Notfallseelsorge

Fotoquelle: Zentrum Verkündigung der EKHN
Fotoquelle: Zentrum Verkündigung der EKHN

 

Notfallseelsorge ist:

  • Auftrag der Kirche im Sinne von Lukas 10 (Gleichnis vom barmherzigen Samariter)
  • Erste Hilfe für die Seele in akuten Krisensituationen
  • Seelsorgliches Angebot für Betroffene, Angehörige und Hilfskräfte
  • Seelsorgliches Angebot an Menschen unabhängig von ihrer Konfession, Religion oder Weltanschauung
  • Ein Angebot der Kirche, das in Kooperation mit Hilfsdiensten geschieht
  • Ein spezifischer kirchlicher Beitrag bei der psycho-sozialen Notfallversorgung der Bevölkerung
  • Teil des missionarischen Auftrages der Kirche. Sie nimmt Kontakt auf auch zu Menschen außerhalb der Kerngemeinde und sie prägt das Profil der Evang. Kirche in der Öffentlichkeit in besonderer Art und Weise (Hinwendung zum Notleidenden).

Die Notfallseelsorge hat nach wie vor eine fast durchgängig positiven Außenwahrnehmung. Ihre Aktivitäten sind mittlerweile zum annähernd selbstverständlichen Bestandteil der Notfallversorgung geworden. Der Beitrag der Kirchen, um Menschen in Not nicht allein zu lassen, wird von allen Kooperationspartnern und in der Gesellschaft hoch wertgeschätzt und als glaubwürdiges Engagement wahrgenommen. An kaum einer anderen Stelle erreicht die Seelsorge so viele Menschen, die sonst in relativer Distanz zu üblichen kirchlichen Angeboten leben. Die Notfallseelsorge arbeitet professionell und muss sich zunehmend professionellen Standards stellen. Nicht selten ist die Notfallseelsorge die einsatzstärkste Organisation im Vergleich mit anderen ehrenamtlich aktiven Hilfsorganisationen vor Ort. Und noch wird das Angebot flächendeckend erbracht, d.h. eine notfallseelsorgliche Begleitung wird im ganzen Kirchengebiet angeboten, unabhängig davon ob es sich um eine ländliche Region oder eine

Großstadt handelt.