Herzlich Willkommen

auf der Homepage des

Evangelischen Dekanates

Büdinger Land



Information über die aktuellen Regelungen zur Bekämpfung des Corona-Virus

Grundsätze für das kirchliche Leben und gottesdienstliche Versammlungen unter Coronabedingungen Stand: 23.10.2020

Neben die Landesverordnungen treten nun verbindliche Allgemeinverfügungen der Landkreise und kreisfreien Städte in Kraft, die auch die kirchliche Arbeit betreffen und von Kirchengemeinden beachtet werden müssen.

 

Die aktuellen Regelungen sind jeweils auf der Homepage der Landkreise und kreisfreien Städte veröffentlicht.

 

In den Grundsätzen sind nach wie vor die aktuellen Länderregelungen für das kirchliche Leben angepasst.

 

In den Grundsätzen haben wir auch den Maßnahmenkatalog der derzeit geltenden Ampel-Warnpläne der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz, soweit sie für Kirchengemeinden relevant sein könnten, zu Ihrer Orientierung aufgeführt.

 

Sie geben Anhaltspunkte für zu erwartende Maßnahmen, ersetzen aber Ihre eigene Information über die konkret verfügten Maßnahmen vor Ort nicht.

 

Aufgrund der je unterschiedlichen Lage in den Landkreisen und Städten bitten wir Sie, regelmäßig selbst zu prüfen, welche örtlichen Regelungen aktuell gelten.

 

Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Gesundheitsamt.

 

Wichtigste Punkte für Gottesdienste und Veranstaltungen sind nach wie vor:

 

-        Einhalten des Abstands von 1,5 Metern zwischen Personen am Sitzplatz,

 

-        Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (bei Inzidenz >50 auch am Sitzplatz),

 

-        Begrenzung der Teilnehmendenzahl auf 100 bei Inzidenz >50 für alle Gottesdienste, Versammlungen und Veranstaltungen

 

-        Verzicht auf Gemeindegesang,

 

-        Beachten der jeweils örtlich angegebenen Obergrenze für Teilnehmende entsprechend der jeweiligen Allgemeinverfügung.

 

-        Wir empfehlen allenfalls ein kleines Ensemble für Gesang und Posaunen einzusetzen.

 

-        Zur Chorarbeit gelten die Regelungen fort.

 

 

 

Mit einem je aktuellen Stand und den jeweils gebotenen Schutzmaßnahmen kann das kirchliche Leben in dem möglichen Umfang weiter stattfinden.

In Hessen und Rheinland-Pfalz haben Seelsorgerinnen und Seelsorger Zugang zu Krankenhäusern und klinischen Einrichtungen,

ebenso in Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen.

 

Für die Weihnachtsgottesdienste wird es in der kommenden Woche Gespräche zwischen den Kirchen und den Ländern geben.

Über das Ergebnis informieren wir Sie dann zeitnah.

 

Die Coronaverordnung des Landes Hessen wurde mit Wirkung vom 19. Oktober angepasst und gilt bis zum 31. Januar 2021. Auch die Auslegungshinweise des Landes wurde mit Stand 21. Oktober angepasst. Wesentliche Änderungen sind:

 

- Auch Gottesdienste werden zu den öffentlichen Veranstaltungen gezählt.

 

- Die bisherige 3-Quadratmeter-Regelung für Veranstaltungen entfällt. Es gelten noch die allgemeinen Abstandsregelungen.

 

- Für Zusammenkünfte von Seniorinnen und Senioren gelten nur noch die allgemeinen Abstandsregelungen.

 

- In Ladenlokalen ist die 3 Quadratmeter-Regelung ebenfalls entfallen. Es gelten die allgemeinen Abstandsregelungen.

 

- Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist auf eine angemessene und regelmäßige Belüftung zu achten.

 

- Private Feiern in gemieteten Räumen werden auf 50 Personen begrenzt.

 

Der Wegfall der 3 m²-Regel macht ggf. eine Neuberechnung der Teilnehmerhöchstgrenze in den einzelnen Räumen und die Anpassung der Schutzkonzepte nötig.

