hat, dürfen wir bis nach den Osterferien keine Gottesdienste abhalten. https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/pressemitteilungen/vereinbarung-zwischen-der-bundesregierung-und-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-bundeslaender-angesichts-der-corona-epidemie-in-deutschland-1730934?fbclid=IwAR0W0Cm_m8FXFdIUXoRIzRV2jCr4Mz37wcbG7tCpvAF6eMelnFDiiMydyac

 

Die EKD hat auf ihrer Homepage Informationen zu „Kirche von zu Hause – Alternativen (nicht nur) in Zeiten von Corona“ eingestellt. Vielleicht finden Sie hier gute Anregungen für Möglichkeiten des Gebets, der Andacht. https://www.ekd.de/kirche-von-zu-hause-53952.htm?fbclid=IwAR1SNqKmTgtEuASvYVbKhTjFxF-XE-jAeKVFzFFrJM4jOWjd3IvBP1HG13A#

 

Auf der Homepage des Zentrums Verkündigung finden Sie ebenfalls Anregungen. https://www.zentrum-verkuendigung.de/das-zentrum/projekte-und-themen/corona-pandemie/

 

Taufen, Hochzeiten und Jubelhochzeiten

Auch diese Gottesdienste können derzeit nicht stattfinden. Nehmen Sie bitte Rücksprache mit Ihrer Pfarrerin / Ihrem Pfarrer und vereinbaren Sie, sofern absehbar, einen neuen Termin.

 

Verwaltung im Dekanat

Im Dekanat gibt es in der Verwaltung nur noch eine Notbesetzung. Wir versuchen Vieles im Homeoffice zu bearbeiten. Telefonisch ist das Dekanat vormittags von 9.00 – 12.00 Uhr von Montag bis Donnerstag zu erreichen (06043-80260).

 

Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen und mit dazu beitragen, dass das Virus sich nur noch sehr langsam ausbreiten wird.

 

Ein Gebet möchte ich Ihnen am Schluss mit auf den Weg geben:

 

Gott, wir bitten dich:

Lass uns erkennen,

wie wir dir dienen können,

was heute unsere Aufgabe ist.

Schaffe Ordnung in aller Unordnung

Und Ruhe in aller Unruhe.

Amen.

 

Bleiben Sie behütet!

 

Herzliche Grüße Ihre Dekanin Sabine Bertram-Schäfer

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Videoandacht der Ev. Kirchengemeinde Geiß-Nidda und Bad Salzhauen in der Corona-Krise - 25.03.2020

Lasse hat die Idee einer Videoandacht. Wir fühlen uns ängstlich und ohnmächtig in Bezug auf Corona. Die Erzählung von der Sturmstillung Mk 4,35-41 erzählt von der Angst der Jünger als die Wellen über ihren Köpfen zusammen schlagen. Und von der Macht Jesu den Sturm zu stillen.

https://www.youtube.com/watch?v=etS3WYij3yM&feature=youtu.be

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Wir begegnen uns - anders: Jugend-Andachten in Zeiten von Corona

Dringende Handlungsempfehlungen zum Corona Virus- (Stand: 13. März 2020)

 

Die weitere Ausbreitung des Corona-Virus ist eine schwerwiegende Bedrohung. Es ist mittlerweile sehr deutlich, dass es nicht nur darum geht, Einzelne zu schützen. Gemeinsam müssen wir alles tun, um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Das ist nötig, um eine ausreichende Versorgung für alle Erkrankten zu gewährleisten. Deshalb muss alles getan werden, um Situationen zu vermeiden, die Infektionen begünstigen. Das Virus kann sich vor allem dann weiter verbreiten, wenn viele Menschen zusammenkommen. Da wir als Kirche immer wieder Menschen in Gottesdiensten, Veranstaltungen und in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind. Das sind in der gegenwärtigen Bedrohung Menschen mit Vorerkrankungen und alte Menschen, aber selbstverständlich auch alle anderen.

 

Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) gibt deshalb Handlungsempfehlungen für Kirchengemeinden, Dekanate und Einrichtungen und bittet dringend, diese zu beachten. Die Handlungsempfehlungen werden von einem eingesetzten Krisenstab der Lage entsprechend fortlaufend aktualisiert.

 

Aktuelle Informationen finden sich im Internet hier: www.ekhn.de/corona

 

Individuelle Fragen bezüglich Verhalten und Planung im Rahmen kirchlicher Arbeit können an die zentrale E-Mail-Adresse corona@ekhn.de gerichtet werden.

