Die Trauerfeier, die am Freitag, 25.02.2022, in Gedenken an Pfarrer Thomas Philipp in Ranstadt gehalten wurde, ist weiterhin in den nächsten Tagen hier als Aufzeichnung zu sehen.

 

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Trauer um Pfarrer Thomas Philipp, 15.02.1961-18.02.2022

Pfarrer für Ökumene im Evangelischen Dekanat Büdinger Land und Gemeindepfarrer in Ranstadt

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Aus tiefstem Glauben und mit großer Tapferkeit hat unser Freund und Kollege Thomas Philipp seit einigen Jahren seine schwere Krankheit angenommen und ertragen. Bis es nicht mehr ging, tat er das, was für ihn eine große Erfüllung war: mit Leib und Seele die Worte Gottes und aus der Bibel mitteilen und predigen. Trotz großer gesundheitlicher Beeinträchtigungen war er bis zur vergangenen Woche, auch wenn ihm die Kräfte zunehmend schwanden, für die Menschen in seiner Gemeinde da und konnte ihnen die biblischen Geschichten und den Glauben zeitgemäß verkündigen.

 

Nach dem Abitur und seiner Zeit bei der Bundeswehr hatte Thomas Philipp Evangelische Theologie in Bethel und Heidelberg studiert. Die Vikariatszeit verbrachte er in Limburg/Lahn. Während des Spezialpraktikums nach dem zweiten Examen waren er und seine Frau Heidi für ein Jahr in der Dt. Ev. Gemeinde in Asuncion/Paraguay, wo er eine weltoffene Form der Glaubensausübung kennen und schätzen lernte. Er eignete sich an, frei zu predigen. Dafür hatte er eine große Begabung.  Nach seiner Rückkehr nach Deutschland arbeitete er von 1991 bis 2004 als Gemeindepfarrer in Bromskirchen im damaligen Dekanat Biedenkopf. Seit Juni 2004 war er Inhaber der 0,5-Gemeindepfarrstelle in Ranstadt, die mit der 0,5 Profilstelle „Ökumene“ im Evangelischen Dekanat Büdinger Land (vormals Arbeitsgemeinschaft (AG) der Dekanate Büdingen, Nidda, Schotten) verbunden war. In den Jahren 2009 bis 2016 hatte er das Amt des stellvertretenden Dekans im Dekanat Nidda inne und war intensiv an der Fusion der Dekanate Büdingen, Nidda und Schotten in den leitenden Gremien beteiligt.

 

Thomas Philipp liebte das Reisen. Besonders Indien und die Partnerschaft zwischen der hiesigen Kirche und der Diözese East Kerala in Südindien waren ihm ans Herz gewachsen. Regelmäßig leitete er Delegationen nach Indien und bereitete den Besuch indischer Gäste in unserer Region vor. Große Freude hatte er an zahlreichen Indientagen, die er zusammen mit seiner Frau Heidi und mit Kindern und Ehrenamtlichen in vielen Gemeinden des Dekanats ausrichtete. Partnerschaft bestand für ihn in der Begegnung mit den Menschen aus den Partnerregionen Kerala und Weißrussland und im Lernen darüber, wie vielfältig das Evangelium in verschiedenen Ländern und Kulturkreisen dieser Erde Wurzeln geschlagen hat. Er setzte sich ein, die Unterschiede in Tradition, Kirchenordnung und Bibelverständnis zu respektieren und im Gespräch und im Miteinander verstehen zu lernen. „Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kirchen, Kulturen und Gesellschaften braucht Vertrauen und Engagement, weil immer wieder Missverständnisse und Nichtverstehen eine Partnerschaft in Frage stellen kann“, sagte er einmal. „Partnerschaft und Ökumene beginnen nicht erst dann, nachdem die Arbeit vor Ort gemacht ist. Sie ist nicht Anhang der Arbeit in der Gemeinde, sondern ein Grundbestand unseres kirchlichen Lebens.“ Davon war Thomas Philipp fest überzeugt und er lebte dies auch in und mit seiner Arbeit. Im gemeinsamen Gottesdienst und Gebet, der regelmäßigen Fürbitte und die Besinnung auf unseren gemeinsamen Glauben in Jesus Christus sah er einen tiefen Sinn. Er liebte das Diskutieren und die klare Haltung zu Problemfragen. Schnörkellos und direkt war er dabei. Man wusste, woran man bei ihm ist. Er strahlte ein gelassenes Selbstvertrauen aus, in dem Glauben, dass jeder Tag seines Lebens in Gottes Händen liegt.