 

Berechnet werden nun nur noch die möglichen Sitzplätze bei Einhaltung von 1,5 Metern Abstand nach allen Seiten.

 

Unser entsprechend geändertes  Muster-Schutzkonzept für Gemeindehäuser wird Ihnen ab Anfang nächster Woche unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html zur Verfügung stehen.

 

Auch das Land Hessen reagiert auf erhöhte Infektionszahlen mit dem Präventions- und Eskalationskonzept SARS-CoV2 mit einem Ampelsystem.

 

Die im Eskalationskonzept beschriebenen Maßnahmen sind der Handlungsrahmen für die Landkreise und kreisfreien Städte.

 

Wesentliche Punkte betreffen öffentliche Veranstaltungen und die Maskenpflicht:

 

 

-        Auch Gottesdienste werden zu den öffentlichen Veranstaltungen gezählt, so dass ab einer Inzidenz >35 die Beschränkung auf 150 teilnehmende Personen grundsätzlich gilt.

 

Ausnahmen können jedoch beim Gesundheitsamt unter Umsetzung eines abgestimmten Hygienekonzepts erwirkt werden.

 

-        Maskenpflicht: Ab einer Inzidenz >35 gilt die Maskenpflicht in Kirchen außerhalb des Sitzplatzes.

 

Ab einer Inzidenz >50 gilt die Maskenpflicht auch am Sitzplatz.

 

-        Für Gottesdienste ist wie für alle anderen Veranstaltungen der Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Personen vorgeschrieben.

 

Angehörigen bis zu zwei Hausständen oder Gruppen von 10 Personen kann weiterhin gestattet werden, ohne Mindestabstand zusammenzusitzen.

 

-        In Bezug auf die Gottesdienste wird dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzichten.

 

Alle Informationen sind auch auf der Homepage der EKHN unter https://unsere.ekhn.de/themen/infos-corona-pandemie.html abrufbar. Unter corona@ekhn.de können Sie weiter Fragen stellen oder Anregungen geben.

 

 

 

Zum Download finden Sie die folgenden zwei Handreichungen:

 

 

 

-        Grundsätze für das kirchliche Leben zum Schutz der Gesundheit in Versammlungen und Veranstaltungen von Kirchengemeinden, Dekanaten und Einrichtungen sowie Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Stand: 23.10.2020

 

-        Grundsätze zum Schutz der Gesundheit in gottesdienstlichen Versammlungen und Rahmenbedingungen für ein Infektionsschutz-Konzept vor Ort in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Stand: 23.10.2020

 

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2020_10_23 Grundsätze für das kirchlic
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Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen

Am 19. September 2020 wurde Dekanin Sabine Bertram-Schäfer zur Pröpstin von Nord-Nassau gewählt!

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Synode wählt Dekanin in evangelisches Leitungsamt

Sabine Bertram-Schäfer ist neue Pröpstin für Nord-Nassau

(Offenbach/ekhn) - Sabine Bertram-Schäfer ist die neue Pröpstin für den Bereich Nord-Nassau. Die hessen-nassauische Kirchensynode wählte die 53 Jahre alte Dekanin des Dekanats Büdinger Land in das evangelische Leitungsamt. Sie erhielt 75 von abgegebenen gültigen 129 Stimmen. Ab dem kommenden Jahr ist sie die geistliche Leitungsperson in der mittelhessischen Region um Herborn für rund 200.000 Kirchenmitglieder in169 Gemeinden. Ihre Aufgabe ist mit der einer „Regionalbischöfin" in anderen evangelischen Kirchen vergleichbar. Bertram-Schäfer tritt die Nachfolge von Annegret Puttkammer an, die zum Jahresende Direktorin des Neukirchener Erziehungsverein in Neukirchen-Vluyn bei Duisburg wird.