 

Weitere Hinweise zum Umgang mit der Infektionsgefahr mit dem Corona-Virus finden Sie auf der Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: bzga.de.

 

Generelle Linie: Verzicht auf Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen, zu denen Menschen auf engem Raum zusammenkommen, bergen das Risiko, dass Viren übertragen werden und anschließend in neue Kreise der Bevölkerung gelangen. Dies gilt umso mehr für Veranstaltungen, zu denen Menschen überregional anreisen. Deshalb empfehlen wir eine grundsätzliche Absage aller Veranstaltungen anhand der folgenden Kategorien:

 

Öffentliche Veranstaltungen

Gemäß Erlass des Hessischen Sozialministeriums und der Empfehlung der rheinland-pfälzischen Landesregierung sind öffentliche Veranstaltungen mit über 1.000 Teilnehmer*innen abzusagen. Auch andere öffentliche Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Teilnehmenden sollen abgesagt werden (z.B. Konzerte und Konferenzen).

 

Interne Veranstaltungen

Auch bei internen Veranstaltungen ist kritisch zu prüfen, ob diese unbedingt notwendig sind, oder ob auf sie verzichtet werden kann (z.B. Gemeindekreise, Chorproben, Sitzungen, Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen sowie Reisen).

 

Gottesdienste

Gottesdienste haben eine wichtige seelsorgliche Funktion. Sie können nach unserer Einschätzung zurzeit weiterhin stattfinden, sofern es die örtlichen Bedingungen erlauben. Bei der Entscheidung sind folgende Kriterien zu beachten:

 

* Anweisungen und Empfehlungen örtlicher Behörden sind zu befolgen.

 

* Gibt es in der Nähe bekannte Infektionsfälle?

 

* Können die Teilnehmenden im Gottesdienstraum den empfohlenen Sicherheitsabstand von 1 Meter einhalten?

 

* Kann das Risiko durch Maßnahmen minimiert werden (z.B: durch gutes Lüften und Desinfizieren)?

 

In der Liturgie soll auf körperliche Nähe und direkten Kontakt verzichtet werden. Dies betrifft insbesondere den Friedensgruß, den Handschlag sowie das Austeilen von Gesangbüchern. Wo möglich, können Streaming-Angebote oder On-Demand-Angebote (Audio und / oder Video) gemacht werden. Auch Fernseh- und Rundfunkgottesdienste können in dieser Zeit eine Alternative sein.

 

Vorerst Verzicht auf das Abendmahl

Es wird empfohlen, bis auf Weiteres auf die Feier des Abendmahles zu verzichten. Für die Karwoche und Ostern werden aktuelle Empfehlungen entsprechend der dann gültigen Lage gegeben. Hausabendmahle sollten im Rahmen der Seelsorge weiterhin möglich sein.

 

Vorstellungsgottesdienste und Konfi-Freizeiten 

Vorstellungsgottesdienste und Konfi-Freizeiten, die in den nächsten Wochen geplant sind, sollen abgesagt werden. Ob und wann sie wieder möglich sind, hängt von der Entwicklung der Pandemie ab.

 

Konfirmationsgottesdienste

Wie mit den Konfirmationsgottesdiensten umzugehen ist, wird derzeit geprüft. Es ist damit zu rechnen, dass auch die Konfirmationen verschoben werden müssen. Eine Empfehlung folgt bis spätestens 20. März.

 

Jubiläen, Verabschiedungen, Amtseinführungen, Ordinationen

Sofern geplant ist, Jubiläen, Verabschiedungen, Amtseinführungen und Ordinationen in einem öffentlichen Rahmen zu feiern, sollen sie verschoben werden.

 

Tauf-, Trau- und Bestattungsgottesdienste

Auch bei Tauf-, Trau- und Bestattungsgottesdiensten muss der Schutz der Teilnehmenden im Vordergrund stehen. Vor Ort ist zu prüfen: Gibt es eine vertretbare Form, bei der die allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden können? Bei Bestattungen kann durch eine Feier unter freiem Himmel die Ansteckungsgefahrverringert werden.

 

Kindertagesstätten und kirchliche Schulen

Kindertagesstätten und kirchliche Schulen halten sich an die Vorgaben der Schulämter und ggf. des zuständigen Gesundheitsamtes.

