Evangelisches Dekanat Büdinger Land - Kirche mit Zukunft

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Seit dem 16. November 2015 arbeiten die Verwaltungen der drei Dekanate Büdingen, Nidda und Schotten im Haus der Kirche und Diakonie in Nidda zusammen. Damit ist das Verwaltungsteam des neuen Evangelischen Dekanates Büdinger Land bereits vor dem 1. Januar 2016 an den Start gegangen, um die zahlreichen kleinen Schritte vorbereiten zu können, die bei einer Fusion notwendig werden: von der Einrichtung der Technik, über die Erstellung eines gemeinsamen Haushaltsplans, bis hin zur Überarbeitung von bestehenden Verträgen.

 

Das Büro des Dekanats ist regelmäßig von Montag bis Freitag  besetzt und in der Zeit zwischen 9:00 und 13:00 Uhr telefonisch erreichbar unter 06043-8026-0. Per E-Mail können Sie Ihr Anliegen auch außerhalb dieser Zeiten an dekanat.buedinger-land@ekhn.de senden.

 

Seit dem Jahr 2001 haben die evangelischen Dekanate Büdingen, Nidda und Schotten mit ihren 79 Gemeinden und den übergemeindlichen Diensten in einer Arbeitsgemeinschaft (AG) zusammengearbeitet. Dabei wurde versucht, Aufgaben gemeinschaftlich zu lösen, die über den Einzugsbereich eines Dekanats hinausgehen: im Rahmen der gemeinsamen Ehrenamtsakademie wurden Fortbildungen für Ehrenamtliche durchgeführt, gemeinsame Kirchenmusiktage veranstaltet oder dekanatsübergreifende Stellen in den Bereichen Gesellschaftliche Verantwortung, Ökumene, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit eingerichtet. Kirchliches Leben wurde gemeinsam gestaltet und so das Evangelium in unserer Region bezeugt. In Wort und Tat sollte die Kommunikation der frohen Botschaft gefördert werden. Vieles ist dabei gelungen. Manchmal waren die Dekanatsgrenzen und das Denken in Regionen aber auch hinderlich, um Entscheidungen relativ zeitnah treffen zu können.

 

Mit Beginn des Jahres 2016 fiel so manche Barriere: Die bislang drei Dekanate mit ihren jeweiligen Gremien haben sich zum „Evangelischen Dekanat Büdinger Land“ vereinigt. Zentraler Sitz der Verwaltung ist das Haus der Kirche und Diakonie in Nidda (HdK). Eine gemeinsame Dekanatssynode tagte erstmals im Februar 2016. In ihrer konstituierenden Sitzung wurde mit Sabine Bertram-Schäfer eine hauptamtliche Dekanin gewählt, ebenso mit Wolfgang Keller ein stellvertretender Dekan  sowie mit Rolf Hartmann aus Bad Salzhausen der Vorsitzende der Synode.  Seit Mitte November 2015 arbeiten die drei ehemaligen Verwaltungen aus Büdingen, Schotten und Nidda im HdK als Team zusammen. In den seitherigen Dekanatsstandorten Büdingen und Schotten haben weiterhin pädagogische und kirchenmusikalische Mitarbeiter ihren Dienstsitz und sind dort erreichbar. Das Haus der Kirche und Diakonie in Nidda bekam 2020 den Namen Margarete-Pistorius-Haus in Erinnerung an die Ehefrau des aus Nidda stammenden Reformators Johannes Pistorius. 

 

Die Dekanatsfusion, die in vielen Monaten vom Geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft in zahlreichen Sitzungen und Veranstaltungen vorbereitet wurde, war  neben der rein technischen Abwicklung auch eine emotionale Angelegenheit. In jedem der drei Dekanate gab es Träume und Hoffnungen, Tränen und Enttäuschungen, Engagement und Opfer. So vielfältig sich diese Elemente präsentierten, so vielfältig waren auch die Ängste und Bedenken gegenüber einer Fusion. Der Prozess gestaltete sich in rechtlicher, ökonomischer und auch gefühlsmäßiger Richtung als große Herausforderung. Und dabei  galt es, nie das Ziel aus den Augen zu verlieren: Kirche soll nahe bei den Menschen sein. Durch den demographischen Wandel und die damit verbundene abnehmende Mitgliederzahl  haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren verändert. Dennoch  vertrauen die Verantwortlichen darauf, dass es auch künftig möglich sein wird, mehr Menschen als bisher in unserer Region zu erreichen und einander Erfahrungen mit dem christlichen Glauben zu ermöglichen.  Beim Zusammenwachsen der drei Regionen wurde großer Wert auf die Individualität der Ortsgemeinde gelegt. Gleichzeitig sollten regionales Bewusstsein und Verbundenheit gestärkt werden.

 

Eine Dekanatskonzeption, die nach mehrjähriger intensiver Arbeit 2020 von der Synode des Dekanats verabschiedet wurde, hat die Idee einer Stärkung von "Begegnungsräumen, Begeisterungsräumen und Beteiligungsräumen" entwickelt. "Kirche nahe bei den Menschen" soll in den fünf Handlungsfeldern Gesellschaftliche Verantwortung, Bildung, Ökumene, Seelsorge und Verkündigung  sowie in den einzelnen Regionen des Dekanats unter den sich ändernden Rahmenbedingungen  und unter Berücksichtigung von Sozialräumen und Gemeinwesenarbeit erlebbar gestaltet werden.

 

Das Evangelische Dekanat Büdinger Land will „Kirche mit Zukunft“ sein!

Kirche in der Region-nahe bei den Menschen. Dekanatskonzeption Büdinger Land - Rita Stoll im Gespräch mit Steffen Bauer (Ehrenamtsakademie der EKHN). In diesem Video erläutert Rita Stoll die Wegstrecke zur Erarbeitung der Dekanatskonzeption im Dekanat Büdinger Land und stellt mit den drei Begriffen „begegnen – begeistern – beteiligen“ drei zentrale Anliegen vor.

Begegenen - Begeistern - Beteiligen:

Präsentationsfilm: Grundideen der Konzeption für das Evangelische Dekanat Büdinger Land (Februar 2020) - (Film und Musik von Gert Holle - mit Unterstützung von canva.com erstellt)

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Download Dekanatskonzeption (zur Abstimmung) - Stand 20.03.2021
Dekanatskonzeption Drucksache Nr. 6-2020
Adobe Acrobat Dokument 848.4 KB
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20-02-25 Text Präsentation gekürzt 2 que
Microsoft Word Dokument 55.0 KB
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Präsentation Auf dem Weg zur Konzeption
Microsoft Power Point Präsentation 3.1 MB

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