 

Kirche: Resonanzfähig, diakonisch, öffentlich

In ihrer Bewerbungsrede sprach sich Bertram-Schäfer für eine „resonanzfähige Kirche" aus. Es sei dabei vor allem in den anstehenden Reformprozessen wichtig, „genau wahrzunehmen, zu schauen und zu hören". Zugleich müssten auch diakonische Aufgaben in den Blick genommen werden. In ihrer diakonischen Arbeit zeige „sich die Kirche Jesu Christi in ihrer ganzen Vielfalt". Ihrer Ansicht nach bleibt auch das öffentliche Wirken der Kirche von zentraler Bedeutung. Bertram-Schäfer: „Kirche steht nicht allein für sich. Sie ist immer Kirche, die sich auf die Welt und die Menschen bezieht."

 

Zur Person: Sabine Bertram-Schäfer

Sabine Bertram-Schäfer wurde 1966 in Seefeld in der Nähe von München geboren und wuchs im Westerwald auf. Sie studierte evangelische Theologie in Mainz, und Marburg. Ihr Vikariat, die Ausbildung zur Pfarrerin, absolvierte sie in Usingen. Ihre erste Pfarrstelle übernahm sie 1997 in Dauernheim bei Nidda. Drei Jahre später wurde sie zur stellvertretenden Dekanin des Dekanats Nidda gewählt und 2005 zur Dekanin des Dekanats Büdingen. Seit 2016 ist sie Dekanin des heutigen Dekanats Büdinger Land. Die Pfarrerin ist stellvertretende Vorsitzende im Vorstand der hessen-nassauischen Dekaninnen und Dekane. Bertram-Schäfer war von 1998 bis 2013 Synodalin der hessen-nassauischen Kirchensynode und Mitglied in zahlreichen Fachausschüssen. Sie engagierte sich darüber hinaus unter anderem in der Weiterentwicklung des Pfarrbildes und ist seit zehn Jahren an der Auswahl von Pfarramtskandidatinnen beteiligt. Daneben vertrat sie die EKHN auf Ebene der Evangelischen Kirche in Deutschland etwa bei Konsultationen zur Rolle der Landpastorinnen und Landpastoren.

 

Zur Propstei Nord-Nassau

Die Nachfolgerinnen von Annegret Puttkammer werden ihre Aufgabe Anfang 2021 antreten. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Die Pröpstin für Nord-Nassau ist als geistliche Leitungsperson in der mittelhessischen Region von Herborn aus für rund 200.000 Gemeindeglieder in 169 Gemeinden mit rund 180 Pfarrerinnen und Pfarrern zuständig. Die Propstei umfasst Gebiete um Biedenkopf, Herborn, Westerburg und Limburg. Damit gehören Regionen in Hessen und Rheinland-Pfalz sowie ein kleiner Teil von Nordrhein-Westfalen zum Verantwortungsbereich. Die Pröpstin, deren Funktion mit der einer „Regionalbischöfin" in anderen Kirchen vergleichbar ist, ist auch Mitglied in der Kirchenleitung der EKHN sowie Vorgesetzte der Dekaninnen und Dekane.

 

Hintergrund: Verfahren zur Propstwahl

Das Verfahren der Propstwahl ist in Artikel 56 der Kirchenordnung genau geregelt. Entsprechend den Vorgaben wurde die Stelle im Amtsblatt der EKHN zunächst ausgeschrieben und dazu aufgerufen, mögliche Kandidatinnen oder Kandidaten zu nennen. Dazu kann jedes Kirchenmitglied Vorschläge an den Kirchensynodalvorstand einreichen. Die Benannten konnten dann anhand einer schriftlichen Bewerbung ihr Interesse bekunden. Aus dem Bewerbendenkreis erstellt der Kirchensynodalvorstand einen Wahlvorschlag, der mindestens zwei Personen umfassen soll. Zu dem daraufhin zustande gekommenen Wahlvorschlag werden der Pfarrerausschuss und die zuständige Propsteiversammlung gehört, die sich aus den Dekanen und Dekaninnen sowie den Dekanatssynodalvorsitzenden der Propstei zusammensetzt. Auch auf der Wahl-Synode selbst können noch Vorschläge zu Wahl unterbreitet werden, wenn 20 Prozent der Delegierten eine zusätzliche Kandidatur befürworten. Dann muss die Wahl allerdings verschoben werden. Die Amtszeit für Pröpste und Pröpstinnen beträgt sechs Jahre, eine Wiederwahl ist möglich.


