ekhn2030

Foto: Gert Holle
Foto: Gert Holle

Als Kirche sind wir unterwegs – unterwegs in der Zeit mit ständig neuen und wechselnden Herausforderungen. Zu den Herausforderungen, in die wir gestellt sind, gehört, dass es für viele Menschen überhaupt nicht mehr selbstverständlich ist, einer Kirche anzugehören. Auch sehen viele nicht, wie wertvoll Glauben und Kirche für das eigene Leben und die Gesellschaft sein können. Deshalb und aufgrund der demografischen Entwicklung müssen wir davon ausgehen, dass die Zahl der Kirchenmitglieder weiter zurückgeht und wir deshalb in den nächsten Jahrzehnten auch weniger finanzielle Mittel zur Verfügung haben werden. Trotzdem sind wir überzeugt, dass unsere Kirche Zukunft hat und Menschen im Glauben und Leben begleiten und stärken kann. Und dass sie viel zu einem guten, gerechten und friedlichen Miteinander in unserem Land und in dieser Welt beitragen kann. 

aus: ekhn2030 – der Transformationsprozess der EKHN (in: Kirchenvorstand kompakt)

 

Mit ekhn2030 ist ein Prozess zur Kirchenentwicklung eingeläutet um gesellschaftlichen Veränderungen und knapper werdenden Ressourcen zu begegnen. Zentral ist dabei die Frage, welche Maßnahmen und Veränderungen dazu beitragen, die EKHN als „öffentliche und offene Kirche nahe bei den Menschen“ weiter zu entwickeln. Ziel des Prozesses ist es zum einen, Einsparoptionen angesichts zukünftig deutlich geringerer Kirchensteuereinnahmen zu benennen. Zum anderen, die Frage zu beantworten, in welchen Strukturen und mit welchen Mitteln es der EKHN trotzdem gelingen kann, unter veränderten Bedingungen Menschen mit der Botschaft von Gottes Liebe zu erreichen und sie als Mitglieder zu gewinnen bzw. zu halten.

 

 

Bildung von Nachbarschaftsräumen

Eine Säule in diesem Prozess wird die Veränderung von Strukturen auf Gemeinde- und Dekanatsebene sein. In der kooperativen Zusammenarbeit wird der Schlüssel gesehen, auch dem Ziel "öffentliche und offene Kirche nahe bei den Menschen" sein zu können. Auch wir im Evangelischen Dekanat Büdinger Land sehen Möglichkeiten, die eine Bildung von flächendeckenden Nachbarschaftsräumen bieten. Bereits in unserer  Dekanatskonzeption entwarfen wir ein Bild von geöffneten Begegnungs-, Begeisterungs- und Beteiligungsräumen. Vor diesem Hintergrund wird es in dem Prozess besonders um Schwerpunktsetzungen in der kirchlichen Arbeit gehen, die sich dann in verschiedenen Kooperationsformen abbilden können. 

Um diesen Weg gut begleiten zu können, hat der Synodalvorstand eine Steuerungsgruppe eingerichtet. Zu ihren Aufgaben gehört unter andere, die notwendige Kommunikation im Zuge dieses Prozesses. Ein Newsletter, den Sie auf diesen Seiten finden werden, wird Sie regelmäßig über den Fortgang des Prozesses im Dekanat Büdinger Land informieren. In Unterpunkten zu diesem Menüpunkt werden Sie künftig Informationen und Materialien finden, die eine Transparenz dieses Prozesses sicher stellen soll. 

Auch die Protokolle aus den Treffen der Steuerungsgruppe werden in einem Unterpunkt abrufbar sein, so dass Sie stets auf dem Laufenden sein können.