 

Häusliche Besuche

Bei persönlichen Kontakten im Rahmen der Seelsorge geht es darum, Begleitung zu gewährleisten und das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Empfehlungen zur konkreten Umsetzung für Hausbesuche, Besuchsdienste und Besuche in Heimen werden derzeit erarbeitet. Bei Besuchen in Seniorenheimen soll vorher mit der Hausleitung geklärt werden, in welchem Rahmen Kontakte möglich sind.

 

Alle sind in der Verantwortung

Ehrenamtliche sind wie Hauptamtliche in der Pflicht, das Corona-Virus nicht weiterzutragen. Wer sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat oder mit Infizierten oder mit Personen aus einem Risikogebiet in Kontakt war, soll Gottesdienste und andere Veranstaltungen für zwei Wochen nicht besuchen.

 

Geistliche Herausforderung

Die Corona-Pandemie ist eine große Belastung für viele Menschen, für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Die große Infektionsgefahr zwingt uns zu sehr schmerzlichen Maßnahmen. Uns liegt daran, Menschen so zusammenzubringen, dass sie miteinander gestärkt werden – durch das Hören auf Gottes Wort, durch Gesang, Gebet, Gespräch und darin, dass sie aneinander Anteil nehmen und sich gegenseitig unterstützen. Jetzt ist es geboten, vielfach Abstand voneinander zu halten, wo es doch gerade in solchen Zeiten auch schützende und anteilnehmende Gemeinschaft braucht. Es geht deshalb auch darum, die Notwendigkeit, dass wir einander schützen, als gemeinschaftliches Handeln zu begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Und es geht darum, auch in den Zeiten des Abstands voneinander, Formen zu suchen und zu pflegen, in denen wir miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab.

 

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20-03-13 Handlungsempfehlungen Corona Vi
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Mehrsprachige Hinweise zum aktuellen Umgang mit dem Corona-Virus

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Aus Verantwortung für das Leben eindringlicher Appell von Leitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Coronavirus: Evangelische Kirche will Veranstaltungen bis auf Gottesdienste einstellen

13.03.2020

(Darmstadt/ekn) - Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ihre Gemeinden und Einrichtungen am Freitag (13. März) eindringlich gebeten, ab sofort alle Publikumsangebote bis auf Weiteres einzustellen. Die Kirchenleitung schlägt in einem Rundschreiben mit Verweis auf die hohe Verantwortung für die Gesundheit und das Leben anderer umfassende Maßnahmen vor. „Die generelle Linie ist: Verzicht auf Veranstaltungen". Dazu gehörten etwa kirchenmusikalische Konzerte ebenso wie Gemeindekreise oder Freizeitfahrten.

 

Sonderfall Gottesdienste

Eine Ausnahme bilden dem Schreiben nach aktuell nur Gottesdienste. Sie besäßen eine wichtige seelsorgliche Funktion. Deshalb könnten sie nach Prüfung der örtlichen Situation und unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen wie beispielsweise genügend Sitzabstand noch stattfinden. Generellen Veranstaltungsverboten von örtlichen Behörden soll auf jeden Fall gefolgt werden. Auf das Abendmahl soll zurzeit verzichtet werden. Große Festgottesdienste sollen nicht stattfinden.  Wie mit den bevorstehenden Konfirmationsgottesdienste und den Gottesdiensten in der Karwoche und am Osterfest umgegangen werden soll, wird in den kommenden Tagen geklärt. Für das Wochenende wurden bereits erste Ordinationsfeiern abgesagt, bei denen Pfarrerinnen und Pfarrer in den Dienst eingeführt werden. Die Evangelische Akademie in Frankfurt kündigte an, ab Montag für das Publikum zu schließen.

 

Große Mitverantwortung

Als Gründe für die umfassenden Handlungsrichtlinien nennt das Schreiben die große Mitverantwortung der evangelischen Kirche dafür, sich gegen die Verbreitung von Erkrankungen mit Covid-19 einzusetzen. „Da wir als Kirche immer wieder Menschen in Gottesdiensten, Veranstaltungen und in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind." Das Rundschreiben schließt mit dem Appell: „Es geht darum, die Notwendigkeit, dass wir einander schützen, als gemeinschaftliches Handeln zu begreifen, mit dem wir uns umeinander sorgen. Und es geht darum, auch in den Zeiten des Abstands voneinander, Formen zu suchen und zu pflegen, in denen wir miteinander Halt und Kraft im Evangelium finden. Nächstenliebe ist und bleibt unser Maßstab."

 

Für Mitarbeitende und Verwaltungseinrichtungen wird es noch gesonderte Anweisungen geben.