 

Thomas Philipp, der die Natur so liebte, starb am Nachmittag des 18. Februar 2022, drei Tage nach seinem 61. Geburtstag. Wir haben einen Freund, einen Kollegen und Begleiter verloren. Die Erinnerungen an einen authentischen Seelsorger, einen liebenswerten Menschen, und Weggefährten, an einen leidenschaftlichen Taucher und Radfahrer werden bleiben.

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Heidi und seiner Familie.

 

In Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Evangelischen Dekanats Büdinger Land

Gert Holle

 

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Kondolenzschreiben aus East Kerala

The East Kerala Diocese expresses our deepest condolences at the demise of Rev. Thomas Philip, who has been a great source of inspiration and support in building up the partnership relationship with EKHN. We praise and thank God for his life and commitment to serve the Lord through serving the lives around him. He was there in our thought and prayers since we come to know about his ill health. Please convey our prayers and condolences to the breaved family. We pary that the Almighty God embrace them with the warmth of His love and comfort them with His living Word.

 

Prayerfully

The Rt. Rev. V. S Francis

Bishop in East Kerala Diocese

 

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Rev Biju aus East Kerala schreibt: "We are so saddened tho hear about the demise of Rev. Thomas Philipp. He has been a great source and inspiration behind our partnership. We still remember the day he visited us years back. He was there in our thought and prayers. Please convey our deepest condolence to the bereaved family."

 

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Pressemitteilung 2022-021
der Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Dekanats Biedenkopf-Gladenbach

 

Trauer um Pfarrer Thomas Philipp

Ehemaliger Pfarrer in Bromskirchen prägte die Tansania-Partnerschaft

(Dekanat/Bromskirchen) - Thomas Philipp, zwischen 1991 und 2004 Pfarrer in Bromskirchen, ist im Alter von 61 Jahren am 18. Februar 2022 nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren verstorben. nach schwerer Krankheit verstorben ist. Gemeinsam mit dem Evangelischen Dekanat Büdinger Land und dem Zentrum Ökumene trauert das Evangelische Dekanat Biedenkopf-Gladenbach und die Kirchengemeinde Bromskirchen um den langjährigen Weggefährten der Tansania-Partnerschaft.

 

Thomas Philipp habe in seinen Jahren als Pfarrer in Bromskirchen die Beziehungen nach Tansania maßgeblich geprägt, schrieb Gemeindepädagogin Marion Schmidt-Biber als Inhaberin der Fachstelle Ökumene und Partnerschaften im Dekanat in ihrem Nachruf: „Er arbeitete im Tansania-Arbeitskreis mit, war zum Teil dessen Vorsitzender und gehörte unter anderem der ersten Besuchsdelegation in den Kituntu-District an. Noch heute können wir seine Reiseerlebnisse in den Berichten zu den Besuchsreisen nachlesen. Seine Begeisterung für die Partnerschaftsarbeit steckte an. Immer wieder verstand er es, den ökumenischen Gedanken in unsere Gemeinden zu bringen, entwickelte Kindergottesdiensteinheiten, Konfistunden und andere Formate. Die Planung der Besuche und die Begleitung der Gäste lagen zu großen Teilen in seinen Händen“, so Schmidt-Biber weiter.

 

Thomas Philipp habe es verstanden, die weltweite Familie in die Gemeinden zu tragen und mit Leben zu füllen: „Mit viel Herzblut, Engagement, Begeisterung setzte er sich für unsere Partnerschaft mit dem Kituntu-District ein und prägte die Anfangsjahre maßgeblich“, erinnert sich die Partnerschafts- und Ökumenereferentin: „Mir sind besonders die Kindertage in Erinnerung, die auf die Initiative von Thomas und Heide Philipp zurück gingen und mit einem Team in vielen Gemeinden des ehemaligen Dekanats Biedenkopf durchgeführt wurden. Ohne Thomas Philipp wäre unsere Partnerschaft nicht die, die sie heute ist. Dankbar blicken wir auf alle Impulse, seine Anregungen und sein Engagement zurück. Thomas war ein Geschenk Gottes für uns. Möge er in Frieden ruhen.“

 

Seit Juni 2004 war Philipp Profilstelleninhaber für Partnerschaft und Ökumene im Evangelischen Dekanat Büdinger Land (vormals Arbeitsgemeinschaft der Dekanate Büdingen, Nidda, Schotten) mit einer 0,5-Gemeindepfarrstelle in Ranstadt. Als junger Theologe interessierte sich Thomas Philipp bereits für die weltweite Ökumene. So entschied er, sein Spezialpraktikum in der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Asuncion/Paraguay zu machen. Dort lernte er die lateinamerikanische Spiritualität und Theologie kennen, bis er nach Deutschland zurückkehrte und als Gemeindepfarrer in Bromskirchen wirkte.

