Kirchenmusik in der Region Nidda

Sehr geehrte Leserin und sehr geehrter Leser,

seit 1. November 2015 habe ich meine Arbeit als Dekanatskantorin in Nidda und im Dekanat aufgenommen und grüße Sie an dieser Stelle sehr herzlich!
 
Geboren 1978 in Saalfeld/Saale und aufgewachsen in Thüringen, ließen die Freude am Chorleiter-& Organistenamt und die Begeisterung für die Musik J.S. Bachs in mir den Wunsch aufkommen, Kirchenmusikerin zu werden.
Neben dem Abitur absolvierte ich in Jena die C-Kantorenausbildung.
Von 1996-2001 studierte ich in Halle/Saale und Leipzig Kirchenmusik und anschließend in Köln Orgel.

Im Jahre 2000 war ich Preisträgerin beim Internationalen Orgelwettbewerb in Mühlheim/Ruhr.

Von 2001-2006 war ich im thüringischen Pößneck und Region als Kirchenmusikerin tätig. Anschließend arbeitete ich bis 2012 als Kreiskirchenmusikerin in Bad Berka und dem Kirchenkreis Weimar. 2012 wechselte ich ins Dekanat Alsfeld.

Ich habe einen Sohn und wir wohnen in Birklar/Lich.
In meiner bisherigen Arbeit habe ich mit verschiedensten Chören/Ensembles kleine und große Werke der unterschiedlichen musikgeschichtlichen Epochen erarbeitet und aufgeführt. Daneben habe ich zahlreiche Chorleiter und Organisten im Ehrenamt ausgebildet und begleitet, Konzertreihen organisiert und selbst viele Konzerte an der Orgel gespielt.

Mir liegt die Kirchenmusik in ihrer ganzen Vielfalt sehr am Herzen.
Ich möchte meine Arbeit ganz unter Bachs Motto aus dem Vorwort zum Orgelbüchlein stellen:
„Dem Höchsten allein zu Ehren, dem Nächsten, draus sich zu belehren.“
Lassen Sie uns die Musik gemeinsam zu Leben erwecken, damit sie „von Herzen wieder zu Herzen gehen möge“, wie Beethoven es über die Partitur seiner großen „Missa Solemnis“ schrieb.
Ich freue mich darauf, Sie kennen zu lernen!

Auf eine gutes Miteinander
Ihre Katrin Anja Krauße




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NIDDA IN CONCERT

Freude und Wonne

Quelle: Kreis-Anzeiger 8.03.2017

 

 

 

VORSTELLUNG: Programm der nächsten „Nidda in Concert“-Saison präsentiert / Veranstaltung am Reformationstag

 

(NIDDA/em) - „Freude und Wonne“ ist das Programm der nächsten „Nidda in Concert“-Saison überschrieben. Und mit einem Zitat Martin Luthers wird auf das Reformationsjubiläum verwiesen. „Es fließt mir das Herz über vor Dankbarkeit gegen die Musik, die mich so oft erquickt und aus großen Nöten errettet hat“. Drei der Konzerte sind mit dieser Epoche verbunden.

Gestern wurde das Programm in den Räumen der VR-Bank Main-Kinzig-Büdingen in Nidda vorgestellt. Für die evangelische Kirchengemeinde war Dekanatskantorin Katrin Anja Krauße, für die katholische Liebfrauengemeinde Pfarrer Mathias Miedreich, für die Stadt Nidda Bürgermeister Hans-Peter Seum und Heidelore Ocken-Wilisch vom Kulturmanagement, für den Freundeskreis Kirchenmusik an der Stadtkirche Edith Hössl gekommen. Namens der Bank, die die Reihe in den 18 Jahren ihres Bestehens zuverlässig unterstützt hat, begrüßte Prokurist und Bereichsleiter Winfried Sachs die Runde. Außerdem nahm von dem Geldinstitut Florian Hühn teil.

Eine große Chorveranstaltung wird wieder in der Liebfrauenkirche in Schotten stattfinden. „Ein solch anspruchsvolles Kulturangebot geht nur in Zusammenarbeit“, betonte Bürgermeister Seum und bedankte sich bei allen Partnern. Die einzelnen Veranstaltungen, oft mit Künstlern aus der weiteren Region, stellte Katrin Anja Krauße vor. Erwartet die Zuhörer tatsächlich „Freude und Wonne“? Schon der Programmflyer – in der VR Bank, der Stadtverwaltung und anderen öffentlichen Einrichtungen ausliegend – macht wahrhaft neugierig.

Am Sonntag, 18. Juni, ist ab 18 Uhr ein Open-Air-Konzert mit dem renommierten Blechbläserquintett „PhilQuintetto“ im Steinbruch Michelnau geplant. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in die Katholische Kirche Nidda verlegt. Die fünf Musiker mit hervorragenden Spieltechniken sind alle im Philharmonischen Orchester des Stadttheaters Gießen tätig und bringen Kompositionen aus Europa, Nord- und Lateinamerika.

Mit zehn verschiedenen Flöten, der Bass- und der Barocklaute kommt das Duo „La Vigna‘“ mit Theresa und Christian Stahl am Sonntag, 27. August, ab 17 Uhr in die Evangelische Stadtkirche zum Erzählkonzert. „Wer nur den lieben Gott lässt walten“, ist die Geschichte eines böhmischen Bauern um 1600 überschrieben, der wegen seines reformierten Glaubens ins Gefängnis geworfen wird. Theresia Stahl ist eine direkte Nachfahrin. Werke von Bach, Vivaldi, Corelli und Uccellini werden in die Erzählung eingefügt.

„Den Soundtrack“ der Reformationszeit bringe das Ensemble „Canto corde sonoro“ mit, sagte Krauße. Der Tenor Martin Steffan, bekannt aus der Elias-Aufführung des vergangenen Jahres, seine Frau Doris Steffan-Wagner (Sopran) und Rudolf Merkel (Lauteninstrumente) singen und spielen Lieder Martin Luthers und dessen Zeit. Dazu ist „Popularmusik“ des frühen 16. Jahrhunderts zu hören: italienische Frottole, französische Airs de cour und deutsche Liebeslieder, die die Sakralmusik der Epoche beeinflussten. Das Konzert findet am Samstag, 23. September, ab 19 Uhr in der Stadtkirche Nidda statt.

Am Reformationstag, 31. Oktober, beschließen die Dekanatskantorei der Region Nidda, Solisten und Instrumentalisten auf festliche Art das Jubiläumsjahr. Gesungen werden die beiden bekanntesten Reformationskantaten Johann Sebastian Bachs „Gott, der Herr, ist Sonn und Schild“ und „Ein feste Burg ist unser Gott“, ausgestaltet mit großzügig besetztem Orchester und dem jubelnden Klang der Singstimmen. Das Konzert beginnt um 15.30 Uhr.

„Secret Places“ haben die „Twiolins“, das Geschwister-Duo Marie-Luise und Christoph Dingler (Violinen), das Konzert am Sonntag, 19. November, ab 17 Uhr im Parksaal von Bad Salzhausen überschrieben. Balkanrhythmen, Rock, tänzerische Melodien und gewagte Klangkombinationen nehmen mit auf eine Entdeckungsreise ins Innere der Fantasie.

Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, im Internet unter www.nidda.de sowie www.stadtkirche.de und an der kostenpflichtigen Hotline 0180/6050400.


Freuen Sie sich auf die nächsten Konzerte

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Kirchenmusik im Dekanat Büdinger Land Ap
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