Foto: Kai Fuchs
Foto: Kai Fuchs


Corona-Virus

Corona-Virus: Maßnahmen, Infos, Aktuelles

Foto: Peter Bernecker /ekhn
Foto: Peter Bernecker /ekhn
   
 

Liebe Leserin, lieber Leser!

 

Angesichts der Handlungsempfehlungen der Bundesregierung sowie der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau teilt das Evangelische Dekanat Büdinger Land mit:


Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau informiert auf der Webseite www.ekhn.de/corona über Handlungsempfehlungen für die kirchliche Praxis. Der Dekanatssynodalvorstand und die Dekanin Sabine Bertram-Schäfer bitten alle Kirchengemeinden und haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden um Beachtung.

 

Inwieweit Veranstaltungen oder Angebote in Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde betroffen sind, entnehmen Sie bitte den jeweiligen Internetseiten oder erfragen dies bei den entsprechenden Ansprechpartner*innen. Um Missverständnisse über das Stattfinden von Veranstaltungen zu vermeiden, ist unser Veranstaltungskalender in den kommenden Wochen geschlossen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen Gottes segnende und ermutigende Begleitung in den kommenden Tagen!

 

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Sie wollen einen Gottesdienst im Fernsehen oder im Rundfunk mitfeiern? Übersichten zu diesen Angeboten finden Sie hier:
www.zdf.fernsehgottesdienst.de
www.kirche-im-hr.de

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Unser Jahresthema 2020

"Schöpfung bewahren - gemeinsam für unser Haus Erde handeln"

Nidda, im September 2019

Foto: Kai G. Fuchs
Foto: Kai G. Fuchs

Unser Dekanat und seine Kirchengemeinden zeichnen sich durch eine Vielfalt von Bereichen mit unterschiedlichen Menschen und ihren Aktivitäten aus. Mit einem jährlich wechselnden Jahresthema wollen wir von nun an ein verbindendes und kreatives Element schaffen, um so das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dekanat zu fördern.

 

„Schöpfung bewahren – gemeinsam für unser Haus Erde handeln“ – unser Jahresthema 2020

 

Mit dem gewählten Thema eröffnen sich in unseren Augen vielfältige und impulsgebende Möglichkeiten für unsere gemeinsame Arbeit im kommenden Jahr und darüber hinaus.

Im Vorfeld der Festlegung des Jahresthemas hat sich der Synodalvorstand eingehend damit befasst, wie wir unserer Verantwortung bei Klima- und Umweltfragen gerecht werden können. Als Zusammenschau der Überlegungen ist ein Positionspapier entstanden, das wir Ihnen ans Herz legen wollen.

Was in dieser Positionsbeschreibung (s. U.) vielleicht noch fern und abstrakt klingen mag, wollen wir mit Leben füllen. Auf unserer Dekanatshomepage haben wir eine Rubrik eingeführt, die das Jahresthema begleitet. (Link zum Jahresthema). Dort werden mit der Zeit „Best Practice“-Beispiele ebenso zu finden sein wie Materialien für Gottesdienste, Buchvorstellungen oder Anregungen für Aktionen sowie ein Diskussionsforum. 

   

Wir laden Sie und ihre Kirchengemeinde herzlich ein, Ihre Aktivitäten mit dem Jahresthema zu verknüpfen und uns diese mitzuteilen, damit auch andere motiviert werden.

Ideen und Vorschläge im Rahmen des Jahresthemas können Sie gerne heute schon Rita Stoll (Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung) unter rita.stoll@dekanat-buedinger-land.de oder unter 06043-802614 mitteilen. Eine Arbeitsgruppe wird weitere Ideen sammeln und Ihnen zur Verfügung stellen.  

 

„Suchet der Stadt Bestes, des Landes auch und der Welt, der Zeit, in der ihr lebt.“ (nach Jeremia 29,7)

 

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Positionspapier Bodenschutz 170919.pdf
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