Ökumene und Partnerschaft

Warum Partnerschaftsarbeit wichtig ist

Das Bekenntnis zu Jesus Christus verbindet christliche Gemeinschaften und Kirchen auf der ganzen Welt. Für die zahllosen Aktivitäten im Sinne dieses Miteinanders steht das Wort Ökumene, das sich aus dem griechischen Wort für bewohnte Erde ableitet.

 

 Ökumenischen Beziehungen und Kontakte sind wichtig, um die großen Themenkomplexe „Mission und Ökumene“ als einen Grundbestand unseres kirchlichen Lebens zu verstehen und nicht als einen Anhang zur Arbeit in der Gemeinde. Partnerschaft und Ökumene beginnen nicht erst dann, nachdem die Arbeit vor Ort gemacht ist. 

 

Unsere Partner in Indien und Weißrussland halten beispielhaft das Anliegen und die Darstellung der weltweiten Kirche in unserem Dekanat am Leben. Die großen Worte aus der theologischen Arbeit der Ökumene wie „Einheit der Kirche“, „Kirche als verpflichtende Gemeinschaft“, „Lernfeld Ökumene“ werden innerhalb der Partnerschaftsarbeit umgesetzt oder sie bleiben Schlagworte ohne Bodenhaftung vor Ort. 

 

Partnerschaft besteht in der Begegnung mit den Menschen aus Kerala und Weißrussland und ein Lernen, wie vielfältig das Evangelium in verschiedenen Ländern und Kulturkreisen dieser Erde Wurzeln geschlagen hat. Diese Unterschiede in Tradition, Kirchenordnung und Bibelverständnis gilt es zu respektieren und im Gespräch und im Miteinander verstehen zu lernen. Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kirchen, Kulturen und Gesellschaften braucht Vertrauen und Engagement, weil immer wieder Missverständnisse und Nichtverstehen eine Partnerschaft in Frage stellen kann. Hierbei kommt dem gemeinsamen Gottesdienst und Gebet, der regelmäßigen Fürbitte und die Besinnung auf unseren gemeinsamen Glauben in Jesus Christus eine elementare Bedeutung zu. 

 

 


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