 

Seine Kollegin Marion Schmidt-Biber bittet darum, Thomas Philipp und seine Frau in unsere Gebete einzuschließen: „Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Heidi, die sich ebenfalls sehr engagiert und begeistert am Aufbau der Partnerschaft beteiligt hat. Wir wünschen Ihr Kraft und Trost im Vertrauen, Thomas bei Gott geborgen zu wissen.“ (klk/eöa)

 

Die Trauerfeier findet am Freitag, 25. Februar 2022, um 11 Uhr in und an der Evangelischen Kirche in Ranstadt statt. Sie wird wegen der wenigen verfügbaren Plätze live übertragen; der Streaming-Link wird freigeschaltet am Freitag ab 10.45 Uhr und ist zu finden unter https://www.dekanat-buedinger-land.de/aktuell/nachrichten/trauer-um-pfarrer-thomas-philipp/

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NACHRUF PFARRER THOMAS PHILIPP

Trauer im Zentrum Oekumene um Pfarrer Thomas Philipp, den langjährigen Profilstelleninhaber Ökumene im Evangelischen Dekanat Büdinger Land

Pfarrer Thomas Philipp ist am 18. Februar 2022 nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren gestorben. © Zentrum Oekumene/Johny Thonipara
Pfarrer Thomas Philipp ist am 18. Februar 2022 nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren gestorben. © Zentrum Oekumene/Johny Thonipara

Das Zentrum Oekumene trauert um Pfarrer Thomas Philipp, den langjährigen Profilstelleninhaber Ökumene im Evangelischen Dekanat Büdinger Land (vormals Arbeitsgemeinschaft der Dekanate Büdingen, Nidda, Schotten) und Geschäftsführer des Partnerschaftsausschusses East Kerala. Er ist am 18. Februar 2022 nach schwerer Krankheit im Alter von 61 Jahren gestorben.

 

Pfarrer Thomas Philipp war seit Juni 2004 Inhaber der Profilstellen Ökumene im Evangelischen Dekanat Büdinger Land verbunden mit einem halben Dienstauftrag in Kirchengemeinde Ranstadt. Als junger Theologe interessierte sich Thomas Philipp bereits für die weltweite Ökumene. So entscheid er, sein Spezialpraktikum in der Deutschen Evangelischen Gemeinde in Asuncion/Paraguay zu machen. Dort lernte er die lateinamerikanische Spiritualität und Theologie kennen. Nach seiner Rückkehr war er bis 2004 Gemeindepfarrer in Bromskirchen im damaligen Dekanat Biedenkopf. Dort begleitete er mit hohem Engagement die Partnerschaft mit der Lutherischen Kirche in Tansania.

 

Als Profilstelleninhaber und als Gemeindepfarrer hat er die ökumenische Arbeit im Ev. Dekanat Büdinger Land in einer besonderen Weise geprägt. Er verstand Ökumene als Grundbestand kirchlichen Lebens. Es ist ihm gelungen, ökumenische Themen an die Basis zu bringen. Sein besonderes Interesse galt dabei der ökumenischen Partnerschaft mit East Kerala. Als Geschäftsführer des Partnerschaftsausschusses hat er die Arbeit intensiv geprägt und dafür Sorge getragen, dass die Partnerschaft an der Basis in den Gemeinden angekommen ist und gelebt wird.

 

2014 sagte Thomas Philipp: „Kirchliche Partnerschaft ist eine gute Möglichkeit, die weltweite Kirche Jesu Christi in die Ortsgemeinden hineinzutragen und beispielhaft mit Leben zu füllen“. Er nahm das Thema „ökumenische Partnerschaft“ sowie aktuelle Themen der Partnerschaftsarbeit in den Kindergottesdienst, Konfirmandenunterricht und in die Gemeindearbeit auf. In den partnerschaftlichen Beziehungen ist er für mehr Sensibilität gegenüber den Partnern, für mehr Respekt voreinander und für ein gegenseitiges Verstehen eingetreten. Er war sehr interessiert an der Kultur, Theologie und den Frömmigkeitsformen der indischen Partnerkirche.

 

Er engagierte sich für die Bildung von Kindern aus armen Lebensverhältnissen und für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in der Partnerdiözese. Thomas Philipp, der gerne reiste, machte sich intensive Gedanken über die Nachhaltigkeit der Partnerschaftsreisen. Wegen der starken Prägung von Partnerschaftsreisen für das persönliche Leben der Reisenden („Reise fürs Leben“), wollte er die Kontakte zu den ehemaligen Teilnehmenden an den Partnerschaftsreisen pflegen und intensivieren. Leider konnte er dies wegen seiner schweren Erkrankung nicht mehr verwirklichen.