 

Fortlaufend aktualisierte Informationen zum Thema Coronavirus und EKHN auf der Sonderseite im Internet:

 

www.ekhn.de/corona

 

Sie wollen einen Gottesdienst im Fernsehen oder im Rundfunk mitfeiern? Übersichten zu diesen Angeboten finden Sie hier:
www.zdf.fernsehgottesdienst.de
www.kirche-im-hr.de

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Korona und Glaube - erste persönliche Annäherungen

 

von Stephan Krebs

 

(Stand: 13. März 2020)
Ich reibe mir die Augen – nein: Das soll ich ja nicht, wegen der Ansteckungsgefahr. Aber ich muss es – zumindest mein geistiges Auge, denn wir erleben, wie unser Alltag im Stundentakt immer weiter aus den Fugen gerät. Pläne, die zum Teil langfristig und bedeutsam sind, fallen in sich zusammen. Auf manche wie ein Konzert oder einen Urlaub hat man sich monatelang gefreut. Manche wie runde Geburtstage, Hochzeiten und Konfirmationen – sind einmalig und damit unwiederbringlich. Verloren!

 

Alltägliche Gewohnheiten wie das Begrüßen muss man um-trainieren. Dinge wie die Leidenschaft für den Fußball, die für manche wirklich wichtig sind, ja vielleicht sogar ein Stück ihrer Identität ausmachen, soll man von jetzt auf gleich aufgeben. Und niemand weiß, wie lange. 

 


Unser Jahresthema 2020

"Schöpfung bewahren - gemeinsam für unser Haus Erde handeln"

Nidda, im September 2019

Foto: Kai G. Fuchs
Foto: Kai G. Fuchs

Unser Dekanat und seine Kirchengemeinden zeichnen sich durch eine Vielfalt von Bereichen mit unterschiedlichen Menschen und ihren Aktivitäten aus. Mit einem jährlich wechselnden Jahresthema wollen wir von nun an ein verbindendes und kreatives Element schaffen, um so das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dekanat zu fördern.

 

„Schöpfung bewahren – gemeinsam für unser Haus Erde handeln“ – unser Jahresthema 2020

 

Mit dem gewählten Thema eröffnen sich in unseren Augen vielfältige und impulsgebende Möglichkeiten für unsere gemeinsame Arbeit im kommenden Jahr und darüber hinaus.

Im Vorfeld der Festlegung des Jahresthemas hat sich der Synodalvorstand eingehend damit befasst, wie wir unserer Verantwortung bei Klima- und Umweltfragen gerecht werden können. Als Zusammenschau der Überlegungen ist ein Positionspapier entstanden, das wir Ihnen ans Herz legen wollen.

Was in dieser Positionsbeschreibung (s. U.) vielleicht noch fern und abstrakt klingen mag, wollen wir mit Leben füllen. Auf unserer Dekanatshomepage haben wir eine Rubrik eingeführt, die das Jahresthema begleitet. (Link zum Jahresthema). Dort werden mit der Zeit „Best Practice“-Beispiele ebenso zu finden sein wie Materialien für Gottesdienste, Buchvorstellungen oder Anregungen für Aktionen sowie ein Diskussionsforum. 

   

Wir laden Sie und ihre Kirchengemeinde herzlich ein, Ihre Aktivitäten mit dem Jahresthema zu verknüpfen und uns diese mitzuteilen, damit auch andere motiviert werden.

Ideen und Vorschläge im Rahmen des Jahresthemas können Sie gerne heute schon Rita Stoll (Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung) unter rita.stoll@dekanat-buedinger-land.de oder unter 06043-802614 mitteilen. Eine Arbeitsgruppe wird weitere Ideen sammeln und Ihnen zur Verfügung stellen.  

 

„Suchet der Stadt Bestes, des Landes auch und der Welt, der Zeit, in der ihr lebt.“ (nach Jeremia 29,7)

 

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Positionspapier Bodenschutz 170919.pdf
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So finden Sie uns

Lasse hat die Idee einer Videoandacht. Wir fühlen uns ängstlich und ohnmächtig in Bezug auf Corona. Die Erzählung von der Sturmstillung Mk 4,35-41 erzählt von der Angst der Jünger als die Wellen über ihren Köpfen zusammen schlagen. Und von der Macht Jesu den Sturm zu stillen.

https://www.youtube.com/watch?v=etS3WYij3yM&feature=youtu.be