Die EKHN und die East-Kerala Partnerschaft verlieren mit Thomas Philipp einen überzeugten Ökumeniker und sensiblen Mitstreiter in den internationalen kirchlichen Partnerschaften der EKHN. Wir danken ihm für seine Impulse, Anregungen und für sein Engagement in einer vielfältig gelebten Ökumene - ein Geschenk Gottes für uns.

 

OKR Pfarrer Detlev Knoche und Pfarrer Dr. Johny Thonipara


Trauerfeier am 25.02.2022 um 11 Uhr in und an der Evangelischen Kirche in Ranstadt

Foto: Googlemap-Scan
Foto: Googlemap-Scan

In der Ev. Kirche finden max. 50 Trauergäste Platz. Es ist eine FFP2-Maske zu tragen.

 

Es gibt folgende Möglichkeiten den Gottesdienst live mit zu verfolgen:

1. Im Pfarrhof werden in einem Zelt Stühle bereit stehen. 

 

2. Außerdem wird in das Bürgerhaus Ranstadt und in das Feuerwehrhaus Bellmuth

übertragen. Hier Zugang unter 2G+

 

In Ranstadt: Bitte die Parkplätze am Bürgerhaus nutzen. Kurzer Fußweg von Oberriedstraße über die kleine Laisbachbrücke zur Bellmuther Straße mit Zugang zur Kirche dauert 5 Minuten.

UNBEDINGT BEACHTEN:   NICHT in der Hintergasse parken und möglichst nicht die Ortsmitte zuparken (Arztpraxen, Apotheke)!! 

 

Der Parkplatz gegenüber dem Rathaus ist ein privater Parkplatz und freitags vormittags weitgehend belegt.

Barrierefreier Zugang zur Kirche ist über den  Hublift an der Bellmuther Straße möglich, direkt neben der Kirche.  Ein Behinderten-Parkplatz ist unmittelbar dabei.

 

3. Die Live-Übertragung kann auch von zuhause aus mitverfolgt werden über den

     Youtube-Link:   https://wirtuell.online/trauerfeier/

 

     Streaming-Link: freigeschaltet am Freitag, 25.02.2022, ab 10:45 Uhr 

 

5. Spenden für Tansania und Kerala

Die Spenden gehen nach Rücksprache mit dem Gemeindebüro der Kirchengemeinde in Ranstadt beim Dekanat Vogelsberg ein und werden dann Heidi Philipp zur Verteilung weitergeleitet. Spendenquittungen sind möglich.

 

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Erinnerungen an Pfarrer Thomas Philipp

(Fotos: Gert Holle)

Kondolenz

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle
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Ökumene und Partnerschaft

Warum Partnerschaftsarbeit wichtig ist

Das Bekenntnis zu Jesus Christus verbindet christliche Gemeinschaften und Kirchen auf der ganzen Welt. Für die zahllosen Aktivitäten im Sinne dieses Miteinanders steht das Wort Ökumene, das sich aus dem griechischen Wort für bewohnte Erde ableitet.

 

 Ökumenischen Beziehungen und Kontakte sind wichtig, um die großen Themenkomplexe „Mission und Ökumene“ als einen Grundbestand unseres kirchlichen Lebens zu verstehen und nicht als einen Anhang zur Arbeit in der Gemeinde. Partnerschaft und Ökumene beginnen nicht erst dann, nachdem die Arbeit vor Ort gemacht ist. 

 

Unsere Partner in Indien und Weißrussland halten beispielhaft das Anliegen und die Darstellung der weltweiten Kirche in unserem Dekanat am Leben. Die großen Worte aus der theologischen Arbeit der Ökumene wie „Einheit der Kirche“, „Kirche als verpflichtende Gemeinschaft“, „Lernfeld Ökumene“ werden innerhalb der Partnerschaftsarbeit umgesetzt oder sie bleiben Schlagworte ohne Bodenhaftung vor Ort. 

 

Partnerschaft besteht in der Begegnung mit den Menschen aus Kerala und Weißrussland und ein Lernen, wie vielfältig das Evangelium in verschiedenen Ländern und Kulturkreisen dieser Erde Wurzeln geschlagen hat. Diese Unterschiede in Tradition, Kirchenordnung und Bibelverständnis gilt es zu respektieren und im Gespräch und im Miteinander verstehen zu lernen. Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kirchen, Kulturen und Gesellschaften braucht Vertrauen und Engagement, weil immer wieder Missverständnisse und Nichtverstehen eine Partnerschaft in Frage stellen kann. Hierbei kommt dem gemeinsamen Gottesdienst und Gebet, der regelmäßigen Fürbitte und die Besinnung auf unseren gemeinsamen Glauben in Jesus Christus eine elementare Bedeutung zu. 

 

 


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